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Geschrieben von Sebastian Lucius am 25.03.2010 um 07:33:
Bubble Buster
...ein neuer Stern am Lackiererhimmel?
Ich finde den Bubble Buster recht interessant, kein flämmen mit dem Alkoholbrenner oder Feuerzeug mehr. Einfach aufsprühen und fertig!
Das Zeug scheint mir auch nachhaltiger zu sein, als die heiße Variante, bei der hin und wieder mal ein Bläschen übersehen wird.
Es scheint eine Art Alkohol zu sein. Die Frage ist ob normales Isopropanol nicht nicht den gleichen Effekt erziehlen kann?
Beim nächsten Lackiervorgang werde ich das mal testen.
Link:
Bubble-Buster
Geschrieben von AngelDet am 25.03.2010 um 10:18:
RE: Bubble Buster
| Zitat: |
Original von Sebastian Lucius
Es scheint eine Art Alkohol zu sein. Die Frage ist ob normales Isopropanol nicht nicht den gleichen Effekt erziehlen kann?
|
Das wäre aber eine heftige Gewinnspanne auf dem Fläschchen!
In der Tat funktioniert bei mir starke Lackverdünnung (bisher Aceton) und keine Blasen mehr, sehr gut.
Die können halt durch den dünneren Lack viel besser nach außen wandern, und ich will eh nur noch sehr schlanke Lackierungen haben.
Vor allem wenn die Umgebungstemperatur stimmt = hoch genug ist.
Über die optimale Verdünnung gab's letztens schon eine Diskussion - da ist experimentieren angesagt wegen evtl. unschöner Effekte, Schatten, Weiß werden usw. Vlt. ist Isopropanol 100% wirklich besser als reines Aceton?
Geschrieben von Sebastian Lucius am 25.03.2010 um 11:29:
100% Isopropanol habe ich noch nicht gesehen. 99,5% war das Reinste, was ich bisher bekommen habe.
Isopropanol ist weniger aggressiv als Aceton und stinkt auch nicht so, für mich jedenfalls das bessere Mittel.
Bei der nächsten Mudholeorder werde ich das mal mitkaufen. Ich finde es schon recht ansprechend.
Geschrieben von AngelDet am 25.03.2010 um 11:47:
Die Flasche, die ich hier habe ist dann wohl richtig gut:
Medizinischer Isopropylalkohol (Arzneibuch zugelassen) mit Prüfzertifikat aus der Apotheke mit der Reinheit 99,97%, Benzol-verwandte+Wassergehlt 0,03%, Nichtflüchtige Bestandteile 0 ppm.
Geschrieben von Chrizzi am 25.03.2010 um 13:00:
| Zitat: |
Original von Sebastian Lucius
100% Isopropanol habe ich noch nicht gesehen. 99,5% war das Reinste, was ich bisher bekommen habe.
Isopropanol ist weniger aggressiv als Aceton und stinkt auch nicht so, für mich jedenfalls das bessere Mittel.
Bei der nächsten Mudholeorder werde ich das mal mitkaufen. Ich finde es schon recht ansprechend. |
Hier hast du Isoprop mit einer Reinheit (GC) (größer/gleich) 99.9 %
Dann sollte sowas auch über die Apotheke zu bekommen sein, wie AngelDet schon schrieb.
Geschrieben von Andi am 25.03.2010 um 13:11:
HI Zusammen!
Ich schreib es auch gerne hier nochmals wie bereits an mehreren anderen Stellen. 96% Alkohol (Industriealkohol) funktioniert absolut perfekt. Der einzigste Nachteil man muss die Bindung mehrere Tage aushärten lassen und das wiederum denke ich kommt daher dass Alkohol sich langsamer verflüchtigt als z.B.: Isopropanol oder Aceton
Geschrieben von Chrizzi am 25.03.2010 um 14:10:
Isoprop sollte eigentlich sehr gut funktionieren. Das verflüchtigt sich sehr schnell.
