Slotti
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Moin ,
man hört ja bisher eigentlich nur positives über diesen Blank, hat ihn von euch schon jemand verbaut und kann mal näheres dazu berichten?
Was ich so lese ist er extrem leicht und hat mit 5-85gr. ein recht großes Köderspektrum was auch wirklich gut fischbar sein soll. Selbst größere Waller soll sie vertragen. Wäre ja dann fast sowas wie eine moderne Blechpeitsche.
Grüße Slotti
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21.02.2008 10:48 |
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Bernd
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kenne den Blank zwar nicht, aber 5-85g Wurfgewicht kommen mir doch etwas viel vor .....
und dann auch noch größere Waller damit drillen......
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21.02.2008 19:26 |
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Slotti
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Naja ging doch mit der Blechpeitsche angeblich auch...
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21.02.2008 20:44 |
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AngelDet
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Ich halte es mit:
| Zitat: |
Original von Rodmaker
Später wurde dieses Prinzip auch auf andere Ruten übernommen. Angelruten haben also ein optimales Wurfgewicht von 20 - 40, 30 - 60, 40 -80. Also es verdoppelt sich.
Das optimale Wurfgewicht ist aber nicht das Wurfgewicht das auf Blanks oder Ruten steht. Diese Wurfgewichte gehören in das Reich der Fantasie. Siehe Blechpeitsche! Kein denkender Angler erwartet von einer Angelrute ein echtes Wurfgeicht das zwischen 5 g und 100 g liegt. |
aus dem Nachbarthread.
Genau gesagt hat eine Rute (über viele Angler und Versuche wenn es objektiv sein soll, sonst ist es für einen Angler nur subjektiv) ein optimales Wurfgewicht an einer Stelle, u.U. wird es inzwischen im Konstruktionsprozeß sogar errechnet: WG.optimal = X g.
Darum pendelt der sehr gute Bereich um -/+50% der unteren Angabe um das Optimum, oder anders ausgedrückt -/+33% vom Optimum.
Beispiel: Es sei WG1 = WG.opt= 30g, dann ist WG2 = WG.top = 20-40g.
Man kann weitere Bereiche dort herum finden, einen noch einigermaßen gut gehenden Bereich von z.B. WG3 = WK.ok =15-45g, und wenn man absoulte WG.min und WG.max bestimmt kommt man vlt. auf WG4= WG.limit = 8-52g.
Dort ist es aber sehr unschön, die Rute arbeitet beim minimum nicht mehr und oben beim maximum überschlägt sie fast.
Und das krude an der Sache: Alle diese WG-Angaben wären korrekt, nur weiß man meist nicht welche das ist, außer man kennt die Rute in Praxi sehr gut. Durch die "optisch" marketingmäßig passenden Angaben in Katalogen wird zusätzlich hingetrickst.
In der Tat lassen sich viel Ruten bis ~10g oder so herunter fischen, obwohl 30-60 oder 40-80g drauf steht. Das ist aber nur Behelf, die Ruten laden damit nicht auf und erreichen vlt. 30 bis 50% der maximalen Wurfweite, die sie mit 45g erreicht. Wenn Angaben mit WG.top, WG.ok und WG.limit bunt gemischt werden, entsteht eine Nicht-mehr-Vergleichbarkeit und Chaos.
Abgezielt wird auf die "idiotische" Annahme und Message, daß die breitbandige Angabe mit dem hohen WG.limit Wert den Kunden überzeugt und fängt.
Einer neuen Blechpeitsche alias Fafnirpeitsche würde ich so WG.top= 35-70g, vlt. auch 40-80g zubilligen, wohlgemerkt bei dieser vergleichbaren WG-Angabe.
Wenn die CMW Spin-System-II jetzt mal WG.top= 30-60g oder 35-70g drauf stehen hätte, klingt das viel vernünftiger.
