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--- PacBay Quickline in #6 oder #7 ??? (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=9793)
Geschrieben von Uli am 02.06.2015 um 22:59:
PacBay Quickline in #6 oder #7 ???
Hallo allerseits!
Bin noch neu hier und benötige bitte eine kurze Einschätzung der Experten.
Ziel ist eine Mefo-Rute aus einem PacBay Quickline Blank.
Gewicht des Schusskopfs sind 16 Gramm, hinzu kommt noch ein Polyleader, den ich mal mit einem Gramm berechne. Also landen wir bei 17 Gramm.
Schafft das ein #6 Blank oder soll ich lieber zum siebener greifen?!
Weiterhin stellt sich die Frage, ob ich den Blank unten kürzen kann, um eine handlichere Rute zu erhalten mit schöner knackiger Aktion. Ziellänge wäre hier eigentlich 260 cm.
Wie verpacken das die Blanks? Was kommt dabei raus?
Vielen Dank vorweg und schöne Grüße ans Forum!
Der Uli
Geschrieben von Dienststelle-Ast am 03.06.2015 um 06:34:
Hallo Der Uli,
ich habe mir 6er, 7er und 8er Ruten für die Meerforellenfischerei an der Küste aufgebaut, zum Einsatz kommt zu 90% eine 7er.
Wozu man eine Meerforellenrute (für die Küste) um 10 cm einkürzen sollte, erschließt sich mir nicht, ich komme auch mit 9,6 und 10 ft. zurecht und bin wahrlich kein Wurfgott oder Kampfsportler.
Auch kann ich Deine Herangehensweise, die Rute nach dem Schusskopf aufzubauen, nicht ganz nachvollziehen. Kaufst Du ein Auto nach vorhandenen Felgen oder eine Küche passend zu Deinen Topflappen?
Meine Empfehlung ganz klar Klasse 7 und eine ordentliche, passende Leine/Schusskopf dazu und fertich.
Eine kleine Vorstellung wäre nett und würden zu den Gepflogenheiten dieser Runde gut passen.
Stramme Leine!
Tom
Edit hat grad gesagt: Bei Theo ist eine 7er Quickline mit 19,6 gr. vermessen, für 16 - 17 gr. also eher ne 6er.
Geschrieben von Uli am 03.06.2015 um 07:03:
Hallo Tom!
Danke erstmal. Vorstellung folgt in Kürze...
Die Herangehensweise über das Wurfgewicht ist doch normal. Wieviel Gewicht brauche ich, um meine Köder unter bestimmten Verhältnissen zu präsentieren. Da kommt es nicht auf Klassen an, die ja mittlerweile auch verschwimmen.
Kurze Ruten bieten Vorteile bei Wind und beschleunigen besser. Wenn ich an der Küste bin, dann will ich auch fischen.
Auch bei Windstärke 5 oder 6. Lange, dicke Ruten mit hohen Gewichte strengen da nur an.
Dies zur Erklärung, ich hoffe einleuchtend.
Grüße ans Forum!
Uli
Geschrieben von Uli am 03.06.2015 um 08:16:
Danke noch mal Tom!
Edit hilft doch weiter.
Küche zum Topflappen ist natürlich weit hergeholt!
Hoffe aber, Du verstehst meine Denkweise. Was soll ich mit Kanonen auf Spatzen schiessen?
Gefahr wäre doch, ich baue erst die Rute, lasse mich von irgendeinem Klassenaufdruck verleiten, und stelle dann fest, dass ich mehr Gewicht als nötig brauche, um die Rute zu laden.
Mehr Gewicht als nötig (vor allem im Wind) und einen ganzen Tag an der Küste...das kann schon mal zu Ermüdungserscheinungen führen...
Liebe Grüße!
Geschrieben von sepp73 am 03.06.2015 um 08:38:
Also wenn du bei Windstärken von 5 oder 6 noch mit der Fliege fischst, das würd ich mir gern anschauen, das kannste knicken ausser du bist mit 10 Metern Wurfweite zufrieden. Ne 5er Boe beim Schiessen lassen dreht dir den SK auch mal im Flug um und die Fliege landet hinter dir. So zumindest mal meine Erfahrung und ich bin Wurftechnisch auch nicht grade hinterm Mond hervor.
Alles was unter ner strammen 5 ist sollte aber durchaus noch möglich sein. Ich fische an der Küste zu 90% ne schnelle 5er Sage in 9,6ft und komm damit auch sehr gut zurecht. Die meisten MeFo-Fischer werden wohl ne 7er Rute verwenden und dann in Längen von 9,6 - 10 ft. Aber man muss ja nicht unbedingt das machen was die meisten anderen schon machen. Von daher täte ich, wenn ich vor deinem Problem stehen würde, von Haus aus schon die 6er nehmen. Einkürzen würde ich den Blank nicht, ich denke dadurch verliert er sogar an Leistung, d.h. an Kraft und letztlich wirft er durch das kürzere Handteil etwas weniger Gewicht...Gibt aber hier im Forum ausreichend Beiträge zum kürzen eines Blanks mit den daraus entstehenden Folgen für die Performance. Müsstest dich halt mal an die Suchfunktion heranwagen.
Gruss, Sepp
Geschrieben von Flow am 03.06.2015 um 19:31:
Moin,
....also ich kann Ulis Denkweise nachvollziehen - wenn ich 2-3 gute SK hier liegen habe und eine Rute möchte, die sich (gut) damit werfen lässt würde ich auch ungern 100-150€ in neue Köpfe investieren wollen weil dieses ganze AFFTA/AFTMA/AFTER-Gedöns mal wieder nicht stimmt. (Und wenn mir der Topflappen gut gefällt bau ich mir auch die passende Küche dazu

). Der Trend zu kürzeren Ruten an der Küste - naja, wems gefällt. Allerdings wirst Du dann ein wenig Pionierarbeit leisten müssen, da vermutlich noch niemand auf die Idee gekommen ist die Quicklines zu kürzen und das Ergebnis unter Umständen überhaupt nicht Deinen Vorstellungen entspricht.
Zum WG der 6er und 7er Blanks - sorry bin gerade zu faul die Suchfunktion zu nutzen. Meine Blauzahn hat auch schon einige Quicklines in dieser Kategorie aufgebaut und vermessen.
Edit sagt : schau mal hier
http://www.flyrods.de/rutenbau/blanks/pacificbayquicklinefaf9054/index.php evtl ist der 5er auch was
Geschrieben von BlackZulu am 03.06.2015 um 22:29:
Ich habe die Erfahrung gemacht, das sich bei kräftigem Wind eine kürzere Rute besser wirft.
Allerdings hat eine längere auch ihre Vorteile.
Wird das Wasser sehr schnell tief, steht man z.B. schon nach 2m bis zur Hüfte im Wasser und das Ufer steigt auch nur leicht an, habe ich mit der längeren weniger Bodenkontakt hinter mir, als mit der kurzen.
Zur Zeit nehme ich, je nach Wind, Ruten von 9,6ft und 9,0ft die 17g werfen.
Gruß BZ
Geschrieben von -GT- am 04.06.2015 um 20:41:
Kann dir definitiv von der #7 für dein Vorhaben abraten !
19,5g haben wir an meiner Rute als Schussgewicht vermessen und das brauch sie auch.
Ich bin deshalb mittlerweile auf #6 umgeswitcht, allerdings eine Sage Method, die ich dann voraussichtlich mit rund 17g werfen möchte.
Mit 9 Fuß komme ich bestens klar, kürzen würde ich die kräftige Quickline auch nicht, die brauch ihre feine Spitze, sonst landest du vermutlich schnell 2 Schnurklassen höher als gewünscht, da gerade die #6 noch eine Ecke schneller sein soll als die #7, die nur Medium-Fast daher kommt.
Die #6 sollte die angestrebten Gewichte noch gut packen bzw. genau bedienen.
Geschrieben von Uli am 04.06.2015 um 22:08:
Hallo und danke erstmal an alle!
@ -GT-: wir kürzen unten, nicht in der Spitze. Die 19,5 Gramm werden sich dann reduzieren.
Auf welchen Wert, weiß ich noch nicht. Nehmen wir an um evtl. 1 Gramm.
17, 5 Gramm bringt auf jeden Fall meine Schnur. Wenn man jetzt noch einen Köder und einen kräftigen Einsatz der Zughand rechnet. Könnte es aufgehen. Bin mir aber noch nicht sicher. Auf jeden Fall vielen Dank. Bin froh, um jedes Statement.
@ BlackZulu: sicher haben lange Ruten auch Vorteile. Bei mir überwiegen aber eher die Nachteile. Tiefes einwaten praktiziere ich eh nicht. Ich stehe meistens bis zu den Knien bis max Mitte Oberschenkel (bei 182 cm Körpergröße). Die Forellen sind meistens nicht "da draußen", sondern ganz nah bei uns. Und wenns schnell tief wird, kann man auch vom Strand fischen.
Bodenkontakt hinten läßt sich sehr leicht mit einem anderen Wurfwinkel in Richtung und Höhe umgehen. Danke für Deine Einschätzung
@ Flow: Topflappen>Küche>passt! Die von Dir vorgeschlagene Seite kenne ich. Schöne Dinger!
Wichtig ist ja wirklich, dass es nicht um Klassen, sondern um Gewichte geht. Was draufsteht ist egal. Ein Kumpel fischt ne #5 xi3. Bei Wind und Wetter. Klappt prima, und Schusskopf liegt bei ca. 15 Gramm, soweit ich weiß. Danke auch Dir
@ Sepp73: ich meine natürlich "bei Wind fischen", nicht "gegen den Wind fischen". Wir Fliegenfischer müssen uns die Plätze doch eh besser aussuchen, als die Blechzunft. Ich fische ausschließlich Fliege. Letztes Mal hatten wir 15 m/s in Böen. Das ist Stärke 7. Von schräg achtern auf die Wurfhand, läßt sich das super handeln. Gegenan kann ich natürlich auch nicht werfen. Wir suchen dann immer geschützte Plätze mit der richtigen Ausrichtung. Aber 3-4 Windstärken sind ja an der Küste immer da. Dein Ansatz, das die Rute durchs Kürzen an Leistung/Rückgrad verliert, teile ich auch mit Dir. SuFu hab ich natürlich bemüht. Deshalb evtl. wirklich ne Siebener. Wenn die gekürzt an Leistung etwas einbüßt, dann passt es ja. Evtl . aber auch ne Sechser und nicht kürzen...mal sehen!
Schön kontroverses Thema. Wir beenden das besser. Bin zwar schlauer jetzt, weiß aber noch nicht, was es wird. Dank Euch allen. Ich werde berichten, wie es ausgegangen ist.
Man muss es wahrscheinlich einfach mal probieren. Das schöne am Fliegenfischen ist ja, das es hauptsächlich immer noch auf die Schnur ankommt. Ein beschissenes Taper oder ein falsches Gewicht, wirft sich auch mit der besten Rute nicht. Andersherum kann ich auch eine gute Schnur mit nem Besenstiel werfen.
Schönes (langes) Wochenende und liebe Grüße!
Uli
Geschrieben von -GT- am 05.06.2015 um 16:26:
| Zitat: |
Original von Uli
Hallo und danke erstmal an alle!
@ -GT-: wir kürzen unten, nicht in der Spitze. Die 19,5 Gramm werden sich dann reduzieren.
Auf welchen Wert, weiß ich noch nicht. Nehmen wir an um evtl. 1 Gramm.
17, 5 Gramm bringt auf jeden Fall meine Schnur. Wenn man jetzt noch einen Köder und einen kräftigen Einsatz der Zughand rechnet. Könnte es aufgehen. Bin mir aber noch nicht sicher. Auf jeden Fall vielen Dank. Bin froh, um jedes Statement. |
Ich befürchte da musst du fast das ganze Handteil weglassen, damit sich spürbar etwas am #7 verändert

. Das Handstück ist ziemlich unbeugsam

. Alles werferische spielt sich mMn in den ersten drei Teilen ab....tief laden tut meine Rute erst, seitdem ich sie mit dem 19,5g Schusskopf fische....und dazu addieren sich dann noch mein recht flotter Wurfstil, Vorfach und Fliege...
Geschrieben von Uli am 05.06.2015 um 17:01:
Hallo GT!
Was ein Dilemma.
Ich switche ständig zwischen beiden hin und her. (Kommt daher der Begriff "Switchrute"

)
Die Sechser soll ja schneller sein, dafür die Siebener kräftiger. Am Ende lass ich die Schnippelei doch lieber sein, nehm die Sechser wie sie ist und hab ne gute Rute.
Oder ich bestelle beide Blanks und entscheide dann.
Ich möchte hier auch gar nicht weiter nerven...
Schönes WE an alle.
Uli
Geschrieben von wusdorf am 05.06.2015 um 17:17:
Bestellt beide! Dann entscheidet du dich wahrscheinlich beide aufzubauen, so ist das halt beim Rutenbau
Geschrieben von Truttalover am 05.06.2015 um 20:22:
Hallo zusammen
Ist ja recht lustig hier
Muss auch mal meinen Senf dazu geben . Ob man nun seine Küche um den Topflappen baut oder nie bei Wind fischt bleibt wohl jedem selbst überlassen frei nach dem Motto
jedem das seine.
