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Autor Beitrag
Thema: Jede Menge neue Rutenbauclips für die dunkle Jahreszeit
Reinhard 02

Antworten: 23
Hits: 5.505
26.06.2020 10:47 Forum: Tutorials


Frank, du hast von der Optik her sicher recht.

Aber das wichtigste ist doch die dabei entstehende Aktionskurve.

Wer mit Feederruten fischt weiss, das diese, obwohl sie auf Variante 1 basieren, trotzdem häufig einen guten Aktionanschluss von der Spitze zum blank haben.

Das heisst im Umkehrschluss, für deine gezeigte Variante müsste ich die genau passende Spitze in Außendurchmesser und Biegekurve haben.

Das kann mal vorkommen, ist aber eher unwahrscheinlich. In den meisten Fällen würde die Vollkohlefaserspitze bei gleichem Außendurchmesser zu steif sein.

Man muss also meistens mit einer dünneren Vollspitze arbeiten und bekommt daher einen wie auch immer gestalteten optischen Sprung vom blank zur Spitze.

Solche Übergänge, wie du ihn gezeichnet hast, bekäme man eher mit einer VollGLASspitze hin, aber wer will das.

Reinhard
Thema: Jede Menge neue Rutenbauclips für die dunkle Jahreszeit
Reinhard 02

Antworten: 23
Hits: 5.505
25.06.2020 19:36 Forum: Tutorials


Helmholtz hat es gut dargestellt.
Die "Zapfen"-variante 2 bekommt man, wenn man den blank oben nicht konisch anschleift.

Dann ist die Stärke des in den blank reinragenden Zapfen eventuell zu gering.
Daher sollte eine Verstärkung vom blank auf die Spitze erfolgen. Und zwar nicht nur in form einer klassischen Stützwicklung, sondern die Verstärkung muss auch in Längsrichtung erfogen.
Das bekäme man dann durch das roving oder auch einfach durch eine kurze blankhülse.

Bei der klassischen Steckung a´la Feederspitze - Variante 1 - muss man nur den blank gegen ausbrechen schützen.

Die eingesetzte Spitze auch bei deutlich kleinerem Durchmesser als der blank - Feederspitze - trotzdem die gewünschte Biegekurve aufweisen. Man hat zwar die äußere optische Stufe - die Aktion kann trotzdem perfekt sein.
In dem Fall würde ich nur den blank anfasen und überwickeln. Wenn man dann die Wicklung auch auf die Spitze runterwickelt dient das nur der Optik.

Zwischen Variante 1 u. 2 gibt es halt noch diverse Zwischenlösungen.
Wenn man den blank aber gut konisch anbohrt und die Spitze entsprechend einschleift reicht eine Wicklung auf dem blank völlig aus.

Die ersten DAM Kohlefliegenruten hatten auch abgesetzte Spitzen, dh. die waren wie Variante 1 aufgebaut, aber mit Hohlmaterial statt Vollspitze.
Die habe damals völlig ohne Stützwicklung gearbeitet und das hat auch gehalten. Und da waren auch richtig schnelle Ruten dabei.

Vollblankspitzen, egal ob Glas oder Kohle, bestehen immer nur aus Längsfasern.Die werden meinenes Wissens erst parrallel hergestellt und dann konisch geschliffen.

Ausnahmen könnten die Babarian blanks zb. sein.
Die bestehen meinem Eindruck nach aus einem dünnwandigen Außenblank, in den irgendwie "Kohlestaub + Kleber " reingepresst wurden.

Ich habe meinen ja wg. Teilung zersägt, dabei habe ich diesen Eindruck gewonnen.
Außerdem habe ich noch einen zerbrochenen Babarian blank, der einen komplett glatten Bruch zeigt, ohne irgendwelche Fasern, die rausstehen.

