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Geschrieben von hirs am 19.04.2009 um 20:53:
Lack-mischen: Volumen oder Gewicht?
man ließ ja immer, dass der lack in den gleichen teilen (mengen) zusammengeführt werden soll.
bislang mischte ich meinen lack immer nach volumen. bei min. 2x 2ml mit der spritze aufgezogen, gab es auch nur selten probleme mit dem lack.
alles was ich unter dieser (meiner) gesamtmenge mischte war russisches roulette
bei meinen letzten projekten habe ich die beiden lackkomponenten auf´s 10tel gr. in die schale gewogen. und siehe da, auch bei gesamtmischungen von 1ml traten keine üblen überraschungen auf.
ich war es einfach leid, immer so viel lack nur der optimalen mischung wegen, weg zu werfen. besonders bei reparaturen von nur einem ring tut mir das schon weh 4ml anzumischen
hat da noch jemand erfahrungen dazu gesammelt, den lack abzuwiegen?
gruß Matthias
Geschrieben von leski am 19.04.2009 um 21:04:
Also ich denk mal das es eher auf das Volumen als auf das Gewicht ankommt da ja die exakt gleiche Menge zu gutem Ergbniss führt und nicht das gewicht.Bei kleineren Mengen gibt es auch kleine Spritzen die nur max. 1ml aufnehmen und so kann auch exakt gleich gemischt werden..
Geschrieben von hirs am 19.04.2009 um 21:13:
| Zitat: |
| Bei kleineren Mengen gibt es auch kleine Spritzen die nur max. 1ml aufnehmen und so kann auch exakt gleich gemischt werden.. |
sicher gibt es die, aber die kleinen mengen lack genau zu dosieren ist nicht ganz so einfach.... zumindest ich krieg es nicht gebacken
das geht mit dem aufziehen los und hört mit dem abdrücken auf. (luft mit aufgezogen/ spritzen lassen sich nicht vollständig ausdrücken....)
wäre interessant, ab beide lackteile das gleiche gewicht bei gleichem volumen haben
gruß matthias
Geschrieben von Hamiota am 19.04.2009 um 21:51:
Ich benutze für kleine Mengen Lack die kleinen Meßlöffel, die mit Stabilit Express geliefert werden.
Geschrieben von Tungdil am 19.04.2009 um 23:07:
ich messe immer !!!! mit einer spritze ab und selbst bei mischungen von 0,2 und 0,3 ml habe ich keiner problem und niemals gehabt.
blasen in der spritze kann ich gut vermeiden, man muss nur die spritze sorgfältig aufziehen und danach beide komp. ausdrücken und genauso sorgfältig mischen...... kein problem!!!!!
Geschrieben von derextremexxl am 20.04.2009 um 04:08:
Wenn ich beim nächsten mal drn denke wiege ich das abgemessene Volumen mal nach. Glaube nicht, dass es einen großen Gewichtsunterschied gibt. Wird also egal sein ob man das Volumen oder das Gewicht nimmt.
Ich gehe zwar immer nach Volumen, aber ich denke mit einer Waage dürfte es bei kleinen Mengen etwas genauer werden.
Grüße,
Alex
Geschrieben von habitealemagne am 20.04.2009 um 06:23:
Hallo,
also ich bin dazu übergegangen, nach Gewicht 1:1 zu mischen. allerdings scheint in meinem Härter mitlerweile weniger zu sein. Es gibt ja auch klare Epoxidharzgemische für technische Zwecke, hier gibt der Hersteller meist ein anderes Teile-, als Gewichtsverhältniss , der beiden Komponenten an. Bisher hab ich mit der Gewichtsmethode und dem daraus resultierenden Ergebniss, keine Qualitätsprobleme, was bei den Spritzen schon mal vorkam(Verschmutzung??). Und ich spare mir die lästigen 50 Einwegspritzen im Schrank.
