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Zum Ende der Seite springen Biegesteifigkeit aus Federkennlinie - eine theoretische Betrachtung
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hjb66   Zeige hjb66 auf Karte hjb66 ist männlich
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Hi Rene

denke schon das es gewickelte Spitzen gibt.Ich habe mir gerade eine meiner
Shobu Nagai`s angesehen,da sind die Spitzen auf jeden Fall gewickelt.

Gruß Herwig

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08/15 zählt nicht
05.01.2026 15:19 hjb66 ist offline E-Mail an hjb66 senden Beiträge von hjb66 suchen Nehmen Sie hjb66 in Ihre Freundesliste auf
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Ja Herwig, da hast Du vollkommen Recht und ich habe die erste Shobu auch. Da ist das Prepeg um einen Kern gewickelt, um eine lange solide Spitze quasi, quasi auf einen soliden Carbon Mandrel, der nicht entfernt wird. Das gibt es auch fuer andere Vollblanks und auch fuer Spitzenteile, auch mit Glasfaserkernen.
Ich spezifiziere also neu, die Spitzen, die als solide Spitzen verkauft werden, die hier und im Nachbarthema, dem Ausgangpunkt der Diskussion heute hier behandelt werden, gibt es sowas ohne Innenkern, nur gerollt ? Ich kenne es nicht, wuerde mich interessieren.

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05.01.2026 15:45 habitealemagne ist online E-Mail an habitealemagne senden Beiträge von habitealemagne suchen Nehmen Sie habitealemagne in Ihre Freundesliste auf
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Servus René,

Du schrubst, wenn ich das richtig gelesen habe, dass die Vollcarbonspitzen unidirektional sind? Hat unidiekrtionl für Dich eine andere Bedeutung als "in Langsrichtung" was Du schrubst?

Ich glaube unsere Zofferei per Mail usw., sowas macht man ja normaler Weise um die Anderen nicht zu langweilen, ist das jetzt eine Drohung? Läuft das alles im weiteren Kontext auch psychologischer Betrachtungen, meinen Arbeitszeiten, dass Du es jetzt hier beschreibst und dann gibt es ein Sparring und der Rest der Manschaft stimmt ab? Amüsant, ohne Frage.

Ich mach einfach mal im technischen Kontext hier weiter.

LG,
Frank

Nachtrag: Du warst jetzt schneller.

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Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting

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Denken2
ich musste kurz ueberlegen, ob ich noch weiter schreibe, Bett geh Zeit ist auch.

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05.01.2026 16:06 habitealemagne ist online E-Mail an habitealemagne senden Beiträge von habitealemagne suchen Nehmen Sie habitealemagne in Ihre Freundesliste auf
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Bevor wir jetzt wieder vom Stöckchen aufs Steinchen kommen: Ich subsummiere die Faserrichtung "längs" und offensichtlich nur längs, mit "in eine Richtung" und das ist, wenn ich mich nicht täusche, gleichbedeutend mit "unidrectional". Ich bin kein Lateiner und google meint das da "unus gleich eins" drin steckt.

Herrscht hier mal Einigkeit? großes Grinsen

LG,
Frank

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05.01.2026 16:48 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Also das mit dem unidirektional ist anteilig und eine Preisfrage in der Produktion, die guenstigen Spitzen aus pultrodierten Staeben (der guenstigen Massenware) bestehen grossteils zu etwa 80% aus unidirektionalen Fasern. 100% geht nicht, wegen Anfaelligkeit auf Spaltung und Torsion, da werden dann geringe isotrope Anteile mit eingearbeitet, Kreuzmattengelege oder freie Faseranteile oder anderes. Im Grunde werden die Endlosfasern durch ein Harzbad und dann durch eine beheizte Matritze gezogen, mit noch irgendwas dazwischen. Das ergibt eine gute Biegesteifigkeit aber geringe Torsionssteifigkeit. Man kann ja mal schauen, ob man seine solide Spitze relativ einfach verdrehen kann.
Bei dem Molding oder Matrizenpressverfahren , kann man viel mehr variieren, die unidirektionalen Prepregs, werden in verschiedenen Winkeln eingelegt. Auch hier alles eine Frage der Produktionskosten.

