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Rutenbauforum » Blanks » Spinnrutenblank » Der ultimative leichte Blank für Zander » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der ultimative leichte Blank für Zander
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Gerd
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Der ultimative leichte Blank für Zander Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach dem ultimativen Blank zum Zanderangeln mit Gummis. Ja, ich habe die SuFu benutzt und ja - da gab es auch Treffer, der letzte passende Threat ist allerdings bereits aus 2015, sicherlich hat sich da einiges getan.

Zur Situation: Zur Zeit fische ich die Fireneedle2 in 229 cm und 5-40 g, ein sicherlich sehr taugliches Teil. Allerdings - so meine Meinung- geht da noch was in Sachen Feinfühligkeit und Steifheit. Bei jedem Anhieb habe ich das Gefühl, dass erstmal ein paar cm ins Leere gehen, bis die Power einsetzt. Sicherlich könnte ich das mit einem derben Prügel ausgleichen, genau das möchte ich jedoch nicht.
Ich will mal so sagen - die FN erfüllt den Wunsch zu 90 Prozent - die restlilchen 10 Prozent sind hier jetzt die Herausforderung.

Die Rute soll ausschließlich im Rhein und Main zum Einsatz kommen, gefischt werden Köpfe bis maximal 14g, in der Regel 7 bis 10 g, Köder sind die üblichen Verdächtigen, schlanken Gummis in maximal 5 inch. Die Länge soll maximal 230 cm sein, lieber wären mir 210 cm. Ganz wichtig ist mir ein unlackierter Blank.
Der Preis sollte für Vorschläge erstmal kein Thema sein, sicherlich werde ich schlussendlich Kosten / Nutzen abwägen (müssen). Ich hoffe auf zahlreiche Antworten, was wäre denn unter diesen Voraussetzungen Eure erste Wahl ?

Beste Grüße
Gerd
18.09.2019 15:02 Gerd ist offline E-Mail an Gerd senden Beiträge von Gerd suchen Nehmen Sie Gerd in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der ultimative leichte Blank für Zander Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Servus,
für Köder im genannten Bereich von 7g - 14g wäre der Fishing Art Kraag XF in 8,6ft mit 30g ideal. Hab den selber erst kürzlich aufgebaut. Evtl. meldet sich ja noch unser FA- Verfechter Nr. 1, der Bernd dazu, denke die Blaas XF in selber Gewichtsklasse ist noch nen Ticken schneller/härter in der Spitze wobei ich den o.g. Kraag XF schon spitze finde...
Gruss, Sepp

__________________
Nach verwirrt verwirrt verwirrt kommt hoffentlich Daumenhoch4
18.09.2019 15:48 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Hi Gerd,
der Sepp hat dir sehr guten blank empfohlen und auch Bernd wird sich melden, ob Blaas - Kraag oder Hers mit dem blanks wirst du nicht falsch machen Zweidaumenhoch habe alle drei und momentan Fische ich die Hers 30 7’ft in deine wunsch länge und mir gefällt sie sehr aber wenn wobbler oder als Allrounder haben willst ist die Kraag besser , das gute dabei ist das du bei allen drei deine wunsch länge finden wirst und einem anderen Thread habe ich ein wenig die blanks beschrieben diese hier:

Blaas und Kraag in XF und die Hers in XXF Zweidaumenhoch



Kraag: wenn man eine Rute sucht mit spitzenaktion und stärkeren Rückgrat-Allrounder mit breitbandiges wg auch für wobbler geeignet liegt bei derer goldrichtig!

Hers: wenn man was spitzenbetontes welche bei belastung mit mehr biegevermögen und elastischer nach hinten als Kraag und unvergleichbar außgewogenes federleichteres-filigranes und giftigeres in kurzen längen für Barsch und leichtere Zander Rute sucht nur für Gummi und kleinzeug ( Ausnahme die stärkere 40er ist für Mittel bis Große Zander perfekt ) nicht unbedingt für wobbler ist hier auch richtig!

Blaas: wenn man eine jige sucht mit etwa kräftigere spitze welche keine fehler erlaubt beim Anhieb setzen auch in der entfernung dazu durchgehenden Aktion und versprochen drillspas bei etwa kräftigeren Fische als bei anderen zwei oben ist hier auch super richtig!

Von der Rückstellung schnelligkeit ist schwer das mit Auge war zu nehmen da alle schnell genug sind wobei die Hers etwas schneller schein zu sein das habe ich festgestellt beim crankbaits reinkurbeln die Kraag war nicht so wie die Hers wie eine Rasierklinge aggressiv obwohl noch feinere spitze hat und das hat auch mit HA Daten zu tun da die noch hochmodulierter ist!

Ich habe mich bemüht so genau wie möglich die unterschiede von dere drei zu beschreiben und je nachdem was für länge und wg könnte ein bisschen abweichen von meine Beschreibung aber zu 90% trifft das zu!!