Bisher hab ich nur Isoprop nur benutzt um Sachen zu reinigen oder um Acrylamidgele für eine Proteinreinigung zu glätten/blasenfrei zu machen. Da geht das auch gut (ok das geht auch mit Wasser...).
Wobei ich das ehr ungern machen würde. Ist der Lack nicht auch auf Epoxydbasis? Wenn ja, würde die Epoxydkomponente mit den Alkohol reagieren, immerhin ist die zweite Komponente ja ein Diol (zweiweriger Alkohol). Wenn nun das Epoxyd mit dem einwertigen Alkohol wegreagiert, würde der Lack nicht vernünftig aushärten.
Geschrieben von Andi am 25.03.2010 um 14:27:
Hi Chrizzi!
Würd sagen weniger Theorie mehr Praxis!
Hab mittlerweile schon einige Lackierungen gemacht und war noch nie irgendwo ein Problem auch wenn ich kein Chemiker bin.....
Geschrieben von Chrizzi am 25.03.2010 um 14:35:
Hi Andi,
Ich finde das sehr interessant. Vielleicht polymerisiert das ganze ja unter UV-Licht weiter aus. Epoxyde sind ja nicht die stabilsten.
Aber wenn das geht... warum nicht. Nimmst du viel Alkohol oder wie in den Film "fast nichts".
Was verstehst du unter mehreren Tagen aushärten lassen? 2-3 Tage oder 8-10 ?
Ich hab bisher immer nur normalohne Alkohol im Lack lackiert und kaum Probleme mit Blasen gehabt. An den Ringen sammelt sich ehr ein Fussel oder sowas an, die einzige Stelle wo Blasen sind, ist natürlich vorm Griff, wo man das jedes mal sieht.
Geschrieben von ingma am 25.03.2010 um 14:45:
Hi,
das Zaubermittel brauchst nicht aus Übersee bestellen ist ein Entlüfter und gibts im Fachhandel für Verbundstoffe gebau so.
Ich jedenfalls bestelle in de, wäre schon lustig wenn du der in Deutschland wohnhaft es importieren würdest.
Geschrieben von Andi am 25.03.2010 um 15:00:
Hi Chrizzi!
Also Ich verwende maximal 20% Alkohol im Normalfall zwischen 10 und 15% und hab den Threadmaster Lack. Im Normalfall ist die Wicklung nach ca. 8-15 Std. Grifftrocken aber noch weich. Nach 3-4Tagen ist die Lackierung in der gewohnten Härte....
Geschrieben von ingma am 25.03.2010 um 15:32:
dem Andi kaunst nix vormachen, Kottan ermittelt
Geschrieben von Chrizzi am 25.03.2010 um 15:43:
Sehr interssant. Vorallem die zuzugeben Menge. 0.1 - 0.5 %. Das wären bei 6 mL Lack 0,006 mL (6 µL) bis 0.03 mL (30 µL) Entlüfter.
Ob man sowas noch gescheit abgemessen bekommt?
Geschrieben von ingma am 25.03.2010 um 16:01:
Ist nicht so schwierig wies aussieht, die Beigabe kann sowohl in Harz als auch Harz/Härtergenisch erfolgen.
Bei unseren Mengen von wenigen ml Gemisch wirds natürlich heavy, aber im Harz durch aus umsetzbar.
Geschrieben von PuraVida am 25.03.2010 um 18:07:
Und was ist das chemisch gesehen?
Könnte man das wie den Bubble-Buster auch aufsprühen?
LG
Ernst
Geschrieben von UGLYSTICK am 25.03.2010 um 20:06:
... ich dachte immer Bindungslack ist nicht auf Epoxy-Basis ...
Geschrieben von Chrizzi am 25.03.2010 um 20:54:
Auf welcher Basis ist der denn?
Geschrieben von UGLYSTICK am 25.03.2010 um 21:00:
... ich glaube gehört zu haben auf Acryl-Harz-Basis - bin mir aber nicht sicher ...
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