Uebrigens bestehen auch gewickelte Blanks groesstenteils aus unidirektionalen Prepregs. Allerdings sind die dann in Winkeln angeordnet (um einen Mandrel gewickelt), die nicht nur in jeder Lage etwas variieren, sondern es werden haufig auch mehrere anders gewinkelte unidirektionale Matten in verschiedenen Winkeln kombiniert. Aber das hatte ich wie gesagt schon recht ausfuehrlich, in einem anderen Faden beschrieben. Bidirektionale Matten, also mit deutlich sichtbarem Gewebe ( kann man dann meist auch fuehlen), kenne ich nur als Verstaerkungsmatten, ueber dem Griff, z.B. oder als Decklage, was am Knotenpunkt, bzw dort wo das Rueckgrad anfaengt endet oder ja in so Blanks wie Armalite, wobei da noch was anderes dabei ist, allerdings ist die Deckmatte unidirektional. Nur um mal 3 Beispiele zu nennen. Und es gibt auch Blanks, da ist das sichtbare 2D Gewebe aussen nur eine Folie, dient mehr dem Design, denn der Funktion.

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05.01.2026 16:57 habitealemagne ist online E-Mail an habitealemagne senden Beiträge von habitealemagne suchen Nehmen Sie habitealemagne in Ihre Freundesliste auf
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Auch wenn ich über Mattenstrukturen stolpere und mir kaum vorstellen kann, dass eine auch haltbare Vollcarbonspitze, auch wenn sie etwas anders konstruiert wird, einen wesentlichen Unterschied im Verhalten erzeugt, hat René trotzdem Recht wenn es mir nicht gelingt den Nachweis über die Momente zu erbringen. Dann liegt es an den unterschiedlichen Materialien.

Für mich bisher war mein Verständnis immer der eines neutralen Faser Bereiches der sehr wenig Einfluss hat innerhalb bestimmter Belastungsgrenzen und deshalb praktisch "überflüssig" ist. Deshalb machen für mich in der Statik Hohlköper überhaupt Sinn. Immer dann, wenn Gewicht gespart werden soll.

LG,
Frank

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Hallo,

es ist insbesondere bei dem Matrizenpressverfahren ohne weiteres moeglich 2 und deutlich mehr solide Spitzen zu bauen, mit identischen Abmessungen und voellig verschiedenen Verhalten, (genau wie bei den gerollten Sachen auch)
Beim Pressen wird das durch unterschiedliche Winkelanordnungen im Layup, anderes Layup und /oder Modulhybridisierung realisiert.
Also es wird ein Laminat erzeugt, aus UD Prepregs in unterschiedlichen Winkelanordnungen und oder Winkelanordnungen und unterschiedlichen Modul Qualitaeten (genau wie bei den gerollten Sachen auch) Wenn gewollt kann ich das praeziser erklaeren.

Alles eine Preisfrage und meiner Meinung nach sind die soliden Spitzen aus pultrudierten Staeben Schrott. Da gibts dann auch alles moegliche, kein Epoxidharz, sondern Polyester zum verfestigen und solche unschoene Sachen. Diese Spitzen sind leicht abzubrechen und haben so ein plastisches Bruchbild. Gut gibt es beim Matritzenverfahren auch, wo dann irgendwas dazwischen gelegt wird, was die Torsionsstabiltaet verbessert, aber da nichts zu suchen hat, m.M.
Aber die Spitzen, wo der Hersteller dann auch Angaben zum Verhalten mitliefert und das in grosser Stueckzahl qualitativ konstant abliefert, die sind schon ordentlich gebaut. Und die Produktion ist auch stark automatisiert.

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06.01.2026 07:16 habitealemagne ist online E-Mail an habitealemagne senden Beiträge von habitealemagne suchen Nehmen Sie habitealemagne in Ihre Freundesliste auf
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Auf der Suche nach kontemplativer Zerstreuung wandte sich Pipi (Langstrumpf) noch einmal an Radio Eriwan aka Ki:

Pipi: "Wie kommt es das ein Hohlzylinder und ein Vollzylinder gleichen Außendurchmessers sich gleich biegen?"

