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Geschrieben von Olaf Karsten am 24.03.2009 um 21:53:
| Zitat: |
Original von Tobi
ok verstehe....wobei mir nicht klar ist wieso man dann nicht einfach ne höhere testkurve für den stepped up Blank angibt. Man sagt ja beispielsweise auch nicht zu einer VHF -75g es wäre eine stepped up Version der VHF -45g.
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Nun das kann ja jeder Hersteller machen wie er mag. Ich schätze mal das ist im wesentlichen Marketing. Fahren doch viele drauf ab - eine kräftige Version des Blanks XY.
Geschrieben von Tobi am 25.03.2009 um 13:51:
finde die ganze Sache mit stepped up ehrlich sau doof- können die nicht einfach die normale Testkurve des Blanks angeben? Bei s/u weiß man ja noch weniger als beim normalen Blankkauf was man kriegt!
Geschrieben von Tobi am 25.03.2009 um 14:00:
muss meine Verärgerung zurücknehmen:
Conoflex bietet die Rute als normale Version mit 1 3/4 lbs testkurve an und als s/u version mit 2,5 lbs. Also alles ganz normal.
Fully scale meinte man könnte sie mit einer 3 lbs Kohlefaserrute vergleichen, karl meinte aber sie würde kaum mehr als 100 Gramm werfen. Mit einer normalen 3lbs Karpfenrute werfe ich noch 180 Gramm bis zu 40 Meter raus, also für die Flussangelei ausreichend. Nun weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll, werde den Blank wohl doch einfach mal wo in die Hand nehmen müssen...
Geschrieben von AngelDet am 25.03.2009 um 14:42:
Ich finde es witzig mit dem SU. Denn, es zeigt wie mangelhaft unsere Blankbeschreibungen bisher immer noch sind.
Das WG und die Testcurve sind eben Banane, wenn es richtig zur Sache geht.
Wenn die Rute im Handteil mit der End-Liftingpower verstärkt wird, merkt man das nicht am WG und bei entprechender Tieflegung auch nicht an der Testcurve mit den 1-2kg. Also, wo bleibt es?
Ich bin ja viel mehr an einem begleitenden Kampfkraftwert

interessiert, für Ruten, dann auch für Rollen und Schnüre, in der Gesamtabstimmung. Also eine 3kg, 5kg, 7kg usw. Combo, so einen Bereich 2-10kg könnte man gebrauchen.
Und da macht sich so eine SU-Verstärkung mit Sicherheit bemerkbar.
Geschrieben von Olaf Karsten am 25.03.2009 um 18:34:
| Zitat: |
Original von Tobi
werde den Blank wohl doch einfach mal wo in die Hand nehmen müssen... |
Das mag etwas helfen.
Im Grunde ist das eben Marketinggequatsche. Das sind zwei Blanks. Vielleicht haben die einfach nicht genug Fantasie bei der Benennung oder das SU zieht beim Verkauf.
Olaf
Geschrieben von Olaf Karsten am 25.03.2009 um 21:58:
Ach was, solange das als Hilfe gedacht ist. Bei plumper Werbung ohne jeden Bezug, würden wir schonmal den Finger heben.
Olaf
Geschrieben von derextremexxl am 26.03.2009 um 04:21:
| Zitat: |
Original von Tobi
Mit einer normalen 3lbs Karpfenrute werfe ich noch 180 Gramm bis zu 40 Meter raus,... |
So etwas ist aber nicht Sinn der Sache. Klar haben einige Ruten noch etwas Reserve auch mal noch ein paar Gramm mehr wenigstens zu schleudern, aber auf Dauer wird es der Rute nicht gut tun. Es sei denn sie ist falsch deklariert. Gerade bei Ruten von der Stange hat man das häufig. Da steht drauf 2lbs, ist aber locker ne 3lbs Rute. Denke der ein oder andere "Hersteller" verzichtet hier auf zu viele Blanks und schreibt bei ein und dem selben Blank 2-3 Wurfgewichte drauf. Schon hat er aus einem Blank 3 Ruten!
Auf Dauer wird dir ne richtig ausgezeichnete 3 lbs Rute bei 180g um die Ohren fliegen. Nicht börse gemeint, aber ein solches Blank ist dafür eben nicht ausgelegt.
Grüße,
Alex
Geschrieben von Tobi am 26.03.2009 um 12:34:
also da muss ich widersprechen! Ich werfe damit ja nicht full power sondern "plumpse" die montagen meist nur ca 20m hinter die steinschüttung.
Bei einem weitwurf mit dem optimalen wurfgewicht, also so ca 100 gramm wird die Rute meines Erachtens weitaus stärker belastet!
Es ist klar keine optimal ausgewogene Kombi, aber zu den 180 Gramm gibts kaum Alternativen wenn man nicht nach jedem Schiff neu werfen möchte.
Und wesentlich stärkere Ruten möchte ich nicht verwenden da man sonst im Nahbereich recht viele Aussteiger hat (zusätzlich verstärkt durch das schwere Blei). Deshalb ja meine ursprüngliche Suche nach eher parabolischen Glasruten, die sollten ordentlich Wurfgewicht vertragen und dabei dennoch relativ soft sein.
Hechtangeln mit köderfisch ist übrigens auch so ein Anwendungsgebiet wo man meist höhere Montagengewichte hat als der Blank eigentlich verträgt. Aber wenn man vorsichtig und va gleichmäßig wirft sehe ich kein Problem wirkliches Problem dabei.
Muss aber auch sagen dass ich Yad nottingham stangenruten fische und die schon recht steif und spitzenbetont ausfallen.
Geschrieben von AngelDet am 26.03.2009 um 13:24:
| Zitat: |
Original von Tobi
Hechtangeln mit köderfisch ist übrigens auch so ein Anwendungsgebiet wo man meist höhere Montagengewichte hat als der Blank eigentlich verträgt. Aber wenn man vorsichtig und va gleichmäßig wirft sehe ich kein Problem wirkliches Problem dabei.
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Fiel mir beim Lesen gleich ein, und dann kam es ...
Rute -20g und KöFi 150-250g, wieso nicht?
So im "Schlenzwurf" mit ganz langer und langsam steigender Bewegung kann man auch noch locker das 2fache des normalen Maximums werfen, entsprechend langsamer noch mehr. Ich würde da auch nicht mehr werfen im herkömmlichen Sinne der Ausnutzung des Rutenkatapultes zu sagen, eben eher rausschlenzen.
Geschrieben von Tobi am 26.03.2009 um 14:20:
ja man wirft ganz anders, nur mit sachter beschleunigung, dann klappts und man ist auch weit von einer Bruchgefahr entfernt!
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