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Geschrieben von zak am 01.01.2009 um 17:49:
vorbereitung fürs kleben
raut ihr den blank mit schmirgelpapier an (natürlich nur da, wo der griff hinnkommt), oder nur fettfrei reinigen? ich denk, dass nach dem anrauhen der kleber besser haften kann als auf der glatten fläche.
her mit den antworten!
Geschrieben von derextremexxl am 01.01.2009 um 18:04:
Ich rauhe meine Blanks nicht auf - nur entfetten!
Grüße,
Alex
Geschrieben von Hamiota am 01.01.2009 um 19:54:
Entfetten, kleben, gut ist´s.
Geschrieben von peterws am 06.01.2009 um 14:06:
Ich gehe einmal mit 80er Sandpapier über den Blankteil der unter dem Griff/Rollenhalter landet, da habe ich ein besseres Gefühl. Ob's wirklich einen Unterschied macht ...?
Ich habe allerdings mal einen interessanten Bericht (in Englisch) gelesen der sich mit der idealen Oberflächenbeschaffenheit von zu verklebenden Teilen auseinandersetzte. Den Bericht finde ich grade leider nicht mehr, aber es wurde folgendes Fazit gezogen:
Zu verklebende Teile sollten nie eine polierte Oberfläche haben, sondern ein sogenanntes "Waterbreak-free-surfaces" haben, dass heißt Wasser sollte nicht abperlen. Erst dann kann der Kleber eine soldie Verbindung zu dem Bauteil herstellen.
Geschrieben von zak am 06.01.2009 um 19:49:
| Zitat: |
Original von peterws
Zu verklebende Teile sollten nie eine polierte Oberfläche haben, sondern ein sogenanntes "Waterbreak-free-surfaces" haben, dass heißt Wasser sollte nicht abperlen. Erst dann kann der Kleber eine soldie Verbindung zu dem Bauteil herstellen. |
das hatt ich auch im sinn. vielleicht sind die kräfte die beim fischen auf den griff wirken nicht so groß,daß sich der griff lockert. aber wenns den blank nicht schadet, dann werd ich das wohl auch machen.
danke peter
Geschrieben von derextremexxl am 06.01.2009 um 20:01:
Da man aber meist unter den Rollenhalter sowie die Griffstücke Tape wickelt hat nur das Tape eine rauhe Auflage. Aus meiner Sicht klebt Tape aber besser an einer glatten Fensterscheibe wie an einer rauhen Hauswand
Grüße,
Alex
Geschrieben von zak am 06.01.2009 um 20:21:
| Zitat: |
Original von derextremexxl
Da man aber meist unter den Rollenhalter sowie die Griffstücke Tape wickelt... |
wenn ich aber den griff passgenau schleife und kein tape unter den griffen wickel, dann ist das anschleifen des blanks nicht verkehrt, oder?
Geschrieben von derextremexxl am 06.01.2009 um 21:07:
Ist dir schon mal 2K Kleber aufs Blank gekommen? Also bei mir geht der dann nicht mehr runter sobalb er ausgehärtet ist. Würde mal so sagen: Es schadet nicht, ist aber auch nicht notwendig. Wenn es dich beruhigt, dann solltest du es auch machen. Schließlich wirst du sonst immer ein ungutes Gefühl haben wenn du mit deiner Rute am Wasser stehst.
Grüße,
Alex
Geschrieben von AngelDet am 07.01.2009 um 16:42:
Ich weiß nicht, woher die extreme Angst kommt, der Griff könnte sich lockern. Die China-Montagen haben manchmal fast keinen oder nur einseitig einen Streifen Kleber darunter, da lockert sich dann RH oder Griffsegment, wobei das ein sehr spröder harter Kleber mit Neigung zum abplatzen ist, lockert sich aber nur bei sozusagen Schund zum Quadrat, Quadratschund!
Bei ganz schweren Ruten vlt., aber gerade dort wird man sehr paßgenau und sehr kräftige Teile verwenden und die HT sind eh sehr dick mit wenig Luft unterm Griff.
Was man auch bedenken sollte (beim festbomben), ist die Reparatur, denn nach 5 Jahren mehrmaliger Benutzung die Woche sieht ein Rutengriff ganz schön alt aus.
Denkt man schon mal über schönen neuen Kork nach oder so, oder es haben sich andere Vorlieben für den Griff entwickelt, und dann soll der auch mal wieder runter ... viel Spaß bei dicken nahezu unlösbaren Epoxy-Kleberbrocken wenn da neu ein schöner saugend passender Kork hin soll.
Manchmal ist es schon nach der Probefischrunde soweit, dass Änderungspläne anliegen ...
