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Geschrieben von Bud Schlenzer am 05.04.2016 um 13:55:
UL Forellenruten Aufbau für den Bach
Hi liebe Gemeinde,
Ich fange mal direkt mit meinem Problem an: Ich bin auf der Suche nach einer Rute für den Bach (mit Zielfisch#1: Bachforelle).
Meine bisherigen Erfahrungen zeigten mir schnell, dass ich nie wirklich zufrieden mit sämtlichen Ruten war die ich gefischt habe prinzipiell ist mir alles über 1,80 zu lang und alles unter 1,55 zu kurz. Alles über 8 gramm ist mir zu schwer.
Prinzipiell suche ich einen Blank der über eine schnelle Rückstellgeschwindigkeit verfügt aber dennoch soft genug ist um Kopfstöße abzufedern und Drillspaß aufrecht zu halten. Außerdem sollte er sich gut Aufladen bei Ködern bis maximal 5 gramm (oberstes limit) und auch zaghafte Bisse übermitteln können. Hauptsächlich sollen kleine Spinner Spoons und kleine Cranks gefischt werden.
Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu sehr nach der Eierlegenden-Wollmilchsau.
ich bin Über jeden Tipp dankbar und Bezugsquellen dankbar (wenn es geht nicht unbedingt Übersee da habe ich zwar schon etwas nach Ost und West geschielt aber Transportkosten Zoll und Lieferzeiten schrecken mich dann doch noch etwas ab)
Vielen Dank im Voraus!
Geschrieben von Bud Schlenzer am 05.04.2016 um 14:47:
Vielen Dank für die schnelle Antwort! ich schau mir die Blanks direkt mal an.
Geschrieben von Tölkie am 05.04.2016 um 21:52:
RE: UL Forellenruten Aufbau für den Bach
Hi
Wenn der Blank einteilig sein darf, könnte zB die Blaas F als Nano Version gehen. Bekommst Du mit - 5gr und - 9gr WG. Von der XF Version gibt es auch noch eine Variante - 6gr WG. Sehr filigran und richtig schnell, selbst fische ich die XF mit 15gr, aber weniger an Bächen, sondern Flüssen wie Ruhr, Lenne und Co. Der Blank gibt eine richtig gute Rückmeldung über den Lauf der Wobbler, selbst bei den kleinen Wobblern von zB 4cm. Wobei ich meistens 5cm und größer fische.
Die F arbeitet sicher noch mehr über den ganzen Blank und nur zum Forellen angeln würde ich sie vorziehen...
Liebe Grüsse Bernd
Geschrieben von karpfenkuno am 08.04.2016 um 09:04:
Hallo,
die m.E. beste eierlegende Wollmichsau für den Bach ist eine schnelle Fliegenrutenblank in Klasse 5 oder 6. Bei deiner Beschreibung würde ich eher einen 5er nehmen.
Wenn man einen 4-teiligen Blank in 9ft oder 8,6ft Länge nimmt und das Handteil weglässt, dann hat die Rute eine Länge von rund 2,00m. Da kann man dann vom 2-Teil noch gut weiter kürzen um auf die gewünschten 1,80m zu kommen.
Gut geeignet dafür ist die PacBay Quickline oder auch die TFO BVK (muß jedoch in Übersee bestellt werden). Noch besser, allerdings deutlich teuerer sind extrem schnelle Fliegenrutenblanks wie eine Sage Method. Momentan gibt es gelegentlich noch günstige Restposten von der Vorgängerin der Method, der TCX.
Meine derzeitige Lieblingsrute für den Bach ist eine auf 3 Teile gekürzte TCX #6.
Schöne Grüße
karpfenkuno
Geschrieben von sepp73 am 08.04.2016 um 09:35:
Servus!
Also von der Möglichkeit, eine Fliegenrute zu nehmen und das HT wegzulassen halte ich mal gar nix.
Mit einem Fliegenblank bekommst du einfach die Aktion nicht hin, um einen kleinen Crankbait anständig in Aktion zu bringen. Für Mepps und so sind die Dinger ohnehin zu weich, auch wenn es sich um eine sehr schnelle Fliegenrute handelt (und ne Sage Method für 490€/Blank mal schnell einzukürzen wie mein Vorposter, das tut doch in der Seele weh

)
Ich würde bei deinem Problem einfach mal über den großen Teich gucken, auf mudhole.com findest du sicher etwas passendes von MHX.
Auch bei Matagi solltest du in deiner Gewichtsklasse fündig werden. Dabei könntest du sogar das Glück haben, dass du nicht mal in Japan direkt ordern musst, die Blanks sind zum Teil auch bei rodhouse.fr zu haben. Bestellung dort ist völlig problemlos und fast so schnell wie aus DE.
Gruss, Sepp
Geschrieben von Pendergast am 08.04.2016 um 09:55:
Falls Du es noch nicht gemacht hast, ruf mal Ingo Pelz von Rod-Design an.
Die Suzuki Blanks dürfen deiner Suche entsprechen. Zudem gibt es sie auch einteilig.
Da könntest du dann problemlos von hinten kürzen.
Geschrieben von karpfenkuno am 08.04.2016 um 16:14:
| Zitat: |
Original von sepp73
Servus!
Also von der Möglichkeit, eine Fliegenrute zu nehmen und das HT wegzulassen halte ich mal gar nix.
Mit einem Fliegenblank bekommst du einfach die Aktion nicht hin, um einen kleinen Crankbait anständig in Aktion zu bringen. Für Mepps und so sind die Dinger ohnehin zu weich |
Hallo Sepp,
ich weiß nicht, ob du das mit einem passenden Fliegenblank schon mal ausprobiert hast. Gerade kleine Crankbaits lassen sich damit extrem exakt führen. Auch kleine Spinner in Gr. 0 und 1 sind überhaupt kein Problem Natürlich ist dies nicht für 3er-Mepps & Co, aber dem Themenstarter geht es nach meinem Verständnis um Kleinstköder.
Die Vorteile der Fliegenblanks sind darüber hinaus, dass sie Ködergewichte von unter 5gr gut werfen kann und Bisse auf kürzester Distanz extrem gut abfedert. In der Summe aller Eigenschaften ("eierlegende Wollmilchsau") m.E: unschlagbar.
Im übrigen tut es meiner Seele mehr weh, wenn eine Rute ungenutzt in der Ecke verstaubt, als sie für einen für mich brauchbaren Zweck umzubauen.
Schöne Grüße
karpfenkuno
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH