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Geschrieben von mecklenburg38 am 23.01.2009 um 21:56:
duplon schleifen?
hallo mit welcher körnung schleift man am besten duplongriffe?
mfg Gunter
Geschrieben von derextremexxl am 23.01.2009 um 22:07:
Kommt drauf an
Je nachdem wieviel runter muss kannst du schon mal mit 80'er anfangen um einiges runter zu bekommen. Zum Schluss würde ich so 320'er nehmen - 400'er wäre mir ein wenig zu fein.
Alex
Geschrieben von Tungdil am 24.01.2009 um 09:30:
grob vorschleifen und danach schleifvlies fein benutzen, modeliert sich besser an und setzt sich nicht so schnell zu.
Geschrieben von AngelDet am 24.01.2009 um 13:53:
Da gibts ne Warnung zu, von Leuten die sowas öfter machen:
Duplon-Staub ist sehr viel unangenehmer als Holz o. Korkstaub,
auf jeden Fall den Atemschutz nicht vergessen!
(alias Toner-Feinstaub-Effekt)
Geschrieben von mario1279 am 17.11.2010 um 10:12:
hallo!
viele von euch berichten ja, das sich duplon sehr leicht schleifen lässt.
meine frage: kann ich einen langen duplon (500mm) mit gewindestange in eine schlosser-drehbank einspannen und schleifen?
wie macht ihr das dann um einen gleichmässigen schliff bzw materialabtrag über die ganze länge hinzubekommen??? frei hand anlegen ist doch sicher unmöglich oder?
gruss
mario
Geschrieben von silversurfer am 17.11.2010 um 10:27:
hallo mario,
so ählnich hab ich das beim duplon meiner ss2 gemacht. auch mit einer gewindestange, aber dann in einem akkuschrauber eingespannt.
hab noch eine aufnahme für die stange aus nem stück kantholz gemacht und es ging ganz gut. sah nur abenteuerlich aus.
angefangen hab ich mit einer groben holzraspel um erstmal richtig material abzunehmen und dann immer feiner die rillen verschliffen.
der letzte schliff war dann 800er nassschleifpaper.
aber zweimal ein absolut identisches ergebnis wird man damit nur schwer bekommen. es sei denn du willst den kompletten duplon auf einen durchgehenden durchmesser bringen.
gruß
stefan
Geschrieben von ingma am 17.11.2010 um 12:53:
Hi,
wer auch immer die Mähr vom leicht zu bearbeitenden Duplon aufgebracht hat, der dürfte die Arbeit wohl nie selbst gemacht
haben
Geschrieben von hirs am 17.11.2010 um 19:26:
| Zitat: |
| wer auch immer die Mähr vom leicht zu bearbeitenden Duplon aufgebracht hat, der dürfte die Arbeit wohl nie selbst gemacht haben |
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, aus Duplon-schleifen aber nicht. Vorraussetztung ist natürlich geeignetes Material.
Schau dir mal die verschiedenen Werke einiger hier an, die ihren Duplon selbst schleifen......
Kann also nicht so schwer sein, oder?
Duplon lässt sich meines Erachtens viel leichter bearbeiten/schleifen als Kork.
| Zitat: |
| frei hand anlegen ist doch sicher unmöglich oder? |
Wieso unmöglich?
Das geht schon.....
Mario,
wenn du vor hast die 500er Griffe zu schleifen, verklebe sie erst mit dem Blank. Dann spannst du den Blank in die Drehbank und los geht´s.
60er/80er Korn für den Anfang/Form oder Durchmesser
240er Korn für den Endschliff
Und immer schön in Bewegung bleiben, sonst wird das Duplon warm/heiß und fängt an zu schmieren. Dann ist es zu spät.
Geschrieben von laverda am 17.11.2010 um 22:37:
Hi Schleifer,
Duplon in Form zu bringen finde ich recht einfach, auch frei von Hand.
Wie bereits erwähnt zunächst 60/80er Korn, feiner als 240er brauchte ich es bis jetzt nicht, auch nicht bei "Teilschliff".
Ganz wichtig ist die passende Drehfrequenz und Anpressdruck zur jeweiligen Körnung. Meine Bohrmaschine stell ich fast auf min, den Duplon zieh ich auf einen Rundstab aus Holz oder altes Blankstück mit Tapewicklung bei konischer Bohrung. Schmirgel von Hand mäßig an den rotierenden Duplon andrücken und längs so langsam/schnell über den Griff führen, so dass der nicht heiß wird.
Bis jetzt habe ich Duplon bis 400mm zurechtgeschliffen und es lief immer einwandfrei.
Tipp: Im Freien oder vor Staubsaugerrohr schleifen.
Sonst gibts Mecker von ..........ihr wisst schon.
Gruß vom platten Niederrhein
Geschrieben von ingma am 18.11.2010 um 08:01:
Hi, ;
[QUOTE]Duplon lässt sich meines Erachtens viel leichter bearbeiten/schleifen als Kork.[QUOTE]
Die Gebrüder Grimm lassen schön grüßen
Geschrieben von ingma am 18.11.2010 um 09:07:
Hi,
Arbeits Aufwand ca 4 St., benötigte Werkzeuge, Kreissäge, Drehbank,
Ständerbohrmaschine,Schleifpapier.