Reinhard
Thema: Haldin HDT37 Habanero
Reinhard 02

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25.06.2020 11:02 Forum: Fotos eurer Schätze


Zitat:
Original von Jens1977
Hallo Reinhard,

der von Dir erwähnte „Strich“ im Kork ist die Wasseroberfläche, die die Forelle durchbricht. Augenzwinkern
Die Kratzer im Spacer hab ich grad gesucht. Meinst Du die gelben Stellen? Das ist das Holz, der Burl von der gefärbten Birke....

Viele Grüße
Jens


Aha, alles klar, danke. Die Wasserlinie erkenne ich jetzt.
Thema: Jede Menge neue Rutenbauclips für die dunkle Jahreszeit
Reinhard 02

Antworten: 23
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24.06.2020 11:33 Forum: Tutorials


Nein, nicht unbedingt.

Das kommt darauf an, wie du die Vollspitze unten eingeschliffen hast.

Wenn die Spitze zB. ähnlich wie ein Zapfen (von der Optik her) zugeschliffen wurde, hat sie ohne eine zusätzliche Stütze nur die Stärke dieses Zapfen.
Dann braucht man eventuell die Verstärkung durch das Roving o.ä.

Wenn die Solitip aber unten so zugeschliffen wurde, dass der Teil, der aus der Verbindung rausschaut nicht wesentlich dicker ist, als der Teil, der in der Verbindung steckt, braucht man den unteren Teil der Solitip nicht extra verstärken.

Das kommt also auf den Einzelfall an.

Reinhard
Thema: Haldin HDT37 Habanero
Reinhard 02

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Hits: 513
24.06.2020 09:54 Forum: Fotos eurer Schätze


Hallo Jens, der Gesamteindruck und auch die Verarbeitung ist sehr schön, die Trimms mit Edding lehrreich.
Aber kannst du mal den schwarzen Streifen am Griff und die Kratzer? auf dem Spacer erklären? Die irritieren mich etwas im schönen Gesamtkonzept.
Design?

Reinhard
Thema: Jede Menge neue Rutenbauclips für die dunkle Jahreszeit
Reinhard 02

Antworten: 23
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24.06.2020 09:46 Forum: Tutorials


Womit du das obere Ende des hohlen blanks schützt, ist egal.
Wenn man roving verwendet, kann man sanftere Übergänge schleifen, es geht aber auch normales Bindegarn oder dünne Geflochtenen.

Ich würde solche Stellen mit der dünnstmöglichen Fireline sichern. Das trägt nicht stark auf bei genügend Stabilität, ist leicht zu verarbeiten und zu lackieren.

Roving muss normalerweise mehrmals geschliffen und lackiert werden, bis eine schöne Oberfläche entsteht.

Im Prinzip ist eine Solitip nichts anderes als eine fest verklebte Feederspitze.
Welche Aktion die Solitip letztendlich hat, liegt an der verwendeten Spitze - die kann auch die gleiche Aktion haben wie die ursprüngliche Spitze.

Reinhard
Thema: Jede Menge neue Rutenbauclips für die dunkle Jahreszeit
Reinhard 02

Antworten: 23
Hits: 5.505
22.06.2020 19:13 Forum: Tutorials


Es gibt ein neues Video von Theo.

https://www.youtube.com/watch?v=ZE1k82CT6vo

Allerdings stimme ich mit einer Aussage von ihm überhaupt nicht überein:

Das sich die Schnurklasse durch eine neue Solispitze ( bei einer 4-teiligen Rute) um eine Klasse verringert.
Das ist meiner Meinung nach falsch, denn die Schnurklasse - also die max. Belastung - kann sich nicht durch eine nachgiebigere Spitze verringern.
Die untere Hälfte der Rute bestimmt das max. Wurfgewicht - egal was da oben die Spitze macht. Es lassen sich vielleicht leichtere Gewichte ( beim Fliegenfischen = kürzere Schnurlängen) besser werfen, aber das max. Wurfgewicht bleibt davon unberührt - völlig egal, was Theo da bei seinen Messungen ermittelt!

