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Geschrieben von AngelDet am 17.06.2010 um 11:45:

 

Danke fürs nachforschen!
Kochen kann ich als unschädlich bestätigen, Wasserkocher und Schmelzkleber wieder aufweichen hat seit zig jahren keine Schaden gebracht, weder bei CF noch GFK Röhrchen.
Die 200 Grad halte ich auch für eine nicht mehr vertretbare Obergrenze. Meine Friteuse macht 170 oder 190 Grad, und bei 190 wird sehr viel organisches Material sehr schnell braun, 170 ist schon deutlich schonender und die Fischlis schmecken dann einfach besser! :-)

Also liegt irgendwo zwischen 100 bis 200 Grad die Auflösung der duroplastischen Bindeharze. Wenn man irgend einen Heißluftpüster genau einstellen und mit einem Bratofenthermometer z.B. nachmessen kann, kann man ja Versuche an unwichtigen Blankstücken vornehmen.

Der Vorteil des leichten Entlackens und Abschabens ist ja nicht von der Hand zu weisen, und wenn man das genauer bei z.B. 150 Grad dosiert bekäme - wäre doch fein. smile



Geschrieben von bojuramartin am 26.06.2010 um 01:16:

 

Hatte mal bei einen Epoxidharz-Hersteller bzw. Vertrieb angefragt wegen der Temperaturverträglichkeit.

"Normale" Epoxidharze ist Temperaturstabil bis 50°C über 50°C verändert sich die Eigenschaft des Epoxid und es wird weich.

Es gibt spezielles Epoxidharz welches auch Temperaturen bis 350°C aushalten.


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