In der Zeit hätte man ca 5 Korkgriffe erstellen können.
Möglich ist alles, aber gleich immer zu behaupten, alles wäre so einfach finde ich etwas weltfremd.
Alleine der Maschinenpark ist doch schon recht beachtlich den man dafür benötigt.
Über Hand anlegen ohne technischen Hilfsmittel möchte ich nicht mal nach denken.
Geschrieben von murmeli1965 am 18.11.2010 um 11:24:
Da hast du schon recht, einfach und schnell geht das alles nicht.
Auch mit den passenden Maschinen brauch man seine Zeit.
Aber ich sehe es immer noch als Hobby und da spielt Zeit keine Rolle.
Wenn man natürlich für andere aufbat wird es bald unbezahlbar.
Gruß Oldi
Geschrieben von Flow am 18.11.2010 um 12:21:
@ingma
...naja...Ausgangsfrage war wohl wie man am besten Duplon schleift und nicht wie man ihn in Scheibchen schneidet und nen Schlumpftarngriff draus bastelt ......wage ausserdem zu behaupten, daß man dafür keinen derartigen Maschinenpark braucht.....
nichts für ungut - wie mein Vorschreiber schon sagte: alles nur Hobby - Zeit spielt keine Rolle und letztendlich beurteilt jeder für sich selbst wieviel Präzision, Zeit, Perfektion und Aufwand er da reinsteckt.
Geschrieben von hirs am 18.11.2010 um 18:59:
Ingma,
die Grimschen Brüder......
Bin ich jetzt in deine Augen ein Märchenerzähler und habe noch keinen Duplon geschliffen?
Ich kann auch auf einem Korkgriff 4 Stunden rumschleifen und in der Zeit einige Duplongriffe fertigen.....
Den bekommst du aber dann auch nirgend´s zu kaufen
Nimm´s mir nicht übel, ich dachte an einfarbiges Material ohne geschnibbel, klebereien und dergleichen.
Wie gesagt, durchgängig gleichbleibende Strucktur, keine Einschlüsse und dergleichen. Eben alles andere als ein Naturprodukt.
Und ich bleibe dabei.
,,Duplon lässt sich meines Erachtens viel leichter bearbeiten/schleifen als Kork.,,
Geschrieben von DozeyDragoN am 18.10.2011 um 19:38:
| Zitat: |
| Original von laverda: Ganz wichtig ist die passende Drehfrequenz und Anpressdruck zur jeweiligen Körnung. Meine Bohrmaschine stell ich fast auf min, ... |
Hab jetzt das erste Mal recht schnell (ca. 3000 U/min) gedreht, und habe dabei recht viele sichtbare, nicht tastbare "Streifen" bekommen, auch beim 240er Papier. Lag wohl an der Kante des Schmirgelblocks wenn ich den "gezogen" habe. Wie läßt sich das wohl vermeiden? runter auf 1000 U/min?
| Zitat: |
| Original von laverda: Schmirgel von Hand mäßig an den rotierenden Duplon andrücken und längs so langsam/schnell über den Griff führen, so dass der nicht heiß wird. |
Mit der Temperatur hatte ich keine Probleme, leider eben mit der Blockkante. Wie genau führst Du das Papier mit der Hand?
Mein Problem insgesamt: Möchte Zwei Griffe anfertigen, beide an einem Ende 27,0 mm und am anderen Ende 23,4 mm kontinuierlich/ linear abnehmend in unterschiedlichen Längen (also Kegelausschnitte unterschiedlicher Winkel). Wie würdet Ihr das angehen?
Grüße!
Jan
Geschrieben von BigPaco am 18.10.2011 um 20:00:
Nabend Jan!
Ich schneide mir aus einem Bogen Schleifpapier 4cm breite Streifen ab und lege die dann auf eine Holzleiste (nehme dazu ein breites Rührholz aus dem Farbenhandel), dann halte ich den Streifen/Holz auf das sich drehende Duplon, mäßiger Druck, das Zeug frisst sich ganz schön rein.
Mit 80er Pappe vorschleifen (Drehszenario natürlich vorausgesetzt - Bohrmaschine oder Drechselbank).
Mit 80er Papier geht recht schnell was runter, also aufpassen.
Dann kommt 120er Pappe dran und zum Schluß 240er oder 320er, je nachdem was ich so rumfliegen habe. Wenn Du feiner schleifst, wird der Duplon schnell speckig, da sich der feine Schleifstaub wieder in die offenen Poren drückt.
Abschlussbehandlung: Nimm ein Stück
groben Jeansstoff, mach den naß und zieh damit nochmal den Griff ab, damit sollten alle Streifen verschwunden sein. Wenn das noch nicht geholfen hat, lass den Griff wieder trocknen und wedel mit ner Heatgun auf volle Pulle sehr schnell drüber her. Dann sieht der aus wie neu.