Es wäre, physikalisch betrachtet, sogar eher das Gegenteil der Fall.
Wenn sich nämlich die Spitze schneller wegbiegt - weichere Solitip, verringert sich eventuell der Hebel auf die untere Rutenhälfte - minimal.
Dadurch könnte ich die untere Rutenhälfte mit mehr Gewicht belasten, um eine gewisse Auslenkung zu erfahren.
Aber diese Auslenkung bekomme ich bestimmt nicht jetzt durch ein geringeres Schnurgewicht (niedrigere Schnurklasse), wie er behauptet.

Reinhard
Thema: Europäischer Hersteller Glasfaserblanks?
Reinhard 02

Antworten: 6
Hits: 514
20.06.2020 13:40 Forum: Fliegenrutenblank


Doch, Hersteller/Vertriebslinks sind immer willkommen - also her damit großes Grinsen
Thema: CTS Affinity DQ 14' #8-9
Reinhard 02

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Hits: 330
RE: CTS Affinity DQ 14' #8-9 18.06.2020 21:30 Forum: Fotos eurer Schätze


Zitat:
Original von BlackZulu
Hab eine Testwiklung gemacht und mit Wasser geprüft wie es wohl nach dem Lackieren aussehen würde.
Ergebnis fand ich gut, jetzt nach dem Lackieren ist kaum noch etwas zu erkennen unglücklich


Gruß BZ


Ja, mit Wasser funktioniert nicht. Ich habe bessere Ergebnisse mit meinem Speichel. Außerdem klappt das glaube ich mit Alkohol/Iso.

Reinhard
Thema: Reiserütchen zum Geburtstag
Reinhard 02

Antworten: 12
Hits: 436
16.06.2020 22:56 Forum: Fotos eurer Schätze


Tolle KW und das Neongarn passt perfekt zum Griff. Daumenhoch2

Nur statt des silbernen "Spacer" vom RH hätte ich einen schwarzen oder neongrünen genommen.

Reinhard
Thema: Spinnrute vs. Castingrute im Swimbaitbereich
Reinhard 02

Antworten: 26
Hits: 983
16.06.2020 22:43 Forum: allgemein


Funzt beim Spinfischen genauso, zB. auch auf Hecht, die am ehesten mal einen schnellen Schuss machen. Die Bremse muss halt entsprechend eingestellt sein.
Allerdings fische ich keine kurzen, harten Ruten, die wenig Federweg haben.

Eine 508 habe ich auch noch im Keller liegen, da liegt sie gut..........

Reinhard
Thema: Spinnrute vs. Castingrute im Swimbaitbereich
Reinhard 02

Antworten: 26
Hits: 983
16.06.2020 10:12 Forum: allgemein


Zitat:
Original von RoRi
Zitat:
Original von sepp73
Nönö, ich lob mir ne gute Rollenbremse... Winken1
Gruss, Sepp

Ich denke da geht es dir wie 99,5% aller Angler, kann mir keiner erzählen das man mit Kurbel festhalten bzw. rückwärts kurbeln annährend so gleichmäßig Druck aufbauen kann. Da würden mir doppelt so viele Forellen flöten gehen. Lieber Spule umgreifen, wenn es zu weich ist. Ich würde auch sagen das stammt noch aus einer Zeit als die Ruten noch weich und wabbelig wahren und die Rollen beim kurbeln noch geklackert haben bzw. die Bremse gefühlt noch digital (ganz oder garnicht) war. Deshalb stört es die meisten auch sicher nicht, dass z.B. große Daiwas keine abschaltbare Rücklaufsperre mehr haben. Ist ja nur wieder was das kaputt gehen kann.

Grüße Robert



Da muss ich leider mal ganz kräftig dazwischen grätschen - was normalerweise nicht meine Art ist.

Der Drill über die Kurbel ist viel direkter als über die Bremse.
Denn, wie schon angesprochen wurde: Wenn man nur über die Bremse drillt, muss man die so leicht einstellen, dass ein einer plötzlichen Bewegung des Fisches noch Schnur freigegeben wird. Um dann auch mal härter drillen zu könen, muss man entweder die Bremse (vorrübergehend) fester drehen - dann wieder lockern - festerdrehen.......
Oder eben die Spule mit der Hand zusätzlich abbremsen.