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21.02.2008 20:50 |
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Slotti
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Ok sehe ich ein. Allerdings wäre es vielleicht sinnvoller bei Spinnruten nicht nur vom idealen Wurfgewicht (aufladen der Rute/Wurfweite usw) sondern auch vom fühlbaren Ködergewicht (was sich nach oben und unten gut führen und auch spüren läßt) zu reden, ich glaube das wäre manchmal einfacher. Wenn die BP große Welse packt warum dann nicht auch die Spin System2 schließlich liegen ja ein paar Jahre Blankbau zwischen diesen beiden Blanks.
Ist aber bei mir alles graue Theorie und Gedankenspinnerei, 2-3 neutrale Erfahrungsbericht was diesen Blank betrifft würden mich deswegen mal brennend interessieren.
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21.02.2008 21:13 |
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AngelDet
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Ja, genau richtig!
Ich hätte gerne alle Daten, also von WG1 bis WG4, denn auch das WG.limit interessiert mich, vor allem eben wenn ich mit einer Spinnrute auf längere Wanderschaft gehe und NICHT weiß was genau kommt, und demzufolge auch gerne einen kleinen Barsch oder Forellenköder benutzen können möchte, obwohl ich ansonsten mit großen Hechtwobblern fische.
Die Frage danach ist übrigens eine der häufigsten in Spinnanglerdiskussionen und Nachfragen vor einem Kauf.
"Läßt sich auch ... damit führen?"
So muß ich es bei jeder Rute erstmal selber ermitteln, und einiges im Bereich unter 12 oder 10g geht dann oft nicht mehr brauchbar.
Im AB hat jemand irgendwo mal ein Video mit aufgebauten Ruten gezeigt
Das mit großen Welsen und BP bezweifel ich auch mal kräftig, da sind selbst meine wenigen Erfahrungen schon anders, und eine auf vlt. 30 Grad entlastete Rute drillt den Fisch nicht mehr wirklich, sondern ist überlastet und die (starke) Rollenbremse muß die Sache richten, der Fisch zieht derweil aber unkontrolliert ab - Hindernisse? -> ab.
Dazu werden aber die richtigen Wels-Spezis bestimmt noch mehr sagen können, eingies stand hier schon zwischen den Zeilen.
__________________

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von AngelDet: 21.02.2008 23:26.
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21.02.2008 23:21 |
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Rodmaker
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Dabei seit: 03.01.2008
Beiträge: 632
Herkunft: Handzell
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Hi,
die mich kennen sagen" ich wär ein Spinner". Ich glaube zwar, dass Spinnfischen und Fliegenfischen sich die Waage halten, aber sei es wie es sei.
Nun zum Wurfgewicht. Das Wurfgewicht, ist eine der unnötigsten Angaben, die ein Rutenbauer oder ein Angler braucht. Ich hab im Keller Ruten die haben ein Wurfgewicht von 1 g bis 500 g. Und keiner kann sagen, dass ich mit diesen Ruten nicht ein Gramm werfen kann. Eine Sinnvolle Angabe bei Spinnruten wäre die Schnur die ich damit fischen kann. Also Tragkraft z.B. von 5 kg etc.. Meine Köder wähle ich beim Spinnfischen nach der passenden Rute aus. So habe ich für jede Spinnrute eine Ködertasche. In dieser Ködertasche sind nur Köder die ich mit der Rute führen kann und die ich mit der Rute werfen kann. Es gibt für mich keine Wobblerrute oder Spinnerrute oder Blinkerrute.
Und es gibt keine Rute mit der ich ein derart großer Spectrum wirklich schmeißen kann.