Radio Eriwan aka Ki:

"Entgegen der oft verbreiteten Vermutung biegen sich ein Hohlzylinder und ein Vollzylinder gleichen Außendurchmessers unter derselben Last nicht gleich stark. Der Vollzylinder ist bei gleichem Außendurchmesser immer steifer. Dass man sie dennoch oft als „ähnlich“ stabil wahrnimmt oder sie in der Technik vergleicht, liegt an folgenden physikalischen Hintergründen:

1. Das Flächenträgheitsmoment (\(I\)) Bei Biegung ist das Material in der Mitte (nahe der neutralen Faser) statisch kaum belastet. Die äußeren Schichten tragen die Hauptlast. (Verwirrende Formeln von Pipi entfernt) ... verliert das Rohr durch das Weglassen des Kerns nur wenig an Trägheitsmoment, spart aber massiv an Gewicht.

2. Warum sie oft verwechselt werden Die Annahme, sie seien „gleich“, rührt meist aus einem anderen Vergleichsszenario her: Gleiche Masse: Wenn man dieselbe Menge Material (Masse) verwendet, um einen Hohlzylinder mit größerem Durchmesser zu bauen, ist dieser wesentlich steifer als ein dünner Vollzylinder.

Wahrnehmung der Festigkeit: In der Praxis merkt man bei einem dickwandigen Rohr oft keinen Unterschied zur massiven Stange, da das fehlende Material im Zentrum ohnehin kaum zur Biegesteifigkeit beigetragen hätte. "

Tja, ich würde immer noch sagen, nicht stur auf Formeln gucken, sondern nachdenken was es in der Praxis bedeutet. Wenn man die Diagramme der Zug- und Druckspannungen über den Verlauf der neutralen Faser betrachtet, dass die in der Nähe der neutralen Faser sehr klein sind, ist es naheliegend. Wie ich weiter oben schrub würde es auch ganz anschaulich in der Statik den Einsatz von Rohren (Hohlkörper insgesamt) unsinnig erscheinen lassen.

Zum Material der Vollcarbonspitze vertrete ich ebenfalls eine ganz anschauliche Sicht, dass um entsprechende Festigeiten in der Vollcarbonspitze, wie auch immer sie es "gespritzt", "Matrizen" oder what ever gemacht haben, Fasern bidrectional liegen und damit ein nahezu identisches e-Modul erzeugen.

LG und habe erstmal fertig,
Eure Pipi

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 06.01.2026 14:49.

06.01.2026 14:23 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Übrigens wen Werkstoffkunde interessiert:

Titan Katastrophe

Dazu gibt es eine hochspannende Doku von Netflix.

LG,
Frank

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06.01.2026 14:56 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Nun ja Frank, fuer mich waere tatsaechlich interessant, was Du da fuer eine KI benutzt. Ich habe z.B. mal Deine vorherige(erste) KI Frage und auch die Antwort, von einer KI analysieren lassen und um eine Einschaetzung gebeten, ob sowas von einer KI kommen kann.
Es erschien mir seltsam, dass auf die Frage, "Hat die neutrale Faser eine räumliche Ausdehnung bei einem Zylinder?" irgendeine KI als Beispiel in der Klammer Blech anfuehrt. Das ist relativ untypisch fuer KI, bei einer spezifischen Frage nach Zylinder und der Inhalt der Antwort dann ja auch. Die Analyse der gestern von mir verwendeten KI war folgende, stammt wahrscheinlich von einer Person oder weniger wahrscheinlich von einer extrem schlecht trainierten KI.
Also was benutzt Du denn da so Frank. Ich benutzte schon Chat GPT chatbot und deepseek. Eigentlich noch gar nicht so lange, irgendwie Mitte letzten Jahres oder kurz davor, eher aus einem Interesse heraus Und wegen einer Uebersetzung Deutsch/Mandarin, die Sinn ergibt. Anfangs hatte mich interessiert, wie gut das funktioniert und im weiteren Verlauf, ob man die Programme an Grenzen fuehren kann. Oder auch Luecken die ich wahrnehme, die in Zukunft noch besser geloest werden sollten. Stresstest quasi. Grenzen und Luecken habe ich gefunden und auch Verbesserungen, die fuer mich als User wuenschenswert sind. Ich habe mir von KI selbst deren Architektur und Programmierung erklaeren lassen und auch die Luecken der KI (die ich so bisher gefunden habe) durch die KI analysieren lassen.
Wie schon in der letzten PN Antwort geschrieben, bin ich vielseitig interessiert und habe ausserdem den Anspruch an mich, Zusammenhaenge einigermassen zu verstehen, bevor ich mich aeussere. Funktioniert sicher nicht immer, aber ich bin durchschnittlich gut aufgestellt, nehme ich an.
Und deshalb interessiert mich das KI Modell auch, was Du da nutzt. Da scheint einigermassen Bullshit (erste Frage/Antwort) rauszukommen. Man sollte den Anbieter verhindern oder supporten, je nachdem, finde ich.

