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Geschrieben von denk am 03.02.2017 um 17:06:
Fragen zur G-Urushi Technik?
Sers zusammen,
ich mochte mal die G-Urushi Technik ausprobieren. Die wichtigen Schritte konnte ich bereits im Forum finden! Aber mir fehlen noch paar Details und da brauche ich eure Erfahrung bzw. Infos zur Thematik!?
Die Muschelstücke werden wohl direkt auf Blank geklebt oder wäre dafür ein separates Carbon Rohr besser geeignet? Bei den Muscheln handelt sich um „Paua Muscheln“? Gibt es bei denen Qualitätsunterschiede, muss man da auf was Besonderes achten? Welcher Verbrauch ist z.B. auf 100mm Blank Länge zu erwarten?
Die Zwischenräume werden mit gefärbten 2K-Epoxidharz-Klebstoff gefüllt anschließend geschliffen.
Was nimmt man da für die Färbung von Epoxy?
Welches Epoxy wäre aus dem deutschen Handel zu empfehlen?
Welche Körnung /-en verwendet ihr zum Polieren bzw. was ist dafür gut geeignet?
Vielleicht einer oder anderer Link zum Produkt oder auch andere wichtige Details wären perfekt!!!
Danke euch!!!
Grüße, Dennis
Geschrieben von wallerkuh am 03.02.2017 um 22:41:
Nimmt man da den ganz normalen Rutenbaukleber her oder Uhu endfest?
oder habt ihr da einen speziellen Epoxidharzkleber ?
Geschrieben von chrischan am 03.02.2017 um 23:14:
Habe im Hinterkopf, dass Oli aus "Ungeduld" mit schnellhärtenden 2k-Kleber von r-g arbeitet.
Könnte der 10 min gewesen sein, aber besser er meldet sich selbst dazu bevor ich hier Gerüchte verbreite.
Natürlich sollte der Kleber gut schleifbar sein und auch eine gewisse Hitzeverträglichkeit aufweisen.
Gruß
Christian
Geschrieben von Pendergast am 04.02.2017 um 14:19:
Hi, bin etwas in Stress. Versuche bis Sonntagabend ne ausführliche Antwort zu verfassen.
Geschrieben von sepp73 am 06.02.2017 um 09:29:
Na zum Herstellen der G-Urushi soll der Olli sich selbst äußern, ich hab sowas ja noch nicht probiert.
Was aber wohl sehr wichtig ist, ist die Verwendung einer sehr guten Staubschutzmaske, da der Schleifstaub von den Muschelschalen wohl mehr als ungesund ist.
Gruss, Sepp
Geschrieben von Pendergast am 06.02.2017 um 10:16:
Moin
Vorab, der Muschelstaub ist sehr giftig. Eine gute Schutzmaske ist pflicht!!!
Dürftest du bei den diversen Beschreibungen aber sicher schon gelesen haben.
Verabeitung:
Ich arbeite nicht gerne direkt auf dem Blank. Viele Amis machen es aber schon. Ich hab einfach alte Blankstücke genommen.
Geschliffen habe ich so bis 320. Dann noch kurz mit 400/600 drüber und final mit Rutenbaulack lackiert.
Epoxy:
In den Beschreibungen stand immer was von Rutenbaulack, das hat mir aber zu lange gedauert.
Also habe ich für meine Tests 10-Minuten Epoxy von R&G genommen. Hatte ich noch da, hat sich angeboten.
Will man ein stärkeres Verlaufen des Lacks, einfach mit einem Feuerzeug erwärmen.
Weiter habe ich da noch nicht experimentiert. Wie sich Rutenbaulack zu meiner Methode verhällt, keine Ahnung.
UHU Endfest würde ich nicht nehmen, die kleine Tuben sind sauteuer und du brauchst doch etwas mehr.
Zum Färben benutze ich Farbpasten von R&G. Die kleinen 50g Flaschen halten ewig. Viel braucht man nicht.
klick
Weiter benutze ich Metallic-Pigmente von Voodoo-Rods aus den USA. Die sind sehr geil, leider nicht in DE zu bekommen.
klick
Abalone/Pauamuscheln:
Ursprunglich nimmt man wohl echte Abalone, Pauamuscheln stehen dem aber in nichts nach und haben sich durchgesetzt.
Die ersten Pauastücke in Größe S und XS hab ich hier bestellt
klick gibt es momentan aber wohl nicht.
Zum Verbrauch, glaube ich hatte hier 80g bestellt. Damit konnte man schon ein paar Stücke machen.
Wurde mir aber doch zu teuer, da man immer eine gewisse Menge an Ausschuss dabei hat. Ist halt Rohmaterial.
In Neuseeland gibt es die Dinger aber recht billig, also bei Paua World ein Kilo kleiner Stücke geordert.
klick
Das reicht für die nächsten Jahre.
Geschrieben von denk am 06.02.2017 um 21:12:
Danke Oli!!!
jetz kann man gescheit mit dem Experimentieren loslegen
Grüße!
Geschrieben von wallerkuh am 06.02.2017 um 22:12:
Danke für die information da lassen sich ja bestimmt andere Materialien auch verarbeiten außer Muscheln.
Wenn man nicht giftigen Muschelstaub haben will.
Reicht dan lüften falls man mit Muscheln arbeiten sollte oder besser in der Garage arbeiten?
Geschrieben von Pendergast am 07.02.2017 um 08:35:
Garage ist sicher nicht schlecht. Ich schleife im Keller, da steht dann noch ein Sauger der den Staub gleich auffängt. Trotzdem klopfe ich mich danach draußen vor der Tür sehr gut aus.
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