Du musst nur entscheiden welchen blank Aktion Charakter haben willst Daumenhoch2

Ich hoffe dir geholfen zu haben

Freundliche Grüße Pren

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Einsteiger: 18.09.2019 17:03.

18.09.2019 16:59 Einsteiger ist offline E-Mail an Einsteiger senden Beiträge von Einsteiger suchen Nehmen Sie Einsteiger in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der ultimative leichte Blank für Zander Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@ Sepp, danke für den roten Teppich Applaus Lachen-5 passiert mir nicht alle Tage

@ Gerd, das mit dem ultimativ, das ist heikel. Ich bin absoluter Fan der Fishing Art Blanks und fische die fast nur noch (1 Dropshot von CMW habe ich noch daheim). Für mich ist es die Mischung aus allem.

Mich hatte von Anfang an die Steifig- und Schnelligkeit der Blanks angemacht. Die Rückmeldung ist ebenfalls gut (wobei mir das ultimativ schwer fällt/ es gibt da durchaus auch andere gute Blanks), die Übertragung im Drill ist extremst gut. Habe schon oft gedacht der Fisch wäre größer Augenzwinkern .

Bei den Gewichten/ Ködern gibt es bei FA drei Möglichkeiten,
Kraag XF mit 30gr,die Sepp schon genannt hat, gerade in der Länge, die Du willst ein schön straffes Teil
Blaas XF 25gr, wobei ich hier von der 25er auf die 35er selbst umgesattelt bin/ was daran lag, dass ich aber auch oft über 15gr hoch muss. Fische ich im Nahbereich in den Kanälen mit 5-10gr und 3-4inch, dann kommt sogar meine 17er auf Barsch und Zander zum Einsatz
Hers mit 30gr

Blaas polarisiert, ist keine typische Jigge (wie so allg. üblich bekannt), hat einen sehr schlanken Blank, eine etwas dickere Spitze als Kraag und Hers und ist in der Aktion durchgängiger
Hers ist sehr spitzenbetont, die Spitze deutlich nachgiebiger, aber hat trotzdem ein kräftiges Rückgrad
Kraag ist etwas nachgiebiger im vorderen Bereich als Blaas, das Rückgrad ist dafür stärker, trotzdem macht auch sie nicht im Drill zu (genauso wie Hers), sondern arbeitet unter Last sehr gut mit. Ein sehr guter Freund fischt sie in 8,6f, wenn er nicht genau weiß was so passiert bzw. er keine 20gr Köppe nutzen muss. Ein guter Barsch macht schon Bock, ein guter Zander ist kein Problem und auch einen guten Hecht kann sie meistern. Einen Rheinlachs hatte er auch die Tage beim Zanderangeln drauf, das war aber mehr ein Luftkampf :-).

Die FN 90 hatte ich selbst mal, die FN 60 vom Freund gefischt und die 40er in der Hand. Die Blanks sind sehr gut, Aktionsverhalten (bis auf die 60 er XFast) durchaus Richtung Blaas, wobei mir die 40er für diese Anwendung schon zu schwach wäre. Würde sie aber etwas schwächer als Blaas 25 einschätzen. M.M. nach verständlich, dass Du beim Zanderfischen zu wenig Wumms hast.

Ich habe gerade noch eine 7,6f bis 30gr Kraag XF rumstehen, die ich einem Kollegen nächste Woche mit zum Bodden hoch nehmen. Das wäre meine erste Wahl, feine Spitze für die 7gr und genügend Kraft für das 5er Gummi (nehme an, Du fischt eher schlanke Köder oder?) Mit einem Fox Pro Shad in 12,5 cm würde ich dann schon eher Richtung Kraag 37 gehen oder alternativ Blaas 35.

Ach ja, unlackiert sind sie, alle sehr leicht und Ersatzteile bekommst Du auch nach Jahren.

LGB
18.09.2019 17:04 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Das ist mal wieder ein interessanter thread.

Gerd sucht einen blank, der einerseits feinfühlig sein soll - was meinst du damit? aber trotzdem genügend Rückgrat besitzen.

Beste Bisserkennung/ Erfühlung? Dann brauchst du eine eher harte Spitze, die nichts schluckt durch mitgehen/verbiegen.
Oder feinfühlig in Richtung optischer Erkennung - dann muss die Spitze mitgehen - also weiche Spitze.

Du möchtest eine Spitze, die beim Anhieb nicht erst ins Leere geht - also nicht zu weich, sondern eher hart.

Dann kommen Empfehlungen zu den verschiedenen Fishing Art blanks.

Die gibts in 3 verschiedenen Aktionsvarianten und alle sollen für die Ansprüche von Gerd taugen?? Hä?

Ich habe die Erfahrung gemacht, das eine steife Spitze mit gleichzeitig geringem Eigengewicht das beste Gefühl vermittelt, man fühlt jeden kleinsten Zupfer, jeder Krautstengel haut deutlich rein, weil die Spitze halt nicht nachgibt.