Was Du dann zuletzt schreibst, dass hat viel Wahres, und auch viel was schon so dasteht, in diesem Faden und im Forum. Und hier ist auch die Struktur und Antwort so, dass sie wahrscheilich von einer KI stammt. Wie schon oft angemerkt, habe ich immer den Eindruck, Du bewegst Dich stueckchenweise von Deinen Standpunkten weg und uebernimmst auch von anderen.

Aber seis drum, in der guten alten Zeit, machte es Kommunikation aus, dass man nicht zwangslaufig eine Meinung vertreten hat. Kienzle und Hauser, Tom und Jerry, Dick und Doof. Und obwohl vieles Show war, bestimmten nicht die Aktoren wer Favorit ist, oder ob es 1:1 steht, das machte das Publikum. Allerdings Frank, sehe ich Dich eher als einen Verne, denn einen Gallilei. So mal schauen, was es heut so leckeres gibt.

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Es gab eine Art Wolfsbarsch. Und da Du Matrizenpressverfahren, Mold und Laminat nicht zu verstehen scheinst, schreibe ich noch was dazu, nach einer kleinen Mittagsruhe.

Pause fertig, habe gerade keine Zeit/Lust mich weiter zu beschaeftigen und zu schreiben, vielleicht spaeter.

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Also was denn jetzt: Hop oder Top, Jules oder Pipi? Lachen-5

Kennst Du eigentlich Christian (Morgenstern) und die "Nummer": Nicht sein kann was nicht sein darf? Respekt

Du rechnest doch offensichtlich auch noch gerne, ich nicht wenn es sich vermeiden lässt, setze doch mal das e-Modul auf "1" und dann rechnest Du die Flächenträgheitsmomente von einem Hohlzylinder und Vollzylinder gleichen Außendurchmessers aus. Nimm doch mal die Anfangsmaße von Carsten Spitze und wir tun so als wenn das kein Konus ist, sondern einfach ein Zylinder.

Und noch was, ich schrub schon, wenn Du gerne Recht haben möchtest, bitte schön: Rein formal scheinst Du Recht zu haben, wird die Neutrale Faser als Linie betrachtet die in unseren Körpern großes Grinsen der Drehachse im Mittelpunkt gleicht. Ich weiche also tatsächlich meine anfängliche Position auf, im Sinne eines höheren Verständnisses. Respekt

Sollte ich am Ende völlig daneben liegen und es immer eine Frage des Materials ist und nicht die Flächenmomente sich gleichen, bekommst Du den Orden wider den tierischen Ernst verliehen, so ganz nebenbei (ich würde jetzt nicht sagen als "Abfallprodukt") bekomme ich feinste Anamnesen jedweder Richtung! Lachen-5

Das höhere Verständnis, praktisch die Gretchenfrage, ist: Irrt der Maschinenbau sich mit seinen Rohren/Hohlkörpern in der Festigkeit und Pipi liegt "daneben" oder/und hat René aka Christian Recht, vielleicht eine spezielle Anwendung gefunden, in der die Verhältnisse völlig anders sind?

LG,
Pipi aka Hop aka Jules aka Frank

Tante Edit: Wenn es Dir irgend wie hilft, ich frage einfach goggle mit Ki.

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Zitat:
Original von habitealemagne
Es gab eine Art Wolfsbarsch. Und da Du Matrizenpressverfahren, Mold und Laminat nicht zu verstehen scheinst, schreibe ich noch was dazu, nach einer kleinen Mittagsruhe.

