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Zum Ende der Seite springen Umbau Lightpilk zur schweren Spinne
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hubi hubi ist männlich
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Umbau Lightpilk zur schweren Spinne Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, wie ich in meiner Vorstellung schon geschrieben habe, hier die Fragen zu meiner Norwegenpeitsche.
Ich habe eine Penn Squadron Pilk mit einem angegebenen Wurfgewicht von 80-140 g und einer Länge von 3,00 m. Laut Vermessung nach der 15°-Power-Methode hat sie einen Wurfgewichtsbereich von 28-83 g, was sich nach meiner Erfahrung damit auch gut deckt, nen 70g-Pilker wirft man locker von Norwegen bis Island und kleinere Gummifische (10 cm mit 7-Gramm-Kopf kann man millimetergenau in Lücken platzieren. Also gar nicht schlecht der Stecken. Ich fische damit am heimischen Baggersee Gummis zwischen 10 und 20 cm, wenn ich am Salzwasser bin wird eh nur noch mit der Fliege auf Mefo gefischt.
Heute ist mir eine Ringeinlage rausgefallen, weiss der Geier warum, habs erst später gesehen. Einen passenden Ring hab ich mir bestellt und werde den schnellstmöglich anwinden, jetzt wo die Raubfischsaison so langsam in die Gänge kommt. Langfristig jedoch bin ich am überlegen, die Rute konsequent zu einer schweren Spinnrute mit entsprechender Beringung aufzubauen. Aktuelle Beringung ist 5+1, da ich aus einem anderen Aufbau aber gute Erfahrungen mit dem Fuji KR-Concept habe schwebt es mir vor, die Rute ebenso zu beringen. Die Frage ist, welche Ringgrössen, wieviele Ringe und welche Abstände soll ich wählen? Einsteg oder Zweisteg (aktuell Zweisteg)?
Danke für die Antworten!
05.11.2018 00:02 hubi ist online E-Mail an hubi senden Beiträge von hubi suchen Nehmen Sie hubi in Ihre Freundesliste auf
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RE: Umbau Lightpilk zur schweren Spinne Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi hubi,

bin mir jetzt gar nicht so sicher wie ich anfangen soll. Vl. geht es anderen auch so.....

Ohne jetzt den Blank genau zu kennen, würde ich sagen, außer Du willst jetzt üben und bastelst gerne, aber ich würde nicht so viel Mühe und Zeit rein stecken.

Warum, weil ich glaube, dass Du für den Bereich Spinnfischen wirklich was Optimaleres findest. Die Rute ist mit fast 280 gr ja schon eher ne BigBait Rute, obwohl sie nur bis 80 gr werfen kann, lt. Deinen Messungen. Was ein Hinweis auf das Material ist, sicherlich kein hochmodellierteste Carbon mit guter Rückstellkraft, Feinfühligkeit oder Schnelligkeit, was heutige gute Raubfischruten ausmachen. 3m wären mir auch eher unhandlich und zu kopflastig, nichts womit ich persönlich den ganzen Tag angeln wollte. Ruten in der WG Klasse und etwas kürzer, können um die 200 gr aufgebaut werden.

Auch aus dem Grund ist ein KR System nicht notwendig, weil die Vorteile nicht ausgenutzt werden können. Persönlich würde ich an einer schweren Spinne auch kein KR verbauen, sondern eher nach NGC arbeiten, so könnte man dann den Starter zweibeinig nehmen, vl. auch noch den folgenden Ring und danach auf Einbeiner umstellen.

Nur so mein Gedanke.... aber wie es beliebt :-).

PS ich habe die 15 Grad Messung immer in den Zusammenhang mit Fliegenruten gebracht, eine Spinnrute würde ich mit der 90 Grad Methode checken, aber gerne lerne ich dazu!

Liebe Grüsse Bernd
05.11.2018 14:02 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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hubi hubi ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von hubi
RE: Umbau Lightpilk zur schweren Spinne Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Danke für Deine Antwort. Klär mich mal auf: Was ist NGC?
Die 15°-Messung für Spinnen hat Theo Matschewski auch auf der Seite, nach der bin ich vorgegangen. Ist auch das einzige Messsystem, welches ich kenne. Wie geht die 90°-Methode?
05.11.2018 17:29 hubi ist online E-Mail an hubi senden Beiträge von hubi suchen Nehmen Sie hubi in Ihre Freundesliste auf
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RE: Umbau Lightpilk zur schweren Spinne Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von hubi
Danke für Deine Antwort. Klär mich mal auf: Was ist NGC?
Die 15°-Messung für Spinnen hat Theo Matschewski auch auf der Seite, nach der bin ich vorgegangen. Ist auch das einzige Messsystem, welches ich kenne. Wie geht die 90°-Methode?