Wenn man das jetzt mit einem nicht unötig starken Rückgrat verbinden möchte, braucht man ein relativ nachgiebiges HT - also im Endeffekt eine eher durchgehende Aktion.

Das wäre bei FA dann die Blaas - übrigens, Pren, warum erlaubt eine eher harte Spitze keinen" Fehler beim Anhieb"?
Schnurbruch, Ausschlitzen des Hakens?
Meine CNC fällt extrem in diese Kategorie - harte Parabolik, aber sie hat mir bisher keine Probleme beim Anhieb beschehrt.

Warum soll die Blaas keine typische Jigge sein, Bernd?
Du meinst doch das Fischen mit Gummiködern, oder?

Gerade da möchte ich eine sehr direkte fühlbare Rückmeldung haben - also harte Spitze.
Denn man fischt ja recht viel mit weniger gespannter Schnur.

Und diese harte Spitze soll die Blaas doch haben.

Als die ersten Gummiköder - Twister- auf den Markt kamen, gab es von diversen Firmen spezielle Twisterruten. Die hatten alle eine sehr weiche Spitze, die einen Biss optisch gut gezeigt haben, aber keine gute Rückmeldung in der Rutenhand hatten, da die Spitze zu viel durch ihre Nachgiebigkeit verschluckte. Ein großer Renner waren diese Ruten nicht!

Heute würde man sie eher als Winkelpicker einsetzen.

Lange Rede- kurzer Sinn: Gerd, du musst deine Feinfühligkeit definieren - ich nehme mal an, du meinst die Rückmeldung in der Rutenhand, oder?

Gepaart mit möglichst viel Rückgrat - aber kein steifer Prügel - dann bleibt eigentlich nur ein eher parabolische blank übrig = kräftige Spitze aber trotzdem noch irgendwo Aktion und das wäre der Beschreibung nach die Blaas.

Aber das alle 3 Serien von FA gleich gut das Problem von Gerd abdecken sollen( nimmms nicht persönlich Pren) Denken1 Denken1 Denken2 Denken2 Denken2

Mal eine grundsätzliche Frage: Welche Aktion bringt einen Anschlag besser durch: Eine moderne schnelle Parabolic mit harter, unnachgiebiger Spitze (CNC) und dafür etwas nachgiebigerem Rückgrat oder eine Rute mit "feinfühliger Spitze" (und daher erstmal nachgiebiger) und dafür härterem Rückgrat?

Reinhard

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Reinhard 02: 18.09.2019 21:21.