Pause fertig, habe gerade keine Zeit/Lust mich weiter zu beschaeftigen und zu schreiben, vielleicht spaeter.



Das ist auch schön! Daumenhoch3 Mich interessiert das Verfahren einen shyce, sag mir einfach ob in diesen Spitzen Fasern bidirectional liegen (mit Harz verklebt) oder nicht? Und das ist für unsere Angelspitzen entscheidend.

Du verirrst Dich gerne in länglichen Beschreibungen und kommst eigentlich nicht auf den Punkt! großes Grinsen

LG,
Frank

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Frank es hat sich kurz nach dem Mittagskaffee ergeben, dass ich ein geschlossenes Anwesen besichtigen durfte, was mir hier aufgefallen ist und dann auch noch einen begonnenen Wohnpark, wo die Arbeiten schon vor einiger Zeit abgebrochen wurden.
Immer schade, wenn man sowas sieht, auch so EFH im Rohbau direkt am Cliff, wo dann kein weiterer Bautenschutz erfolgt ist und es schon viele Jahre reingeregnet hat. Sieht von aussen noch gut aus, aber eine Decke schon leicht abgesenkt, das fasst man lieber nicht an, oder nie benutzter Pool, aber ich schweife ab. Jedenfalls hatte ich deshalb kurz keine Zeit fuer Dich.

Aber ich wiederhole gerne was alles schon dasteht, "Bei dem Molding oder Matrizenpressverfahren , kann man viel mehr variieren, die unidirektionalen Prepregs, werden in verschiedenen Winkeln eingelegt. Auch hier alles eine Frage der Produktionskosten." oder "Beim Pressen wird das durch unterschiedliche Winkelanordnungen im Layup, anderes Layup und /oder Modulhybridisierung realisiert. Also es wird ein Laminat erzeugt, aus UD Prepregs in unterschiedlichen Winkelanordnungen und oder Winkelanordnungen und unterschiedlichen Modul Qualitaeten (genau wie bei den gerollten Sachen auch) Wenn gewollt kann ich das praeziser erklaeren." Und siehe da, schon vertritts Du die einfache Annahme von Bidirektionalen Lagen in den Spitzen. Vom spritzen steht auch nichts aber vom Pressen. Google weiss auch was ein Laminat ist.

Richtigerweise werden bei den guten Spitzen, wie Carsten Sie verwendet, UD Prepreg Streifen aufgestapelt und die haben jeweils eine unterschiedliche Winkelanordnung. Dieses layup wird in eine Pressform gelegt und dann unter Hitze und Druck verpresst. Die Pressformen sind so praeziese, dass im Anschluss nur noch ein wenig Kosmetik notwendig ist, richtig ablaengen, Gratentfernung manchmal ganz leichtes drueberschleifen (sleamen) nur fuer das finish, nicht fuer die Form. Das macht die Pressform.

Also im layup, damit im Laminat und letzendlich der Spitze sind multidirektionale Fasern vorhanden. Bidirektionale Prepregs werden nicht verwendet, nur UD Prepregs.

Der Ingenieur erstellt den Layupplan, eine moegliche bzw. (uebliche) Anordnung im Stapel waeren z.B.
+45 / 0 / -45 / 0 / -45 / 0 / +45 (jeweils in Winkelgrad, die blaue Null ist die Mittellage und die ist anisotroph in Laengstrichtung).

Die Aktion der Spitze aendert sich bei gleichen Abmessungen, wenn man die Folge der Lagen Symmetrisch veraendert oder verschiedene Modulqualitaeten verwendet, also z.B. aussen HM, (sollte das ueberhaupt im Spitzenbereich Verwendung finden) und innen dann IM und STM(SM). Mit beiden Massnahmen aendert sich der E Modul des Spitzenmaterials, bei gleichen Aussenabmessungen und damit die Biegesteifigkeit der Spitze.

