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Geschrieben von Rich Bitch am 11.03.2013 um 10:00:
Mechanische Spulenbremse bei Baitcastern
Hi,
ich habe mir am Wochenende meine erste Baitcaster Rolle gekauft, nachdem ich mir bereits eine schicke BC Ruten aus einem Tonnen Blank aufgebaut habe. Nun stellt sich für mich nur noch die Frage, für was genau die meachanische Spulenbremse ist.
Die Magentbremse ist um die Krat einzustellen, welche benötigt wird, um schnur abzuspulen.
Was genau macht dann die mechanische Spulenbremse? Ich habe gelesen, dass man damit einstellt wieviel speil die spule nach links und rechts hat, aber für was genau ist das gut und in welchen situationen brauche ich mehr und in welchen weniger spiel?
Ciao
Maxi
Geschrieben von Löhrer Meefisch am 11.03.2013 um 10:19:
Also meine BC hat drei Bremsen.
Einmal die Fliehkraftbremse (Pins am Kugellager bei Shimano Curado 51 e. bei Daiwa Viento war das zb. Ein Rädchen) um ein Überschlagen der Spule beim Auftreffen des Köders auf dem Wasser zu vermeiden.
Dann die Spulenbremse um das WG des Köders einzustellen (Köder sollte ganz langsam nach unten gleiten wenn die Schnur freigegeben wird)
Und zu guter Letzt die Sternbremse die bei Zug des Fisches die Schnur freigibt).
Geschrieben von Löhrer Meefisch am 11.03.2013 um 10:20:
Welche BC hast du überhaupt?
Geschrieben von reisi am 11.03.2013 um 10:30:
Stell die Spulenbremse so ein, dass sich die Spule minimal hin und herbewegen lässt. Das ist die Grundeinstellung die du eigentlich nicht mehr verändern brauchst.
Mit der Fliehkraft oder Magnetbremse kannst du die Rolle an die jeweiligen Köder, ihre Flugeigenschaften oder Windverhältnisse anpassen.
Die Einstellung so vorzunehmen, dass der Köder nur langsam Schnur nimmt geht m.M. nach an der Praxis vorbei.
Geschrieben von Rich Bitch am 11.03.2013 um 11:19:
| Zitat: |
Original von reisi
Stell die Spulenbremse so ein, dass sich die Spule minimal hin und herbewegen lässt. Das ist die Grundeinstellung die du eigentlich nicht mehr verändern brauchst.
Mit der Fliehkraft oder Magnetbremse kannst du die Rolle an die jeweiligen Köder, ihre Flugeigenschaften oder Windverhältnisse anpassen.
Die Einstellung so vorzunehmen, dass der Köder nur langsam Schnur nimmt geht m.M. nach an der Praxis vorbei. |
Hi, ja das dachte ich mir eben auch. Die einstellungen auf das Ködergewicht kann ich doch auch mit der Magnetbremse Einstellen oder? Bzw. diese beiden bremsen (spuelnbremse und Magnetbremse) beeinflussen sich doch direkt.
D.h. ich stelle die Spulenbremse so ein, dass noch minimal spiel ist und dann eben die magnetbremse, sodass der Köder ganz langsam zu boden sinkt.
Wenn ich die Ködergröße an der Spulenbremse einstelle, auf welcher Stellung sollte dann die Fliehkraftbremse/Magnetbremse eingestellt sein, ganz auf oder ganz zu?
Ich habe eine ABU Garcia Ambassadeur Silver Max für den Anfang.
Geschrieben von VmaxNL am 11.03.2013 um 11:50:
Der richtigen Name dieser bremse ist Axialbremse. Wie schon oben erwähnt, soll man damit den seitlichen Spiel der spulenachse einstellen. Man kann damit aber auch Druck ausüben auf die Achse, damit sie schwerer dreht. Aber diese bremse ist nicht so effektiv ein zu stellen. Außerdem hat das als Erfolg das die kupfernen Scheiben zu schnell verschleißen.
Geschrieben von Löhrer Meefisch am 11.03.2013 um 12:38:
Die Fliehkraftbremse würde ich erst einmal ganz zu machen und dann nach und nach aufdrehen. Dient ja dazu dass die Spule nicht überdreht, gibt sonst tolle Perücken
Van auch so geübt.
Geschrieben von HellsAngler am 11.03.2013 um 17:50:
Zur Einstellung der Bremsen wurde das meiste schon gesagt, die wichtigste Bremse ist meiner Meinung nach aber ein sensibler Daumen, im Wurf und im Drill.
Gruß Sam
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