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Geschrieben von peterws am 10.08.2009 um 10:08:
Fixativ und Lack
Hallo liebe Rutenbaugemeinde,
ich arbeite grade an meinem ersten Projekt mit Fixativ auf den Wicklungen. Die verbauten Ringe sind bis auf den Leitring Einbeiner.
Nachdem das Fixativ vollständig ausgehärtet war habe ich die erste Schicht Lack aufgebracht und dabei hatte ich das Gefühl, dass in dem Bereich, wo der Ringfuß unter der Wicklung hervorkommt ein kleiner Hohlraum existiert, der sich kaum mit Lack füllen lässt.
Kennt Ihr das Problem?
Was macht Ihr dagegen?
Geschrieben von MeFo-Schreck am 10.08.2009 um 11:01:
RE: Fixativ und Lack
Gelöscht
Geschrieben von OnTheMove am 10.08.2009 um 13:22:
Guter Tip!
Ich hab das Problem auch schon gehabt, jedoch erst im Nachhinein den Lack an der Stelle aufgetragen. Ist ein ziemliches gefuddel bei einer drehenden Rute.
grüße Markus
Geschrieben von AngelDet am 11.08.2009 um 09:42:
Ich arbeite jetzt mit sehr dünnen Lack, und das zieht überall schnell ein!
Gerade hier beim Bindungslackieren gilt für mich nur noch:
Weniger ist mehr, weniger Lack in dünner Schicht ist viel besser!
Geschrieben von peterws am 11.08.2009 um 17:18:
Hallo nochmal!
Erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ich baue auf einem unlackierten Blank auf, daher wird optisch genau zu erkennen sein, wieweit der Lack auch neben dem Garn/der Wicklung landet. Erst hatte ich vor bis nur "knirsch" an den Rand zu lackieren und den nackten Blank auch nackt zu lassen.
Habe jetzt aber (in der 2. Runde) doch einen 1-2mm breiten Rand neben der Wickung mitlackiert. Das macht das "Lack in die Löcher einbringen" schonmal einfacher.
Der Trick mit der Nadel ... irgendwie sehr frickelig. Habe dann doch den Lack mit dem Pinsel so aufgetragen bekommen bis er von selbst an/in die entsprechenden Stellen geflossen ist.
@OnTheMove
Damit das mit der drehenden Rute nicht so problematisch ist habe ich mir einen einfach zu erreichenden An-/Aus-Schalter an den Motor gebaut. Die Rotation für ein paar Sekunden anzuhalten ist kein Problem und macht so einiges einfacher.
@Angel Det
Was verstehst Du denn unter sehr dünnem Lack? Hast Du einen bestimmten Hersteller oder verdünnst Du das standard Zeug?
Geschrieben von MeFo-Schreck am 12.08.2009 um 08:19:
Gelöscht
Geschrieben von OnTheMove am 12.08.2009 um 09:28:
@peterws Gute Idee, muss mal gucken ob ich an meinem Motor vieleicht noch einen zweiten Schalter montieren kann, um mit einer Verlängerung zu arbeiten. Vieleicht könnte mann das dieng dann auch um einen Potti erweitern, und so die geschwindigkeit regeln.
hmmm könnte klappen
Geschrieben von peterws am 12.08.2009 um 09:58:
@On the Movue
Ich habe einfach einen Schnurschalter auf das (recht lange) Netzkabel gebaut.
Poti find ich bei einem Motor für's Lackieren unnötig.
Geschrieben von OnTheMove am 12.08.2009 um 11:25:
An einen 220V berieben Motor ist das einfach möglich, nur bei meinem Battterie betriebenen Motor wird das schwierig. Ich muss einfach mal gucken das ich den An/Aus Schalter überbrücke und dann an einem Kabel mit einem Neuen versehe.
Muss erst mal gucken ob ich die Zeit dafür haben, den erst kommen, Angeln, Angeln, Arbeiten, Rutenbau, Frau und dann kann ich es mal angehen
Geschrieben von Olaf Karsten am 13.08.2009 um 07:22:
RE: Fixativ und Lack
Mein erster Schritt beim Lackieren ist immer ein kleiner Tropfen Lack an Ringfüsse/Hohlräume. Komplett die Rute durch. Da ist der Lack am flüssigsten. Dann kommt ganz klassisch jede Bindung dran. So hat der Lack Zeit den Hohlraum zu füllen und wenn ich das zweite Mal vorbeikommen, pack ich noch ein wenig drauf, sofern das notwendig ist.
Die Lite Produkte sind alle dünnflüssiger. Threadmaster Lite ist nach meiner Erfahrung ein gutes Produkt - glasklar und flüssig.
Geschrieben von klang am 13.08.2009 um 17:01:
RE: Fixativ und Lack
| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
Mein erster Schritt beim Lackieren ist immer ein kleiner Tropfen Lack an Ringfüsse/Hohlräume. . |
Mit ihm verstopfst du leider beste Wege mit dennen Lüft raus gehen soll
Am besten kein Farbfixativ, keine vorfixirte Faden, kein Lurex- nur in schwarz
Es lebt ein besten Kork- und Ringqualität, Schmuck lassen wir für Medels
Last version without this- Wg. bis 12 Gr. Übrigens- Hookkeeper ist auch für offset Haken geeignet.
Geschrieben von Olaf Karsten am 13.08.2009 um 18:37:
RE: Fixativ und Lack
| Zitat: |
Original von klang
| Zitat: |
Original von Olaf Karsten
Mein erster Schritt beim Lackieren ist immer ein kleiner Tropfen Lack an Ringfüsse/Hohlräume. . |
Mit ihm verstopfst du leider beste Wege mit dennen Lüft raus gehen soll
|
Nun bei mir funkioniert es. Und durch doppelt vorfixiertes Garn, läuft kein Finish mehr. Bessere Idee? Ausser auf sämtliche Farben zu verzichten.
Geschrieben von klang am 13.08.2009 um 20:34:
Aber ja.
Du muss mit Spachtel durch die Wicklung Lack richtig "drucken", so dass kommt deine "Tropfen" bis Ringfüsse heraus.
Sonnst kriegst 100% unsichbare Löcher neben Ringfuss.
Nimm mal helle Faden (ohne Farbfixativ), mach Lackeirung - dann werdest du sehen diese Luftblasen neben Ringstütze.
Das ist eine Uhrsache warum "gut gewickelte und lackierte" Ring trotzdem klappert.
Geschrieben von Olaf Karsten am 13.08.2009 um 22:37:
Ich werde das testen, habe aber Zweifel, dass dies bei mit CP behandelten Wicklungen funkioniert. Aber Versuch macht kluch ...
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