Rutenbauforum (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/index.php)
- Forum (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/board.php?boardid=4)
-- Ankündigungen (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/board.php?boardid=118)
--- Lack und wicklung reißt am Ringfuß (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=2307)


Geschrieben von Fully scaled am 08.12.2009 um 17:44:

  Lack und wicklung reißt am Ringfuß

Eine wunderschönen guten Abemd.ab da ein unverständliches Problem und bräuchte Fachrat.
Soeben wollte ich meine,vor 4 Monaten gebauten,oft gefischten Ruten in ein anderes Futteral machen,als mir auffiel das am Startring ein kleiner riss an der wicklung im Lack ist.Hab dann die andere Baugleiche Rute inspiziert und festgestellt das es dort sogar noch schlimmer ist.Am ringfuß,also direkt am Steg gehen 2 Risse entlang,genau an den Kanten vom Ringfuß.hab ehrlich keine Ahnung woher das rühren könnte.Vieleicht die Fadenspannung?Zu gering oder zu hoch?Oder könnte es einfach durch druck auf den Ring im Futteral passiert sein und Zufall das es an der gleichen Stelle und an beiden Ruten passiert ist.Hab ja erst mit dem Rutenbau angefangen.Wollt nicht immer dieses Problem mitschleppen.Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Grüße,Manuel.



Geschrieben von fisherman82 am 08.12.2009 um 17:52:

 

hmm, hab noch nie davon gehört... aber die Erfahrenen hier werden bestimmt noch was dazu sagen.

Wäre gut, wenn du in der Zwischenzeit ein paar detailierte Fotos davon machen könntest und hier einstellst.

Gruß



Geschrieben von derextremexxl am 08.12.2009 um 17:56:

 

Ich weiß es nicht genau, würde aber mal auf eine zu geringe Fadenspannung tippen. Hast mal ein paar Bilder? Was hast du für einen Lack verwendet? Könnte auch sein, dass sich der Lack vom Blank und dessen Lackierung abgelöst hat und anfing zu arbeiten. Sind jetzt aber erst mal alles nur Vermutungen. Ist es nur an einem Ring, oder an allen?

Hatte mal sehr eine sehr alte Traverse-X Spinnrute von ?!?! glaube Silstar. Da war der Lack mit der Zeit auch so spröde, dass er einfach eingerissen ist. Glaube es fing auch an den Ringfüssen an.

Grüße,

Alex



Geschrieben von fluefiske am 08.12.2009 um 18:13:

 

Hallo Manuel,
fischst Du mit Multi oder Stationär ?

Gruß Erich



Geschrieben von Fully scaled am 08.12.2009 um 20:52:

 

Also der lack den ich verwendet hab ist flex coat lite.Ist eigentlich nur an den Startringen.Es handelt sich um 2 Conoflex 11" 2,5 lb vom Karl.Hab beim Lackiern auch einen heißluft fön genommen und vorsichtig mit gearbeitet.Denke das garn sollte auch gut dann dadurch getränkt sein.Ich hab aber eben nochmal nach meinem Futteral geschaut.Ist schon uraltes Kevin Nash modell und da war die Polsterung nicht gerade das besste.Konnte deutlich Die beiden Startringe dadurch fühlen.naja ist auch meistens total vollgepackt,sodas da wirklich schnell druck draufkommt.Sind ja auch die Ringe die am weitesten vom Blank wegstehe(weil Startring)Versuch Morgen Mittag mal Bilder zu machen wenn es noch Hell ist.Irgendwie Dubios.



Geschrieben von Olaf Karsten am 08.12.2009 um 21:30:

 

Das kann so viele Ursachen haben, dass das wohl auch mt Foto schwierig wird.
Die Fadenspannung halte ich nicht für eine wahrscheinliche Ursache. Eher das Mischungsverhältnis des Lackes, oder mit dem Fön zum kochen gebracht, oder mit der Lite Version keine ausreichende Schichtdicke erreicht ... uswusf. Denken2



Geschrieben von ingma am 09.12.2009 um 08:28:

 

Hi,

gute Idee mit den Fotos, mir ist änliches aufgefallen bei einer Spinne die ich unlängst für meinen Freund bebaut habe.



Geschrieben von smith1337 am 09.12.2009 um 09:09:

 

ich habe ein ähnliches/gleiches "Problem".... und zwar an meiner daiwa shogun. hier habe ich die gleichen risse und sogar dort wo der ringfuß anfängt bzw aufhört...also dort, wo man als rutenbauer versucht so schön wie möglich zu schleifen damit der übergang blank-ringfuß auch ordentlich wird. bei der berkley serie one von meinem kumpel ist es genauso... jedoch denke ich hat das mehr was mit der aktion des blanks in verbindung mit einem relativ geringen wg zu tun. die fadenspannung sollte sich "fast" egal sein nach dem durchtränken der winklung mit lack...oder täusche ich mich da? habe leider viel zu wenig erfahrung im rutenbau um mein post zu untermauern Denken1 Augenzwinkern



Geschrieben von fluefiske am 09.12.2009 um 09:18:

 

Zitat:
Original von Fully scaled
Ich hab aber eben nochmal nach meinem Futteral geschaut.Ist schon uraltes Kevin Nash modell und da war die Polsterung nicht gerade das besste.Konnte deutlich Die beiden Startringe dadurch fühlen.naja ist auch meistens total vollgepackt,sodas da wirklich schnell druck draufkommt.


Das könnte hinkommen,muß aber schon ein recht grosser seitlicher Druck auf den Ringen gewesen sein.
Hilft aber alles nix,wenn es Dich stört am Besten die Rnge entfernen und neu wickeln und lackieren.An diesen Stellen kann Feuchtigkeit eindringen und die Füsse fangen an zu gammeln.
Ausserdem würde ich in Zukunft etwas schonender mit den Ruten umgehen,sonst wiederholt sich dieses Problem.
Entweder besseres Futteral oder nicht mehr so vollpacken.

Gruß Erich



Geschrieben von klang am 09.12.2009 um 09:19:

 

Mach letze drei-vier Wicklungen in "8" Form.
Das Problem kriegt mann sehr oft z.b. mit TATSG - Rings wo Ringsfuß arbeitet wie ein Feder und risst Lack



Geschrieben von Fully scaled am 09.12.2009 um 17:08:

 

So.Versuch das mal mit den Bildern.Also eigentlich schließe ich fadenspannung und überhitzen eigentlich aus.Hab am Anfang eher Straffer als locker gewickelt.Beim heißluftfön immer Hand hinters Blank gehalten und damit Konntrolliert das nicht zu heiß ist.Ach ja,Was versteht man unter 8 Form?
Irgendwie bin ich zu Dämlich ein Bild Hochzuladen.hab sie jetzt verkleinert,weiß aber nicht wie ich sie einfügen kann.naja.echt blöd manchmal.



Geschrieben von Fully scaled am 09.12.2009 um 17:10:

 

Ups.Ging ja doch.Hab ich aber im text beim schreiben nirgends sehen können.Naja.Egal Hauptsache man sieht was.



Geschrieben von OnTheMove am 09.12.2009 um 17:48:

 

Zitat:
Original von Fully scaled
Beim heißluftfön immer Hand hinters Blank gehalten und damit Konntrolliert das nicht zu heiß ist.


Was machtst du den mit dem Heißluftfön?!?

grüße Markus



Geschrieben von klang am 09.12.2009 um 17:56:

 

Wicklung ist zu kurz



Geschrieben von Fully scaled am 09.12.2009 um 18:36:

 

ich benutz den Fön weg der hitze damit sich der lack schön gleichmäßig verteilt und evtl. die Blasen verschwinden.Wicklund ist etwa 4-6mm hinterm Fußende.



Geschrieben von Tungdil am 09.12.2009 um 18:54:

 

hmmmmmmm......kombiniere kombiniere........was meinen sie mr. watson???.................sehr misteriös.....hmmmmmmmmmmm.

(ich höre zu viele hörbücher beim autofahren!!!!!!)

ok genug schwachsinn ich denke hier spielen mehrere faktoren eine rolle und nicht nur eine:

1. der lack hat keine verbindung zu ring! dh. der ring muss eine schicht gehabt haben die dies verhinder: öl von seiner produktion? mit fettigen finger draufgepatscht und den ring vor der montage nicht entfettet.

2. falsche garnstärke und zu wenig fadenspannung der rind arbeitet sich frei (welches garn wurde verwendet; evtl, dehnt es sich zu stark).

3. durch die arbeit mit dem hlfön wurde die lackschicht zu dünn, da zu viel verdampft ist.

ich denke es war oder ist eine mischung aus diesen möglichkeiten



Geschrieben von Fully scaled am 09.12.2009 um 19:33:

 

Hm.Da könntest du ins schwarze getroffen haben.Ringe vorm wickeln hab ich natürlich nicht entfettet.So was dämliches.Hab ja eigentlich Iso und das Zeugs da.Wieder mal schlauer.Als garn hab ich Guedbrod Stärke A in schwartz verwendet.Ist glaub ich Nummer 524.ich hab aber schon öfters gelesen das viele den Fön benutzen.Würd ihn nur ungern missen müssen.dachte das garn der stärke A aussreichend für Karpfen Ruten sein sollte.D ist ja ein Seil irgendwie.



Geschrieben von JEZI am 09.12.2009 um 21:04:

 

Wenn ich di Bilder richtig interpretiere, sollten die Ringfüße besser gebogen sein, damit sie ein Stück mehr glatt auf dem Blank aufliegen. Dann hättest du näher an den Ring wickeln können. So hast du zuviel Lack am Ende, wo kein Garn drunter ist.



Geschrieben von Tisie am 09.12.2009 um 22:50:

 

Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem an einer Fliegenrute mit Einsteg-Schlangenringen. Im Bereich wo die Rute sich am meisten biegt, zeigen sich auch die beschriebenen haarfeinen Risse genau vor dem Ringfuß.

Da ich die Ringwicklungen sehr kurz gehalten habe (nur 2-3 Windungen vor dem Ringfuß) und auch nur die Wicklung lackiert habe, liegt die Vermutung nahe, daß sich die Windungen vor dem Ringfuß minimal bewegen/verschieben und dadurch der Riss entsteht. Bestätigt wird diese Vermutung durch eine andere Rute, die ich mit den gleichen Ringen, aber mehr Windungen vor dem Ringfuß und mehr Lack aufgebaut habe. Ich habe für beide Ruten Threadmaster verwendet.

An mangelnder Fadenspannung liegt das bei mir sicher nicht, ich wickle immer mit recht hoher Spannung.

Fazit ist für mich, daß ich zukünftig leider auf so minimalistische Ringwicklungen mit wenig Windungen und Lack nur auf der Wicklung verzichten muß. Das ist schade, denn optisch gibt es für mich nichts schöneres, aber Form follows Function.

Gruß, Matthias



Geschrieben von leski am 10.12.2009 um 00:06:

 

Also was ich mir denken könnte wäre das der Ringfuß evtl. zu scharfkantig ist und bei zu starker Belastung reist das auf! Was auch auf zu starke Garnspannung zurückführen könnte. Denken1


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH