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Geschrieben von KilianK am 04.04.2023 um 18:49:

 

Zitat:
Original von Tölkie
Ich habe das Problem mit einem FC Lite mehrfach gehabt, setze nun beide Varianten vom Gen4 ein. Immer top. 72h könnten zu lange sein. Hatte mal gecheckt wie der Lack sich verändert nach 24-48-72 etc Stunden. Am Anfang noch lange recht weich, auch länger als der früher genutzte FC, und dann wird er richtig fest. Mit einem Schlag, so kam es mir vor … war so nach 3-4d.

Liebe Grüsse Bernd


Hi Bernd,

ja die Erfahrung hab ich auch gemacht, bisher ist Gen4 wirklich ein sehr guter Lack. Ich teste immer mit dem Fingernagel auf den Lackresten wann die Aushärtung eintritt. Ich werde berichten...

Danke euch...



Geschrieben von Reinhard 02 am 04.04.2023 um 18:55:

 

Zur Zeit:

Ich lasse immer durchtrocknen. Manchmal mehrere Tage. Irgendeine Behandlung der 1. Lackierung mache ich nie.
Die längste Zeit war mal über ein 1/2 Jahr und einige Angeltage mit der Rute, bevor ich sie noch mal lackiert habe - übrigens ohne die Lackierungen vorher in irgendeiner Form bearbeitet zu haben, nur feucht abgewischt. War Flexcoat.
Jetzt nach über 30 Jahren hälts immer noch.

Zu Schweißfingern:

Hatte ich gelegentlich und einmal sogar mit Absicht, um dem Garn nach dem Fixieren einen leicht marmorierten Touch zu verleihen. Beim Lackieren hatte ich deswegen noch keine Probleme.

Reinhard



Geschrieben von fly fish one am 04.04.2023 um 18:57:

 

Wenn die Lacke wirklich furztrocken sind, ist Anschleifen immer eine gute Idee. Ich kenne es noch aus meiner Zeit als ich noch Autos und Motorräder geschraubt habe. Wenn die alten Lacke nicht angeschliffen wurden (plus Grundierung usw.), blätterte die frische Lackierung irgend wann ab. Gerne auf der Motorhaube von Autos, weil da der Lack mehr Stress hat. Sieht man immer mal wieder auf älteren Autos die nur mal schnell lackiert werden um die dann zu vertickern. Die Vorbereitungen und die ganzen Arbeiten für eine neue Lackierung sind sehr aufwendig.

Aber wie auch immer, ich würde jetzt 72 Stunden nicht als Problem sehen und Du sagst ja das eine "Schichtung" zu erkennen ist. O.g. geht es ja um Haltbarkeit und nicht um eine auf den ersten Blick durchaus gute Lackierung. Optisch würde ich keine Beeinträchtigung erwarten. Seltsam seltsam.

LG,
Frank

Nachtrag: Reinhard war schneller und es trifft auch meine Gedanken.



Geschrieben von KilianK am 04.04.2023 um 19:09:

 

Zitat:
Original von Reinhard 02
Zur Zeit:

Ich lasse immer durchtrocknen. Manchmal mehrere Tage. Irgendeine Behandlung der 1. Lackierung mache ich nie.
Die längste Zeit war mal über ein 1/2 Jahr und einige Angeltage mit der Rute, bevor ich sie noch mal lackiert habe - übrigens ohne die Lackierungen vorher in irgendeiner Form bearbeitet zu haben, nur feucht abgewischt. War Flexcoat.
Jetzt nach über 30 Jahren hälts immer noch.

Zu Schweißfingern:

Hatte ich gelegentlich und einmal sogar mit Absicht, um dem Garn nach dem Fixieren einen leicht marmorierten Touch zu verleihen. Beim Lackieren hatte ich deswegen noch keine Probleme.