NGC = New Guid Concept, wurde von Fuji entwickkelt wie auch das KR Concept, guckst Du hier: http://merricktackle.com/tips/guidesfromcatalog.pdf

Steht für eine gleichmässige Verteilung der Ringe auf dem Blank, hier setzt man zur traditionellen Beringung (s. Deine Penn Rute) auf mehr aber kleinere Ringe.

KR ist eine Weiterentwicklung mit dem Ziel noch weniger Gewicht auf das Spitzenteil zu bringen, da man den Schnurverlauf vom Starter weg noch schneller reduziert, um möglichst schnell auf kleine (Micro) Ringe zu kommen. Das macht besonders Sinn bei leichten Ruten, sehr schlanken Blanks. Angeblich soll man mit dem Konzept auch weiter werfen können, das konnte ich noch nie testen, weil ich sonst zwei gleiche Ruten hätte aufbauen müssen mit unterschiedl. Ringkonzepten.
http://merricktackle.com/tips/KR-concept...ment-charts.pdf

Im Forum kannst Du aber auch die Suchfunktion benutzen, da gibt es viele Hinweise der lieben Kollegen.

90° Grad Messung: man belastet den Blank mit einem Gewicht bis die Spitze einen 90° Winkel zum Handteil zeigt. Die Messmethode kommt meine Wissens nach aus dem Bereich der Karpfenruten die nach lb (Pfund, 1 Pfund = 0,453kg) gekennzeichnet werden. Pro einem lb rechnet man dem Blank dann ein WG von 30gr zu. Werden also ca 900gr benötigt, um den Blank in einer 90° Auslenkung zu bringen, hat eine solche Rute ein max. WG von 60 gr.. Das deckt sich sehr gut mit meinen Erfahrungen.
Probier mal und dann sage mal Bescheid, ob Du nunw as anderes raus kriegst. Täte mich interessieren :-).

LGB
05.11.2018 18:25 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Reinhard 02 Reinhard 02 ist männlich
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Hallo Hubi,

die Einwände von Bernd sind einerseits richtig, anderseits finde ich aber den Neuaufbau alter oder liebgewonnener Ruten eine gute Sache.

Daher werde ich mal eher von der praktischen Seite was zu deinem Vorhaben sagen:

Wenn man an einer Rute die Anzahl und Abstände der Ringe ändert, bekommt man häufig unschöne Stellen, wo die alten Ringe saßen.

Um das zu vermeiden, müsstest du den ganzen blank abschleifen und eventuell (ist aber nicht nötig) neu lackieren.

Wie weit eine solche Länge als Spinrute sinnvoll ist oder nicht hast du ja schon selber erfahren.

NGC oder KR machen machen bei der Rute wirklich nicht so viel Sinn, vor allem, wenn du statt 5+1 dann zB. 10+1 verbaust, wäre der Gewichtsvorteil noch geringer.

Ich würde die Rute neu aufbauen, aber die alte Ringanzahl beibehalten und nur auf leichtere Ringe umsteigen.
Vielleicht auch einen neuen Griff draufbauen.

Das momentane Gewicht finde ich für eine 3m Pilkrute nicht schlecht, sie hat ja einen Vollgriff, oder?

Reinhard
05.11.2018 19:34 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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Hm, das Argument, sie sei kopflastig stimmt schon, der Balancepunkt liegt sehr weit vor der Rolle. Austarieren mit Gewicht scheidet daher schonmal aus, würde deutlich zu schwer werden.
Ich werde jetzt zunächst den neuen Ring anwinden, der zwar farblich vermutlich nicht ganz passen wird, aber zumindest die Einsatzfähigkeit wäre jetzt wieder hergestellt. Und dann drüber nachdenken, ob ich die lasse wie sie ist und mir eine schwere Spinne komplett neu aufbaue.
06.11.2018 22:04 hubi ist online E-Mail an hubi senden Beiträge von hubi suchen Nehmen Sie hubi in Ihre Freundesliste auf
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Das Argument mit den unschönen Stellen dort, wo die Ringe dran waren, sticht. Anbei ein Bild der Reparaturstelle vor dem Lackieren.

hubi hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
IMG_9649_CR2_embedded.jpg

09.11.2018 07:23 hubi ist online E-Mail an hubi senden Beiträge von hubi suchen Nehmen Sie hubi in Ihre Freundesliste auf
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Reinhard 02 Reinhard 02 ist männlich
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Versuche in Zukunft, die "Kratzungen" an der Stelle so kurz wie möglich zu halten, dann sieht es besser aus, du musst nicht so weit überlackieren.
Beim Wegkratzen des alten Bingungslckes immer außen ansetzten und den Schaber Richtung Ringmitte bewegen.
Andersrum schiesst man leicht übers Ziel hinaus und muss unnötig viel überlackieren.

Reinhard
09.11.2018 11:06 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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