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Geschrieben von Rich Bitch am 27.09.2013 um 09:27:

  Rubber / geräucherten Kork "behandeln"

Hi Leute,

ich habe einen Griff aus Rubberkork bzw geräuchertem Kork gebaut. Nach dem verschleifen sah alles super aus. der Kork war richtig schön glatt.

Als ich den griff dann auf dem Blank verklebt habe, sah ich sofort die ersten stellen, an denen v.a.l der geräucherte Kork schon wieder etwas uneben wurde.

da ich auch glaube, dass der Kork im ganz normalen Angelbetrieb sich stärker abnutzt als normaler Kork würde mich interessieren, ob ich den Rubberkork bzw. den geräucherten Kork irgendiwe behandeln kann, damit genau soetwas nicht so schnell passiert.

Ich dachte da an Wachs, bin mir aber nicht sicher, ob das so gut ist und wenn ja, welches? Denken1

Habt ihr einen Tipp für mich, wie ih meinen Rubberkork bzw. geräucherten Kork gut "konservieren kann?

Grüße Maxi



Geschrieben von BigPaco am 27.09.2013 um 11:31:

 

Moin!
Wie lange hast du den Griff denn vor dem Schleifen und Aufkleben entspannen lassen?



Geschrieben von Blauzahn am 27.09.2013 um 15:40:

 

Servus,

diese "Unebenheiten" liegen u.A. an unterschiedlichem Materialabtrag beim Schleifen. Naturkork ist weicher als der behandelte Rubber- oder Burntkork.
Hier empfiehlt sich ein Brett als Unterlage beim Schleifen und auch ein abschliessendes Schleifen in Längsrichtung.

René



Geschrieben von charles.bukowski am 27.09.2013 um 16:25:

 

hallo,

du kannst diese griffe völlig problemlos mit 1k klarlack behandeln.
2-3 dünne schichten reichen aus! die farben kommen dadurch stärker zum vorschein! ist aber ne geschmacksache!
diese hier sind alle mit hit color decospray klarlack matt aus dem hela baumarkt gesprüht!

lukas



Geschrieben von charles.bukowski am 27.09.2013 um 16:27:

 

... der mittlere nicht! das war acryl lack - würd ich nicht mehr holen!!!



Geschrieben von Flow am 29.09.2013 um 13:21:

 

Moin !

....vermute es geht eher darum, dass der Burle/Räucherkork nach dem Schleifen innerhalb kurzer Zeit sehr offen-/grobporig ist. Habe für mich die Beobachtung gemacht, dass wenn man ihn zu Anfang relativ grob schleift um möglichst schnell Materialabtrag zu haben haut man damit sehr gut grobe Stückchen raus bzw. Löcher rein. Das fällt zunächst nicht auf weil der Schleifstaub diese Poren wieder verschliesst - allerdings fällt er dann nach und nach raus und hinterlässt Löcher. Habe mir angewöhnt bei dem Zeugs langsamer zu machen und von Anfang an sehr fein zu schleifen.
Für die Endbehandlung von Griffen bevorzuge ich Möbelpolituren auf Bienenwachsbasis.



Geschrieben von Rich Bitch am 29.09.2013 um 21:02:

 

Hallo flow.das klingt sehr nach meinem "Problem". Ich habe mit ner 80er Körnung angefangen. Das ist wohl zu grob kann ich mir vorstellen.

Mit was fängst du an?

Bringt mir die Behandlung jetz noch was wo der Kork schon so grob ist oder müsste ich den erst nochmal gut abschleifen?

Ciao



Geschrieben von Flow am 30.09.2013 um 19:54:

 

Moin !

Bei Kork fange ich bei 180er oder sogar 240er an - brauch zwar erheblich mehr Zeit um Konturen reinzubekommen aber was ist schon ne halbe Stunde beim Rutenbau ;D . Gehe dann auch relativ fix auf 400er, 600er und fürs finish auch auf 1000er (gut da tut sich nicht mehr viel aber poliert nochmal schön drüber).

Zu Deinem Problem - gute Frage - wie tief sind die Poren und wenn Du sie rausgeschliffen hast wieviel ist dann noch genug vom Griff übrig? Für denkbar halte ich es auch wenn Du nochmal drüber schleifst, die Poren mit Schleifstaub dicht sind und man die ganze Geschichte dann wie von meinem Vorschreiber beschrieben mit Lack fixiert. Wie gut das hält bzw. glatt bleibt kann ich leider mangels Erfahrungswerte nicht sagen.


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