Straffere Alternative zu FN 9# 8-40 |
AlienD
User
Dabei seit: 08.01.2025
Beiträge: 9
Herkunft: all over Allemagne
 |
|
Straffere Alternative zu FN 9# 8-40 |
 |
Moin an die Gemeinde,
ich hoffe ich bin in der Rubrik richtig, falls nicht bitte verschieben....
Ich bin auf der Suche nach einer strafferen Alternative zu der genannten FN2 9# 8-40 und habe folgende Ideen:
ST1025-2-MHX - 8'6" - 12-48
Xzoga SR-G 86MH2 - 8'6" - 10-75
TAC KS 86-060 - 8'6" - 10-60
Gedacht zum Angeln mit Gummis 3-5# 3,5-10g in Ufernähe auf Zander
Hat jemand Erfahrung mit einem der Blanks?
Ich bin offen für andere alternativen, allerdings im Preissegment bis 150€..
Und vorweg: das sind alles Annäherungsversuche, sowohl handwerklich als auch bezüglich Blankverständnis um (hoffentlich noch in diesem Jahr) den für mich passenden FA Blank zu wählen und aufzubauen.....und deshalb führe mich bitte keiner in Versuchung
Grüße, Daniel
__________________ ....ruhiges Atmen hilft beim Denken....
|
|
28.01.2025 06:11 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.544
Herkunft: Deutschland NRW
 |
|
RE: Straffere Alternative zu FN 9# 8-40 |
 |
Hi Daniel
Einen Blank steifer zu machen geht idealerweise über HM Carbon. Das ist das was FA macht, die setzen dieses Material ein. Deswegen kosten diese Blanks auch mehr als manch anderer.
Was auch hilft ist ein steilerer Taper, feine Spitze, dicker Popo. Ich glaube nicht, dass du dir bei den leichten Ködern einen Gefallen tust dir einen schweren Blank zu nehmen, weil der sich bei den leichten Ködern auflädt und auch nicht gut performt in Bezug auf Feinfühligkeit.
Ggf noch mal über weniger Länge nachdenken. Je kürzer die Ruten, desto knackiger sind sie.
Liebe Grüsse Bernd
|
|
28.01.2025 08:07 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AlienD
User
Dabei seit: 08.01.2025
Beiträge: 9
Herkunft: all over Allemagne
Themenstarter
 |
|
Hallo Bernd,
ich hatte mir sowas schon gedacht..."Was auch hilft ist ein steilerer Taper, feine Spitze, dicker Popo. Ich glaube nicht, dass du dir bei den leichten Ködern einen Gefallen tust dir einen schweren Blank zu nehmen..."
Dann werde ich wohl nach einem ebensolchen steileren Taper Ausschau halten!
Kürzer werde ich ja schon in kleinen Schritten, aber mein bevorzugte Länge liegt schon jenseits der 8".
Mal schauen, Erfahrungswert wird's allemal liefern.
Danke auf jeden Fall; und bevor ich nochmal nach Bochum fahre, weiß ich ja wohin ich mich wende
__________________ ....ruhiges Atmen hilft beim Denken....
|
|
28.01.2025 14:14 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Reinhard 02
User
Dabei seit: 25.12.2010
Beiträge: 3.323
Herkunft: BaWü, Heidelberg
 |
|
Daniel, was meinst du mit "straffer"?
Brauchst du tatsächlich ein insgesamt höheres Wurfgewicht = straffere Gesamtrute weil die FN dein Köderspektrum nicht packt?
Oder möchtest du eine straffere=steifere Spitze, da dir die Spitze der FN zu viel mitarbeitet?
Wenn letzteres, dann wäre eine kräftigere Spitze bei ähnlichem HT hilfreich.
Reinhard
|
|
28.01.2025 14:55 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.544
Herkunft: Deutschland NRW
 |
|
Hi Daniel
persönlich fische ich ja in dem Köderbereich ein Hers 30, allerdings nur in 8f. Freunde fischen
sie auch in 8'6. Das wäre die maximale Länge, die ich empfehlen kann. Sonst wäre sie mir in der Länge und dem WG nicht mehr knackig genug.
Alternativ bietet sich der Kraag XF noch an, wobei Hers steiler getapert ist und m.M. nach noch sensibler ist.