Streifen beim Schleifen hast du mit dieser Methode kaum, wenn doch, dann bewegst Du das Papier beim Schleifen eben hin und her dabei.

funzt.
Viel Erfolg!
wünscht
Rainer
PS vergiss den Atemschutz nicht, ne billige Papiermaske reicht oder eben eine linksradikale Vermummungsbaumwolle...
Geschrieben von Höllenlurch am 18.10.2011 um 20:11:
Servus an Alle!
Joar... Die Duplongeschichten
Ich scheife JEDEN Griff selbst da mir die erhältlichen einfach nicht gefallen, zu lang zu kurz zu blöd oder was auch immer sind... Joar...
Wohl dem der eine Drehmaschine oder Drechselbank hat! Ich leider nicht, brauch ich im Moment auch nicht wirklich

Aber kommt noch...
So mach ich das, einfach und funktioniert für meine Bedürfnisse...
Benötigt wird:
ATEMSCHUTZMASKE!!! Sonst pfeift abends die Lunge als ob man 5 Schachteln Kippen auf einmal geraucht hätte und den Rotz könnte man als Duplonkit benutzen
Ständerbohrmaschine oder Dreh-/Drechselbank
Gewindestange oder ähnliches
Kreppband
Schleifpapier in 240er, 400er und 1200er Körnung
- Joar... Die Gewindestange wird an mehreren Stellen aufgefüttert mit Krepp und dann der Duplon aufgezogen (wenn die Gewindestange kleiner ist als der Innendurchmesser vom Duplon)... Sollte halt einigermaßen fest sitzen!
- Gewindestange in die Standbohrmaschine einspannen und prüfen ob das ganze rund läuft und nix eiert...
- Jetzt schleif ich bei langsamer Drehzahl als erstes mit dem 240er die Form, dann wird mit dem 400er alles geglättet und zum Schluß wird das ganze mit Wasser und dem 1200er endgeschliffen (wenig Druck, am besten in beide Drehrichtungen und mit hoher Geschwindigkeit schleifen, dann wirds richtig glatt)... Kriegt dann son speckiges, glänzendes Aussehen was mir gut gefällt und sich für meine Griffel besser anfasst als rauher Duplon
Joar... Das war die recht kurze und einfache Mähr der Gebrüder Grimm...
@ DozeyDragon
Ich würde Schmirgelpapier auf ein 4Kantholz richtig fest aufspannen! Damit kannst dann auf die komplette Länge anhalten und der Schliff wird gleichmässig ohne Riefen etc... Musst halt immer wieder nachmessen, aber so sollte das klappen!
Geschrieben von Homesaver am 29.01.2013 um 18:04:
Ich klink mich mal in ein älteres Thema ein.
Meist verbaue ich fertige Teile.
Jetzt muste ich schleifen, hatte keine Lust ein Teil aus Übersee zu bestellen, und die Teile die ich hier hatte hatten eine größere Bohrung.
Als ein Teil schnell eingespannt, zugeschnitten und geschliefen.
Bisher ist mir das zwei mal passiert, beim letzten hab ichs weggeworfen und koncept geqndert, nu will ich es aber nicht.
Hoffe, daß man es etwas auf den Bildern erkennt.
Wass kann ich tuen?
Die leichten Riefen will ich mit feinerem Schleifpapier bearbeiten, habe 600-er, 1200-er und 2500-er. Ich kann wohl noch ca. 0.2 mm ran, das sollte passen.
Wie bekomme ich das speckige raus, es ist nicht besonders sehr speckig, aber dennoch und es stört mich?
Oder ist Alles verloren und nochmal mit niedriegeren Drehzahl?
Geschrieben von BigPaco am 29.01.2013 um 23:01:
Mir fallen drei mögliche Vorgehensweisen ein:
1. Mit ner Heatgun drüberwedeln, das stellt alle durch feinen Schleifstaub verstopfte Poren wieder offen, ich schleife Duplon nie feiner als 400 und dann gehe ich mit der Heizpistole rüber und kümmer mich nicht weiter. Das (und 3.!) vermeidet jeglichen späteren Ärger. Ich habe festgestellt, dass oberhalb von 400er Papier (und ich verwende Schleifgitter, womit der Schleifstaub zusätzlich noch durch das Medium hinten raus entweichen kann) der Spackeffekt immer schlimmer wird.
2. mit nem nassen Stück Jeansstoff "schleifen", also zum Schluss des Schleifens nochmal damit drübergehen (das empfiehlt Billy Vivona so), hab ich ausprobiert und funzt.
3. Diesen riefigen Effekt dadurch vermeiden, dass Du beim Schleifen immer mit dem Schleifpapier in schneller Bewegung (quer!!) bleibst.
Check it out!
Gruß
Rainer
Geschrieben von Homesaver am 29.01.2013 um 23:42:
Danke für den Tip.
Das mit der Heatgun werde ich versuchen.
Danke
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