Einsteg- oder Schlangenringe bei #12? |
-Steffen-
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25.01.2017 22:19 |
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Reinhard 02
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Ich bin auch ein Fan von Einbeinern, aber in diesem Fall habe ich mich für meinen 12er noch nicht entschieden.
Vom Angeltechnischen her ( werfen ) ist es wohl egal, von der Belastung im Alltag ( Schläge im Boot zB.) mag ein Schlangenring etwas mehr abkönnen.
Dann wäre da noch die realistische Öffnungsweite.
Man sagt ja beim Salzwasserfischen wären größere Ringe besser, um eventuelle Knoten in der Schnur durchlassen zu können.
Da die Öffnung beim Schlangenring versetzt ist, hat man bei gleichem Außendurchmesser einen etwas größeren Innendurchmesser.
Ich habe mir überlegt, meine 12er mit Einlageringen zu bestücken, Einbeiner natürlich, wg. der vielen Drills mit dem modernen dünnen backing ( die Hoffnung stirbt zuletzt
)
Wie groß sollen den deine GTs werden? Also für 50 Pf. würde ich die Rute nicht empfehlen, allenfalls du fischst mit einer Vorfach - Sollbruchstelle, damit du nicht in Versuchung gerätst, zu viel gegenzuhalten.
Auf alle Fälle solltest du die Rute im Zweifelsfall immer schön flach halten und nicht über den Viertelkreis drillen.
Der blank ist richtig steif untenrum, aber dadurch bekommt man nicht so leicht mit, wenn sein Limit erreicht ist.
Reinhard
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25.01.2017 22:49 |
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Renzetti
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Servus...Wenn du,so wie geschrieben, auf die Bad Boys fischen willst, dann unbedingt Schlangeringe...Es kommt, gerade bei den GT's,eine enorme Belastung auf die Rute.. Bei Einstegringen hast du nur eine Stützwicklung für den Ring... bei Schlangenringen eben zwei...Sicher kannst du einen Einstegring auch voll auf den Blank knallen mit dem Wickelgarn,aber es bringt nichts, wenn du denkst, dass du dadurch Gewicht sparst.. Du fischt auf die Kameraden sowieso auf Sicht.. Bei einer#12 Rute wirst du nicht blind durch die Gegend fischen, sondern gezielt auf Sicht den Fisch anwerfen.. Meine Empfehlung... verbau Schlangeringe mit großem Durchmesser..
LG Mäx
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25.01.2017 22:50 |
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-Steffen-
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Ok danke für eure Tips.
Das mit dem schrägen Öffnungswinkel der Ringe hat mich überzeugt. Da sollte in der Tat ein Knoten besser durchgehen.
Wie groß die GT's werden? Ich hoffe groß
Geht im November 2,5 Wochen auf die Seychellen. Will dort aber hauptsächlich mit ner leichteren Rute die Flats befischen. Die 12er wollt ich für die Riffkante und für 2-3 Bootstouren einpacken. Mal sehen was der Blank kann.
Jep, das habe ich gemerkt. Erster eindruck. "Man sieht der nice aus
" 2. Eindruck " Boar hat der Rückgrad, wenn nicht sogar steif"
Wird sich zeigen. Ansich gefällt mir eine etwas progressivere Aktion besser, aber ich denke durch die "Wickeltechnik" der Carbonfäden sollte der was abkönnen
Was würdet ihr denn an Ringgrößen vorschlagen?
Schöne Grüße
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26.01.2017 07:05 |
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sepp73
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Servus!
Hab den Blank seit gestern auch hier, ist schon heftig das Teil wobei schon noch ein deutlicher Unterschied zu meiner 12er CTS besteht und ne Sage Salt ist da eben nochmal ne Hausnummer kräftiger. Allein vom Trockenwedeln her tät ich den Stecken eher auf ne #11 einschätzen, ist so aber natürlich schwer zu sagen. Beringen würde ich den Stecken in jedem Fall mit Schlangenringen, die sind einfach stabiler, allein schon dadurch, das sie an 2 Stegen befestigt sind.
Man stelle sich vor man fliegt ewig durch die Weltgeschichte, wirft seine Schnur ins Meer und blöderweise legt sich ne Schnurschlaufe irgendwie um einen der schönen leichten Einbeiner. Dann kommt n böser GT daher, beisst genau in dem Moment und man kann die Rute einpacken...
Gewichtsmäßig ists in dieser Klasse ohnehin scheissegal.
Gruss, Sepp
__________________ Nach
kommt hoffentlich
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26.01.2017 07:52 |
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Helmholtz
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Hallo zusammen,
Eigentlich wurde hier alles gesagt, ich würde auch mit Snake Guides Beringen.
Ehrlich gesagt mache ich das gerade. Ich baue eine SAGE XI3 auf sowie eine CTS Revo Salt. Beide in 12WT. Plus eine 10WT Revo Salt.
Ich frage mich gerade eher, welchen Drahtdurchmesser man bei den SG nehmen sollte? Mit gefallen die «slim» Versionen sehr. Allerdings haben die dann schon sehr dünnen Draht.
Eigentlich wollte ich H&H verbauen (Seymo) aber die sind richtig fett. Wobei eben, 12WT ist eh schwer. Und dicker Draht ist wohl besser bezgl. Reibung bei langen Fluchten mit Backing?
Vergiss nicht die oberen 3cm Deines Griffes auf Rubber zu schleifen. Da hast du brutal viel Druck drauf, normaler Kork bröselt das schnell weg.
@ Sepp, was für eine CTS hast Du? Eine X? Weil ich würde die XI3 etwa gleich erwarten wie die SALT. Allerdings ist die XI3 gegen die Revo Salt fast schon zierlich. Die 10er RS fühlt sich fast an wie die 12er XI3…
Da stellt sich wieder die Frage nach dem Rückgrat die ich schon mal aufgeworfen habe und die mich immer noch quält… man müsste da eine Skala einführen wie bei den Schnurklassen. Hm….
Grüsse
__________________ Nagel fly rods and fly reels
www.nagelrnr.com
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26.01.2017 08:17 |
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MeFo-Schreck
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Ich habe mir gestern den vorerst "letzten seiner Art" dieses Blanks in GG unter den Nagel gerissen
.
Ich konnte sonst einfach nicht ruhig schlafen nachdem ich ihn vor 3 Wochen bei der Anlieferung schon begrabbeln durfte.
Ich sehe das genauso wie Sepp, Gewicht spielt keine Rolle in der Klasse und die Stabilität ist eben doch ein wenig höher, insofern würde ich auch für solche extremen Zwecke auf Schlangenringe setzen...
...auch wenn er bei mir der Blank ein ganz anderes Ende nehmen wird
, bei mir wird er zu einer knackigen Reisespinnrute werden, die Aktion gibt das nämlich her
__________________ Gruß
Axel/MeFo-Schreck
Fishing-The thin line between living and being alive!
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26.01.2017 08:22 |
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sepp73
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Ich hab die CTS Affinity X in #12. Klar ist die Revo Salt nochmal ne Hausnummer heftiger, dabei handelt es sich aber auch um keinen reinen Fliegenblank mehr, es ist ein Crossover-Blank, der auch als Spinnrute aufgebaut werden kann. Der diesjährige Ami-Wettbewerbsblank ist genau so ein 12er Revo Salt, der bei mir aber grad zur Spinne aufgebaut wird.
Die Xi3 hatte ich nie in Händen, ein Spezl hat sich aber kürzlich eine Sage Salt in #10 gegönnt, die mir für ne 10er extrem heftig vorkommt. Eher vergleichbar mit der 12er CTS als mit ner normalen 10er...
Gruss, sepp
__________________ Nach
kommt hoffentlich
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26.01.2017 08:31 |
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-Steffen-
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Danke für eure Antworten.
Ja als Spinne könnte ich sie mir auch glatt vorstellen.
Bis welche Ringgröße würdet ihr denn runter gehen?
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26.01.2017 20:06 |
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Helmholtz
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Google mal nach "Sage guide spacing".
Das sind gute anhaltswerte für eine ganze armada von ruten.
__________________ Nagel fly rods and fly reels
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26.01.2017 20:17 |
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sepp73
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Als Spinrute?
Ich beringe das Teil 8+1 ab nem 25er Torzite, hoch bis zum 6er...
Als Fliegenrute würd ich mit nem 20ger Starter (Fuji KW) beginnen, 11+1 hoch bis zu Schlangenringen mit ca. 6,5mm ID. Die Fliegenringe mit dem großen Auge haben meist so um die 7mm ID...
Gruss, Sepp
__________________ Nach
kommt hoffentlich
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27.01.2017 08:01 |
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Renzetti
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Vorneweg... GT's sind eigentlich die"bad Boys" von den Flats bzw den Riffen... Eigentlich sind die Kerle immer auf Streit aus
Nein.. Jetzt mal ernst...Die GT's sind immer in Gruppen unterwegs...Mit einer#12 hat man schon ein wenig Sicherheit auf seiner Seite... wie ich schon geschrieben habe, ist man bei der Fischerei suchend unterwegs...Um im richtigen Moment die Fliege zu präsentieren..Da im Salzwasser eigentlich fast jeder Fisch auf Schnelligkeit getrimmt ist, muss man den Streamer ebenfalls schnell einholen (Flucht)...Der willige GT nimmt den Streamer mit brachialer Gewalt und geht nach dem Haken setzen ab wie ein ICE...Das größere Problem ist dann eben, dass die Schnur aus dem Wasser kommt... weil einem GT ist es egal,ob da eine Koralle oder ein Stein ist...Der zieht die Schnur gnadenlos drüber... Deshalb.... Unbedingt Schlangenringe und mindestens zwei größere Leitringe...Das Gewicht der Rute ist in dem Fall nebensächlich,da man diese Fischerei nicht mit der Fischerei am Forellenbach vergleichen kann...
Ich habe eine Sage Xi 2#14 für die Kameraden gesattelt....
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28.01.2017 12:01 |
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-Steffen-
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Super. Danke euch.
Ich hatte auch zuerst an eine 14er gedacht. Da ich aber haupsächlich erstmal am Riff und auf den Flats mit ner 8er unterwegs bin und wohl nur selten offshore hab ich mich erstmal "nur" für die 12er entschieden. Wenn die Jungs mir die zerrocken lasse ich es euch wissen. Dann weiß ich auch, dass ich mit gröberem Gerät wieder hin fliege
Ich wede sie wohl 10 + 1 beringen. Der Stock ist unten raus echt straff, da sollte das reichen. Drauf kommen 20, 16, 12, 6, 6, 6, 5, 5, 5, 5 + XL Spitze. Es werden nicht zu dünndrätige Schlangenringe und 3 Fuji Zweibeiner.
Morgen sind die Sachen da und dann geht es los
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07.02.2017 22:53 |
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Philzlaus
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Ich hab dieses Thema schon hinter mir. Also mit 12er auf GT. Es geht aber ist ähnlich clever wie mit dem Messer zu einem Gunfight zu kommen. Daher ab heuer mit Klasse 14. Eine Klasse 12 ist cool auf den Seychellen wo man ein langes "sandiges" Stück nach dem Riff hat wo auch die GT zum rauben reinkommen. Möchtest du direkt auf der Riffkante fischen dann hast du keinen Spielraum dem Fisch auch nur Ansatzweise ins Backing gehen zu lassen. Da musst du die Rolle blockieren und gegenhalten was die Rute hergibt.
Meine erste Begegnung mit einem GT am Riff hat meine 12er Salt überstanden. War ein 96cm GT (forklength!!) und ich hab den Burschen nicht ins Backing gehen lassen. Die Rute ware aber fast gestreckt zum Fisch. Druck mit der Rute konnte ich keinen Aufbauen. Die war nur dazu da, damit die Rolle irgendwo fest war.
Ein ordentlicher RedBass hat mir dann aber die Rute geknickt Tags darauf.
Also 12er nur wenn du geografisch gesehen den Fisch ins Backing gehen lassen darfst ohne dass die Schnur Gefahr läuft irgendwo zu zerschneiden
Was die Frage angeht. Unbedingt Schlangenringe Grösse 6, maximal Grösse 5 die letzten 4 Ringe von der Spitze weg.
__________________ www.toothycritters.net The pike fly fishing blog
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08.02.2017 08:53 |
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