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Geschrieben von Vollpfosten am 11.12.2009 um 19:16:

  Mein Erstversuch an einer CTS

Hallo an alle

Ich wollte mir nur mal einen CST Blank anschauen im Laden.
Da hat es mich fast von Socken gehauen, den musste ich haben.
Jetzt habe ich eine EST 9" 30-60wg.
Mit eurer Hilfe wird mir der erste Versuch gelingen,
hier im Board gibst ja reichlich Infos .



Geschrieben von derextremexxl am 11.12.2009 um 19:58:

 

Servus

Ist zum "üben" zwar kein günstiges Übungsmodell, aber eine sehr schöne Rute. Wünsche dir viel Spass beim Aufbau und bei Fragen haöfen wir dir gerne weiter.

grüße,

Alex



Geschrieben von Vollpfosten am 12.12.2009 um 20:59:

 

Servus

Ja weiß ich das die für denn Anfang nicht gerade eine Übungsrute
ist ,aber ich konnte einfach nicht wiederstehen.
Hast bestimmt auch schon so einen Einkauf getätigt denn du eigentlich
garnicht machen wolltest.
Muss mich halt schön anstrengen damit der Aufbau gut gelingt,
und hier im Forum gibt es echt gute Tipps.



Geschrieben von Bone am 13.12.2009 um 20:44:

 

Hi,

also ich hab dieses Wochenende meine Erste zusammengebaut und bin sehr zufrieden. Bis auf ein paar Schönheitsfehler, die ich bei der nächsten, teuren, nicht haben will. Ich würde dir raten, entweder du baust erst was billiges zusammen, oder du nimmst eine alte Rute auseinander und baust sie nochmal auf. Was ich an meiner ersten an Erfahrung gesammelt habe ist nicht zu verachten, voll allem ist das alles millimeterarbeit und zum Teil ziemlich verzwickt, wenn man keine 3 Hände hat. 3cm zu viel Band unterwickelt und es flutscht nicht drüber und der Lack muss wirklich nur alle 30sec gedreht werden, damit er sich gleichmäßiger verteilt, was er nicht tut, wenn man ihn an einen Elektromotro anschließt und sausen lässt.
Am Ende ist es deine Entscheidung und mit genug Vorbereitung wird es locker besser als meine Erste, weil meine als Vorbereitung auf die teure gedacht war Augenzwinkern

Gruß Alex



Geschrieben von atze67 am 13.12.2009 um 21:38:

 

bei der blankwahl sind steigerungsmöglichkeiten für die zukunft sehr eingeschränkt!!!
glückwunsch zu diesem blank und alles gute für den aufbau. lass dir zeit und frag ruhig eine frage mehr.
ich habe meinen ersten komplettaufbau noch und den zeig ich nicht so gern vor aber ich mag ihn sehr weil er so ist wie er ist.
gruß atze



Geschrieben von Slotti am 14.12.2009 um 06:14:

 

Zitat:
Original von T2sCorp
der Lack muss wirklich nur alle 30sec gedreht werden, damit er sich gleichmäßiger verteilt, was er nicht tut, wenn man ihn an einen Elektromotro anschließt und sausen lässt.

Gruß Alex


öhm wie? verwirrt

das machen eigentlich sehr viele mich mal eingeschlossen so und das funzt wunderbar, warum auch nicht?



Geschrieben von derextremexxl am 14.12.2009 um 08:27:

 

Stimme Mark da voll und ganz zu. Gleichmäßiger wie mit einem Elektromotor kann man den Lack gar nicht verteilen Augenzwinkern

Vielleicht meintest du aber auch was anderes.

Grüße,

Alex



Geschrieben von fischerblut am 14.12.2009 um 09:47:

 

...zuviel Umdrehungen

= Zentrifuge großes Grinsen



Geschrieben von MeFo-Schreck am 14.12.2009 um 12:58:

 

Gelöscht



Geschrieben von Bone am 14.12.2009 um 18:27:

 

Damit der Lack in Bewegung ist. Wenn er zu schnell gedreht wird läuft der Lack nicht am Blank runter und verteilt sich nicht, wenn ich ihn jetzt schnell laufen lasse bleibt dem Lack keine Zeit am Blank runterzulaufen, sondern bleibt in seiner Form gleich. Ist jetzt meine Feststellung gewesen, dass es so besser ist.