Das Wurfgewicht, so meine Therorie, stammt von der Frühzeit der Fliegenfischer. Der Gespließtebauer hat beobachtet, dass sich eine Rute bei einem bestimmten Gewicht optimal verhält. Er konnte ca. 10 meter Schnur in der Luft halten. Bei einer Unterschreitung von 30 % war ihm dies ebenfalls noch möglich. Bei einer Überschreitung von 30 % war ihm dies ebenfalls noch möglich. Eine Aftmaklasse 4 mit 7,8 Gramm Wurfgewicht, hat dann ca. 5 Gramm bis 10 Gramm Wurfgewicht. Und noch immer verhält sich eine Rute, wie damals eine Gespließte. Sie läd sich bei einem bestimmten Gewicht auf. 30 % kann ich überschreiten und 30 % unterschreiten. Geh ich über diese Grenze hinaus,m was jederzeit möglich ist, kann ich nicht mehr gut werfen. Ich halte Wurfgewichtsangaben mit einem dermaßen großem Spectrum schlicht für ?????
__________________ )><(((°> Rodmaker <°)))><( )><(((°> Karl <°)))><(
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22.02.2008 07:23 |
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Es scheint wirklich modern zu sein, solche Wurfgewichtsangaben zu machen.
Die Blechpeitsche war da Vorreiter und schlechtes Beispiel.
Durch das ständige Hochloben dieser Rute wurde diese unsinnige Angabe mit Qualität gleichgesetzt.
Viele Leute haben sich da täuschen lassen.
Manche haben den Pappnasen von Profi-Blinker sogar geglaubt, daß sie gute Fischer seien
Ich habe jetzt nicht alle Videos gesehen (und diese auch nicht ganz), aber das war schon sehr lustig.
Eine sinnvolle Angabe wäre eigentlich nur die Angabe, wann die Rute eine optimale Auslastung der Biegekurve erreicht;
ähnlich wie bei Karpfenruten die lbs-Angabe, die dort aber auch schon bei manchen Herstellern ins Reich der Phantasie übergegangen ist.
In der Praxis habe ich das gleiche System wie Karl mit verschiedenen Boxen und Taschen, die gepackt sind mit verschiedenen Ködertypen ähnlicher Gewichtsklasse, um auf die auftretende Situation reagieren zu können.
Mit einer Rute zu fischen, die für das Ködergewicht oder eine bestimmte Angeltechnik nicht optimal geeignet ist macht mir keinen Spaß.
Die Spin-System II kann man der Beschreibung nachwohl eher ins obere angegebene Wurfgewichtsspektrum einordnen.
Gesehen habe ich den Blank leider noch nicht - vom Hörensagen soll er prima sein. Vielleicht weiß noch jemand mehr.
Waller drillen kann man im Prinzip mit jeder Rute und muß es manchmal auch, wenn einer auf einen für andere Fische gedachten Köder einsteigt.
Dabei ist man aber, neben anglerischem Können, vor allem auf Glück angewiesen.
Und auf das sollte man sich, meiner Meinung nach, nicht verlassen
Bewußt zum Wallerspinnfischen, vor allem im Ausland, würde ich z.B. eine Blechpeitsche nicht einsetzen.
Dazu benötigt man eine Rute, die auch bei größerer Belastung dem Fisch noch Aktion entgegensetzen kann und Reserven hat.
__________________ *
Wer nichts weiß muß alles glauben
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fischerblut: 22.02.2008 19:42.
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22.02.2008 18:30 |
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Pikefin
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Hallo,
möchte das Thema speziell zu dieser Rute noch mal ausgraben. Ich habe mir den SS2-Blank (5-85 WG) gegönnt und baue ihn momentan auf.
Nun steht eine Großbestellung an Wobblern an. Ja, ich weiß, dass die Rute eher eine Gummiflitsche sein soll, doch es werden ihr auch Allround-Fähigkeiten nachgesagt.
Meint ihr, dass sich Wobbler bis 52 g damit noch effektiv fischen lassen? In welchem Bereich würdet ihr das optimale WG dieser Rute sehen? Kein Problem oder die Baits eher etwas leichter fischen...
Viele Grüße!
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23.05.2016 19:46 |
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