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Geschrieben von Travin am 02.02.2010 um 20:29:

  schnurdrall im bindegarn

hi leute

ich hab mir ne wickelbank gebaut mit so nem faden halte turm

aufnahme faden horizontal auf ner gewindestange kann aber ungebremst laufen und ich bremse dann zwischen 2 korkscheiben die an nem arm an dem turm befestigt sind

wenn ich jetzt ca. 1cm gewickelt habe, hab ich so starken schnurdrall, dass sich ein knoten bildet der im bremser sich voll festsetzt und mir mein garn sogar beschädigt ... was kann ich da dagegen tun

mich wundert das nur weil ich ja den blank auch horizontal liegen habe da dürfte es doch keinen drall geben oder seh ich da was falsch

p.s. ich hab gudebrod garn.

Danke für die Hilfe im vorraus

Greez Dennis



Geschrieben von Tungdil am 02.02.2010 um 20:41:

 

bindegarne werden wie alle garne ...oder auch angelschnüre mit einem natürlichen drall versehen (produktionsbedingt). ich tippe mal, dass du mit deinem aufbau den drall verstärkst.
ich würde als erstes die garnrolle um 180 grad drehen und nochmal wickeln.....schreib mal, was dann passiert.
und mach mal ein foto vom turm!



Geschrieben von fisherman82 am 02.02.2010 um 21:15:

 

also ich glaube, dass es so ist wie bei mir:

ich bremse mit der Hand und das Garn ist ja in sich gezwirbelt. durch das bremsen, bei mir mit Hand, bei dir mit Kork wird diese Verzwirbelung quasi zurückgeschoben und dadurch kringelt sich das Garn.

aber ich hab leider auch noch keine Lösung... unglücklich



Geschrieben von Travin am 02.02.2010 um 21:32:

 

hm das hört sich ja gar nicht gut an ...

also ich hab jetzt mal schnell ne wicklung gemacht mit der gedrehten garnrolle und sofort wieder der selbe shit (photo)

und wegen dem bremsen bei meinen recherchen für die maschine hab ich das mit dem kork oft gelesen und auch der karl hat mir das so geraten (bei dem hatte ich übrigends überhaupt keine probleme) und bei allen anderen funzts anscheinend ... vllt brems ich zu stark vllt hab ich nen schlechten kork vllt hab ich ne zu krasse ecke drin wer weis ich werd das die tage aber mal versuchen mit ner vernünftigen umlenkung zu baun damit das garn gerade in den spanner kommt


Greez Dennis



Geschrieben von michl82 am 02.02.2010 um 21:39:

 

hallo,

du kannst das nur umgehen indem du die garnspule auch leicht mit abbremst, dann hast du die verdrehung zwar immernoch, diese tritt aber durch die fadenspannung erst auf, wenn du mit der wicklung fertig bist und den faden durchtrennt hast.

bei der fingerbremse hatte ich auch keine lösung gefunden, weswegen ich das garn durch eine leichte bremse laufen lasse und erst danach mit den fingern bremse

gruß



Geschrieben von Travin am 02.02.2010 um 21:43:

 

ich hatte da erst noch ne feder mit dran aber da hats im laufe der umdrehungen durch die rippen in der spule (je nach drehrichtung der spule) entweder die rollenspannung zu oder auf gedreht

wie löst ihr das

auf jeden fall schonmal danke ... das leuchtet jedenfalls ein



Geschrieben von [AIG]shorty am 02.02.2010 um 21:48:

 

Hi Dennis

ich mach das mit Kunststoffunterlegscheiben. eine zur Spule hin und eine zur Mutter dazwischen die Feder.



Geschrieben von Tungdil am 02.02.2010 um 21:52:

 

sehe ich auch so du musst/solltest spannung zwischen kork und garnspule bringen!



Geschrieben von TRANSformator am 03.02.2010 um 00:35:

 

So hab ich das gelöst. Hatte auch das Problem mit dem Auf- bzw. Zudrehen der Mutter bei Verwendung von Federn am Garnhalter. Kunststoffscheiben bringen schon etwas. Vom Prinzip her musst du zwischen Mutter und Garnrolle einfach nu Scheiben plazieren, die weniger Widerstand bieten als die Mutter. So dreht sich die (Kunststoff)scheiben anstatt der Mutter und die Spannung bleibt gleich. Alternativ oder ergänzend kann man auch einfach eine zweite Mutter nutzen. Mit der ersten Mutter wird dann die Fadenspannung reguliert und mit der zweiten Mutter wird diese dann gekontert. Da löst sich dann nix mehr.

