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Geschrieben von Rissi am 19.02.2020 um 09:37:
Rutenwicklung
Moin,
ich bin ja noch Newbie im Rutenbau und sehe immer wieder Dinge die ich zunächst nicht verstehe.
Warum macht man solche Wicklungen? (siehe Foto)
Sind das nur Zierwicklungen oder haben die noch einen anderen Sinn?
Gruß Rissi
Geschrieben von sepp73 am 19.02.2020 um 09:56:
RE: Rutenwicklung
Servus,
an der Unterseite der Steckverbindung machen die nur aus optischen Gründen Sinn (oder Unsinn). Kann man also machen wenns einem gefällt, brauchen tuts das aber nicht...
Gruss, Sepp
Geschrieben von Einsteiger am 19.02.2020 um 10:57:
Hi,
wie Sepp schon schrieb, es wird nur aus optischen Gründen gemacht sonst nichts

!!
LG Pren
Geschrieben von Ruten-Halter am 19.02.2020 um 11:20:
Rein statisch gesehen ist das nicht ganz richtig.
Wenn ich eine annähernd uni-direktionale Mattenanordnung
ansetze, dann fehlen mir in der quer zum Blank die Fasern,
die das Rohr am Stoß zusammen halten.
Ob dies bei den Belastungen, die so eine Rute aushalten muss,
wirklich notwendig ist, wage ich zu bezweifeln, man (irgendwer anders)
kann ja mal nachrechnen.
Ich mache diese Wicklungen nicht.
Geschrieben von Rissi am 19.02.2020 um 11:25:
Vielen Dank 👍
Geschrieben von sepp73 am 19.02.2020 um 11:55:
| Zitat: |
| dann fehlen mir in der quer zum Blank die Fasern, |
Naja, Thomas das wäre wohl theoretisch richtig und aus Sicht eines Statikers natürlich höchst interessant zu berechnen

. In der Praxis hab ich aber ja das darüber passende Rutenteil auf der Verbindung stecken und Belastung kommt auf die Teile ja im Normalfall nur im zusammengesteckten Zustand... Ist nur geraten weil mir diese Berechnung zu hoch ist aber ich denke das wirkt auch ausreichend stabilisierend, dazu ist da drauf i.d.R. ja sogar noch ne Stützwicklung...
Gruss, Sepp
Geschrieben von Ruten-Halter am 19.02.2020 um 12:45:
Klar hast du an der Verbindungsstelle das passende Gegenstück, allerdings
ist genau hinter deiner Verbindung also dort, wo dein Blank aus der "Hülse"
kommt, das größte Moment im Verhältnis zur Querschnittstragfähigkeit und
dort hast du nur noch einen einfachen Querschnitt.
Aber das ist wirklich sehr viel Theorie und berechnen will ich es auch nicht.
Geschrieben von Reinhard 02 am 19.02.2020 um 16:57:
Theoretisch hätte diese Wicklung dann einen Sinn, wenn der blank in diesem Bereich einen Schwächebereich hätte.
Dieser tritt bei O/U vor allem an den oberen Teilungen auf und kann bei Überlastung zum Bruch führen. ( Brüche kurz unterhalb einer O/U Verbindung gibt es recht häufig.)
Dazu müsste diese Wicklungaber deutlich länger sein und müsste auch so nah wie möglich an das Ende des aufgeschobenen oberen Teils gehen. Ein zu langer offener Bereich dort könnte sonst auch brechen.
Bei der gezeigten Rute überdeckt die Wicklung aber einen eventuell unschön geschliffenen Übergang von dem unground blank auf den Verbindungsbereich.
Mich wundert es auch immer wieder, dass es gerade bei sehr günstigen Ruten diese Wicklung gibt.
Reinhard
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