Rutenbauforum (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/index.php)
- Bindegarn (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/board.php?boardid=17)
-- Zierwicklung (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/board.php?boardid=35)
--- Kreuzwicklung (http://www.rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=88)


Geschrieben von Olaf Karsten am 11.11.2008 um 19:32:

 

Zitat:
Original von peterws
Ich habe auch schon versucht mit mehr oder weniger Druck auf dem Faden zu wickeln - aber irgendiwe klappt es nicht richtig.

Wäre für Eure Hilfe sehr dankbar.


Schwierig zu helfen, wenn man nicht daneben steht und es sieht. Im Grunde ist das Übung, Übung, Übung ... Die Fäden sollten natürlich schon beim wickeln möglichst eng liegen. Eher locker wickeln, gerade so, dass die Fäden in Position bleiben. Zu feste Fäden lassen sich schwer packen und dann immer wieder packen, packen ... Was nimmst Du denn für ein Hilfsmittel und was für Garn? Wenn es ganz hartnäckig nicht will, muss man jeden Faden einzeln packen oder immer nur 2/3.

Wie gesagt, ich kann nur raten ...

Gruß

Olaf



Geschrieben von fisherman82 am 12.11.2008 um 05:03:

 

guten Morgen Olaf,

eine dumme Frage....
was genau meinst du denn mit dem Begriff "Packen"?
hab ich noch nie gehört, aber vielleicht mach ich es ohne es zu kennen Denken1


Philipp



Geschrieben von peterws am 12.11.2008 um 08:26:

 

Danke schon mal für die Tips.
Mit "Packen" meinst Du die Fäden zusammenschieben/-drücken, oder?

Ich verwende Gudebrod A bzw. ein No-Name der gleichen Stärke. Ich spanne den Faden hauptsächlich aus der Hand und zum packen verwende ich eine zerschnittenen und angepasste Scheckkarte.



Geschrieben von Olaf Karsten am 12.11.2008 um 11:37:

 

Mindestens mal mit Godebrod sollte es grundsätzlich gehen. Das ist ja tausende Male gut gegangen. Als Hilfe nehme ich eher was dünnes Spitzes (mit stumpfer Spitze natürlich) aber auch Daumennagel oder Kreditkarte sollte gehen.

zum Beispiel

Bei der amerikanischen Kopie unseres Forums gibt es ein pdf. Das ist zwar für gewebte Sachen, aber die verwendeten Tools sind ähnlich und packen müssen die auch. Downloadlink - pdf

Vielleicht bist Du auch zu kritisch. Erstmal fertig wickeln, alles fein packen und dann nochmal - ich weiss gar nicht in english nennt sich das "burnish" - irgendwie seicht platt drücken/reiben. Das schliesst die ein oder andere kleine Lücke. Nicht zu heftig, sonst wird

@Fisherman82

Packen = schieben, rücken, drücken, bappen, ordnen, positionieren - sowas in die Richtung fröhlich

Gruß

Olaf



Geschrieben von Olaf Karsten am 12.11.2008 um 11:54:

 

@Peter

Nochmal nachgedacht, ich nehme alles zurück. Probiere es mit weniger fummeln.

Ich glaube wirklich Du bist zu ungeduldig. Wickel mal erstmal 15-20 Strippen möglichst präzise, nahe und nicht zu straff und packe dann erst. Möglich, dass Du zum Anfang zuviel packst.

So, ich hoffe zur allgemeinen Verwirrung reichlich beigetragen zu haben.

Olaf



Geschrieben von peterws am 12.11.2008 um 13:58:

 

Danke für den Link, habe mir die "Gerätschaften" mal angeschaut. Ich denke ein Zahnstocher o.ä. sollte für den Anfang aber auch reichen.
Wahrscheinlich hast Du recht und ich bin zu ungeduldig gewesen. Ich habe wirklich versucht jeden Faden direkt perfekt zu legen, aber das Fein-Tuning kommt wohl eher gegen Ende der Wicklung.

Aber was macht der Typ in dem PDF auf Seite 7f? Wozu dient dieses "drüberrollen"? Sollte man das bei einer normalen Kreuzwicklung auch machen?



Geschrieben von Olaf Karsten am 12.11.2008 um 21:37:

 

Nö, das ist eher fürs Weben. Im Grunde ein Weg, das Garn etwas "platt" zu drücken. Das ist alles. Das geht auch mit etlichen andern Hilfsmitteln. Irgendwas glattes rundes. Löffel zum Beispiel.

Und sag uns dann mal, ob es funkioniert hat ...

Gruß

Olaf



Geschrieben von habitealemagne am 24.12.2008 um 15:33:

 

Hallo,

muß grad mal die Frage in den Raum Stellen, wie Ihr die konstante Fadenspannung, bei Kreuzwicklungen haltet. Das der Faden über eine Bremse läuft , ist hierbei klar, jedoch geht es mir um den Umstand, dass bedingt, durch die Länge der Wicklung, man ja mit dem Faden hin und her geht. Dabei führt man den Faden zwangsläufig, irgendwann, gegen die Fadenspannung. Wie kompensiert ihr hier die Fadenspannung? Ich kenne Aufbauten , wo der Faden durch ein hängendes Gegengewicht, geführt ist, was in etwa der Bremseinstellung entspricht. Ich kenne auch Aufbauten mit Federdraht, der ist aber bei langen Wicklungen sicher irgendwann ausgeklenkt und die Spannung ist nicht konstant.
Achso , ich möchte kein fertiges Braid verarbeiten, sondern einfaches Bindegarn.



Geschrieben von fisherman82 am 25.12.2008 um 13:20:

 

also ich hab noch keine so sehr große Erfahrungen damit gemacht (hab erst eine Kreuzwicklung gemacht), aber ich habe die Fäden alle von Hand geführt und gespannt. Das ging meines Erachtens sehr gut und ist für mich bisher auch die simpelste und einfachste Lösung.

Da hab ich volles Gefühl für die Spannung, kann jederzeit schnell und unkompliziert die Richtung wechseln.
Hast doch eh immer nur einen Faden, nie mehrere gleichzeitig, oder doch?



Geschrieben von peterws am 25.12.2008 um 13:24:

 

Mit den Fingern kann man die Spannung hinreichend genau dosieren.



Geschrieben von habitealemagne am 25.12.2008 um 14:53:

 

Hallo,

Ja, hab ich bisher auch so gemacht. Das Problem ist, dass ich ein ziemlich technisch veranlagter Mensch bin und gerne das technisch machbare auslote. Da lass ich mir glatt was einfallen, für meine Anforderung.



Geschrieben von fisherman82 am 25.12.2008 um 14:59:

 

ich bin das eigentlich auch Augenzwinkern

daher bin ich mal auf deine Ideen und Ausführungen gespannt. Mir ist nämlich noch nix gutes eingefallen dazu.



Geschrieben von habitealemagne am 03.01.2009 um 12:17:

 

Hallo,

hab das ganze noch mal mit der Rolle in der Hand probiert. So müsste man das auch technisch umsetzen, der Zug muss direkt von der Rolle, mit kurzem Abstand zum Blank , kommen. Das ganze ohne viel Umlenkerei.


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH