Drechselbank umrüsten für Mandrel nur wie? |
DerDoc
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Herkunft: Hamburg
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| Drechselbank umrüsten für Mandrel nur wie? |
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Hallo liebe Drechselmeister,
ich brauch mal etwas Hilfe. Ich habe mir nun endlich mal eine Drechselbank organisiert, so ein standart Teil für den Hobbybedarf, nichts dolles, läuft aber.
Nun folgendes Problem. Ich will natürlich meine selbstgeklebten Korkgriffe in Form bringen. Die stecken ja auf einem Mandrel, also typischerweise auf einer 8mm Gewindestange, oder einem entsprechend dickem Alu-Rohr oder so. Wie spann ich das nun in meine Drechselmaschine ein. Für die eine Seite gibt es ein Vierbackenfutter, da hat meine ein M33-Gewinde, ist also kein Problem, kann man kaufen. Bloß für die andere Seite, da wo die sog. Körnerspitze in der sog. Reitstockpinole sitzt, bei mir Größe MK-2, brauch ich einen Pinolen- Adapter MK-2 mit einem Gewinde, der für die Aufnahme eines Bohrfutters oder Vierbackenfutters taugt, damit ich auch hier den Mandrel einspannen kann. Das Teil muß demnach mitlaufend sein, also sich mitdrehen. So was finde ich einfach im Moment nicht zu kaufen
. Vielleicht ist hier von den Drechslern schon auf dieses Problem gestoßen und hat mal einen praktikabelen und vielleicht kostengünstigen Lösungsvorschlag oder eine Idee dazu.
Gruß
Klaas
__________________ C+R, denn wir wollen alle mal einen Großen fangen!
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23.02.2011 18:35 |
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Lemberger
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23.02.2011 18:43 |
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derextremexxl
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Beiträge: 3.834
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d Skype-Name: derextremexxl
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Hi
Ich denke mal so eine Spitze ist bei der Drechselbank doch dabei, oder?
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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23.02.2011 18:51 |
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Graylinglover
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Dabei seit: 13.03.2008
Beiträge: 422
Herkunft: NRW
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| Zitat: |
Original von Blauzahn
Edit sagt zu Grayinglover:
Wozu eine Lünette?
Er möchte "zwischen" den Spitzen arbeiten, da brauchts keine Lünette. |
Mir fallen ausschließlich Nachteile ein, wenn man auf so ner dünnen Stange zwischen den Spitzen schleift/ drechselt. Das, wofür man das Arbeiten zwischen den Spitzen braucht wird hier nicht benötigt.
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23.02.2011 19:17 |
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Blauzahn
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Dabei seit: 26.12.2008
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Herkunft: Zwickau
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| Zitat: |
Mir fallen ausschließlich Nachteile ein, wenn man auf so ner dünnen Stange zwischen den Spitzen schleift/ drechselt. Das, wofür man das Arbeiten zwischen den Spitzen braucht wird hier nicht benötigt. |
Hallo Grayinglover,
als "Hobbydrechsler" bin ich natürlich immer an Aspekten über das "how to do" interessiert.
Erläutere doch mal, was eine Lünette bei kurzen Werkstücken (Gewindestab 8mm mit einer Länge von max. 400mm) für Vorteile hat und wo ich das Werkstück Spanne, bzw. die Lünette platziere.
Bei längeren Werkstücken (z.B. ein Blank mit aufgeklebtem Griffteil) macht für mein dafürhalten die Lünette Sinn, bei o.g. kurzen Werkstücken aber nicht.
Danke und Grüße,
René
__________________ Ein "Glück Auf" aus Sachsen,
René
www.flyrods.de
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23.02.2011 19:50 |
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DerDoc
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Dabei seit: 26.10.2008
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Herkunft: Hamburg
Themenstarter
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Ah hallo,
das ist ja schon eine recht lebhafte Diskussion geworden
. Vielen Dank schon mal an alle Beteiligten.
Also erstmal, die mitlaufende Körnerspitze ist vorhanden. Die Drechselbank ist also vom Grundsatz her komplett. Spitzenweite ist max. 450mm.
Meine Grundidee war, nochmal zum besseren Verständnis, den Griff ( Korkgriff aus meheren Scheiben zusammengeleimt) zum schleifen bzw. Drechseln, auf einen Mandrel zu ziehen und dann zwischen zwei Bohrfuttern oder Vierbackenfuttern zu spannen.
Aus Graylings Äußerungen meine ich zu vernehmen, das das aber eher nicht so gut funktionieren wird, weil die Stange in 8mm zu weich ist und beim Drechseln verbiegt.
Die Lösung wäre für mich dann vielleicht eine dickere Stange, in 10 oder 12mm, oder ein Rohr, das wäre stabiler als eine Stange. Das sollte dann wohl gehen.
Mehere Fragen drängen sich mir nun gerade auf
.
Kann man den Kork-Griff mit einem Stück Holz am Ende armieren und dann ganz normal auf die Körnerspitze spießen?
Frage hierzu: wie bekomme ich das Holz an den Kork?
Gleich mit anleimen und später wieder absägen?
Oder pickse ich die Spitze direkt in den Kork?
Hält das?
Und wie schleift Ihr dann euren Dulop, wenn Ihr denn welchen überhaupt benutzt? Gerade wenn er vorgebohrt ist. Den kann man meines erachtens nach nicht wie Holz oder Kork direkt einspannen. Ist doch viel zu weich. Das verlangt doch eigentlich nach einem Mandrel,
oder?
