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AngelDet
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Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
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Original von Hamiota
Extra für die Gewichtsfetischisten: Ich habe bei meinem Versuch von einem 1,40m Original-Blank 15gr. Lack herunter geholt. |
Das ist doch in der Tat mal ein erstklassiger Messwert, danke!
Ich messe meist nur additiv, nicht wie du hier so extrem subtraktiv.
Bestätigt immer wieder, das Lack in Menge doch ganz schön schwer ist, und sich selbst Rutenaufbauten auf einem gleichen ST fast in solch heftiger Gewichtszahl unterscheiden können.
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10.06.2010 12:41 |
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Polizei110
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Dabei seit: 16.08.2008
Beiträge: 94
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Gasbrenner
.Auf keinen fall.Alles was über 100 grad ist tod für blank. 2 neue kutermesser klingen für 2,10-2,40m länge.90 grad zur blank halten und abscharben bis zum kohlenfaser.
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06.03.2010 17:58 |
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Slotti
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Dabei seit: 20.02.2008
Beiträge: 1.036
Herkunft: Saarland
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Ich nehme mal an die Rute ist schon etwas älter und da war wirklich massiv Lack drauf?
Ich kann mir bei heutigen modernen eingefärbeten Kohlefaserblanks, (CTS, Harrions, Pacbay) nicht vorstellen das man annähernd auf dieses Gewicht kommt.
Ich habe auch schon die ein oder andere Rute abgekratzt und von meinem empfinden waren das vielleicht max. 3-4 gr.
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10.06.2010 12:48 |
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Hamiota
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Dabei seit: 18.01.2008
Beiträge: 944
Herkunft: Erde/EU/D/NRW/Wupper
tal
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von Slotti
Ich nehme mal an die Rute ist schon etwas älter und da war wirklich massiv Lack drauf?...... |
Es handelt sich um einen ziemlich alten Brandungsrutenblank, der scheinbar schon mal überlackiert wurde
__________________ Wenn du willst daß es gut wird mach es selbst
Gruß Georg
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11.06.2010 21:02 |
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AngelDet
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10.06.2010 17:47 |
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Das Problem ist das bindende Harz, in den Blanks, was nicht immens wärmebeständig ist. Beim Entfernen von Bindungslacken, greife ich auch gelegentlich zur Hitze, aber in Maßen. Spitzenringe entferne ich auch mit Feuer. Und ja Kohlefaser als solches , ist bis zu einem gewissen Grade Hitzebeständig, aber irgendwann glüht sie.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
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10.06.2010 13:34 |
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Pleiteangler
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Dabei seit: 09.02.2009
Beiträge: 88
Herkunft: Zanderkant Hamburch
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| Zitat: |
| Wie Georg oben schon schreibt: Wenn man weit darunter bleibt und etwa effektiv im gesamten Material nur 50-70Grad erreicht, passiert nix schlimmes. |
Temperaturen von 50-70 Grad sollte eine Rute schon aushalten. Sie liegt im Sommer ja auch mal im Auto und die Sonne scheint drauf, da wird sie locker mal auf bis zu 80 Grad erhitzt.
Habe noch keinen getroffen der seine Ruten in ner Kühltasche transportiert hat!
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10.06.2010 21:04 |
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PuraVida
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Dabei seit: 08.01.2010
Beiträge: 371
Herkunft: Wien
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Bei 50-70 Grad wirft aber noch kein Lack blasen.
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11.06.2010 01:23 |
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Hamiota
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Dabei seit: 18.01.2008
Beiträge: 944
Herkunft: Erde/EU/D/NRW/Wupper
tal
Themenstarter
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Die Oberfläche des Lacks wird bei der Hitzebehandlung schon heißer, daher die leichte Blasenbildung. Der Blank wird dabei durch die Lackschicht noch etwas isoliert. Aber dann ist absolut Schluß! Mit der Flamme am Blank arbeiten ist und bleibt eine Gratwanderung, die leicht schief gehen kann.
Wenn der Blank zu heiß wird, verliert das Harz die Bindekraft und die Fasern haben keinen Zusammenhalt mehr. Das passiert schon mal, wenn man einen Spitzenring, der mit ungeeignetem Kleber befestigt ist zu stark erhitzen muß um ihn zu entfernen. Beim Abziehen / -drehen zerfasert die Spitze oder knickt ab.
