Geschrieben von AngelDet am 12.02.2010 um 12:19:
Zwei Punkte will ich da auch nochmal hinzuwerfen:
Das Schlachten und Rippen einer fertigen Rute hat einen guten Lerneffekt, wenn man eben sieht und fühlt, wie es gemacht wurde. Das Abwickeln der Wicklungen z.B., zu sehen wie die Ringe wirklich darunter liegen und aussehen, und evtl. auch die Beschädigungen am Blank. Oft eben negative Beispiele.
Der umgekehrte Rutenbau, also das Rippen einer fertigen Rute geht eben den umgekehrten Weg.
Bei China-Ruten ist das eine Sache, beim Rippen der von einem (professionellen) Rutenbauer eine andere, aber sehr interessant.
Manchmal sind komplette Ruten billiger oder nichts mehr verkäuflich wert, ob alt oder neu.
Leider kommen bei neu gekauften Blanks ja auch noch Versand+Sperrgutkosten dazu.
Hier kann die Hemmschwelle dann ganz niedrig sein, damit zu probieren.
Ich zersäge auch lieber günstige oder überflüssige Fertigruten, um damit andere Blanks o. Ruten zu modifizieren.
Eine ansonsten aber nützliche und brauchbare Rute ohne konkretes Verbesserungsziel "umzubasteln", davon kann ich wie meine Vorredner nur abraten.