18.09.2019 21:19 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Reinhard,

ja, das stimmt.
1. bin ich zum grössten Teil Deiner Meinung. Du hast mnich vor Jahren durch Deinen Beitag zur CTS CNC inspiriert und ich habe mir damals den CNC Blank in 9f und mit 60(oder65) gr WG angeschafft.
Ich mag schlanke Blanks und fand auch Deine Erklärung nachvollziehbar, letztendlich habe ich auch diese Erfahrungen mit der harten Spitze gemacht. Nur fand ich den Blank hinten rum zu wenig kraftvoll und auch zuwenig breitbandig, ich meine der Durchmesser der Rute hatte vorne 2,3mm und das fand ich für meine Rheinfischerei nicht optimal. Die 40er, die ich mir dann auch anschaffen wollte, war mir dann zu schwach als Allroundtalent.
Ich habe dann die Blaas in die Hand bekommen, vom Prinzip her änlich, aber für mich persönlich ausgewogener, feinfühliger, mehr Kraft im letzten Drittel. Dieser Blanktyp ist bis heute mein Hauptbestandteil bei meinen Raubfischruten. Blaas 12, 17, 25, 35, 50 und 70zig. Die Blaas 25, die ich mir damals zur Ergänzung der CNC in 8f gekauft habe, ist wieder weg, weil sie mir für meine Art der Fischerei zu schwach im Handteil war, die Blaas 35 hatte sie ersetzt und damit bin ich sehr happy, nach wie vor. Das 25gr Modell fische ich in 7f vertikal, sehr geil. Ich kann die Leute nicht verstehen, die eine Spitzenaktion vertikal wollen, da kriegt man so wenig mit...
2. Zu Deiner Frage, warum es nicht keine typische Jigge ist und warum ich das gesagt habe? Schon damals hat CNC sehr stark polarisiert, auch heute ist es noch so, auch wenn es sich schon etwas geändert hat, dass die Meisten unter einer Jigge einen XFast Taper mit nachgiebiger Spirtze verstehen. Das wird von so vielen Profis auch immer wieder so in den Medien dargestellt und das ist grundlegend falsch, eine Zanderjigge muss so nicht sein, s. Blaas oder CNC.
3. Allerdings, so habe ich in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, gibt es einfach unterschiedliche Geschmäcker und dabei kann man sich auch schon das ein oder andere gut einbilden. Manche können sogar die Farbe vom Kieselstein bei 70 m Entfernung mit ihrer Wunderrute erkennen.
4. Kennst Du die Blanks von FA? Ich glaube, dann wäre es gut zu verstehen was ich meine, es ist ja so schwierig sich über die Eigenschaften der Blanks zu verständigen und zu erklären. Im Vergleich zur Blaas ist die Hers/ Kraag vorne etwas schlanker, im Durchmesser spreche ich je nach Typ von ca 0,2mm, im Butt hast Du je nach Blank und Länge 1 oder 1,5mm, vl. auch noch mal 2mm. Die Abstufung ist nicht krass, sondern sehr moderat, trotzdem verändert sich die Aktion des Blanks.
Sepp hatte, meine ich, bei der ersten Kraag geschrieben, dass die Kraag gar nicht spitzenorientiert sei oder nachgiebig, sorry, habe das nicht mehr genau im Kopf. Das ist auch so, würde man die ein oder andere Rute von XY dagegen halten. Trotzdem ist Blaas vorne stabiler und geht eher, schneller in die Progession als Kraag.
Da ich ja schon so manche Rute von FA aufgebaut und auch gefischt habe, stelle ich auch fest, dass nicht jedes Modell, unabhängig vom WG und Länge gleich funktionieren.
Persönlich würde ich mich immer wieder für Blaas bei der Zanderjiggerei entscheiden, nur nicht bei jeder Länge und bei allen WG. Besonders jetzt bei der konkreten Anfrage von Gerd, hier sehe ich tatsächlich die Kraag vor der Blaas. In der Länge von 7 oder 7,6f könnte sogar noch die Kraag 19 gehen, aber 10gr + 5inch sind ev. grenzwertig, daher die Empfehlung eher die 30ziger einzusetzen.
5. Zur Hers, im Vergleich zur Blaas ein XFast Taper und sehr spitzenbetont und auch mit einer sehr feinen Spitze. Eigentlich nicht mein Typ, aber ich habe es nicht bereut sie mir zu holen.
a. in der Länge von 8,6 oder 9f ist der Blank sehr sehr ausbalanciert, das Beste was ich in der Hand hatte, ever. Ja, die Spitze gibt deutlich mehr beim Jiggen nach, im Vergleich zur Blaas geht etwas Energie verloren. Trotzdem hat die Rute eine sehr hohe Feinfühligkeit, ich vermute das liegt an dem 46T Material, das leitet sehr gut, finde ich. Gerade, wenn man eher leicht fischt, kann man gerade mit diesem Blanktyp immer noch gut fühlen. Ich erkläre das mit der Entspannungsphase und das Weiterleiten dieser Rutenaktion bis ins Handteil. Das gilt für das 40gr Modell, das ist die schwerste Rute im Programm und ich nutze die Rute sehr gern vom Ufer. Trotz des steileren Blanks arbeitet der Blank bis ins Handteil, das wiederrum liegt an der dünnen Wandung, der Durchmesser ist zwar höher, aber das Material auch dünnschichtiger. Damit ist Hers das leichteste Modell aus der Reihe.
Von dem 20gr Modell war ich anfangs enttäuscht, mittlerweile ist das meine Barschrute, wenn ich mit 2-3inch und 5-10gr angele. Genügend nachgiebig im Barschdrill und genügend Kraft auch für einen guten Zander, allerdings empfehle ich Hers 20 nicht unebdingt für weite Distanzen.

Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.

Deine Aussage, dass Gerd sich vl. noch genauer ausdrücken muss, ist gut. Jeder versteht ja auch etwas anderes unter einer Rutencharakteristik.

P.S. die Kraag XF 30 als Zweiteiler wiegt 50gr, mein Kollege hat sie sich zum leichten Zanderangeln am Bodden vom Boot ausgesucht. Meiner Einschätzung nach kann sie bis 15 gr hoch und schlanken 5 inch Shads.

LGB
18.09.2019 22:47 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Gerd
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Themenstarter Thema begonnen von Gerd
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Na das geht ja ab hier, tolle Postings, die mir hoffentlich weiter helfen Daumenhoch4

Zitat:
Original von Reinhard 02

Gerd sucht einen blank, der einerseits feinfühlig sein soll - was meinst du damit?

Beste Bisserkennung/ Erfühlung? Dann brauchst du eine eher harte Spitze, die nichts schluckt durch mitgehen/verbiegen.
Oder feinfühlig in Richtung optischer Erkennung - dann muss die Spitze mitgehen - also weiche Spitze.

Du möchtest eine Spitze, die beim Anhieb nicht erst ins Leere geht - also nicht zu weich, sondern eher hart.



Genau das meine ich - harte Spitze, stete Kontrolle über den Köder.Halt feinfühlig. Optische Bisserkennung brauche ich nicht, da habe ich die Schnur im Auge. Außerdem bin ich meistens im Dunklen unterwegs.

Zitat:
Original von Reinhard 02
Lange Rede- kurzer Sinn: Gerd, du musst deine Feinfühligkeit definieren - ich nehme mal an, du meinst die Rückmeldung in der Rutenhand, oder?


