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Geschrieben von MadMax am 22.01.2018 um 17:18:
Abend
Ja nun ist es mir auch passiert.
Auch bei mir ist der Lack nach 3 Tagen noch immer leicht klebrig.
Habe bisher null Probs. gehabt , daher glaube ich fast das ich beim Messen
eventuell etwas schlampig war .
Lack war aus der selben Spritze.
Temperatur ebenfalls gleich.
Rührzeit immer bis es Klar ist und dann noch etwas dazu
Was anderes fällt mir nicht ein.
Geschrieben von sam1000-0 am 22.01.2018 um 18:08:
Möglicherweise zu viel Iso reingemischt?
Oder Komponent B,Härter zu wenig?
LG Michael
Geschrieben von MadMax am 22.01.2018 um 18:34:
Zuviel Iso kann nicht sein,da ich schon manchmal 2ml Iso beigemischt habe
und der Lack wurde trotzdem trocken.
( mache ich immer wen ich einen blank dünn lackieren möchte)
Beim mischen habe ich eigentlich auch aufgepasst.
Liegt es eventuell doch am zu starken Flämmen?
Geschrieben von hjb66 am 22.01.2018 um 19:54:
Am Flammen liegt es auf keinen Fall,je heißer desto schneller bindet der Lack ab,ich hatte schon Lack der mir angebrannt war und schwarze Schlieren gezogen hat,und der wurde auch Knochenhart.
Geschrieben von Tölkie am 22.01.2018 um 21:50:
Hi Gerry
Ist mir 1x passiert, denke, ich hätte nicht das richtige Mischungsverhältnis erwischt. Musste wieder alles runter machen :-(.
Wenn die Temp. stimmt, dann wird das vermutlich das Problem gewesen sein. M.M..
Liebe Grüsse Bernd
Geschrieben von MadMax am 23.01.2018 um 19:01:
Abend
Also es liegt am genauen Mischungsverhältnis.
Habe gesten Abend noch mal nachlackiert und heute morgen war alles Trocken.
Muss aber leider 3 Ringen nochmals leicht anschleifen und nochmals machen.
Also in Zukunft genauer Messen ,dann klappt es mit dem Lackieren und Trocknen.
Geschrieben von fly fish one am 17.01.2019 um 16:14:
Liebe Kollegen,
das ist so schön als Neuer durch die alten Freds zu surfen und in den Erbsenzählermodus zu schalten.
Ich sage euch, und ich weiß wovon ich rede, in 90 Prozent der Fälle sitzt der Fehler vor dem Gerät, zwischen Schreibtisch und Stuhl!
Die größten Böcke schieße ich immer ganz alleine! Da lasse ich niemanden anders ran!

Eine gesunde Selbsteinschätzung und Warnehmung ist manchmal ganz hilfreich. Mein Scheunentorego ist danach zwar für ein paar Tage völlig im Eimer, aber wenn der Fehler dann gefunden und das Projekt erfolgreich abgeschlossen, dann richtet man sich wieder auf.
Man könnte auch einen schönen Faden aufmachen, mit den ganzen Desastern. Gibt es in anderen Foren durchaus. Ist amüsant und lehrreich zugleich.
Frank
Geschrieben von sepp73 am 17.01.2019 um 16:58:
Frank, da muss ich dir zustimmen.
Hatte auch vor einiger Zeit mal ne Lackierung am laufen, die ums verrecken nicht fest werden wollte. Nachdem ich das zeug von Flexcoat ja seit Jahren verwende konnte ich mir das ganze gar nicht erklären. Dabei war ich mir 100% sicher, dass das Mischungsverhältnis stimmt, immerhin nehm ich immer die fertigen Spritzen für die Einzelkomponenten.
Nach viel rumprobieren und diversen Flüchen auf den Sch... von Flexcoat hab ich dann letztlich bemerkt, dass in der einen Spritze 2ml weniger waren als in der anderen.
Ich hatte also blöderweise 2x die selbe Spritze erwischt und im Becher eine Komponente mit sich selber "vermischt"...
Da kannst dir dann nur mehr selber in den A... beissen...
Gruss, Sepp
Geschrieben von fly fish one am 17.01.2019 um 17:18:
Lieber Sepp,
genau, da musste ich sofort dran denken. Jedesmal wenn ich am Mischen bin, ist mir sonnenklar das es mich einmal erwischen wird, früher oder später, und genau wie Du zweimal die selbe Komponente spendiere. Das ist unvermeidbar, sollte vielleicht nur nicht auf einer langen KW passieren. Ich versuche mir einen regelrechten Prozess anzugewöhnen, indem ich zwei verschiedene, aber fest gewählte Ablageorte für "vorher" und "nachher" bestimme. Aber ob es mich schlußendlich retten wird?! Der Rutenbau hält eine Vielzahl an Stricken bereit. Ganz bitter wird es nur wenn irgendwas zerstört wird. Alles andere ist durch Mehrarbeit ja zu retten.
Frank
Nachtrag:
Ganz wunderbare Anekdoten ergeben sich beim Zählen von Wicklungen und meine Familie kommt ins Zimmer! Das hat mich schon Zeit und Nerven gekostet. Und motzen kannste auch nicht!
Geschrieben von MadMax am 16.06.2019 um 13:45:
Hallo
Bin leicht am Explodieren.
Habe gestern bei einer Rute nachlackieren müssen. Die Schicht war nach einer Woche noch immer leicht klebrig.
Zum Testen habe ich den Rest vom Lack in einen Becher geleert.
Der Lack im Becher ist bereits hart.
Die Wicklung noch immer leicht klebrig.
Der einzige Unterschied ist, das ich den Lack etwas abgeflämmt habe.
Bin mal gespannt wie sich morgen die Wicklung angreift.
Geschrieben von Reinhard 02 am 17.06.2019 um 14:59:
Wenn der Lack im Becher ok ist, muss es ja an einem späteren "Input" liegen und les iegt nicht an der Mischung.
Bei mir ist noch nie ein schlecht angerührter Lack nach längerer Zeit ausgehärtet.
Entweder sofort oder garnicht. Dann muss halt noch eine Schicht drüber.
Reinhard
Geschrieben von fly fish one am 15.10.2019 um 13:51:
Noch einmal ein Wort zur "vollständigen" Polymerisation oder auch vollkommen durch zu trocknen. Ich habe an Pamela eine Kreuzwicklung am untersten Führungsring und dort 2 Stellen recht dick lakiert um das Niveau zwischen Blank und Wicklung aufzufüllen. Wurde auch nicht geschliffen, sondern in 2 Durchgängen direkt nacheinander lackiert. Das Lackieren erfolgte im Mai, also heute vor rund 5 Monaten. Diese 2 Stellen sind immer noch nicht vollständig bis auf den Grund ausgehärtet, lassen sich mit dem Fingernagel theoretisch markieren. Aber der Zustand ist im Fluss und die Stellen härten immer weiter aus.
Das Mischungsverhältnis usw. war alles bestens. Igendwer von euch schrieb mal über die theortisch langen Polymerisationszeiten. Ich kann das bestätigen, dass verteilt über den Blank durchaus Unterschiede festzustellen sind und einiges wirklich in grossen Zeiträumen abläuft. Die Haltbarkeit, Transparenz usw. wird überhaupt nicht beeinflusst. Pamela war ja eine Woche in Norwegen im Härtetest und das hat keinerlei Einfluss auf die Lackierung dieser Kreuzwicklung gehabt. Vielleicht liegt sogar ein leichter Fehler meinerseits in der Mischung vor, der aber keinerlei destruktiven Einfluss hat. Mit anderen Worten: Das härtet vollständig durch, dauert nur etwas.
Frank
Geschrieben von Einsteiger am 15.10.2019 um 15:45:
Hi zusammen (Frank),
ich habe sowas auch erlebt, da ich keine Chemiker bin kann ich nicht so weit beurteilen aber ich habe festgestellt es sind viele Faktoren;
Mischverhältnis vor allem mit verdünner, am bestens unverdünnt!
Mit fixativ für mich nur für leichte Ruten für andere nicht hart genug!
Zeit des auftragens, erste Ring am anfang und der letzte von dieser Mischung nach vielleicht 15-20 min. ist auch nicht gleich oder hat nicht gleiche Wirkung und so weiter
Liebe Grüße Pren
Geschrieben von Tölkie am 15.10.2019 um 17:07:
.... ich glaube das haben wir nahezu alle schon mal erlebt. Ich auch, als ich eine ganz kleine Menge angerührt hatte. Da war dann auch die zweite Schicht Lack noch nach einer Woche klebrig, auch Wärmezufuhr hat nicht geholfen.
Ein bisken kenne ich mich mit 2K Farben/ Lacke aus. Ich nehme an, dass das Mischungsverhältnis damals bei mir nicht mehr innerhalb der Toleranz war. Das könnte in dem Fall auch so sein. Ich habe damals einfach noch mal mit einer richtigen MIschung drüber lackiert, tip top bis heute.
M.M. nach liegt es nicht am Verdünneranteil, ich verdünne zumindest bei der ersten Schicht immer stark. Ich habe festgestellt, wenn man nach dem Mischen den Lack noch mal im Becher erwärmt, um den Lack zu entgasen, dass der Lack dann schneller anzieht. Durch die Wärme reagiert er. Es kann sein, dass er dann schon zu schnell vernetzt und dann nicht mehr richt abreagieren kann, wenn er lackiert wird. Man ist sozusagen schon über den Reaktionszeitpunkt hinweg. Das könnte auch durch das zu starke Erwäremn passert sein.
LGB
Geschrieben von fly fish one am 15.10.2019 um 19:11:
Ich erwärme und verdünne gar nicht. Ich lackiere eigentlich nie mehr als 2 Ringe in zwei Durchgängen nass in nass. Lack wird innerhalb von 12 Stunden staubtrocken und in 2 bis 3 Tagen so, dass ich die Rute fischen würde, würde, aber nicht möchte weil ich dem Ganzen "gefühlt" noch mehr Zeit geben möchte. Ich weiß, dass ihr das oft anders seht und handhabt, aber meine Lackierungen brauchen im Endeffekt einige Wochen. Und ich behaupte, dass ich alles richtig mische und lackiere.
Aber kennt ihr diese komische Haptik einer frischen und trockenen Lackierung? Wenn man sanft darüber streicht und es sich ein wenig "saugend" anfühlt? Eine Lackierung die richtig und vollkommen durch getrocknet ist, fühlt sich völlig anders an. Die Fingernagelprobe bestätigt das, aber ich versuche das natürlich zu vermeiden, weil das ja eine Kerbe verursacht. Also wenn ich dieses "saugende" Gleiten (arrrrgghhh, haltet Euch ja mit Zoten zurück, ich hab so schon rote Ohren

) erspüre, dann kann ich mir die Nagelprobe sparen, weil das noch nicht bis auf den Grund richtig hart geworden ist! ääääääähhh
Euer Frank - auf dünnem Eis und AGG die Fahnen hoch!
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