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Geschrieben von wusdorf am 05.11.2014 um 22:13:
Schei...........!!!!
Hallo,
ich probiere mich mal wieder an einer KW. Hab Sie nun zum zweiten mal komplett gewickelt, da ich beim ersten Versuch wohl zuviel Spannung auf den Fäden hatte und die KW sich beim Abwickeln gelöst hat.
Nun habe ich Sie mit wenig Fadenspannung nochmal gewickelt, dann die Enden Abgewickelt, bis dahin diesmal alles gut.
Nun hab ich angefangen das Farbfixiativ aufzutragen und die Fäden wurden locker, als wenn sie durch das Fixiativ länger würden. Die Fäden heben sich sogar richtig von der Unterwicklung ab.
Hab ich diesmal vor lauter Angst mit zu wenig Spannung gewickelt???
Hab bei der zweiten Wicklung die Fäden nicht einzelnt gewickelt sonder immer im 4er Pack.
Hätte ich das Fixiativ erst nur an einige Punkte geben dürfen?
Geschrieben von sepp73 am 06.11.2014 um 08:30:
RE: Schei...........!!!!
Servus!
Ich weiss jetzt nicht wie du das geschafft hast, aber nach dem Abbinden ist mir noch keine KW verrutscht. Ich wickel die KWs immer aus der Hand, mit nicht zuviel Spannung damit ich sie am Schluss noch gut packen kann. Abbinden tu ich sie dann mit Motorunterstützung und ziemlich straffer Fadenspannung. Dazu mach ich die Wicklung schon so mindestens 8mm, besser noch etwas mehr bevor ich mich trau, die Fäden zu kappen...
Länger werden die Fäden durch den Fixierer sicher nicht. Du kannst, solang das Fixativ nicht getrocknet ist, die Fäden ja auch noch packen. Wenn das Zeug mal ausgehärtet ist, kannst es aber getrost vergessen, das ist dann wie ein Kleber...
Gruss, Sepp
Geschrieben von wusdorf am 06.11.2014 um 10:02:
RE: Schei...........!!!!
Hab beim ersten Versuch mit soviel Spannung gewickelt, das sich die Fäden auch nicht mehr richtig packen ließen.
Ich vermute das ich nun beim 2ten versuch zu wenig Spannung genommen habe. Trotz fixiativ konnte ich heute morgen die Fäden noch verschieben.
Sobald ich das fixiativ auftrage fangen einge Fäden an sich selbständig zu machen.
Geschrieben von Pendergast am 06.11.2014 um 10:56:
Kreuzwicklungen brauchen eigentlich keine große Spannung. Einfach die Fäden um den Blank legen.
Dein Problem mit dem Fixativ hatte ich auch noch nie. Welches Garn und Fixativ benutzt Du?
Geschrieben von wusdorf am 06.11.2014 um 11:18:
Garn Gb und eine Farbe Talbot. Das Talbot macht am meisten Schwierigkeiten. Hab die Fäden so wie du schreibst nur um den blank gelegt fast ohne Spannung.
Fixiativ ist von Flex Coat.
Geschrieben von Pendergast am 06.11.2014 um 12:07:
Talbot kenne ich nicht. Kann ich nix zu sagen. Ich nutze Madeira Polyneon No.40, Gudebrod, Prowrap. Fixative hab ich auch schon einige durch. Gab aber nie die von dir beschriebenen Probleme. Liegt wohl an der Kombi aus Talbot und deinem Fixativ. Sonst hätte ich keine Idee.
Geschrieben von wusdorf am 06.11.2014 um 18:05:
So,
ich glaube ich habe den Fehler gefunden. Hab gerade das Fixiativ nochmal richtig durchgeschüttelt und auf einmal hatte das Zeug ne ganz andere Konsistenz.
Gestern war das Fixiativ dünn wie Wasser und jetzt etwas Zähflüssiger.
Ich hab das Zeug vor 11/2 Jahren gekauft und nie benutzt, hab´s allerdings in den letzten Tagen immer mal wieder geschüttelt.
Ich konnte die Fäden ja auch noch bewegen nach dem ersten Fixieren.
Dazu dann noch die nicht vorhandene Fadenspannung.
Macht das Sinn???
Geschrieben von Pendergast am 06.11.2014 um 18:42:
Kann gut sein. Fixativ setzt sich in der Flasche ab. Mach ne schnelle Testwicklung und probier es aus.
Geschrieben von Reinhard 02 am 07.11.2014 um 17:27:
Ich kann mich an was ähnliches erinnern, allerdings liegen meine letzten Kreuzwicklungen lange zurück.
Ich habe damals viel mit Talbot gebunden, heute gibt es das leider nicht mehr.
Es war ein vorfixiertes Garn, das sich nach dem Lackieren farblich nur leicht veränderte und von den Farben viel besser aussah, als vorfixiertes Gudebrod.
Auch damals hatte ich den eindruck, dass das Talbot beim fixieren etwas lockerer wird, allerdings nur bei Kreuzwicklungen. nie beim Ringe wickeln.
Aber was anderes: ich habe die KW immer erst nach dem Fixieren abgewickelt. sie war dann so stabil, dass ich das ganze Klebeband problemlos entfernen konnte und dann das Garn mit einer Rasierklinge schön schräg anschneiden konnte für saubere Übergänge.
Reinhard
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