Geschrieben von Pleiteangler am 20.04.2009 um 09:28:
Bei Epoxidharzgemischen, also auch beim rutenlack ist der härter vom gewicht her etwas leichter als der lack. In der regel wird nach gewicht angemischt: 100 Teile Lack / 80 Teile Härter
Geschrieben von hirs am 20.04.2009 um 13:07:
da sind ja sehr informative antworten dabei, danke
@habitealemagne
| Zitat: |
| Bisher hab ich mit der Gewichtsmethode und dem daraus resultierenden Ergebniss, keine Qualitätsprobleme, was bei den Spritzen schon mal vorkam(Verschmutzung??). Und ich spare mir die lästigen 50 Einwegspritzen im Schrank. |
du sprichst mir aus der sehle
@Hamiota
die messlöffelmethode ist auch nicht schlecht.

muss aber alles wieder sauber gemacht werden, ist nichts für mich
ich bin dazu übergegangen nur noch einwegartikel zum lackieren zu verwenden, um verschmutzungs- oder lösungsmittelrückstände beim reinigen ausschließen zu können.
grüße Matthias
Geschrieben von Olaf Karsten am 20.04.2009 um 16:33:
die Volumenmischung ist der richtige Weg. Steht ja bei allem auch so drauf.
Wenn ihr Erfahrungen austauscht - wer wie welche guten oder schlechten Erfahrungen gemacht hat - solltet Ihr das Produkt dazuschreiben. Die sind durchaus unterschiedlich. So sagt man dem Threadmaster nach, das er etwas fehlertoleranter ist, als zum Bsp. Flexcoat.
Die Spritzen kommen bei mir immer an den Behälter. Loch in den Deckel gebohrt, das minimal kleiner ist als der Spritzenkanülenaufsatz und da wird die Spritze reingesteckt. Und dann wird wie in der Arztserie die Flasche umgedreht und die Spritze aufgezogen. Keine Luft, keine Verwechslung, keine Verunreinigung, kein garnichts.
Gruß
Olaf
Geschrieben von hirs am 20.04.2009 um 18:15:
| Zitat: |
| Wenn ihr Erfahrungen austauscht - wer wie welche guten oder schlechten Erfahrungen gemacht hat - solltet Ihr das Produkt dazuschreiben. |
deinem anliegen wird folge getan:
ich verwende den ,,classic-rod-coat,, und habe keinerlei probleme wenn ich beide komponenten nach gewicht mische
| Zitat: |
| Die Spritzen kommen bei mir immer an den Behälter. Loch in den Deckel gebohrt, das minimal kleiner ist als der Spritzenkanülenaufsatz und da wird die Spritze reingesteckt. |

das kann ich mir sehr gut vorstellen!
jetzt bekommen wir langsam licht ins dunkel der lackmischer
| Zitat: |
| Und dann wird wie in der Arztserie die Flasche umgedreht und die Spritze aufgezogen. |
das würde ich doch zu gene live sehen. schnippst du da auch mit dem finger an die spritze, damit die luft nach oben steigt?
gruß Matthias
Geschrieben von habitealemagne am 20.04.2009 um 19:41:
| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
die Volumenmischung ist der richtige Weg. Steht ja bei allem auch so drauf.
|
Ich wiederhole gerne, dass der für mich, nunmehr bessere Weg, ein Gewichtsmischungsverhältniss darstellt, da ich ganz erheblich weniger Einwegspritzen gebrauche, eben gar keine mehr. Ich benutze den angeblich fehlertoleranten Lack und habe keine Probleme mehr, die gelegentlich beim einwegigen Benutzen von Einwegspritzen, entstanden. Es stört mich gar nicht, dass möglicherw. am Ende ein wenig von einer Komponente übrig ist, ich hab sehr zufriedenstellende Ergebnisse. Zum Glück darf ich den "richtigen Weg " verlassen, willkommen im Forum, der auch Individualisten und Austester.
Geschrieben von derextremexxl am 20.04.2009 um 20:27:
Denke es führen viele wege nach Rom
Ich habe meine Spritzen auch umgedreht im Deckel der Lackflachen stecken und schon lange nur diese beiden im Einsatz. Vorher habe ich auch jede Menge verbraten, aber seit dem Tipp von Timo nicht mehr
Finde so lange das Finish stimmt passt es doch, oder?