Nachtrag
"Du rechnest doch offensichtlich auch noch gerne, ich nicht wenn es sich vermeiden lässt, setze doch mal das e-Modul auf "1" und dann rechnest Du die Flächenträgheitsmomente von einem Hohlzylinder und Vollzylinder gleichen Außendurchmessers aus."
Frank, ich mache mir langsam wirklich etwas Sorgen um Dich. Da geht doch nun auch schon richtig Zeit ins Land, wo Flaechentraegheitsmoment fuer Zylinder thematisiert sind und Du nahmst immer Teil, belehrend und besserwissend. All die Zeit und auch jetzt, ist es noch immer so, dass man fuer das Berechnen eines Flaechentraegheitsmoments den E.Modul nicht braucht ! Nur den Durchmesser des Zylinders (Linie genau durch die neutrale Faser) und die entsprechende Formel, bzw. die Durchmesser bei einem Kreisring (Rohr) und die entsprechende Formel. Das ist doch wirklich ein so klitzekleiner Zusammenhang, das sollte doch zu verstehen sein, besonders nach der Zeit, die Du das schon strapazierst.

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Menschenskinder das e-Modul, aber für die Biegesteifigkeit! Und darum geht es doch letztendlich.

Ich versuche noch einmal einen anderen Ansatz: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein e-Modul genau den Unterschied ausmacht, dass sich beide Spitzen "gleich" biegen?

Da gibt es ja so "Spiele" und wir nehmen mal an, es ist exakt das gleiche Material: Was passiert wenn sie die gleiche Masse haben, welcher Körper ist dann steifer? Ich sage das Rohr. Was passiert wenn sie den gleichen Außendurchmesser haben? Welcher Körper ist dann steifer? Ich sage der Vollzylinder.

Aber um welche Beträge unterscheidet sich die Biegung überhaupt bei genau gleichem Material?

Und noch einmal die Gretchenfrage: Irrt der Maschinenbau in der Statik der Rohre?

Und direkt bezogen auf Deinen vorherigen Beitrag mit der blauen Null in der Mittellage, da schreibst Du "anisotroph in Längsrichtung". Was bedeutet denn das überhaupt? Es liegen in der Mitte Fasern mit Null Grad zur Blankachse?

LG,
Frank

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Mathe und Physik luegt nun mal nicht Frank. Wenn ich als Beispiel das Flaechentraegheitsmoment fuer einen 20mm Vollkreis ausrechne und fuer ein 20mm Kreisring, mit 1mm Wandung, also,18mm Innendurchmesser, dann ist das Flaechentraegheitsmoment des Kreisrings unter 35%(34,4%), des Flaechentraegheitsmoments , des Vollkreises. etwas mehr als ein Drittel. Das machen hier zehnjaehrige, eine Zahl in eine fertige Formel einsetzen. Und das Verhaeltnis bleibt gleich, wenn ich vom ident. E Modul ausgehe. Mal 1 bleibts gleich, mal 10 bleibts gleich, mal 200k bleibts gleich. Wenn also die Biegesteifigkeit sich gleich verteilt, bei identischer Belastung, bei so einem Verhaeltniss, mus die Materialeigenschaft unterschiedlich sein, der E-Modul, eben ein unterschiedliches Material.
Wenn Du es also auch nicht schaffst, die Zeile "das Flaechentraegheitsmoment fuer einen Vollkreis, mit x mm Durchmesser" bei google reinzuschreiben oder von hier zu kopieren, das x durch Deine Wunschzahl zu ersetzen und die Enter Taste zu druecken, das dann noch mal fuer den Kreisring, dann kann ich keine Amnamnese mehr liefern, dann empfehle ich hoeflich einen Besuch beim Internisten. Darueber hinaus, auch als gut gemeinte Empfehlung, mal im IEC nachzuschauen, wie welche physikalischen Groessen international definiert bzw. spezifiziert sind, welches Formelzeichen, welche Formel, welche Einheit, ansonsten ist das alles umsonst.
Alle anderen Fragen, in Themen abgehandelt und Du nahmst immer teil und hier wieder das Gleiche, selbe Fragen, vorher schon x mal drueber gestritten.
Aber ich helfe Dir weiterhin gerne Frank.

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fly fish one
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1 mm zu 20 mm ! Lachen-5 Ich sach immer, verarschen kann ich mich am besten alleine!

Spiel mal extremer! Ich habe mal 5 mm zu 20 mm getestet und da ist das Fl.-moment bei 93 %.