Zur eigentlichen Frage , ich habe bis jetzt 4 dieser Quickline Blanks aufgebaut.
Jeder dieser 6er Blanks hatte bei der Vermessung bei 3,75 grad ca. 16,5 gr .
Gut ,wenn ich alles richtig verstanden habe dann wiegt nach AFTMA 9,14 Meter Schnur
10,37 Gramm, höchstens aber 10,99 Gramm und wenigstens 9,85 Gramm.
Umgerechnet auf 15 Meter sind das dann 17,2 Gramm höchstens 18 Gramm und wenigstens 16,3 Gramm .
Also sollte der 6er Quickline Blank da doch genau passend für Ullis vorhaben sein.
Sollte sich da ein Denkfehler eingeschlichen haben gebt bitte Bescheid
Gruß Peter
Geschrieben von -GT- am 05.06.2015 um 21:56:
| Zitat: |
Original von TruttaloverGut ,wenn ich alles richtig verstanden habe dann wiegt nach AFTMA 9,14 Meter Schnur
10,37 Gramm, höchstens aber 10,99 Gramm und wenigstens 9,85 Gramm.
Umgerechnet auf 15 Meter sind das dann 17,2 Gramm höchstens 18 Gramm und wenigstens 16,3 Gramm .
Gruß Peter |
Wie kommst du darauf das der Schusskopf 15m lang ist/sein muss ?
AFTMA ist doch sowieso absoluter Käse......welche #6 Kurzkeulen-Schnur oder Schusskopf liegt denn heute noch bei 10,5gr ? Das wirft meine #3

.
Verstehe die Rechnung also gerade nicht ganz.
Schusskopfgewicht ist vorgegeben, also spielt die Schnurlänge doch keine Rolle....das die #6 exakt passen würde vom Schussgewicht hatte ich ja bereits erwähnt...
Wenn der Schusskopf nicht so ein "Trockenfliegen-Eleganz-15m-DT-Forellen"-Schusskopf ist dann nehm die #6. Lieber die leicht übergewichtet fischen, als die #7 total untergewichtet. Das verträgt die nämlich überhaupt nicht. Da kann der Kopf noch so kurz sein.
Ein Kopf von rund 10m und eine zum Schussgewicht passende Gewichtung und die Quickline´s gehen ab wie Rakete....da fällt ein gezogenes Fluorocarbon-Vorfach auch nicht weiter ins Gewicht.
*edit* : nur mal am Rande : wenn mir bei Windstärke 5 der Wind auf der Wurfhand steht oder entgegen kommt, wird entweder der Strand gewechselt oder nach Haus gefahren. Das macht auch die #7 Quickline nicht mehr vernünftig mit. Vor Allem deswegen nicht, weil der dicke, kurze Schusskopf dem Wind viel Masse anbietet....
Deswegen gehe ich eine Schnurklasse runter, die etwas feinere Schnur schneidet für mein Gefühl leichter durch den Wind, als die reine Masse einer schwereren Rute bzw. Schnur.
Geschrieben von Truttalover am 06.06.2015 um 15:06:
@ GT
Das der Schusskopf 15 Meter hat davon habe ich nichts geschrieben .
Das das Aftma nicht mehr Zeitgemäß ist schon klar , sollte lediglich auf die 16,5 Gramm
bezogen sein die bei der 3,75 Grad Berechnung heraus kam.
,,Schusskopfgewicht ist vorgegeben, also spielt die Schnurlänge doch keine Rolle....das die #6 exakt passen würde vom Schussgewicht hatte ich ja bereits erwähnt...,, Absolut richtig !
Bei Theos und Laverdas Umrechnung geht man halt von 15 Meter aus aber wie schon gesagt wenn die Rute beim vermessen 16,5 Gramm Schussgewicht ergibt dann kommt sie
auch damit klar ob nun das Gewicht auf 15 Meter oder auf kürzerer Strecke bemessen ist .
Auch in dieser Behauptung gebe ich dir recht :
Wenn der Schusskopf nicht so ein "Trockenfliegen-Eleganz-15m-DT-Forellen"-Schusskopf ist dann nehm die #6. Lieber die leicht übergewichtet fischen, als die #7 total untergewichtet. Das verträgt die nämlich überhaupt nicht. Da kann der Kopf noch so kurz sein.
Ein Kopf von rund 10m und eine zum Schussgewicht passende Gewichtung und die Quickline´s gehen ab wie Rakete....da fällt ein gezogenes Fluorocarbon-Vorfach auch nicht weiter ins Gewicht.
Gruss Peter
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