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Geschrieben von Raubfisch-König am 18.01.2009 um 17:22:

  lackieren durchgänge

wie ist eure meinung zum lackieren der Bindungen mit 2 oder drei durchgängen. ich mache es heute zum ersten mla und es sieht sauber aus habe jetzt schon 2 durchgänge gemacht und lasse jetzt trocknen bis morgen und mit einer trocknungs maschiene.

Daumenhoch4



Geschrieben von fisherman82 am 18.01.2009 um 17:24:

 

je nach gewünschter Dicke reichen zwei Lackschichten aus. Wenn du es optisch etwas "knubbelig" willst dann eine dritte Schicht smile



Geschrieben von Raubfisch-König am 18.01.2009 um 17:26:

 

ja dann würde ich sagen das dann die beiden reichen sieht super aus dann lass ich es trocknen und stell die bilder mal ein. muss ja noch morgen den zweiten teil des blanks lackieren.

Applaus Applaus Applaus



Geschrieben von klang am 18.01.2009 um 17:36:

 

Einmal, aber das ist nicht so einfach cool



Geschrieben von AngelDet am 18.01.2009 um 17:52:

 

Ich bekenne mich auch als Lackierungsminimalist cool , so wenig wie möglich, da es schnell bei zuviel zuviel Gewicht aufbringt.



Geschrieben von karpfenkuno am 19.01.2009 um 10:36:

 

also ich gehöre auch eher zu den Lackminimalisten,
normalerweise komme ich mit 1,5 Durchgängen aus.
1. Durchgang: so gut wie möglich lackieren, mit dem Ziel mit einem Durchgang auszukommen.
meistens bleiben dann doch noch ein paar Stellen übrig, die nicht optimal sind, diese werden dann in einem 2. Durchgang ausgebessert ("nass in nass"). An Stellen, die o.k. lackiere ich nicht noch einmal; ist also nir ein halber Durchgang).
Bis vor kurzem habe ich noch einen dritten Durchgang gemacht, um z.B. kleiner Unebenheiten, Fadenreste etc. auszubessern ,i.d.R. habe ich mit dem dritten Durchgang die gesamte Lackierung eher "verschlimmbessert". Seit diesem Winter lasse ich den dritten Durchgang weg, verwende sehr viel Sorgfalt auf den ersten Durchgang und insgesamt finde ich die Ergebnisse besser



Geschrieben von Pleiteangler am 15.04.2009 um 09:35:

 

Nach 2 lackierdurchgängen (nass in nass) sah die lackierung super aus. Ich habe dann wie in der lackieranleitung beschrieben noch einen dritten durchgang am nächsten tag gemacht, was das gesamtergebnis allerdings erheblich verschlechterte.
In zukunft werde ich es bei 2 durchgängen belassen, ist zudem auch noch weniger arbeitsaufwand!



Geschrieben von derextremexxl am 15.04.2009 um 10:12:

 

Für mich gilt hier der Grundsatz: So wenig wie möglich und nur so viel wie nötig Zweidaumenhoch

Alex



Geschrieben von Slotti am 15.04.2009 um 12:52:

 

Es kommt aber auch auf den Lack an,

ich verwende für die meisten meiner Ruten den Flex Coat Lite Build der recht dünnflüssig ist und sich für meine Begriffe perfekt verarbeiten läßt. Ich habe bisher versucht mit 2 recht kräftigen Aufträgen auszukommen wobei dann manchmal trotz sehr gut abgeschliffener Ringe das Garn überm Ringfuß nochmals durchgeschimmert hat.

Bei der letzten Rute habe ich dann 3 dünne Lackierungen versucht und mit dem Ergebnis bin ich jetzt vollauf zufrieden.

1te Lackierung nur das Garn tränken
2te Lackierung deckend
3te Lackierung ränder "scharf" machen und Finish

Die Lackierung ist jetzt weniger dick als vorher und gleichmäßiger.

Bei dickflüssigeren Lacken wie zb CMW Lack oder auch Threadmaster ist ein ähnliches Ergbnis sicherlich auch mit 2 Durchgängen möglich.



Geschrieben von Blauzahn am 15.04.2009 um 16:01:

 

Habe auch ein wenig experimentiert und komme nun mit zwei Lackierdurchgängen aus. Wobei der erste das Garn tränkt, der zweite dann die Form gibt. Auch erwärme ich (unabhängig von der Umgebunsgtemperatur) den Lack (FlexCoat) mit einem Föhn auf 35-40 Grad (Handwarm) dadurch wird das Gemisch erstens dünner und zweitens treten beim Mischen kaum Blasen auf. Das Gefäß in dem ich mische (Schnapsglas) erwärme ich ebenfalls.
Die zweite Lackschicht trage ich nach ein bis zwei Stunden auf, ich teste immer mit dem Fingerrücken (wenn die erste Schicht "Fäden" zieht ist es Zeit).
Natürlich muß man etwas behutsam agieren und der Abdruck den man erzeugt verläuft ziemlich schnell.

René



Geschrieben von habitealemagne am 15.04.2009 um 17:44:

 

Hallo,

Wenn man keine Reliefs bauen will und keine Zwischenschicht bei Schmuckwicklungen nötig ist, immer so wenig wie nötig. Ich bin gerade vom Thread Master schwer beeindruckt. Ich verwende am liebsten den Lite formular. Den regular verdünne ich noch ein wenig. Das Ergebnis ist mit Sicherheit, neben dem verwendeten Lack (oder Anstrich), auch ein wenig von der Technik abhängig. Den ersten Durchgang nutze ich um das Garn zu benetzen, nach einigen Minuten, ziehe ich den überschüssigen Lack wieder von der Wicklung ab. Im Anhang einfach lackiert und hauchdünn. Ich lackiere ein zweites Mal, wenn nach dem trocknen, noch Fehlstellen da sein sollten, die natürlich vorher behandelt werden. Auch eine zweite Lackierung ist dann nur ein Hauch. Ich stelle auch bei jeder Rute einen deutlichen Fortschritt fest. Bei meiner ersten Rute, da waren doch richtige Keulchen dran und ich hatte nach Anleitungen drei mal lackiert, mit einem schweren Produkt.


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