Genau die und sonst nix.

Zitat:
Original von Einsteiger
Kraag: wenn man eine Rute sucht mit spitzenaktion und stärkeren Rückgrat-Allrounder mit breitbandiges wg auch für wobbler geeignet liegt bei derer goldrichtig!


Nein, ich möchte keinen Allrounder, einzig und alleine Gummis sind hier die Waffen der Wahl.

Zitat:
Original von Einsteiger
Hers: wenn man was spitzenbetontes welche bei belastung mit mehr biegevermögen und elastischer nach hinten als Kraag und unvergleichbar außgewogenes federleichteres-filigranes und giftigeres in kurzen längen für Barsch und leichtere Zander Rute sucht nur für Gummi und kleinzeug ( Ausnahme die stärkere 40er ist für Mittel bis Große Zander perfekt ) nicht unbedingt für wobbler ist hier auch richtig!



Das liest sich richtig lecker und hat ein sehr gutes Argument - Giftig, so will ich den Blank.
Meinst Du den Hers II SLR Nano Spinn (Rutenbau Bochum) ? Was anderes gibt google nämlich bei der ersten Schnellsuche nicht her.
Zitat:
Original von Einsteiger

Blaas: wenn man eine jige sucht mit etwa kräftigere spitze welche keine fehler erlaubt beim Anhieb setzen auch in der entfernung dazu durchgehenden Aktion und versprochen drillspas bei etwa kräftigeren Fische als bei anderen zwei oben ist hier auch super richtig!


Was genau meinst Du mit 'keine Fehler erlaubt' ? Ich denke, dass ich nen richtigen Anhieb gerade noch so hin bekomme Zunge raus
Den Blank siehst Du also als etwas weicher und mit durchgängiger Aktion an ? Drillspaß ist beim Zandern ja eigentlich sekundär, dafür hab ich meine anderen gestreiften Freunde großes Grinsen

Jetzt bin ich noch am sortieren der anderen Antworten, lese aber auch gerne noch weitere Meinungen und Beiträge.
19.09.2019 06:36 Gerd ist offline E-Mail an Gerd senden Beiträge von Gerd suchen Nehmen Sie Gerd in Ihre Freundesliste auf
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Möglicherweise führen einige Aussagen eher zur Verwirrung anstelle zur Aufklärung, da hier viel persönlicher Geschmack mit rein kommt. Ich kann das bei mir nicht ausschließen :-), versuche aber möglichst neutral zu bewerten.

Alle drei FA Modelle sind aus hochmodellierten Carbonfasern hergestellt, die Blanks sind alle extrem giftig und schnell, dabei aber kein unnachgiebiges Brett, sondern sehr aktionsfreudig über das Spitzenteil hinaus. Nur setzt die Biegung bei Blaas eher ein als bei Kraag bzw. Hers. Während Hers schon beim Anjiggen nachgiebt, macht das Kraag etwas weniger und Blaas am wenigsten.

Die Blaas ist weder weich oder weicher, genauso wenig wie eine Hers giftiger ist als X oder Y.

Bei Hers wird im Gegensatz eine 58msi Matte als Basis verbaut, bei den anderen Beiden eine 50msi Matte. Hers ist von der Wandstärke am dünnsten, da man mit höher modellierten Matten bei weniger Materialeinsatz die gleiche Steifigkeit und Stabilität erreichen kann wie bei geringer modellierten Typen. Damit ist Hers die Leichteste vom Gewicht im Trio, wir sprechen hier von ca 10% Gewichtseinsparung. Ob ein Blank 45 oder 50 gr wiegt ist vermutlich relativ unrelevant, m.M..

Ich schaue mir immer gerne die Durchmesser der jeweiligen Blanktype mit an, bevor ich konkret empfehle. Bei den annähernd vergleichbaren WG und einer Länge von 7,6f ergibt sich folgendes Bild:

Blaas XF 25 1,6mm/ 11,1mm, aus Erfahrung weiß ich aber, dass Blaas häufig eher 0,1 -0,2mm dicker im der Spitze ausfällt im Vergleich zu den Angaben
Kraag XF 30 1,6mm/ 12mm
Hers 30 1,5mm/12,3mm

Schaut man das Datenblatt der FN 40 in 228cm an, dann findet man 1,7mm/ 11,5mm und 58gr. Das geht eher Richtung Blaas als Kraag oder Hers. Aus dem Grund habe ich geschrieben und das ist nach meiner Erfahrung auch so, dass die Aktion einer Blaas vergleichbar zur FN ist, allerdings eine Tick steifer, straffer und noch schneller. Während die WG Angaben der FN Modelle höher sind als man real nutzen sollte, kann man eine Blaas eher mit mehr als weniger WG belasten als sie gelabelt sind.