Reinhard


Hi Reinhard,

ja ich denke auch, dass es nicht bei jedem Lack so ist. Hatte bei anderen auch keine Probleme wenn ich mal länger gewartet habe. Bei U40 und jetzt beim Gen4 ist meine Vermutung aber, dass es hier evtl. zu diesen Problemen führt. Ich berichte auf jeden Fall.



Geschrieben von hjb66 am 04.04.2023 um 19:39:

 

Halte es da wie Frank und Reinhard,denke auch daß es am Lack liegt,hatte da mit FC noch nie Probleme,und bei mir liegen bei meinen KW`s des öfteren Zeiten von bis zu Drei Jahren zwischen den Lackierungen Lachen-5 Lachen-5



Geschrieben von Wolfgang-K am 04.04.2023 um 23:56:

 

Schaut euch bitte mal bitte meinen Beitrag vom Down Rigger genauer an.

Das Foto wo er komplett zu sehen ist, und betrachtet die Flügelschrauben.
Ich habe die Schrauben ( nur das Gewinde) mit Siliconfett eingerieben, danach die Hände abgewischt mit einem Baumwolltuch, anschließend hineingedreht , und dann Lackiert.

Siehe da das Identische Bild

Gruß Wolfgang



Geschrieben von BigPaco am 06.04.2023 um 11:51:

 

Mahlzeit zusammen!

Unser Bindelack (jedes Epoxidharz) haftet auf Oberflächen nur an. Er klebt nicht!
Daher kann man, wenn man auf ner alten Rute die Ringbindung auf dem Ringfuß
aufgeschnitten hat, den kompletten Lack samt Garn meist im Ganzen abstemmen.
Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn man die erste Schicht hat komplett durch-
polimerisieren lassen, vor dem Weiterlackieren den Lack mit 1000er Schleifpapier
zu schleifen, das vergrößert die Oberfläche. Dann ist das Weiterlackieren hier auch
kein Problem mehr.

Es sei denn, Silikon ist im Spiel (Haarewaschen, Fahrrad- oder Autopflege, oder eben
solche Spritzen mit Gummiplöppel). Silikon bricht die Oberflächenspannung des Lacks
dauerhaft, somit kommen solche Krater zustande. Auch wenn der Lack nach dem
Lackieren wellig bleibt, ist Silikon meist die Ursache.

Da nützt Reinigen nix, Neumachen ist die einzige Lösung. Und Silikonentferner.

Das, was Du auf dem Foto zeigst, ist definitiv von Silikon verursacht.

Gruß
Rainer



Geschrieben von KilianK am 07.04.2023 um 11:09:

 

Liebe Kollegen,

Behandlung mit Color preserver, wie auch Carsten schon beschrieben hatte, war erfolgreich. Daumenhoch3



Geschrieben von miso am 07.04.2023 um 13:33:

 

Hallo zusammen,

das Zauberwort heißt "LABS frei". Da gibt es jede Menge Normen, die die Automobiler erstellt haben, um ihre Lackieranlagen von LackAbstoßenden oder Benetzenden Substanzen zu schützen.

Silikon oder auch Teflon sind hier absolute Killer.
Silkonmoleküle sind in der Lage einmolekular das Gefüge zu verlassen, wenn Silikon nicht richtig getempert wurde.
Handcreme, Haarwaschmittel, Fette zum Schmieren,... alles kann da weh tun.

Wenn mal was anhaftet, ist es ganz schwer das wieder zu entfernen. Das einzige Lösungsmittel, was Silikon löst ist Benzin. Waschbenzin wäre mal ein Versuch wert, wenn es Silikon ist.
Sonst fällt mir da nicht viel ein, außer peinlichst sauber zu bleiben.

TL Michael



Geschrieben von KilianK am 11.04.2023 um 10:46:

 

Nochmal kurze Rückmeldung. Leider wirkt sich die Zwischenbehandlung mit dem Color preserver farblich aus. Wenn Sonnenlicht in einem bestimmten Winkel einfällt, dann sieht man einen „Nebel“. Also zurück auf Start und ich fange von vorne an…


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