Rutenbauforum
Impressum Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite Board-Chat Galerie Werbepartner Partnerboards Lexikon Datenbank Werbung

Rutenbauforum » Blanks » Fliegenrutenblank » Fliegenrutenvermessung Tischgerät » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen Zum Portal
Zum Ende der Seite springen Fliegenrutenvermessung Tischgerät
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Smollo327
User


Dabei seit: 08.09.2013
Beiträge: 173
Herkunft: Taunus

Fliegenrutenvermessung Tischgerät Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich möchte meine Idee vorstellen, wie man die Fliegenrutenvermessung auf einem Tisch umsetzen kann. Mir geht es hierbei darum, dass sich nicht jeder, der auch mal vermessen möchte jede kleine Idee selbst suchen muss, sondern Anregungen bekommt, wie einfach man es durchführen könnte.

Es gibt schon viele Threads und Kommentare zur eigentlichen Vermessung, dazu kann man die Lektüre der Internetseiten und Beiträge von Solitip, Laverda, Blauzahn uvam. heranziehen. Und die, die ich jetzt nicht exemplarisch genannt habe, sind mir an dieser Stelle hoffentlich nicht böse.

Es gibt bei der Rutenbelastung mit Gewicht zwei Auflagepunkte, die die Hebelkraft aufnehmen; vorne unten und hinten oben. Mein Tischgerät ist auf einer Grundplatte aus MDF gebaut. Beide Auflagepunkte habe ich mit halbierten Weinkorken ausgeführt. Jede Hälften ist neben der gedachten Mittellinie fixiert, auf der später die Rute liegt. Zum einen ist der Kork nachgiebig genug, um die empfindlichen Teile der Rute zu schonen, zum anderen aber stabil genug, um bei dieser geringen Belastung nicht nachzugeben, und ein Verfälschen des Winkels verhindert. Zudem liegt die Rute zwischen beiden Hälften schon recht stabil und rollt nicht weg. Die Höhe des vorderen Korks nicht zu flach machen, sonst ist man hinten schon ganz unten und hat an der Rutenspitze die Nulllage noch nicht erreicht.

Vorne habe ich noch eine Schelle übergeworfen, die mit Moosgummi gepuffert ist, damit die Rute sich nicht verdreht und schön fixiert ist. Die weißen Muttern sind aus Polyamid und gehören eigentlich als Einschlagmuttern in eine Schrankwand. Außen sind sie schön geriffelt, lassen sich also gut drehen.
Hinten hatte ich auch einen Schelle vorgesehen, aber da vorne schon schön fest ist, reicht hinten ein umgeschlaufter Gummi zur Fixierung. Solange an der Rutenspitze kein Gewicht dranhängt, ist es hinten noch sehr locker.

Hinten stelle ich die Höhe der Rutenspitze mit den Rändelmuttern ein, die übrigens das teuerste am Gerät waren. Ich mag Rändelmuttern lieber, als Flügelmuttern. Man muss halt einen Weg finden die Höhe zu verstellen. Die langen Schrauben schauen ca. 80 mm aus der Grundplatte heraus.

Vorne sind zwei Schrauben mit großen Köpfen reingedreht, da kann ich mein Maßband einhängen und ohne dritte Hand die Aktionslänge in Sekunden bestimmen. An dieser Stelle wurde ich erinnert, dass MDF gerne vorgebohrt wird, wenn man in die Stirnseite schraubt. Die Höhe über Fussboden messe ich mit hölzernem Gliedermaßstab, der ist nicht so zappelig, wie das Maßband.

Die Schrauben habe ich unten in der Grundplatte versenkt und mit Epoxy verklebt. Unten sind dann noch Gerätefüße aus Gummi aufgeklebt. Die Gumminoppel heißen tatsächlich so und rutschhemmend oder gleitend zu bekommen, kann man aber auch einfach Filz nehmen oder nix.

Am Tisch wird die Grundplatte mit einer wohnzimmertauglichen Schraubzwinge befestigt, die ich in der Grabbelbox an der Baumarktkasse gefunden habe. Mit Gummifüßen und sauberer Schraubzwinge aufgebaut, habe ich von der Regierung des Hauses sogar die Erlaubnis, dass mein Tischgerät von der „Pflicht zum Entfernen der Tischdecke“ befreit ist.

Mit einem Stück Schnur schlaufe ich ein Kunststoffschnapsglas an den Spitzenring und messe mit unterschiedlichen Beilagscheiben und Digitalwaage aus. Das funktioniert super und meine Ergebnisse sind dicht an denen, der o.g. Vermessungsmeister und durchaus mit Fertigungstoleranzen und kleinen Unterschieden im Aufbau zu erklären.


Gruß,
Smollo

Smollo327 hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
Frontansicht IMG_1710.jpg Massband IMG_1713.jpg Komplett montiert IMG_1714.jpg Draufsicht IMG_1709.jpg

26.02.2014 20:31 Smollo327 ist offline E-Mail an Smollo327 senden Beiträge von Smollo327 suchen Nehmen Sie Smollo327 in Ihre Freundesliste auf
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen Zum Portal
Rutenbauforum » Blanks » Fliegenrutenblank » Fliegenrutenvermessung Tischgerät

Impressum

Datenschutzerklärung (DSGVO)

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH