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Geschrieben von Posenrute am 18.05.2010 um 04:35:
Posenrute 3,08m, erste Bilder
Hallo zusammen,
hier habe ich ein paar Bilder vom Zwischenstand, nachdem mir letzte Woche das Spitzenteil beim Anwickel gebrochen ist.
Zunächst wollte ich einfach aufhören, das Ganze unter Lehrgeld abhaken und demnächst mal mit einem anderen Blank weitermachen.
Doch irgendwie lässt es einen ja nicht los...
Meine ersten Messungen und Versuche, das ST und das MT mittels Zapfen zu verbinden, waren extrem frustrierend.
Aber es gibt ja immer wieder Phasen, da läuft es. So war es dann auch am letzten Dienstag.
Ich nahm eine noch unbenutze Mitchell-Spinrute her, die ich mal sehr billig gekauft hatte...und die Säge.
Der Zapfen aus dem ST der Mitchell passte sofort nahezu perfekt und verbindet nun das ST mit dem MT.
Ich war wirklich froh und glücklich....aber schon meldete sich dieser perfektionistische Trieb in mir.
Ich hatte jetzt drei unterschiedlich lange Blankteile, zudem noch verschiedene Verbindungsarten.
Das bohrte, und bohrte.....
Um es kurz zu machen: Ein wenig standen mir wirklich die Haare zu Berge, als ich alles auf eine Karte setzte und nochmal zur Säge griff.
Aber ich wurde tatsächlich belohnt.
Der Blank besteht nun aus drei gleichlangen Teilen, die untereinander verzapft sind. Statt 3,90m sind es jetzt etwa 3,08m. Aber das kommt mir entgegen. Zum Blank kann ich leider nichts weiter sagen, erst recht nicht nach der massiven Veränderung. Das wird aber der Einsatz zeigen.
Die Biegekurve (vorsichtig getestet) lässt hoffen. Genaueres berichte ich gerne, wenn alles fertig ist.
Geklebt habe ich mit UHU Endfest, den Blank dabei von außen straff mit Tape gesichert.
Die Zapfen reichen jeweils 10,5cm und 11,5cm in den Blank.
Was fehlt noch?
Die Wicklungen in "brown" von PacBay, eine kleine Hakenöse und eine "Birne" als Abschlusskappe und ein Endring.
Ich sage jetzt schonmal herzlichen Dank für all Eure Hilfe (und das war nicht wenig).
Besonders danken möchte ich dem Karl Bartsch für den wunderbaren Bausatz und laverda und klang, die mir sehr bei dem Beringungsschema geholfen haben!
Weiter gehts!
Nachtrag: Der Blank hat eine wunderbar gerade Flucht! Auf den Photos wirkt das alles krumm und schief. Auch der Kork ist besser, als es aussieht. Es fehlt auch nichts (wie es im Bild scheint)
2. Nachtrag: Verbaut wurden Ringe von Karl Bartsch, vermutlich Bartsch-SIC, ein 18er Fuji DPS, schwarzer Winding Check aus Gummi.
Der Vorgriff ist eine 27er "Tulpe" gewesen, angepasst an den 18er DPS, der Hintergriff war nach vorn konisch verdickt und wurde auf einen Minikonus runter geschliffen. Das Garn kommt von PacBay
Geschrieben von AngelDet am 18.05.2010 um 13:24:
Glückwunsch zur ersten selbstgeschnitzten!
Möge sie so gut werden wie es ausschaut.
Das ist schon noch mal ein anderes Kaliber als nur Fertigteile zusammenzubauen.
Geschrieben von laverda am 18.05.2010 um 16:37:
Hi Hubi,
na da hast du doch direkt mal was ganz individuelles gezaubert.
Und die Sache mit dem "Mal klappts, mal nicht" ist auch bei mir immer wieder ganz spannend. Eine Spitze habe ich bei meiner letzten Rute auch abgebrochen, gut 10cm, ähnlich wie du habe ich ne alte Teleskop-Peitsche "geschlachtet" dann aber die 10 cm ans Handteil geleimt. Das Stöckchen hat jetzt zwar 2 unterschiedlich lange Teile, aber "Symmetrie ist die Ordnung der Doofen"
Der Lernfaktor war bestimmt viel größer als einfach nur Kork drauf und Ringe wickeln.
Geschrieben von Posenrute am 18.05.2010 um 20:17:
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, das baut auf!
Ok, wenn ich ehrlich bin, richtig gleichlang sind die Teile nicht.
Von dick nach dünn immer 5mm weniger.
Aber das ist natürlich auch eine Art von Symetrie
Naja, damit kann ich gut leben
Nochmal

für Deine Rechenhilfe!
Geschrieben von Posenrute am 19.05.2010 um 00:59:
Hallo Ernst, ich hab Dir was dazu geschrieben.
Viel Erfolg und bloß keine Angst vor der Arbeit!
Das waren wunderbare Momente, als die Zapfen plötzlich passten! Herrlich
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