Ich drehe meine Bremse immer so weit zu, dass der Fisch nur unter starkem, gleichmäßigen Druck Schnur abziehen kann. Über das Rückwärtskurbeln und wechselnde Winkel der Rute kann ich viel schneller, genauer Druck ausüben, sofort auf jede Bewegung reagieren, Druck nachlassen und aufbauen.

Beim Karpfenfischen nimmt bei mir der Fisch nur am Anfang über die Bremse Schnur. (Ich fische nur über die offenen Bremse, meine Baitrunner benutze ich schon lange nicht mehr). Sobald ich die Bremse weit genug geschlossen habe, wird die Rücklaufsperre geöffnet und der eigentliche Drill beginnt. Am Ende des Drills, beim Keschern, blockiere ich den Rotor mit einem Finger, dann wirkt nur die Bremse.

Ich drille schnell und so hart wie möglich, schon ein paar anderen Anglern ist das aufgefallen.

Beim Drillen über die Bremse bekomme ich immer einen Drall auf die Schnur, bzw. der auf der Spule "gelagerte" Drall kann nicht entdrallt werden. Beim Vorwärts-/Rückwärtskurbeln wird immer gleichmäßig verdrallt und entdrallt.
Nur bei sehr schnellen Fischen im Salzwasser oder eventuell sehr starken Fischen/Drills würde ich über die Bremse drillen

Es gibt übrigens keine Aufspulmöglichkeit bei Stationärrollen ohne Drall! Wenn diese Antidrall - Schnurlaufröllchen wirklich funktionieren würden und die Schnur ohne Drall auf die Spule käme, dann würde das bedeuten, dass der Drall sich auf die Schnur außerhalb der Spule verteilen würde - das wäre ja noch schlimmer.
Diesen Drall - irgendwo - bekomme ich IMMER. Das liegt einfach an der rechtwinkligen Aufwicklung der Schnur um die Spule - irgendwo ist er immer.

Belastung des Getriebes: Das ist ein mögliches Argument. Allerdings haben meine Rollen das bisher alle überlebt - allerdings sind das beim Karpfenangeln die guten, alten, stabilen Ambidex oder Sigmas oder DAm Quicks.
Dieses Jahr habe ich schon einige Karpfen bis 42 Pfd. im Kraut so fangen können.

Fehlende Rücklaufentsperrung bei modernen Rollen: Gibt es immer mehr, zb. auch bei Penn. Solche Rollen werde ich mir niemals kaufen.

Reinhard

PS: Zur baitcasterberingung kann ich nicht so viel beitragen.. unglücklich

Und zu Test bez. Schnurreibung - Ringe kann ich auch nichts beitragen, zumindest nicht, was das Werfen angeht.
Was Die Ringreibung während eines Drills angeht, ist es meiner Meinung nach einfach:
Wenn sich die Rute um den Faktor X biegt, liegt die Kraft Y an.
Und diese Kraft bleibt die Gleiche/ähnlich - egal ob auf viele oder wenige Ringe verteilt.
Bei wenigen Ringenhabe ich mehr Reibung pro Ring - aber halt weniger Ringe.
Bei vielen Ringen habe ich weniger Reibung pro Ring - aber viele Ringe.

Die Anzahl der Ringe hat eher bei Fliegenruten einen spürbaren Einfluss - sowohl beim Ziehen der Schnur ( weiss ich) als auch beim Schhiessenlassen (vermute ich). Da machen sich weniger/zu wenig Ringe negativ bemerkbar.

Reinhard
Thema: Spinnrute vs. Castingrute im Swimbaitbereich
Reinhard 02

Antworten: 26
Hits: 983
15.06.2020 09:49 Forum: allgemein


Die ersten paar Aussagen des Typs in dem link von Bernd kann man aber nicht unwidersprochen lassen.

