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--- Welche Beringung bei leichter Spinne macht Sinn? (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=10601)


Geschrieben von JRB am 12.06.2016 um 10:53:

Fragezeichen Welche Beringung bei leichter Spinne macht Sinn?

Hallo Leute,

habe mir bei Dieter
1 x PacBay Tradition II T2SP1085-2 - 9'/2-teilig
Wg. 7-30gr.
bestellt - sie wurde auch trotz Urlaub versendet Daumenhoch4
Respekt

Da ich eher selten derart leichte Spinnen aufbaue, möchte ich ein bisschen mit der Beringung experimentieren.

Macht eine Beringung ala NGC oder KR in der Praxis Sinn, oder sollte ich eine klassische Berringung bevorzugen? Denken2 Denken1 verwirrt

Die Vorteile sind mir bekannt, aber machts soviel aus?

Denke da aber auch in der Au mit Pappelblüte usw.

So ein 5er oder 6er Ring wird halt auch schnell verspeilt sein....

Täte mich über eure Erfahrungswerte, Tips usw. freuen.



Geschrieben von MeFo-Schreck am 12.06.2016 um 13:37:

  RE: Welche Berringung bei leichter Spinne macht Sinn?

Ich würde bei einer leichten Spinnrute unbedingt Daumenhoch3 nach NGC oder KR beringen wenn nicht irgendwelche anderen gewichtigen Gründe (z.B. viel Einsatz bei Frost--> Vereisen der Ringe) dagegen sprechen.
Je leichter eine Rute ist, umso deutlicher kommen die Vorteile dieser Beringungssysteme zum Vorschein.
Der Gewichtsvorteil der zwar mehr aber deutlich kleineren Ringe macht enorm viel in der finalen Performance einer leichten Rute aus!
Da können schon 2 gr Unterschied , die man mit der Beringung spart buchstäblich ein ganz anderes Wurfgefühl vermitteln, weil die Rückstellung der Rute, die weniger "totes Gewicht" (Ringe sind totes Gewicht) bewegen muss, sehr viel dynamischer ist.



Geschrieben von Reinhard 02 am 12.06.2016 um 19:59:

 

Man könnte doch beides kombinieren - Anzahl wie beim klassischen System, aber kleinere Ringe, was sollte dagegen sprechen??
Dann könnte man auch 6er statt 4,5er nehmen und hätte weniger Probleme zb. mit Pappelsamen.

Reinhard



Geschrieben von sepp73 am 13.06.2016 um 07:49:

 

Hab schon mehrere Ruten so beringt. Wie KR-System aber mit normalen KL bzw. KT-Ringen.
Mein Favorit für deinen Blank wäre wohl wie folgt:
KLAG 25, 16, 10 KTAG 8, 6, 6, 6, 6 + FAT -Top
Damit habe ich eine schnelle Reduktion der Ringgrößen wie beim KR-System, das schaut dann auch stimmig aus, m.E. besser als das Original mit den Kl-H Startern und Micro-Guides...
Gruss, Sepp



Geschrieben von Aristoteles am 13.06.2016 um 09:33:

 

Hi!

Ich hab mir heuer eine Expert Graphite Dropshot mit 2-25g WG nach KR (10+1, von 25-4,5) aufgebaut und muss sagen, ich würde es immer wieder so machen. Das Konzept funktioniert echt gut, die Wurfweiten haben mich beeindruckt und die Schnelligkeit der Rute hat im Vergleich zum unaufgebauten Blank gefühlsmäßig überhaupt nichts eingebüßt. Daumenhoch4

Du kannst dir aber auch mal das Microwave-Concept von American Tackle anschauen. Auch das habe ich bereits bei einer leichten Spinne verbaut und bin überzeugt davon. Da wären die Laufringe dann glaub ich 5er oder 5,5er.

Und wegen der Pappelblüte: Bei mir am See gibt's dieses Problem auch und ich muss sagen, dass es mir lieber ist, wenn der Blütenstaub in den Ringen hängenbleibt und ich bei jedem zehnten Wurf mal den Spitzenring saubermachen muss, als dass das Zeug durch die Ringe gleitet und auf der Schnur bleibt. Da passiert es zumindest mir nämlich regelmäßig, dass sich auf der Rolle unbemerkt ein Knäuel davon bildet, das beim nächsten Wurf von hinten in den Ringen hängenbleibt und dann reißt mir die Schnur beim Wurf und der nächste Blinker fliegt in die Umlaufbahn.


mfg
René



Geschrieben von JRB am 13.06.2016 um 10:47:

 

Danke mal für eure Antworten.
Werde bei der Pacbay so vorgehen wie es Sepp geschrieben hat. Daumenhoch4

Ausserdem habe ich noch eine CTS EST rumliegen, da werde ich eventuell Aristoteles Rat befolgen.....

Möchte gerne selber mal den Vergleich in Händen halten.

Nochmals Danke an Alle!


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