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Gruß Georg
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11.06.2010 20:40 |
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bojuramartin
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Dabei seit: 25.02.2010
Beiträge: 12
Herkunft: Hamburg
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Also wäre Wärme schon Ideal, wenn man da das Fingespitzengefühl nutzt.
Was haltet ihr von Abbeizer?
Kann man so etwas überhaupt gefahrlos nutzen, ohne das der Blank angegriffen wird?
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13.06.2010 11:14 |
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laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
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Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi Blankgriller,
die genaue Temperatur bis zur Blankschädigung kann auch ich nicht genau nennen. Dafür ist die Bandbreite der Harzrezepturen viel zu groß.
In jedem Fall aber wesentlich über 100°C. Wenn also der Lack über Wasserdampf weich genug wird, droht sicher keine Gefahr für den Blank.
Alles Weitere ist eine Gratwanderung. Am ehesten geeignet für die thermische Lackentfernung ist eine Temperatur-regelbare Heißluftpistole.
Das Blank-Harz ist KEIN Thermoplast (z.B. PVC, PETusw.), der bei Erkalten seine ursprünglichen Werkstoffeigenschaften wiedererlangt, sondern ein Duroplast (z.B. Epoxi, Polyester), der bei Erreichen einer bestimmten Temperatur irreversible (nicht rückgängig machbare) Veränderungen erfährt (z.B. Festigkeitsverlust, Versprödung, Zersetzung usw.). Dies geschieht z.T. NICHT sicht- oder fühlbar!!! Der Kohlefaser selbst ist diese (geringe) Temperatur vollkommen schnurz.
In der Regel werden Duroplasterzeugnisse mit Oberflächenbeschichtung bzw unter Verwendung von Trennmitteln (Werkstück/Form) hergestellt, die die Oberflächenbeschaffenheit positiv beeinflussen. Selbst dünne "Beschichtungen" und Oberfächengüte haben Einfluss auf das mechanische (Bruch)Verhalten des Werkstücks (Blank). Dies ist ein Grund, warum ich Blanks mit hinreichender Oberfächenbeschaffenheit nicht lackiere und wenn, dann nur vorher reinige und NICHT anschleife.
Ich versuche mal, genaueres zur Temperaturbeständigkeit üblicher Kohlefaser-Matrix-Harze heraus zu bekommen und poste dies hier.
Gruß vom platten Niederrhein
__________________ Fliegenruten werfen Masse................nicht Klasse!!
http://www.flyran.de
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von laverda: 16.06.2010 18:06.
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15.06.2010 23:07 |
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laverda
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Dabei seit: 10.10.2009
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Herkunft: Linker Niederrhein
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Hi Rutenbauer,
wie erwartet, ist eine halbwegs allgemeingültige Angabe der Temperaturbeständigkeit auch von den mir bekannten Kuststoff-Verarbeitenden Betrieben nicht zu bekommen, zu groß sind die Unterschiede bei individuellen Zusätzen und deren Dosierung.
Allgemein werden GFK Bauteile mit UP-Harzen (ungesättigte Polyester) hergestellt.
Ohne nennenswerte Zusätze beträgt die Dauer-Gebrauchstemperatur bis etwa 50°C Kurzzeitbelastung bis ~ 90°C.
Ruten/Blanks unterliegen jedoch besonderen Belastungen, so dass die Harze mit Zusätzen gemischt werden und diese Angabe NICHT für Ruten/Blanks gilt.
Die 2-K Rutenlacke (z.B. Flexcoat) sind i.d.R. EP Harze (Epoxi) und die Temperaturbeständigkeit von Epoxi kann ebenfalls mit Zusätzen bis weit über 200° C gesteigert werden.
Insofern ist die thermische Entfernung von Rutenlacken stets "unberechenbar", da ich zu keiner Zeit sicher sein kann, ob nun der Lack oder die Rute eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweist.
Ich habe testweise gestern ein Reststück einer "geschlachteten" Shimano-Rute über 30 min gekocht (100° C) und es hat sich weder beim Lack noch beim Blank per Kratztest irgendeine Veränderung feststellen lassen.
Gruß vom platten Niederrhein
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17.06.2010 09:27 |
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