Wer mit einer Stationärrolle einen Wurf nicht dirigieren kann, muss noch ein bischen lernen.
Natürlich kann man auch mit der Stationärrolle die Wurfweite durch Abbremsen an der Spulenkante ins Ziel bringen.
Und das gleiche gilt auch für die seitliche Veränderung der Flugbahn.
Auch hier kann man durch Fingerbremsen an der Spulenkante und Umlegen der Rutenspitze die Wurfrichtung beeinflussen.

Bei seinem Argument des Bremsens mit dem Daumen auf der Spule bei der baitcaster hat er im Prinzip recht.
Allerdings kann ich bei der Stationärrolle wunderbar die Bremskraft verändern, wenn ich über den offenen Rücklauf und nicht über die Bremse drille - was ich fast ausschliesslich mache.

Reinhard
Thema: Spinnrute vs. Castingrute im Swimbaitbereich
Reinhard 02

Antworten: 26
Hits: 983
14.06.2020 15:44 Forum: allgemein


Gratulation zum schönen Fisch - und gleich noch mit einer neuen Methode Daumenhoch2
Alles richtig gemacht.

Weitwerfen mit Multi bzw. Rutenlänge:

Meinem Eindruck nach werden diese modernen Combos vor allem wegen dem angenehmeren Handling kürzer gefischt. Auch geht starkes twitchen mit kurzen, harten Ruten besser.
Ich weiss nicht, wie sich deine Handgelenke nach paar Stunden mit deiner Combo anfühlen.

Deine Wurfweite wird durch 2 Komponenten beieinflusst: Deine recht dicke 35er Mono und der zwar schwere, aber voluminöse Köder.

Man wirft mit einer gut eingestellten Multi mindestens genauso weit wie mit der Stationär.
Kurt Grabmayer, ein verstorbener KarpfenSpezi und Rutenbauer hat sich zum extremen Weitwerfen Karpfenruten für Multi aufgebaut und auch die Brandungsangler greifen gerne zur Multi.

Meine einzigen Gänge mit der Multi zum Hechtspinnen habe ich mit einer 9´Rute gemacht. Das lief ganz gut, aber ich mag die Multi-Wurfangelei nicht, ist einfach nicht mein Ding. Man braucht halt ein gewisses Ködergewicht, bzw. eine gewisse Rutenladung mit der Multi.
Beim Hechtangeln wechsel ich mal schnell vom 4er Mepps auf 30gr Gummi und das passt mir mit der Stationär besser.
Aber wenn man dauerhaft mit großen Ködern fischt, die die Rute gut aufladen ist das eine Option meiner Meinung nach.
Aber ich würde auch dann eher länger, mind. 2,5m, eher 2,7m, fischen, gerade vom Ufer.

Reinhard
Thema: Elnetti Stratocaster GTX #14
Reinhard 02

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11.06.2020 18:39 Forum: Projekte


Ich habe auch mal einen 8,5´"14er" Beulah blank als Spinne aufgebaut. In " " deswegen, da ich ihn deutlich niedriger einschätze.

Aber es spricht nichts dagegen, den als Spinne aufzubauen, zumal 3-teilige 9´Ruten schon nicht mehr gut ins Reisegepäck passen und daher zum Fliegen suboptimal sind.

Ich würde mal paar Ringe antapen, um zu erkennen, wie sich das Ringgewicht auf das Schwingverhalten auswirkt. Aber mit kleinen (6er, 7er) Einstegringen liegt man Gewichtsmäßig im Bereich von Hartchrom Schlangenringen oder sogar drunter.
Daher sollte das kein Problem sein, zumal der blank ein ziemlich steiles taper hat bei 15mm butt Durchmesser.

Reinhard
Thema: Schnur bildet Perücken - falsche Beringung?
Reinhard 02

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10.06.2020 09:29 Forum: Ringe allgemein


Hallo Thomas,

wo liegt das Problem genau?
Hast du den Eindruck, es bildet sich eine Perücke beim Abwicklung von der Spule oder kommt es zu Verwicklungen wegen eines "Rückstaus" vor dem Startring?

