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Geschrieben von Al3x am 02.06.2014 um 00:48:
Steckverbindungen lösen
Hi,
Ich habe hier eine alte gespliesste rute meines Großvaters die ich restaurieren will. Ich habe nur das Problem, das die Steckverbindungen schief sind.
Wie kann ich diese lösen, ohne zu viel Schaden anzurichten?
Auch ist das mittlere der drei Teile etwas verbogen. Könnt Ihr mir hier Tipps geben wie ich das wieder gerade bekomme?
Gruß,
Alex
Geschrieben von MeFo-Schreck am 02.06.2014 um 15:47:
RE: Steckverbindungen lösen
Sind an den Steckverbindungen Metallhülsen? Die kann man durch vorsichtiges erwärmen und dann vorsichtiges Drehen lösen und (falls beschädigt) durch neue Steckhülsen ersetzen, sind aber glaube ich nicht ganz billig.
Und das mittlere Teil der Rute ist verbogen/verzogen? Ob da noch was zu richten ist (evtl. unter feuchter Hitze?) müsste einer der "Gespliessten-Profis" mal was dazu sagen.
Es würde wahrscheinlich auch helfen wenn Du von dem "Patienten" ein paar aussagekräftige Fotos hier einstellen würdest.
By the way, als weiterer Tip: Es ist schöne Sitte hier im Forum, sich hier
http://rutenbauforum.de/rodbuilding/board.php?boardid=2 mal kurz vorzustellen mit Namen, ungefährer Region und anglerischen Vorlieben
Geschrieben von sepp73 am 03.06.2014 um 15:56:
Servus!
Bin zwar jetzt auch nicht der erhoffte "Gespliessten-Messias", hab aber schon etwas von denen aufgeschnappt. Gespliesste sollten demnach nach dem Fischen immer aufgehängt werden, um grade zu bleiben. Das wurde bei der fraglichen Rute wohl versäumt. Ob das einfach wieder behoben werden kann wär ich mir nicht so sicher, grade im Mittelteil ist das Material ja doch etwas dicker als wenn es sich nur um die Spitze handeln würde.
Probieren würd ich es, wie Axel schon geschrieben hat, mit feuchter Hitze, dazu die Rute an einem Ende aufhängen und mit einem Gewicht an der Unterseite versuchen dass sich das Teil wieder von selbst ausrichtet...
Ansonsten könnte man evtl. einen Gespliesstenbauer fragen, wie der bei dem Problem verfahren würde. Ein paar von denen haben wir ja auch hier an Bord...
Gruss, Sepp
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