Anhand der Wünsche von Gerd war daher klar, dass es in seinem Fall eher keine Blaas werden sollte, auf der einen Seite möchte er schon eine steife und schnelle Rute, aber mit mehr Power, um den Anhieb zu setzen, gleichzeitig soll die Rute nicht zu heavy sein, da er relativ leicht fischt. Wenn sein Ködergewicht also 10gr aufwärts + Shad gewesen wären, dann hätte ich zur Blaas XF 35 geraten, aber so kam für mich nur Kraag XF 30 in Frage, da die Hers einfach in der Spitze zu nachgiebig ist und auch im Vergleich zur Kraag 30 weniger Power entwickelt (s. dünnere Wandstärke).

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht ganz verwirrt. So, ich glaube ich habe genug Input gegeben, bin jetzt mal raus. Aber per PN stehe ich zur Verfügung.

LGB
19.09.2019 09:03 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Servus,
also wenns ums Gewicht geht, ist dier HERS m.M. nach einsame Spitze.
Ich habe mir den 30g Blank in 8,6ft aufgebaut. Die fertige Rute hat 92g!! Das ist ein Hauch von nichts der noch dazu perfekt ausbalanciert ist. Als Rolle habe ich eine 2500er Stradic Ci4.

Für mich ist das die perfekte Zander Rute um sehr leichte Köder an der Donau mit der Strömung zu fischen, da hier die Bisse oft sehr zaghaft und kaum fühlbar erfolgen. Du bekommst sie an der Rute aber sicher mit und sie hat etwas mehr Rückrat als eine Blaas. D.h. ich hab die Sensibilität um leichte Köder fischen zu können und dann aber das Rückgrad das ich an der Donau benötige.

Für schwerere Köder setze ich die Blaas 35g ein. Ein absolutes Arbeitstier mit dem ich auch schon Hechte bis 110cm ausgedrillt habe. Zum Jiggen und Faulenzen meine Rute der Wahl. Ich hab die Rute schon sooo massiv gequält - es ist wirklich unpackbar was die wegsteckt!

Die restlichen Ruten wie Nitro, SS3 in verschiedenen Ausführungen stehen leider nur noch im Keller...

Warum schreib ich das?
Ganz einfach - wenn du irgendwie die Möglichkeit hast die Blanks / Ruten in die Hand zu nehmen, dann mach das. Es geht so viel über eigene Vorlieben und das Einsatzgebiet. Notfalls lass dir mehrere Blanks zuschicken und entscheide dich!

Lg, Michael
19.09.2019 09:47 fishmike ist offline E-Mail an fishmike senden Beiträge von fishmike suchen Nehmen Sie fishmike in Ihre Freundesliste auf
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Danke für deine Ausführliche Antwort, Bernd!

Ein paar Anmerkungen:
Ich hatte schon von jeder FA Serie mal den ein oder anderen blank in der Hand, habe aber noch keine von denen gefischt.

Ob ein blank 45 oder 50gr wiegt kann extrem relevant sein - oder vernachlässigbar.
Es kommt vor allem auf die Verteilung des Gewichtes an!

Material: Das ist ein interessanter und wichtiger Faktor heute.
Durch die immer höher modulierten/gepressten usw. Materialien bekomme ich eine hohe Härte bei immer weniger Gewicht zustande.

Ich werde mit einer alten IM6 Matte, egal mit welchem Konus ich arbeite, nie die Feinfühligkeit und das Weiterleitungsvermögen moderner Matten hinbekommen, da einfach mehr Masse anfällt.

Extreme Spitzenaktion mag ich nur an meiner Winkelpicker großes Grinsen .

soweit erstmal, ich muss weg.

Reinhard
19.09.2019 10:25 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Reinhard 02
Danke für deine Ausführliche Antwort, Bernd!

Ein paar Anmerkungen:
Ich hatte schon von jeder FA Serie mal den ein oder anderen blank in der Hand, habe aber noch keine von denen gefischt.

Ob ein blank 45 oder 50gr wiegt kann extrem relevant sein - oder vernachlässigbar.
Es kommt vor allem auf die Verteilung des Gewichtes an!

Material: Das ist ein interessanter und wichtiger Faktor heute.
Durch die immer höher modulierten/gepressten usw. Materialien bekomme ich eine hohe Härte bei immer weniger Gewicht zustande.

Ich werde mit einer alten IM6 Matte, egal mit welchem Konus ich arbeite, nie die Feinfühligkeit und das Weiterleitungsvermögen moderner Matten hinbekommen, da einfach mehr Masse anfällt.

Extreme Spitzenaktion mag ich nur an meiner Winkelpicker großes Grinsen .

soweit erstmal, ich muss weg.

Reinhard


Hi Reinhard,

das muss ich noch mal kommentieren großes Grinsen , GERNE!
Nach wie vor sind wir auf einer Welle.

Hinweis zur Balance und Gewicht der drei Rutentypen.
Hers ist optimal, nicht nur leicht, sondern durch den etwas höheren Durchmesser im HT sehr ausbalanciert.
Kraag kommt danach.
Blaas, das Gesamtgewicht ist vergleichbar mit der Kraag, aber sie ist nicht ganz so ausgewogen, weil der Taper sehr schlank ist und das HT weniger Gewicht als das der Kraag hat.