Alex
Geschrieben von Olaf Karsten am 20.04.2009 um 20:58:
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Zum Glück darf ich den "richtigen Weg " verlassen, willkommen im Forum, der auch Individualisten und Austester. |
Klar doch. Es mische jeder wie er glücklich wird. Und wenn Du dann in ein paar Jahren Dein brösliges Zeug erneuerst, bin ich dann schonmal fischen.
Geschrieben von AngelDet am 20.04.2009 um 21:55:
| Zitat: |
Original von Pleiteangler
Bei Epoxidharzgemischen, also auch beim rutenlack ist der härter vom gewicht her etwas leichter als der lack. In der regel wird nach gewicht angemischt: 100 Teile Lack / 80 Teile Härter |
verbessere: Das Zeugs, was sich Flex-Coat nennt, ist kein Epoxidharz, sondern ein Acrylharz.
Ob es wirklich einen Gewichts-Volumenunterschied dabei gibt?
Wenn es gleich wäre, war die Diskussion umsonst, zumal das abfüllen aus Spritzen sooo exakt ja nun auch wieder nicht ist, zumindest bei Kleinstmengen.
Wer wiegt mal 2 gleich volle Flaschen nach?
Geschrieben von hirs am 20.04.2009 um 22:53:
| Zitat: |
| Wer wiegt mal 2 gleich volle Flaschen nach? Winken1 |
ob die füllmengen der lackbehälter auf den ml. genau stimmen kann man aber auch nicht sagen. der cmw-spritzenlack z.B. ist sehr großzügig zu gunsten des kunden bemessen.
wenn ich 2 jungfreuliche behältnisse da hätte, würden die schon auf der waage stehn.
bei dem lack, den ich hier habe kann ich nicht 100%ig sagen, ob immer die gleiche menge von A- und B- komponenten entnommen wurde.
ich muss die tage sowieso was ordern, da bestell ich mir nen pot lack mit.
wird ja nicht schlecht das zeug
gruß Matthias
Geschrieben von Pettersson am 20.04.2009 um 23:28:
Tag Leute !
Habe früher auch Unmengen an Spritzen verbraucht. Seit geraumer Zeit mache ich das so wie derextremexxl es beschreibt und bin sehr zufrieden damit.
Mit den Mischverhältnis von 1:1 bei kleinen Mengen hatte wohl jeder von uns schon Probleme bezüglich aushärten des Lacks.
Kann da jetzt nur über Flex Coat berichten.
Bei mir sind aber durch wirklich gründliches langes Rühren des Lacks diese Probleme verschwunden, auch bei keinen Mengen.
Ich erinnere mich gut an meine Anfänge wo ich vorsichtig rührte um ja wenig Luft in den Lack zu bekommen, da hatte ich oft Lackierungen die glaube ich heute noch nicht hart wären.
Liebe Grüße
Manfred
Geschrieben von Olaf Karsten am 21.04.2009 um 07:04:
Threadmaster
Resin 319g
Hardener 275g
Geschrieben von AngelDet am 21.04.2009 um 08:34:
Macht einen Volumen-1:1-Soll zu Gewicht Fehler von 14 bzw. 16%.
Das ist ja nun nicht gerade wenig.
Der Härter ist bei gleichem Volumen (gehe ich bei 2 gleichen Füllungen ^von aus) also spezifisch leichter.
Wenn man gleiche Gewichtsmengen abmisst und zusammenrührt, besteht also die Gefahr des zuviel Härters ...
Geschrieben von hirs am 21.04.2009 um 16:42:
| Zitat: |
| Wenn man gleiche Gewichtsmengen abmisst und zusammenrührt, besteht also die Gefahr des zuviel Härters ... |
hart wird der lack ja, ob er dadurch spröde wird?. ich melde mich in 5 jahre noch mal zu dem thema
wenn mein ,,frischer lack,, da ist, wiege ich mal nach. (classic-rod-coat)
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