Geschrieben von zak am 07.01.2009 um 19:34:
| Zitat: |
Original von derextremexxl
Ist dir schon mal 2K Kleber aufs Blank gekommen?
|
grins, nein. bin kurz vor meinem ersten rutenbauprojekt. daher hab ich da noch gar keine erfahrung. bin am infos sammeln.
@angeldet:
angst hab ich keine, eher bedenken gehabt. hatte geschrieben:" vielleicht sind die kräfte die beim fischen auf den griff wirken nicht so groß,daß sich der griff lockert. aber wenns den blank nicht schadet...".
die sache mit dem umbau oder reparatur ist natürlich nicht zu vernachlässigen. da hast du natürlich vollkommen recht. der kork geht bestimmt besser ab von einer glatten oberfläche.
Geschrieben von Einstein am 07.01.2009 um 19:59:
| Zitat: |
Original von AngelDet
...
Was man auch bedenken sollte (beim festbomben), ist die Reparatur, denn nach 5 Jahren mehrmaliger Benutzung die Woche sieht ein Rutengriff ganz schön alt aus.
Denkt man schon mal über schönen neuen Kork nach oder so, oder es haben sich andere Vorlieben für den Griff entwickelt, und dann soll der auch mal wieder runter ... viel Spaß bei dicken nahezu unlösbaren Epoxy-Kleberbrocken wenn da neu ein schöner saugend passender Kork hin soll.
Manchmal ist es schon nach der Probefischrunde soweit, dass Änderungspläne anliegen ... |
hallo,
sry wenn ich so doof frage, aber ich bin neuling.
kelbt ihr den kork (oder andere griffmaterialien) nur vorne und hinten auf dem tape fest, oder auf ganzer länge?
und wie kriegt ihr den kork (etc.) wieder runter? hab mal vor jahren was von einem speziellen fön gelesen
mfG Marius
Geschrieben von habitealemagne am 07.01.2009 um 20:13:
Hallo,
in der Regel wird das Griffstück, von der dünnen Seite auf das Blankteil geschoben. Dabei ist der Bereich, den der Griff abdeckt, fest mit Tape bewickelt, oder das Griffteil ist saugen ausgearbeitet. In jedem Fall, soll das Griffmaterial, nur mit einiger Kraft, an die besagte Stelle zu schieben sein. Hierbei wird der zu bedeckende Bereich mit Kleber bestrichen, in der Hoffnung, das er sich beim Aufschieben gleichmäßig verteilt. Um den Griff nur vorne und hinten ankleben zu können, müsste man den Griff hin und herschieben können. Das sollte nicht so sein. Ich hatte schon mal eine Stangenrute in der Hand, wo sich das Griffmaterial , mittig leicht verdrehen ließ.

Wenn man in so einem Fall, einen Hintergriff tauscht und von hinten aufschiebt, sollte der eben so passgenau unterwickelt und vollflächig verklebt sein.
Geschrieben von AngelDet am 07.01.2009 um 20:37:
Genau, möglichst vollflächig, und dank der recht großen Fläche braucht jeder Quadratzentimeter gar nicht soviel halten, selbst die Flächenklebkraft von frischem Tesa-Tape reicht.
Mit einem dünnen gut verstreich- und verschiebbaren Kleber geht das sehr gut, ich streiche den Untergrund (meist Tapewicklung) auf ganzer Fläche vollkommen ein und schiebe mit dem Griff darüber auf einer Seite alles zusammen, dort muss vorher eine Abklebung als Auffangfläche angewickelt sein, ob nur Tape oder Tape mit Zeitung, dann kommt da auch mal ein Eßlöffel voll Kleber oder so als Überlauf zustande, das darf aber so sein und verschmiert wird dank der vorbereitenden Abklebung nichts.
Wer ganz sicher gehen will, klebt alle Griffteile und RH in Schieberichtung komplett ab (Zeitung), dann kann es auch nicht "verunfallen".
Geschrieben von Einstein am 07.01.2009 um 21:33:
@habitealemagne und AngelDet:
ich denke, ich hab so ungefähr verstanden was ihr mir sagen wollt. danke.
aber wie kriegt ihr den kork wieder ab, wenn es sein muss?
mfG Marius
Geschrieben von AngelDet am 07.01.2009 um 21:57:
Wegschnitzen, Stück für Stück.
Geschrieben von habitealemagne am 07.01.2009 um 22:35:
Ja, wie gesagt, mechanisch entfernen, dann die klumpigen Klebereste (ab)beschleifen. Da kommt es einem natürlich entgegen, wenn der Griff, z.B. von der Stangenrute nur punktuell verklebt war
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