Leichte Spinning mit FC - Welche Ringe? |
Chrizzi
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Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 889
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| Leichte Spinning mit FC - Welche Ringe? |
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Hi,
ich möchte den ISB720 ein zweites Mal aufbauen.
Hier die Daten:
Länge: 6' (~1.80 m)
Line WT: 4 - 8 lb
Lure WT: 1/16 - 5/16 oz. (1.7 - 9 g; 9 g sind aber schon sehr hoch gepokert)
Action: mod-fast
Power: L
Da ich hier nun sehr genau weiß, was ich damit mache, suche ich das "beste" Berinungskonzept für den Stock.
Die jetzige Rute hat drei Ringe von einer Kinetic Lucius (die ersten drei) und dann folgen 3 oder 4 Fuji Hardloys und ein Hardloy Match-Spitzenring. Die Größen kriege ich nicht so auf die Reihe, aber die sollten nach dem NGC gewählt worden sein, die Hardloys sind glaube ich 5 und 6 mm groß.
An der Rute hängt eine 2500er Rarenium mit ~ 0.18 mm FC. Das ist auch der Knackpunkt. Ich hatte mal 0. 21 mm FC auf der Rolle - das war ein tierischer Verlust an Wurfweite.
Hat jemand Erfahrung mit leichten Rütchen und FC? Ich bin mir nicht sicher, ob ich das KR Konzept (hautsache anti-tangle Ringe) nehme, oder so ein Castaway Ring.
Beim Castaway muss sich das "störische" FC direkt durch den Leitring zwängen, dafür hätte man auf den Rest der Rute kaum Gewicht, da man direkt mit kleineren Ringen als beim KR Konzept aufbaut.
Hat jemand eine Idee wie klein man die Ringe mit FC wählen kann? Jetzt mit 6,6,5,5+6 ist die Spitze ja nicht sonderlich zierlich gebaut.
Wichtig ist mir die Performance mit FC. Geflecht kommt nicht an die Rute und Nylon ebenso wenig, bzw. nur in Ausnahmefällen Nylon falls ich das FC zersäbel und schnell Ersatz brauche. Die Optik ist absolut zweitranging, daher kommt auch der häßliche Castaway Ring in Frage.
Wenn jemand Links zu brauchbaren Quellen hat, so etwas nehme ich auch gerne. Im Rutenbauforum scheinen noch alle mit Geflecht zu angeln und vor allem nicht so gerne den Castaway Ring herzunehmen, dass man da vernünftig zu verwertende Ergebnisse zu bekommt.
Wichtig sind mir Erfahrungen und wenn es geht keine Spekulationen - gerade weil ich auch größere Ringe für das störrische FC im Kopf habe... Hinweise wie "nimm doch Geflecht mit FC Vorfach" kann ich auch nicht gebrauchen, da ich jetzt 2 Saisons mit dem ISB720 geangelt habe und weiß, dass da FC drauf kommt. Der Kompromiss wird in dem Fall nicht von der Schnur gemacht, sondern von den Ringen.
Gruß und ein Frohes Neues
Christian
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05.01.2013 00:40 |
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Chrizzi
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Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 889
Themenstarter
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http://www.youtube.com/watch?feature=pla...d&v=5ANbtcbNvYU
Nach dem Video werde ich das genauso versuchen. 20H als Starter und 4er in der Spitze. Vorher werde ich meinen jetzigen ISB720 Aufbau (etwa NGC) mal im Wurf genauer beobachten, wie da die Schnur so schlingert. Aber jetzt dürfte das KR-Konzept (KL-H, KB, KT, LGST) mit den engen Ringen ziemlich klar sein.
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07.01.2013 01:03 |
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felseb
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Dabei seit: 29.10.2010
Beiträge: 218
Herkunft: Münster
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Ich persönlich tue mich sehr schwer mit dem Gedanken FC nicht nur als Vorfach, sondern als Hauptschnur zu benutzen.
Habe mich ne zeitlang da wirklich intensiv mit beschäftigt und relativ viele FC-Schnüre auch aus Japan und den USA getestet. Das Problem mit dem FC ist ja, wie du durchaus richtig sagst, die im Vergleich zur geflochtenen oder dünnen Mono hohe Verwindungssteifigkeit.
Beim Werfen mit einer Baitcaster kommt es dadurch zu der ein oder anderen unnötigen Perücke und extremen Wurfweitenverlusten. Bei der Spinning (habe ich selbst damals nicht getestet) wird es, sonst hättest du das Thema nicht gestartet, ähnlich sein.
Nach ca sechs Monaten des Testens, wirklich unterschiedlichster Schnüre, habe ich es sein gelassen und benutze FC, wie vorher auch, als reines Vorfachmaterial in Verbindung mit einer geflochtenen Hauptschnur.
Aber egal, erstmal zurück zur eigentlichen Frage...ich persönlich würde auch im KR-Concept beringen bei einer UL dieser Länge. Habe letztens ebenfalls einen 6' PacBay T2SJ720 im KR-Concept für eine 1000er Rarenium beringt und bin voll von der Beringung überzeugt. Für die 1000er bin ich auch auf einen 20-er Starter gegangen und das funkioniert prima
__________________ Liebe Grüße
Sebastian
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07.01.2013 11:04 |
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heumes76
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Dabei seit: 29.01.2011
Beiträge: 122
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Ich finde das Thema echt auch interessant. Bei meiner UL - Rute spiele ich schon lange mit dem Gedanken Fluoro als Hauptschnur zu benutzen. Sollte doch eigentlich der perfekte Kompromiss sein, um sowohl Hardbaits fischen und jiggen zu können!
Ich hab das auch schon probiert, war aber nicht überzeugt. Das KR-Concept könnte da allerdings eine Verbesserung mit sich bringen.
@ Chrizzi: Halt uns doch auf dem Laufenden was das betrifft!
Übrigens: In anderen Foren habe ich gelesen dass das FC einfach dünn genug sein muss, sprich 3-4lb. Dann würde das super funktionieren.
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07.01.2013 12:01 |
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Freakz
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Dabei seit: 08.06.2009
Beiträge: 159
Herkunft: Rochlitz
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Umso dünner, desto mehr Dehnung & weniger Abriebfestigkeit sind aber im Spiel.
Ich würde für eine UL bis L Spinne 4 lbs. empfehlen, das stellt einen akzeptablen Kompromiss dar.
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07.01.2013 13:05 |
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Tisie
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Dabei seit: 12.02.2009
Beiträge: 1.865
Herkunft: Berlin
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Hi,
ich habe die letzte Saison erstmals mit FC als HS auf Barsch geangelt und fand das für Hardbaits und Finesse-Kram ganz angenehm, typisches Jiggen am Grund funktioniert mit PE jedoch klar besser. Für Barsch hat sich 6lb FC (0,20-0,21mm) als guter Kompromis bez. Durchmesser/Steifheit und Tragkraft herausgestellt. Dünner würde ich nicht fischen, bei größeren Ködern evtl. sogar auf 8lb hochgehen. Die 6lb AbrazX (Seaguar) ist recht gutmütig, auch auf kleineren Rollen (1500er Daiwa) und flutscht auch mit leichten Ködern wie 61er Squirrel noch gut durch die Ringe (auch mit KR-Konzept: 20er Starter und 4.5er Running-Guides).
Gruß, Matthias
__________________ Raubfisch-Dezernat Berlin/Brandenburg
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07.01.2013 14:00 |
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Chrizzi
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04.02.2013 23:35 |
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