So hab ich das gelöst. Habe zur Flüelmutter zusötzlich ne normale Mutter benutzt. So eine normale Mutter fasst sich halt nicht ganz so schön an wie eine Flügelmutter, lässt sich aber dennoch völlig problemlos handhaben. Ich stell also mit der normalen Mutter die Spannung ein und konter dann mit der Flügelmutter leicht gegen.

Gruß Daniel



Geschrieben von PuraVida am 03.02.2010 um 00:52:

 

@Daniel:

Ich rede jetzt ein bisl wie der Blinde von der Farbe da ich selbst noch keine Wickelbank habe.

Aber sollte das nicht mit so einer Flügelmutter funktionieren die so eine Kunststoffeinlage hat? Diese Einlage ist, wenn ich mich nicht irre, auch dafür gedacht, daß sich diese Muttern nicht lösen.

LG
Ernst



Geschrieben von fisherman82 am 03.02.2010 um 08:27:

 

ich bin zwar nicht der Daniel, aber ich kann dir auch was zu sagen Applaus

ja, die Muttern mit der Kunststoffeinlage sind Stoppmuttern, die sich nicht mitdrehen. allerdings mrauchst du für die auch immer nen Schlüssel. Ob es auch Flügelmuttern mit Stoppeinlage gibt weiß ich nicht. Wenn ja wäre es gut.

Nur auf Dauer geht die Einlage kaputt, da das Gewinde sich eben reinschneidet lässt mit der Zeit die Stoppwirkung nach.

Ich bin für meine Bank auch noch was am tüfteln, das sich schneller wechseln lässt als die Gewindegeschichte und auch einfach hält ohne die Spannung beim Garnabrollen zu erhöhen oder zu erniedrigen. Wenn ich was geeignetes gefunden hab stell ich es hier auch vor. Daumenhoch2



Geschrieben von TRANSformator am 03.02.2010 um 10:24:

 

Zitat:
Original von fisherman82
ich bin zwar nicht der Daniel, aber ich kann dir auch was zu sagen Applaus

ja, die Muttern mit der Kunststoffeinlage sind Stoppmuttern, die sich nicht mitdrehen. allerdings mrauchst du für die auch immer nen Schlüssel. Ob es auch Flügelmuttern mit Stoppeinlage gibt weiß ich nicht. Wenn ja wäre es gut.

Nur auf Dauer geht die Einlage kaputt, da das Gewinde sich eben reinschneidet lässt mit der Zeit die Stoppwirkung nach.

Ich bin für meine Bank auch noch was am tüfteln, das sich schneller wechseln lässt als die Gewindegeschichte und auch einfach hält ohne die Spannung beim Garnabrollen zu erhöhen oder zu erniedrigen. Wenn ich was geeignetes gefunden hab stell ich es hier auch vor. Daumenhoch2


Alles richtig, was du schreibst Daumenhoch3 . Das was du als Stopmutter bezeichnest, heißt im Baumarkt dann auch oft einfach Sicherungsmutter. Im Prinzip ist das eine normale Mutter, die an einer Seite diese relativ weiche Kunststoffeinlage besitzt. Solange die Dinger noch einwandfrei sind, braucht man dafür wie du schon sagtest einen Schlüssel. Wenn man die dann einige Male losgeschraubt hat, nüddeln die Einlagen aus und das Ding verliert seine Stop-Wirkung. Die Teile sind nicht dafür gemacht, ständig auf und ab gedreht zu werden. Einmal fest, lässt man sie dort in der Regel, man kann sie zwar auch mal auf und abdrehen, aber eben nicht oft genug als dass sie für unseren Zweck interessant geeignet wären.
Ich kenne auch keine Flügelmuttern mit solch einer Sicherungsfunktion, das würde auch keinen Sinn machen, da Flügelmuttern ihre Flügel ja gerade zum häufigen Auf- und Abdrehen per Hand besitzt, das funktioniert mit der Kunststoffeinlage nicht.

Jetzt gibts halt zwei Möglichkeiten, um das Drehen der Flügelmutter zu verhindern.
1. Irgendwie muss zwischen Flügelmutter und Garnspule etwas sein, dass die Drehung der Garnspule abfängt, so dass diese nicht mehr weiter an die Flügelmutter gegeben wird. Idealerweise fängt man diesen Drehsinn schon vor der Feder ab, so dass diese sich garnicht mehr mitdreht. Das kann man z.B. über Kunststoff- oder Teflonscheiben zwischen Metallscheiben realisieren. Metall auf Metall ist relativ grippig, da kommt diese Drehung noch bei Feder und Flügelmutter an. Sind nun Kunststoffscheibe(n) dazwischen, fangen diese die Drehung ab. Da gibts so keine Pauschalregel, hab ja gerade erst die Wickelbank gebaut und da die Erfahrung gemacht, dass man das im Einzelfall immer ausprobieren muss, wieviele Scheiben man braucht. Hängt wohl auch vom Material ab.

2. Die Sicherung über eine Kontermutter, so wie ich das oben schon beschrieben hatte. Das ist vom Aussehen udn der Ergonomie natürlich nicht ideal, von der Handhabe aber kein Problem. Auch die Mutter ohne Flügel kann man mit den Fingern bei unserer benötigten Spannung einfach Auf- bzw. Abdrehen, ohne dass man sich dabei anstrengen muss. Dann konter ich diese Mutter mit der Flügelmutter gegen. Idealerweise ergänzt man das trotzdem mit Kuntsstoffscheiben, weil sich durch die Scheiben auch ein gleichmäßigerer Lauf der Garnspule ergibt.
Man könnte natürlich auch zwei Flügelmuttern gegeneinander kontern, das passt aber meistens nicht, da die Fügel schräg nach "hinten" abstehen, deshalb muste ich die normale Mutter nehmen. Da gibts aber sicher auch Flügelmuttern, deren Flügel evtl. gerade abstehen, so dass man zwei Flügelmuttern gegenkontern kann. Notfalls nehm ich einfach die normale Mutter und schweiße dort zwei gerade abstehende Flügel an.

Ich bin aber noch mit der Planung einer Ideallösung beschäftigt, hätte das gerne kugelgelagert, um einen wirklich schönen gleichmäßigen Lauf hinzubekommen und die Drehwirkung direkt abzufangen, so dass eine einzige Flügelmutter locker ausreicht.

Gruß Daniel



Geschrieben von Travin am 03.02.2010 um 21:15:

 

Danke Leute

das hilft mir schon mal weiter ... werd das ganze mal am wochenende umbauen und dann schau ma mal was das wird...

Greez Dennis



Geschrieben von TRANSformator am 06.02.2010 um 13:53:

 

Zitat:
Original von Travin
Danke Leute

das hilft mir schon mal weiter ... werd das ganze mal am wochenende umbauen und dann schau ma mal was das wird...

Greez Dennis


Gibts schon was neues von deinem Umbau? Wie hast du das letztlich gelöst?
Hatte ja geschrieben, dass ich da noch einen Test mit Kugellagern machen wollte.
Hab so nun die für mich optimale Lösung gefunden, verlink dir das hier mal, falls du nicht in den anderen Thread schauen solltest: Klick

Gruß Daniel



Geschrieben von Travin am 06.02.2010 um 22:54:

 

hi leute...

habs jetzt profisorisch gelöst indem ich für die großspulen mit filz bremse und die mutter mit ner kontermutter "fixiere"

bei den kleinen spulen... man müsste es eigtl auf dem bild sehen ich hab über den gewindestangen kunststoffröhrchen ... an die schraub ich einfach die flügelmutter dran und brems das ganze mit ner feder ...
ich hab einfach die faden-halte-gewindestangen zu kurz gemacht muss ich bei gelegenheit mal austauschen...

lange rede kurzer sinn... danke leute funktioniert wie sau der erste teil meiner neuen spirolino rute ist bereits gebunden und morgen hau ich mal bilder rein.

Greez Dennis



Geschrieben von TRANSformator am 06.02.2010 um 23:05:

 

Ok, auf die Bilder warte ich gespannt Daumenhoch3 . Die vielen Ringe an der Sbiro-Rute machen sicher ne Menge Arbeit. Viel Erfolg.

Gruß


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