So nun mal weiter: Ich habe hier nur eine Hohlspitze die hat 4,5 mm am Überschub Außendurchmesser und ca. 0,6 mm Wandstärke und das Ding läuft konisch auf 1 mm Außendurchmesser zu....

Nee, Mathe und Physik lügen wirklich nicht! Lachen-5

LG,
Frank

Tante Edit: Selbst 70 Prozent ist krass viel bei einem Vergleich des Vollkreises mit 20 mm und Kreis mit nur 1 mm Wandstärke! Was haste denn geglaubt: 1 Promille? Lachen-5 Ich mach mir jetzt einen Dark & Stormy da schaff ich das mit!

Noch mal Tante Edit: Und das e-Modul muss sich dann 30 Prozent unterscheiden um das auszugleichen....

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Frank, Du willst aus Prinzip nicht verstehen. Es geht um das grundsaetzliche Verstaendnis, das wenn man eine groessere Flaeche, mit einer kleineren vergleicht, die groessere grundsaetzlich ein hoeheres Flaechentraegheitsmoment aufweist. Manche haben das, manche nicht und manche koennen nicht, wegen ianderer Umstaende.
Wenn man das Glueck hat Kreisquerschnitte miteinander zu vergleichen, dann hat man das Glueck, das die Formel(n) zum errechnen des Flaechentragheitsmoments fuer Vollkreis und Kreisringflaeche recht einfach ist.

Aufgrund Deiner vorher gestellten Aufgabe "setze doch mal das e-Modul auf "1" und dann rechnest Du die Flächenträgheitsmomente von einem Hohlzylinder und Vollzylinder gleichen Außendurchmessers aus."
Habe ich das fuer eine Vollkreis und Kreisring mit Aussendurchmesser 20 mm getan, Kreisring ID 18mm. Ging in ein paar Sekunden, deutlich schneller als alles was Du hier bisher schriftlich verzapft hast. Wie zu erwarten und man weiss, wenn man grundsaetzlich Flaechentraegheitsmoment verstanden hat, hat die Vollkreisflaeche ein hoeheres Flaechentraegheitsmoment , als die Kreisringflaeche, bei gleichem AD.
Aber das moechtest Du nun so auch nicht, war ja klar. Eine Vollspitze ist ein Kegelstumpf und eine Hohlspitze ist ein Kegelstumpf mit einem Loch innen drinne, eine Aneinanderreihung von vielen Flaechenquerschnitten, aber an jeder Position ueber die Laenge, bei Gleichen Aussenabmessungen ist der Aussendurchmessern identisch. Der Zylinder ist ein Vollstab und der Hohlzylinder ist ein Rohr, da sind die Aussendurchmesser gleich, braucht man nur einmal rechnen, jeweils.
Und nun wendet man das grundsaetzliche Verstaendniss, dass Vollkreise bei gleichen Aussendurchmessern auch beim Kegelstumpf an und weiss hoffentlich dass auch eine Aneinanderreihung vieler Vollkreisflaechen hoehere Flaechentraegheitsmomente haben als die Aneinanderreihung von der gleichen Anzahl Kreisringflaechen mit identischen Aussendurchmesser.

Michael schlug schon mal vor, den Blank in finite element zu zerlegen(rechnerisch) und fuer jedes Element das Flaechentraegheitsmoment zu berechnen.

Frank mache doch bitte spezifische Angaben was Du willst, z.B. meine Vollspitze ist 40cm lang, ich zerlege sie in 400 finite Element. Am Ende ist sie 5mm stark, am Anfang 2mm. Meine Hohlspitze ist 40cm lang, am Ende ist sie 5mm stark, am Anfang ist sie 2mm und hat einen durchgehende Wandstaerke von 0,5mm. Du Kannst dann ueber die Steigung die 400 Aussendurchmesser berechnen und fuer jedes Element, die Vollkreisflaechen und Kreisringflaechen um sie zu vergleichen.
Brauchst Du aber gar nicht, wenn Du schon vorher Flaechentraegheitsmoment verstanden hast und auch den Umstand, wie sich Vollkreisflaeche und Kreisringflaeche gleichen Aussendurchmessers in Bezug auf Flaechentraegheitsmoment verhalten. Ivoll > Ikreis

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