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Geschrieben von Andi am 25.08.2009 um 12:41:

 

HI Zusammen!

Jede Apotheke führt reinen Alkohol (glaub 96%) Verdünnung maximal 20% - 15% ist problemlos.
Einzigstes Manko (Flexcoat) mindestens 4 Tage aushärten lassen



Geschrieben von OnTheMove am 25.08.2009 um 13:02:

 

Ah, ok reinen Alkohol, hab ich auch noch zu hause! Den nehme ich mir immer mit wenn ich von meinen Großeltern in Polen nach Hause Fahre.

Aber das mit dem Verdünnen werde ich mir dann genau überlegen müssen, da ich Flexcoat benutze. Denn 4 Tage warten ist schon Heftig, da mein Motor nicht grade der leiseste ist wen ich eine rute eingespannt habe.

trozdem vielen Dank.

grüße Markus



Geschrieben von Andi am 25.08.2009 um 13:21:

 

Hi Markus!

Da hast was falsch verstanden. Abbindezeit ist die Selbe wie sonst auch evtl ne halbe Stunde länger.
Aushärten dauert aber viel länger das heisst. Einfach Rute in die Ecke stellen und drei vier Tage warten... Daumenhoch3 Augenzwinkern



Geschrieben von OnTheMove am 25.08.2009 um 14:49:

 

na dann bin ich ja beruhigt :-)



Geschrieben von AngelDet am 26.08.2009 um 10:44:

 

Zum Aushärten (bzw. Durchhärten) nochmal:

Das hängt ganz wesentlich von der Schichtdicke des Bindelackes ab, im Grunde gilt: Je dicker, je länger dauert's.

Wenn ich es also eilig habe, und mir gar nicht so sicher über den "perfekten" Aufbau bin, kann ich eine Bindung auch mit sehr dünnen (stark verdünnten) Bindelack einmal nur leicht bestreichen und die Garnfasern praktisch nur benetzen, und diese Dünnst-Wicklung ist am Abend bei einiger Wärme knochenhart, und wenn ganz dünn sieht man das Garn noch fast unverändert in der Fadenstruktur. Halten tut das auch >10 Jahre.

Bei viel Schichtdicke und mehreren Schichten braucht der Bindelack lange, um die Lösungsmittel abzugeben, und in der Zeit sollte die Rute eben "ausruhen" und nicht (längs geknickt) bewegt werden, sonst sind die Bindungen eben leicht mal Schrott, lösen sich ab, Lack reißt ein usw.



Geschrieben von klang am 26.08.2009 um 15:55:

 

O.K. Mischen ohne Blasen ?

1. In die Bohrmaschine stecken wir ein Schrauber
2. Schalten Bohrmaschine ein
3. Becher, oder Folie mit Lack ganz vorsichtig heranbringen, bis oberflächlichen Kontakt mit dem drehenden Schrauber
4 Dann zieht sich Lack hoch, bildet ein Wirbel, dreht sich herum und mischt, ohne mechanischen Kontakt mit Werkzeug !
5. Mit horizontale Bewegungen mischen so in ganzen Becher, Wirbel muss immer arbeiten !

Wenige Sekunden- Zak - fertig, ohne Blasen, schnell und sauber.



Geschrieben von klang am 26.08.2009 um 15:59:

 

[quote]Original von klang
Upps



Geschrieben von OnTheMove am 26.08.2009 um 17:52:

 

Coole sache!

Guter Beitrag!

Danke



Geschrieben von ingma am 26.08.2009 um 21:23:

 

Hi Klang,

seit langem wieder einmal ein neuer Ansatz bezüglich Lack abmischen,

bin zwar noch etwas skeptisch und werd heute noch herkömmlich

anrühren.

Werde es sicher demnächst versuchen.


Zeitersparnis immer besser als ... schnarch. Daumenhoch4



Geschrieben von klang am 26.08.2009 um 22:48:

 

Zitat:
Original von ingma
Hi Klang,

bin zwar noch etwas skeptisch



Zweifel ? Kardinal Richelieu glaubt mir nicht ?
Schluß, keine know- how mehr cool



Geschrieben von AngelDet am 27.08.2009 um 08:44:

 

Zitat:
Original von klang
Wenige Sekunden- Zak - fertig, ohne Blasen, schnell und sauber.

Hört sich wirklich gut an Daumenhoch2 , werde ich Probieren!

Die Schraube muss eine mit Kreuzschlitz sein, oder einfachem oder was anderes? Ein Linsenkopf einer Blechschraube ist das wohl, wie es aussieht?



Geschrieben von Andi am 27.08.2009 um 09:11:

 

HI Det!

Ich denke da funzt jeder 90iger oder 100erter Nagel mit der ordentlich mit Fettlöser behandelt wurde....
Klang Daumenhoch2 funzt problemlos so hab das eine Zeit lang auch mit dem Akkuschrauber so gemacht.
Mittlerweile gefällt mir die Alklösung besser.... Augenzwinkern



Geschrieben von klang am 27.08.2009 um 10:19:

 

Kann man auch mit einem umgekehrt eingerklemmtem gebrochenen Bohrer arbeiten.
Also einfach Zylinder.
Schrauber und ect. ist nicht die beste Variante, wiel sien Kopf beim drehen kann "Spiel" haben.
Falls Nagel - auch ohne Kopf



Geschrieben von Olaf Karsten am 27.08.2009 um 17:30:

 

Ihr seit alle so hektisch. Denken1

Akkuschrauber für 4ml Lack. Du spinnst

Das Handrühren hat doch was meditatives. Da ist man genau im richtigen Gemütszustand zum lackieren.

Party7



Geschrieben von AngelDet am 27.08.2009 um 17:35:

 

Olaf, es geht doch um das präzise wackel+schlackerfreie anmischen, wo man keine Luftbläschen überhaupt erstmal erzeugt. Wenn man das hinbekommt, die Komponenten gut gemischt sind, aber keine Blasen drin, was will man mehr? Bräuchte ich auch nicht erst im Kühlschrank abstehen lassen.

Dazu stell ich mir auch die Ständerbohrmaschine an die Wickelbank. großes Grinsen



Geschrieben von Olaf Karsten am 27.08.2009 um 18:04:

 

Unromantisch ...

Angler2



Geschrieben von klang am 27.08.2009 um 19:24:

 

Romantisch....



Geschrieben von Olaf Karsten am 27.08.2009 um 20:07:

 

unromantisch

Winken1



Geschrieben von derextremexxl am 27.08.2009 um 22:03:

 

So rühre ich auch immer meinen Lack an... Wusste gar nicht, dass es auch anders geht großes Grinsen

Alex



Geschrieben von Ralf am 28.08.2009 um 15:49:

  RE: wie kann man blasen entfernen ?

Habe natürlich immer 3 Minuten lang gaaaanz langsam gerührt und hinterher Blasen drin gehabt. unglücklich

Das ist wieder so eine Kleinigkeit, wo die Profis uns einen Schritt voraus sind. Schön, wenn jemand sein Wissen weitergibt!

Habe übrigens vor kurzem von einem anderen Profi-Rutenbauer erfahren, wie man bei Kreuzwicklungen viel Zeit sparen kann.

Danke für die Tipps, Leute!!! Zweidaumenhoch


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