Gruß Alex



Geschrieben von Bone am 14.12.2009 um 18:28:

 

Ich kenn halt nur die kleinen E-Motoren, bei denen man eine AA Baterie anschließt und der saust los ...



Geschrieben von Vollpfosten am 14.12.2009 um 21:05:

 

Hallo Leute

Danke für die Anteilnahme an meinen Projekt.
Und in der Tat habe ich gehörig schiss vor dem Lackieren der Wicklungen.
Da ich mir eine Binde Hilfe aus Holz selber baue kann ich
die auch gleich mit Motor ausstatten.
Lackiert ihr auch bei laufenden Motor oder nehmt ihr den nur zum
trocknen.
Alle anderen Arbeiten müsste ich schon auf die Reihe kriegen,und
zeit habe ich genügend.
Und was nehmt ihr für Kleber für Rollenhalter u. Duplongriff?.
Danke schon mal.



Geschrieben von Bone am 14.12.2009 um 21:37:

 

Nimm dir Zeit für ein geiles Design und versuch dich mit 2-farbigen Bindungen! Ich habe meine erste während eines Films in der Hand gedreht smile Kleber empfehlen so ziemlich alle UHU Endfest. Der braucht lange, bis er hält, ist aber unverwüstlich. Ich habe den Pattex 2 Komponentenkleber Kraft Mix Extrem Fest und der ist auch gut. Also eine gute Anleitung für die Wicklung ist auf dem rodbuildersforum.com zu finden.
Rutenerstellerforum.com
Ich würde allerdings die erste Lackschicht nur auf die Bindung auftragen, nach 20 min die 2te Schicht leicht so, dass wirklich kein Wasser unter die Bindung laufen kann und die 3. nachdem alles getrocknet ist dann so wie in dem Link sauber abgeklebt noch eine dünne Schicht.
Schwieriger ist es die Bläschen sauber raußzubekommen. Man nehme einen Flammenwerfer und hält die Flamme 0,5cm vom Lack entfernt und schwenkt es leicht hin und her. Man merkt, nach 2-4sec wird der Lack dünnflüssiger und die Bläschen entweichen.

Aber ich bin Anfänger. Vielleicht sollte mir ein erfahrener Rodbuilder das absegnen....

Gruß Alex



Geschrieben von fisherman82 am 15.12.2009 um 05:13:

 

Zitat:
Original von T2sCorp
Nimm dir Zeit für ein geiles Design und versuch dich mit 2-farbigen Bindungen! Ich habe meine erste während eines Films in der Hand gedreht smile Kleber empfehlen so ziemlich alle UHU Endfest. Der braucht lange, bis er hält, ist aber unverwüstlich. Ich habe den Pattex 2 Komponentenkleber Kraft Mix Extrem Fest und der ist auch gut. Also eine gute Anleitung für die Wicklung ist auf dem rodbuildersforum.com zu finden.
Rutenerstellerforum.com
Ich würde allerdings die erste Lackschicht nur auf die Bindung auftragen, nach 20 min die 2te Schicht leicht so, dass wirklich kein Wasser unter die Bindung laufen kann und die 3. nachdem alles getrocknet ist dann so wie in dem Link sauber abgeklebt noch eine dünne Schicht.
Schwieriger ist es die Bläschen sauber raußzubekommen. Man nehme einen Flammenwerfer und hält die Flamme 0,5cm vom Lack entfernt und schwenkt es leicht hin und her. Man merkt, nach 2-4sec wird der Lack dünnflüssiger und die Bläschen entweichen.

Aber ich bin Anfänger. Vielleicht sollte mir ein erfahrener Rodbuilder das absegnen....

Gruß Alex



Also mit dem Flammenwerfer wäre ich sehr vorsichtig... 2-4 Sek bei 0,5cm Entfernung - da hast du deinen Lack schnell ruiniert. Der wird nämlich bräunlich und schwarz... wie karamell Lachen-5
Außerdem mußt du mit Ruß aufpassen, das geht nämlich auch schneller wie man schaut.
Ich nehme ab und an ein Feuerzeug und fahre quer zum blank unter dem Lack entlang. lieber langsam rantasten.