Dann wäre die Lürette eher die Lösung, so wie ich mir das am Anfang vorgestellt habe.
Ich wäre für ein paar weitere Infos dankbar. Im Moment ist mir das ganze etwas unklar
, wie Ihr eure Kork- und Dunlopgriffe in die Drechselbank einspannt.
Gruß
Klaas
__________________ C+R, denn wir wollen alle mal einen Großen fangen!
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23.02.2011 21:32 |
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Jogi42
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Beiträge: 744
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Hallo Klaas,
habe zwar keine Ahnung vom Dreechseln. Könntest du nicht den kompletten Kork auf eine Holzstange schieben und die dann zwischen Backenfutter und Spitze spannen.
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23.02.2011 21:41 |
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Markus18
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Also ich drehe zwischen 2 Spitzen. Als " Mandrel" hab ich ein 10mm Rohr. Da biegt sich nix, ich bearbeite darauf allerdings kein Holz und hab noch nix längeres als 30 cm darauf bearbeitet. Für Kork und Duplon reicht das.
Ich würd den Kork nach dem Kleben von der Gewindestange holen, passend aufbohren und auf das Rohr ziehen, notfalls mit Tape unterfüttern. Nu einfach die eine Seite des Rohrs einspannen und auf der anderen die Spitze ins Rohr stecken. Fest anziehen, fertig ist der Lack.
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23.02.2011 21:46 |
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Kohlmeise
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Kann man da eine kleine und günstige Drechselbank für den Hausgebrauch empfehlen? Hab bei Ebay mal geschaut, so bei 80 Euro gehts los und nach oben keine Grenze. Bräuchte wirklich nur etwas ganz kleines und einfaches.
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23.02.2011 22:24 |
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Markus18
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23.02.2011 23:02 |
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Kohlmeise
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Dabei seit: 06.01.2010
Beiträge: 355
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Hi Markus!
(na, vermisst du schon die Seen...?
)
danke für den Link, aber ich werde aus den Daten nicht so schlau. Kann es sein, dass die Minibank nur für Werksstücke bis 25 cm gedacht ist?
Wenn dem so wäre, wäre sie wohl ZU klein. Meine Korkgriffe haben in der Regel Längen zwischen 25 und 40 cm, je nach Einsatzgebiet.
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24.02.2011 00:35 |
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murmeli1965
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Beiträge: 1.052
Herkunft: Erlensee
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Moin moin,
ich habe mir die kleine Drechselbank 460 von Holzmann gekauft.
Mit der konnte ich bis jetzt alles bearbeiten was ich für meinen Rutenbau gebraucht habe.
Gruß Oldi
__________________ Angeln ist ne Droge von der ich nicht los komme.
Rutenbau jetzt auch...
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24.02.2011 07:28 |
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DerDoc
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Moin Jungs,
vielen Dank erstmal für die Ideen.
Also die zündende Idee für mich, ist eigentlich die von Lehmberger
.
Was mir einfach fehlt ist ein Zentrierbohrung in der Gewindestange, eigentlich ganz einfach
, man muß nur drauf kommen, oder mal drauf gestoßen werden.
Ich denke damit ist mein Problem auch ohne speziellen Adapter gelößt, da habe ich leider etwas zu komliziert gedacht.
Also am Ende wiedermal ein Erfolgsgeschichte und ein weiterer Beweiß für die überragende Qualität dieses Forums und seiner User. Ich bin begeistert
.
Gruß
Klaas
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24.02.2011 07:44 |
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Markus18
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Beiträge: 138
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..........Hi Markus!
(na, vermisst du schon die Seen...? großes Grinsen )
danke für den Link, aber ich werde aus den Daten nicht so schlau. Kann es sein, dass die Minibank nur für Werksstücke bis 25 cm gedacht ist?
Wenn dem so wäre, wäre sie wohl ZU klein. Meine Korkgriffe haben in der Regel Längen zwischen 25 und 40 cm, je nach Einsatzgebiet. ...................
Du hast nach was ganz kleinem gesucht, für 40er Werkstücke ist die zu klein.
Dann nimmst halt die hier http://www.bauartikel24.de/Guede-Drechse...ab5d6306_x2.htm .Scheint sogar Baugleich mit meiner Mannesman zu sein.
Ach und wer braucht die Seen, wenn er den Main hat. Hatte nen ganz guten Start im Januar, wenns so weiter geht................komm ich im Herbst trotzdem mal hoch zu euch.
Und noch kurz was zu der Gewindestablösung. Nicht dass ich Lehmberger nicht den "Number One Tip" gönne, nur bedenke bei der Lösung 2 Sachen.
Erstens, was tust du, wenn du die Stirnseiten des Korks bearbeiten willst.
Da ist bei der Gewindestablösung ne Scheibe und du kommst mit dem Schmirgelpapier dort nich hin. Ergo kannst die Enden nicht sauber bearbeiten.
Zweitens, es ist m.M. nach sehr wichtig, dem Griffstück vor dem "shapen" innen die richtige Lochgröße zu verpassen und es dann genau zentriert einzuspannen. Sollte logisch sein, sonst hast du verschieden starke Wandungen. Dies stell ich mir mit der Gewindestablösung, ohne zusätzliches unterfüttern, schwer vor.
L.G. Markus
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24.02.2011 09:01 |
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