Wenn du die gleiche Rolle mit den gleichen Ködern sowohl auf der MeForute als auch auf der Inliner problemlos gefischt hast, muss es ja an der neuen Kombi liegen.
Dann kann es nicht an der Wicklung der Rolle liegen. Außer du würdest mit dieser Rute anders fischen - mehr jiggen zB.

Ich halte den ID des Starters für ausreichend.

Wie anders ist den die Aktion der Reiserute? Beschleunigst du anders, weil sie zB. härter ist?

Ansonsten würde ich es mit einem Austausch des Starters probieren gegen einen gleich großen aber deutlich höher stehenden Ring.
Tape doch mal einen höheren 25er vor den jetzigen Starter und mach ein paar Würfe damit.

Reinhard
Thema: Karpfen-"Weitwurf"blank / -Beringung
Reinhard 02

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01.06.2020 17:36 Forum: Karpfenrutenblank


Ein paar Tips:

-Wenn du mal die Möglichkeit hast, mit den Ruten der anderen, die die Distanz schaffen, zu werfen, würdest du erkennen, ob deine Wurftechnik noch ausbaufähig ist.

- die hier schon angesprochenen 90 gr reichen durchaus, um 120m zu werfen- allerdings ohne Stick. Wenn du wirklich noch zusätzliches loses Futter am Köder haben möchtest, gab/gibt es Pellets mit Loch, die sich schnell auflösen. Die kannst du zusätzlich aufs Vorfach fädeln und die sind etwas aerodynamischer. Aber mehr Zusatzfutter braucht mehr Gewicht, um auf Weite zu kommen.

- nicht die Startringgröße ist wichtig (habe ich hier schon mal gezeigt). Wichtig ist auch die Höhe.
Nimm als Starter einen extra hohen Ring, der die von der Rolle kommende Schnur vom blank weghält.

- Und dann üben, üben, üben. Stundenlang.
So hat ein Bekannter das Weitwerfen gelernt. Der wirft auch mit meiner Standartrute locker 20m weiter als ich - und das sind dann 120m. ZB. mit meiner 13´3,5lbs Chimera und die wirklich ist kein schneller, harter Weitwurfprügel.

Und was die Rutenstärke zum Drillen großer Fische angeht: All meine großen Fische der letzten 2 Jahre habe ich mit einer 11´ 2,5lbs Rute (mit geflochtener Schnur) gefangen, zT. in dichtem Kraut, allerdings auf kurze Entfernung. Und das waren ein paar 30er+ , 39,5er, 41er, 44er.
Zum Drillen braucht man nicht unbedingt eine starke Ruten - aber zum Weitwerfen.

Nur an Stellen, wo ich die Fische wg. Holz halten muss und ich dann mit 60er Mono fische, die ja selber Dehnung hat, nehme ich lieber stärkere aber parrabolische Ruten.

Reinhard
Thema: The despicable nymph - 9‘ #4
Reinhard 02

Antworten: 9
Hits: 833
31.05.2020 22:31 Forum: Fotos eurer Schätze


Habe ich 2 davon - empfehlenswert von Aktion und Farbe Daumenhoch3

R.
Thema: Goldene Ringe für Salzwasser
Reinhard 02

Antworten: 12
Hits: 498
31.05.2020 22:29 Forum: Ringe allgemein


Na, dann würde ich doch Vollgold empfehlen - da kann sich nichts abreiben großes Grinsen

Es gibt, glaube ich gelesen zu haben, im Uhrenbereich inzwischen Goldlegierungen, die eine außergewöhnliche Härte aufweisen sollen.

Also: Vollgoldschlangenringe - absolut salzwasserfest. Daumenhoch

Reinhard
Thema: Goldene Ringe für Salzwasser
Reinhard 02

Antworten: 12
Hits: 498
29.05.2020 20:28 Forum: Ringe allgemein


Genau, aber das war so bei einer Selbstgebauten mit TINitrit-Ringen (oder so ähnlich) und auch bei einer gebraucht gekauften älteren Rute wars so.

Ich weiß nicht, wie die aktuelle Qualität ist.

Reinhard
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