Neu wäre Signum, die habe ich auch mit 28gr als 8'6, sie ist aber nicht ganz so steif wie der Hers, obwohl sie eine dickere Spitze hat und noch mehr Butt. Das ist aber bewusst so gemacht. hat aber mehr Punsch haben als der FN40 in 9'.
Mit der SS3 gibt es auch Blanks, die steiler getapert sind, aber auch die sind ja in einer anderen Preisliga unterwegs. Daher würde ich mir das echt überlegen, ob du noch mal bis €150,- investierst für eine Rute, die dich nur teils befriedigt oder es gleich richtig machst. Jürgen hat auch ne 8'6 Hers 30 da, fertig gebaut. Habe ich schon mal probe gefischt :-). Na ja, ggf. kommste rum, dann kannste die 8f dir auch anschauen oder den Signum, falls ich daheim bin. Oder ich gebe sie bei Jürgen ab, wohne ja um die Ecke rum.
LGB
|
|
28.01.2025 14:57 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AlienD
User
Dabei seit: 08.01.2025
Beiträge: 9
Herkunft: all over Allemagne
Themenstarter
 |
|
@Reinhard: Danke für die Antwort, natürlich geht es wieder um die eierlegende Wollmichsau... Spaß beiseite, meine Art der Angelei ist Zanderpirsch im Rhein in Ufernähe bis max 10m Distanz fast ausschließlich mit weighted offset hooks von 1,5 bis max 7g in Ausnahmefällen Chebu bis max 10 g ....
Dafür mag ich Ruten die mir bei sachte in der Strömung durchsackendem Köder noch Grundkontakt rückmelden. Aber wegen der Notwendigkeit eines satten Anhiebs auch Rückgrat. Das zum Verständnis wieso und wofür. Ich werde wohl noch einen Versuch mit dünnerer Spitze 1,6 statt 1,7 bei dickerem Butt 14,6 statt 13,2 probieren.
Bisher habe ich das Problem bei Stangenruten über Deinen Ansatz gelöst, allgemein etwas über dem notwendigen WG bei etwas dickerer Spitze gelöst.
Die Frage ist ob bei o.g. Ansatz die Feinfühligkeit wirklich zunimmt, oder im oberen Segment verpufft.
@Bernd: ich habe ja bei meinem ersten Besuch in Bochum genau obiges geschildert und bekam so ziemlich genau Deine Empfehlung als Antwort: Hers 30 nur nicht zu lang!
Bezüglich Investment, wen es danach ginge sollte ich das hier alles inkl. Angelei sofort aufgeben (aus rein wirtschaftlicher Sicht) aber irgendein Abnehmer findet sich für Ruten immer... Und wenn es die eigenen Kinder sind oder Freunde und im schlimmsten Fall wird es verkauft...
Also wird weiter geguckt, und wenn man Suchtpotential hat, und die erste selbst aufgebaute erstmal in der Hand hatte.....
Ich freue mich auf weiteres Feedback,
Grüße Daniel
__________________ ....ruhiges Atmen hilft beim Denken....
|
|
28.01.2025 17:54 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Tölkie
User

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 2.544
Herkunft: Deutschland NRW
 |
|
Ich denke, es gibt nicht nur den einen Weg. Früher habe ich eine CTS CNC mit sehr dicker Spitze gefischt, nur fehlte mir das Backbone bei dem Modell.
Dann stieß ich auf Blaas, die ebenfalls einen etwas dickeren Tip hat, ansonsten auch gertenschlank. Mit der 35gr Blaas war ich am Rhein unterwegs, aber die Feinfühligkeit mit sehr leichten Gewichten war mir etwas zu gering, höhere Gewichte ab 15gr und voluminöse Köder waren und sind wunderbar. Leichtere Modelle aus der Blaas Serie waren dann bei der WG etwas zu schwach hinten raus für den Anhieb (für mich).
Mittlerweile fische ich eher Fast Taper mit feinem Tip oder sogar XFast Taper mit sehr feinen Spitzen. Ich habe festgestellt, da die Modelle Hers und Noctiss aus HM Carbon gemacht sind, dass diese sich blitzschnell zurückstellen und bei einem steilen Taper sich auch nicht so weit verbiegen. Der 7,6‘ Noctiss 28 z.B. hat nur eine Spitze von 1,4mm, dadurch hat man eine feine RM (aber sicher auch nicht unter 7gr) und dazu richtig Kraft hinten raus beim Anhieb und Drill. Diese Rute fische ich vom Boot, wenn ich nicht weit werfen muss. Das Werfen geht über die Aufladung der Spitze recht gut, wobei Hers 30 sich besser über den ganzen Blank auflädt bei dem Gewicht. Es ist m.M. nicht nur die Dicke des Tips maßgeblich, sondern die Eigenschaft des Materials und der Anstieg des Tapers.
Wenn Du ja nicht so weit entfernt fischt, dann reicht doch auch ein kürzeres Modell? Da gewinnst Du Steifigkeit … zumindest kann ich das für die mir bekannten FA Modelle so sagen.
Bin schon gespannt was es jetzt wird
.
Liebe Grüsse Bernd
|
|
28.01.2025 20:20 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Chrizzi
User
Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 824
 |
|
Bei max 10m Distanz und möglichst sensibel, würde es da nicht Sinn machen sogar auf 7ft oder 6'6" zu gehen?
Möchtest du eher eine Spitzenaktion oder eher durchgängigere Aktion haben?
Teilung? Im Bereich von 7' gibt es sicherlich auch genug passende Einteiler, falls was kürzerrs in Frage kommen würde.
Welche Gummigrößen/Volumen fischt du? Welche Hakengröße?
Wenn ich an meine Zanderruten denke, würde die M oder MH in Frage kommen, mit der MH hat man etwas mehr Puffer nach oben, die M wäre für die genutzten Gewichte wohl besser. Ich bin bei den Batson RX7 RevS hängen geblieben. Auch wenn ich die Spinningblanks als Baitcaster aufgebaut habe. Es gibt auch eine RevC Serie, die Castingblanks sind mit einer stärkeren Spitzenaktion angegeben, was im Drill echt fies ist, weil wenig vom Blank mitarbeitet. Die RX8 oder RX10 sind wohl nochmal ein Stück feiner, aber da hatte ich nur mal einen RX8 in der Hand und da merkte man schon einen Unterschied. Die RX7 RevS und RevC gibt es seit letztem Jahr auch transportfreu dlich dreiteilig.
Das sind aber eigentlich "kurze" Bassblanks, lägen aber in deinem Preisbereich.
Soviel dazu, falls auch etwas kürzeres in Frage kommen würde.
|
|
29.01.2025 09:58 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Reinhard 02
User
Dabei seit: 25.12.2010
Beiträge: 3.323
Herkunft: BaWü, Heidelberg
 |
|
Ich fische gelegentlich auf die gleiche Weise wie Daniel am Rhein, entlang der Uferschüttung.
Da nutze ich auch 2,7m Ruten, um den Köder besser führen, steiler anheben zu können.
Gerade aufgrund der geringen Distanz zur großsteinigen Schüttung sind kürzere Ruten ungeeignet und führen zu vielen Köderverlusten - oder man fischt zu flach oder schnell.
Das Thema mit der "Feinfühligkeit" ect. hatten wir doch schon so häufig......
Harte, dicke Spitzen - eine CNC habe ich auch - bieten mir die absolut beste Rückmeldung, was gerade am Köder passiert. Jede kleinste Berührung am Boden, an einem Krautstengel oder ein vorsichtiges Anfassen eines Fisches wird richtig hart in der Hand angezeigt.
Bei einer nachgiebigeren Spitze geht ein Teil dieses Inputs verloren, meiner Meinung nach durch die Biegung der Spitze.
Trotzdem fische ich die CNC nicht so gerne, weil sie sich halt so brettig anfühlt.
Ruten mit dünnen und deswegen weicheren und leichteren Spitzen vermitteln mir ein insgesamt angenehmeres Angelgefühl, die Ruten sind weniger kopflastig.
Aber ich habe den Eindruck, dass mir diese Aktion weniger Information über den Köder liefert.
Reinhard
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Reinhard 02: 29.01.2025 12:36.
|
|
29.01.2025 10:41 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung (DSGVO)
|