Wie dick muss der Lack sein? |
Michael_IN
User

Dabei seit: 01.11.2011
Beiträge: 289
Herkunft: Bayern
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| Wie dick muss der Lack sein? |
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Hallo zusammen,
nachdem ich nun schon einige Varianten durch habe wie:
1. zu viel Lack, dass er gerade bei Einstegringen gerne abplatzt
2. "normal" viel Lack wie man es häufig hier zu sehen bekommt
3. wenig Lack, dass man z.B. bei D-Garn nach zwei Durchgängen
Rodpro Light-Built im richtigen Licht die Struktur des Garns erkennen
kann
Ich möchte nun die Variante zu 3. noch weiter treiben, würde aber gerne
Eure Meinung bezüglich Stabilität hören.
Als 4. hätte ich jetzt geplant wieder zweimal mit Light-Built zu lackieren aber
eher noch mal etwas dünner UND ich möchte nur das Garn lackieren und nicht
auf den Blank gehen. Ich möchte also die "übliche" 1-2mm-Überlappung des
Lacks auf den Blank auch noch weglassen.
Ich würde mir zwei Vorteile davon versprechen:
a) Gewichtsersparnis
b) Ich verbaue gerne teure Ringe und ich habe nur ein Ziel "die perfekte Rute",
diese Art der Lackierung würde es, denke ich, sehr vereinfachen die Ringe
problemlos wieder zu demontieren und durch andere zu ersetzen.
Ein paar Grundregeln wären für mein Vorhaben schon klar, z.B. kein Farbfixativ
verwenden. Der Light-Built muss durch das Garn durchsickern können und
er muss auch alle Spalte füllen.
Was meint Ihr machte es Sinn, gibt es schon Erfahrungen, dass es zum Scheitern
verurteilt ist?
Danke und viele Grüße
Michael
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04.11.2012 20:16 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
Beiträge: 3.051
Herkunft: Münsterland
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Nabend Michael!
Bevor Du mit D wickelst, kannst Du auch zweimal mit A drüberwickeln, das ist wesentlich stabiler. Einfach hin und zurück.
Du solltest unbedingt die Wicklungsränder versiegeln, sprich doch auf den Blank lackieren, damit kommt kein Wasser in die Wicklung rein und Du ärgerst dich nicht später über weiße Stellen, den Lack auf dem Blank (vor der Wicklung) kannst Du beim Ringtausch sehr leicht mit nem Spatel "runterschubsen", ich habe meine Spezialtechnik mit nem Cuttermesser, das kann ich aber hier leider nur sehr schwerlich beschreiben, kommt auf ne bestimmte Winkelstellung des Cuttergehäuses an, dadurch liegt die Klinge stabil in einem bestimmten Winkel am Blank an und kratzt nicht rein, dann wird nur noch der Blank unter der Klinge hergedreht, feddich.
Zum Lackieren erziele ich die besten Ergebnisse indem ich den Lack richtig draufpatsche und den Überschuss einfach runtertropfen lasse. Den Restbuckel, der nicht mehr runtertropft, nehme ich mit dem Spatel runter. Funzt mit RODPRO Lightbuilt super. Oftmals komme ich mit nur zwei Schichten aus. Bei Bedarf fülle ich mit nem Zahnstocher noch die Ringtunnel.
Viel Erfolg!
Gruß
Rainer
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04.11.2012 21:27 |
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Michael_IN
User

Dabei seit: 01.11.2011
Beiträge: 289
Herkunft: Bayern
Themenstarter
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Hallo Rainer,
vielen Dank für Deine Einschätzung, das mit dem Cuttermesser hört sich sehr
interessant an. Habe einige Objekte an denen ich das üben kann, denke es schon
einigermaßen verstanden zu haben.
Wenn ich die "Problemstelle" mit dem Cuttermesser sauber entfernen kann dann
lackiere ich auch liebend gerne auf den Blank.
Danke und Grüße
Michael
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04.11.2012 21:36 |
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Michael_IN
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Hallo Matthias,
das ist ja schon mal ein Wort, dass Du damit auf richtige Probleme gestoßen bist!
Danke
Grüße
Michael
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05.11.2012 18:45 |
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