So wird man nie einen Rutenaufbau so leicht und ausbalanciert hin bekommen mit Kraag oder Blaas wie mit der Hers. Allerdings sind alle Blanks relativ leicht und wenn die Länge der Rute nicht über 8f hinaus geht, bekommt man auch mit Blaas eine sehr leichte und gut austarierte Rute gebaut. Bei 7 oder 7,6f kann man das echt vernachlässigen. Eine Kraag 30 in 7,6f sollte man um die 100 und 120gr hinbekommen. Je nach Griff, RH, Ringe etc..

So nun ist fettich.

LGB

PS. hatte übrigens Quatsch geschrieben Denken2 unglücklich

Hers hat als Basis eine 66msi Matte, die anderen Beiden eine 58msi Matte. Die F Modelle haben ein 50msi Matte als Basis. Sind damit auch langsamer und weniger steif.
19.09.2019 11:17 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Hallo nochmal zusammen ,

@ Reinhard, ich habe Größen Respekt vor dir was du für Erfahrung mitbringst seit letzten Meisterschaft das ist der Hammer und diese werde ich niemals haben Respekt

Das der Blaas keine Fehler erlaubt meine ich damit für die Entfernung den besseren Anhieb zu setzen oder bei stärkeren Strömung den Köder besser kontrollieren zu können beim anleiern ob sich der Köder verdreht in seiner Achse oder was er macht als die zwei anderen da die mehr Puffern in der spitze, schnurbruch oder ausschlitzen bei barschen ist dann mehr da sind wir einig, und Blaas steif oder Richtung prügel zu bezeichnen stimmt nicht, das ist ein sehr moderner blank-schnell und hellhörig, wenn man Anhieb setzt bewegt sich erst mal nur ein bisschen das spitzenteil leicht die ersten ca. 20-25 cm je nach länge aber wenn was gutes dran hängt arbeitet er über ganzen blank durchgehend und weich wird er nie Gerd oder am ende kommt nicht!!!

Persönlich nehmen nein passt schon Reinhard deswegen sind wir ja hier um die Erfahrungen auszutauschen Daumenhoch2

Ich habe nicht gesagt das alle drei "GLEICH GUT" das Problem von Gerd abdecken sollen, vielleicht passen im seinen geschmack auch 10 anderen Versionen nicht sondern gemeint bei allen dreien könnte er fundig werden!!
Warum; alle drei bieten etwas in dieser länge und WG was er sucht und ich gehe davon aus das er nicht für weite Würfe unbedingt diese einsetzen will von daher habe ich die Hers 30 7’ft (welche ich genau für gleichen zweck verwende und nur Gummis Fische) vorgeschlagen habe und leichter-filigraner ist als die zwei anderen aber in anderen längen ab 8’ft (habe ich auch) eher nicht da sie mehr puffert dann mehr für barsch und leichte Zander Rute !!
So wie ich das verstehe wird Gerd beim Blaas hängen bleiben und zwar die 25er weil die 35er wäre mir zu stark für den zweck ( habe auch gehabt) !!!

Mir persönlich gefällt meine Hers 30 7’ft packt zwar nicht die Obergrenze 30 wg aber 25-26 wg schon dafür 85 Gramm schwer aufgebaut und filigran macht Spaß auch mit durchschnittlichen Barschen und wenn was größeres einsteigt hat sie keine Angst Daumenhoch4

@ Gerd, ja die Hers SLR Nano Spin meine ich und die anderen antworten hast oben gelesen denke ich..
Ich wünsche dir viel Erfolg-Glück und drücke die daumen für die richtige Entscheidung Zweidaumenhoch

LG Pren
19.09.2019 11:50 Einsteiger ist offline E-Mail an Einsteiger senden Beiträge von Einsteiger suchen Nehmen Sie Einsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Hi,

zum grundsätzlichen Charakter ... ich bin von den schnellen Blanks (hoch moduliert, schnelle Rückstellung) mit moderater/durchgehender Aktion zum aktiven jiggen (Köderführung über die Rute, kein Faulenzen!) komplett weg. Ich habe es über die Jahre bzw. inzwischen schon fast Jahrzehnte immer wieder probiert, angefangen bei den alten Shimano Diaflash damals, über die CTS EST bis hin zur Blaas XF ... ja, es geht irgendwie, aber es ist alles andere als optimal. Genau die angesprochenen Punkte wie Sensibilität/Taktilität in der Köderführung/Bisserkennung und schneller Druckaufbau beim Anhieb, aber auch Wurfgenauigkeit sind mit einem fast Taper Blank (Spitzenaktion) deutlich besser unter einen Hut zu bringen. Gerade beim jiggen auf grosse Zander ist schnelles und hartes "lock up" des Blanks beim Anhieb essentiell, zu viel progressive Nachgiebigkeit im Rückgrat führt da nur zu unnötigen Verlusten. Die kleine Blaas XF ist deshalb für mich nicht mal für (grosse) Barsche eine passable Jigge, dafür aber eine umso genialere Wobblerrute - ich hatte bisher nichts besseres zum twitchen in der Hand.