Aber besser und einfacher ist es erst keine (bzw. so wenig wie möglich) Blasen in Lack entstehen zu lassen! Dazu gibt es hier auch schon viele Anmerkungen und Anleitungen, mußt mal suchen.
Aber schonmal wichtig:
- auf exaktes Mischungsverhältnis achten!
- gleichmäßiges langsames Rühren (kein "Schaumschlagen")
- Danach auf Alufolie kippen und Blasen mit Strohhalm wegpusten

Manche stellen die beiden Lackkomponenten vor dem Anrühren ein wenig auf die Heizung um sie dünnflüssiger zu machen, aber das ist ansichtssache, die einen schwören drauf die anderen nicht. Kommt auch auf die Lacksorte an.

PS: Motor zum trocknen ist besser als Handdrehen, aber dein Motor darf nur wenige Umdrehungen pro Minute machen... Der Lack braucht nicht seitlich am Blank runterlaufen, wie du es bei dem Drehen von Hand hast und oben beschreibst. Bzw der Lack macht das auch, nur sehr kleine Mengen was man so gut wie nicht sieht.
Aber wenn er dreht und der Lack ein paar min Zeit hat ist er 1A gleichmäßig auf der Wicklung verteilt.

Zur Griffmontage kannst du theoretisch alles hernehmen was hält *g*

Kork nehmen viele aufschäumenden Kleber, Rollenhalter mache ich persönlich auch mit 2K Epoxydkleber - und der hält glaub ich auch WW3 noch aus... großes Grinsen



Geschrieben von MeFo-Schreck am 15.12.2009 um 08:45:

 

Gelöscht



Geschrieben von philone am 15.12.2009 um 15:45:

 

Was mich für mein erstes Projekt dabei sehr interessiert, ist, wieviele Ringe ihr denn so bei einem Lackierdurchgang lackiert??? Ich stell mir das schwierig vor, denn nachdem ich einen Ring lackiert habe muss ich die Rute doch drehen und dann wird das saubere Lackieren der weiteren Ringe nicht leichter, oder!!?



Geschrieben von Bone am 15.12.2009 um 17:47:

 

Hi Philone,

man macht das für jedes Rutenteil in einem Durchgang. Ich habe 7 Ringe in einem Run lackiert. Sofern man eine gute Arbeitsunterlage hat, wo nicht an den Lack kommt ist das überhaupt kein Thema. War das erste mal auch gespannt, ob ich alles gut hinbekomme. Aber wie hier schon der Ein oder Andere gesagt hat. Das ist alles halb so wild.

Gruß Alex



Geschrieben von Slotti am 15.12.2009 um 18:01:

 

@Philone

laß dir soviel Zeit wie nötig, wenn der Lack nach 3 Bindungen anzieht , einfach neu anmischen, ist ja kein Beinbruch lieber Zeit lassen und sorgfältig arbeiten als umbedingt ein Rutenteil in einem rutsch zu lackieren. Die Geschwindigkeit kommt später von alleine.

Ich schaffe mitlerweile ca 8 Bindungen und dann mische ich neu an, der Flexcoat Lite läßt sich aber auch 15-20 min. Verarbeiten, manch andere Lacke gehen bereits nach 10 min zu.



Geschrieben von Vollpfosten am 15.12.2009 um 20:55:

 

Hallo Leute

Das Klingt ja ganz viel versperchend was ich da so lese,und meine nächste
Frage wäre die von Philone gewessen das hat sich ja schon erledigt,
und prima das noch ein Anfänger da ist da bin ich nicht ganz allein.
MeFo Schreck mit deiner Anleitung komme ich gut Klar und müsste auch bei mir klappen.
Aber das mit den Luftblasen im Lack macht mir Kopfzerbrechen.
Ist es nicht besser Blassen von Anfang an zu vermeiden als nachträglich
zu entfernen,nur wie macht ihr das den?.
Und meine ersten Wicklungen mit Lackieren werde ich schon an einen Probestück üben.



Geschrieben von MeFo-Schreck am 16.12.2009 um 08:14:

 

Gelöscht


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