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--- was ist die richtige Lackierung? (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=9278)
Geschrieben von BlackZulu am 09.12.2014 um 21:53:
was ist die richtige Lackierung?
| Zitat: |
1. Mehrschichtlackierung:
Die Mehrschichtlackierung besteht aus diversen, jeweils sehr dünnen Lackschichten. Die dünne, fast wässrige Konsistenz des Lacks durchtränkt das Garn und ist gut konservierend.
Ringmontage mit dünner Mehrschichtlackierung
Wir verwenden ganz bewusst diesen sehr dünnen, speziell für diese Mehrschichtlackierungen entwickelten Lack. Der Nachteil der normalen, dicken Lackierungen, die nicht aus mehreren Schichten bestehen, zeigt sich bereits nach kurzer Zeit der Benutzung. Sie werden spröde und rissig, weil sie nicht elastisch sind und aufgrund ihrer Konsistenz nicht bis ins Garn eingedrungen sind. Sobald nun kleine Risse in diesem dicken Lack entstehen, kann das Wickelgarn Wasser ziehen, da es nicht lackgetränkt und deshalb trocken ist – dies muss unbedingt vermieden werden! Daher lackieren wir in dünnen Schichten, lassen alle Ringfüsse unversiegelt, so dass Luft zirkulieren kann. Ein komplettes Durchtrocknen der Ringfüsse und Ringwicklungen ist nach der Benutzung dadurch gewährleistet. |
Welche Methode ist denn die bessere, so wie es wohl die meisten hier machen, oder dieses professionellen Rutenbauers
Fange gerade an, mich ans lackieren mit Spatel zu gewöhnen und jetzt das.
Gruß BZ
Geschrieben von schlangenholz am 09.12.2014 um 22:07:
Welcher Lack wird denn da empfohlen ?
Geschrieben von BlackZulu am 09.12.2014 um 22:22:
Keine bestimmter, nur das er dünnflüssig ist.
Genauer als im Zitat wird auf die Lackierung nicht eingegangen.
Hier ist das ganze zu lesen.
Da sind noch andere Dinge, die ich als fragwürdig empfinde, soll aber nicht heißen das es falsch ist, nur weil ich es nicht kenne oder weiß wie es gemacht wird.
Gruß BZ
Geschrieben von BigPaco am 09.12.2014 um 23:06:
Mach Dir keinen Stress...,
Verdünnen brauchst Du nicht, macht aber auch nix es zu tun, verlängert den Prozess des Aushärtens halt.
Das Garn durchzutränken schaffst Du auch unverdünnt, da hilfst Du einfach mit dem Spatel etwas nach.
[Super, dass Du Lackieren mit dem Spatel praktizierst!! Besser geht nicht

]
Außerdem zeigt er nur Aufbauten von Fliegenruten mit dieser Art der "Lackierung", warum wohl??
Ich finde die Seite vom Aufbau her und vom Gesamteindruck schlicht super, auch die Werkstatt ist einfach geil.
Das Video erst - einfach herrlich!
AAABER: Wenn ich mir so einige Fotos der fertigen Ruten angucke, verstehe ich nicht, dass Kunden mit so zackeligen
Lackrändern zufrieden sind, bzw. dass der Bauer hier sowas ins Netz stellt. Das sieht mir nach Rutenbau 1. Klasse aus
(schultechnisch gesehen...).
Ebenso finde ich hier viele Zusammenhänge ausschließlich marketingtechnisch formuliert. Das versteht der
"Ottonormalkunde" vielleicht als Alleinstellungsmerkmal, ein halbwegs versierter Rutenbauer durchschaut das aber
doch wohl sofort.
Man muß ihm halt lassen, dass er eine geile Seite gemacht hat und dass er seine Arbeit ganz vortrefflich zu bewerben weiß...
Ansonsten ist da viel Luft um Nix.
Kannst wie gewohnt weiterlackieren!
Gruß
Rainer
Geschrieben von Fr33 am 10.12.2014 um 09:17:
Ohne den Link gesehen zu haben.... jeder lackiert anders bzw. hat sich seine Technik angeeignet.
Ich lackierte gerne mit verdünntem Lack. Da kann man sicher sein, dass auch wirklich das Garn durchtränkt wurde und der Steg ebenfalls Lack abbekommen hat.
Allerdings wird daraus dann locker ein 2-3x Lackierung.
Geschrieben von Reinhard 02 am 10.12.2014 um 10:33:
Habe gerade mal den link gelesen:
"restelastische Beschichtung" damit der Ring "beweglich" gelagert wird zwischen blank und Wicklung???
Titanringe können durch Lackierung in ihrer Elastizität beeinträchtigt werden??
blanktuning durch Runterschleifen der blankwandung???? ( klar, ist möglich-aber emphehlenswert??)
manoman, es steht wirklich viel ....... im Netz.
Reinhard
...... = zB. nützliches, interessantes, überdenkbares, Quatsch, Schwachsinn....
Geschrieben von BigPaco am 10.12.2014 um 11:49:
Für valide Infos haben wir doch uns hier...!
Gruß
Rainer
Geschrieben von BlackZulu am 10.12.2014 um 13:03:
Manchmal findet man Info's, die einem die Arbeit erleichtern oder helfen das Ergebnis zu verbessern.
Vor einigen Jahren hab ich in Dänemark mal Lack kaufen wollen, im Angelshop hatte man keinen mehr und meinte, ich solle mir aus dem Bastelladen um die Ecke den Klarlack vom "Humbrol" kaufen.
Es sei Quatsch den teuren Lack von RST, den sie sonst im Sortiment haben, zu nehmen.
Er würde auch den anderen benutzen und es sei genau so gut.
Hab ich mir geholt, dünn wie Wasser, nix anrühren müssen also auch keine Blasen
Nachteil, nach dem wohl 5X lackieren, war immer noch die Garnstruktur deutlich zu sehen.
Hab wohl 10X lackiert und ist noch nicht so dick wie einmal FlexCoat mit Spatel.
Nachteile, wie Risse, habe ich bisher nicht verstellen können, funktioniert also tatsächlich
Trotzdem, nix für mich, nehme lieber weiter den "dicken Saft" bis es vielleicht irgendwann wirklich was besseres gibt.
Gruß BZ
Geschrieben von sepp73 am 10.12.2014 um 13:24:
Servus!
Hatte die Seite auch schon mal gesehen. Mich würde eher interessieren, was er unter einer "flexiblen Kunstharzbeschichtung" versteht. Schaut auf dem Foto (Hauptseite) recht matt aus. Unser Epoxy ist ja wohl auch ein Kunstharz und glänzt wenns richtig verarbeitet wird. Von daher würde mich interessieren, ob der da was neues ausprobiert hat oder obs schon ein alter Hut ist. Gefallen tuts mir jedenfalls so nicht...
Gruss, Sepp
PS: @BlackZulu: Bei dem Lack handelte es sich um einen Einkomponenten-Lack und mit sowas wurde zu vor-Epoxy-Zeiten grundsätzlich lackiert. Vor allem bei gespließten wird das auch heute noch gemacht. Schlecht ist das Zeug mit Sicherheit nicht, aber wie du schon schreibst, nach 10 Durchgängen ists noch kein perfektes Ergebnis, mir wärs auch zu blöd...
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