Gruß, Matthias

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19.09.2019 14:02 Tisie ist offline E-Mail an Tisie senden Beiträge von Tisie suchen Nehmen Sie Tisie in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Tisie
Hi,

zum grundsätzlichen Charakter ... ich bin von den schnellen Blanks (hoch moduliert, schnelle Rückstellung) mit moderater/durchgehender Aktion zum aktiven jiggen (Köderführung über die Rute, kein Faulenzen!) komplett weg. Ich habe es über die Jahre bzw. inzwischen schon fast Jahrzehnte immer wieder probiert, angefangen bei den alten Shimano Diaflash damals, über die CTS EST bis hin zur Blaas XF ... ja, es geht irgendwie, aber es ist alles andere als optimal. Genau die angesprochenen Punkte wie Sensibilität/Taktilität in der Köderführung/Bisserkennung und schneller Druckaufbau beim Anhieb, aber auch Wurfgenauigkeit sind mit einem fast Taper Blank (Spitzenaktion) deutlich besser unter einen Hut zu bringen. Gerade beim jiggen auf grosse Zander ist schnelles und hartes "lock up" des Blanks beim Anhieb essentiell, zu viel progressive Nachgiebigkeit im Rückgrat führt da nur zu unnötigen Verlusten. Die kleine Blaas XF ist deshalb für mich nicht mal für (grosse) Barsche eine passable Jigge, dafür aber eine umso genialere Wobblerrute - ich hatte bisher nichts besseres zum twitchen in der Hand.

Gruß, Matthias


Hoi Matthias

so geil Daumenhoch ! Wie unterschiedlich doch die Vorstellungen, Ansprüche etc. sind.
Ich teile teils Deine Meinung, aber nicht grundsätzlich, es kommt immer ein wenig drauf an. In dem Fall war meine Empfehlung der Kraag XF :-). Auch aus den Gründen wie Du sie anführst.

PS. ich freue mich nächste Woche wieder meine neu aufgebaute Blaas XF 35 zum Zanderjiggen in den Bodden vom Boot einsetzen zu können. Ich liebe sie immer noch Lachen-5 . Hoffentlich macht Dich das ein wenig neidisch Nase .
19.09.2019 14:32 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Hi Bernd,

das ist natürlich nur meine persönliche Meinung bzw. Erfahrung und meine Schlussfolgerungen müssen nicht für jeden passen. Wenn eher gefaulenzt wird oder weniger große Fische zu erwarten sind oder weniger zielgenau geworfen werden muss, ist die Aktion auch für mich nicht so wichtig bzw. breitbandiger abzudecken. Ich will auch keinesfalls die Blaas schlecht reden, ich mag die wie gesagt sehr, nur eben nicht zum jiggen Augenzwinkern

Gruß, Matthias

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19.09.2019 16:35 Tisie ist offline E-Mail an Tisie senden Beiträge von Tisie suchen Nehmen Sie Tisie in Ihre Freundesliste auf
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Danke für die weiteren Rückmeldungen und vor allem für die persönlichen Erfahrungswerte. Allerdings machen die die Entscheidung nicht gerade einfacher. Theoretisch sollte ich wohl alle drei aufbauen Lacher

Ich hab mal noch eine andere Frage, es werden ausschließlich diese drei Blanks empfohlen und dies haben alle die selbe Bezugsquelle. Ist das Zufall oder hat es einen Grund ? Es gibt ja auch noch andere Labels, St.Croix, CMW usw. Sind Blaas, Hers u Kraag wesentlich besser als der Rest, habt ihr mit anderen Blanks vielleicht sogar schlechte Erfahrungen gemacht?
20.09.2019 10:02 Gerd ist offline E-Mail an Gerd senden Beiträge von Gerd suchen Nehmen Sie Gerd in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der ultimative leichte Blank für Zander Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Gerd
Ganz wichtig ist mir ein unlackierter Blank.


Hallo Gerd,

durch diese Einschränkung fallen leider einige sehr gute Blanks sofort raus! Augenzwinkern

Gruß,
Jochen
20.09.2019 11:40 Da Vinci ist offline E-Mail an Da Vinci senden Beiträge von Da Vinci suchen Nehmen Sie Da Vinci in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Gerd,

Zitat:
Original von Gerd
Es gibt ja auch noch andere Labels, St.Croix, CMW usw. Sind Blaas, Hers u Kraag wesentlich besser als der Rest, habt ihr mit anderen Blanks vielleicht sogar schlechte Erfahrungen gemacht?


nein, im Gegenteil ... mit Deinen Vorgaben bewegst Du Dich ja voll im Bass Bereich der etablierten Hersteller (wie eben St.Croix) und wenn es nicht unbedingt eine Custom sein muß, ist die Auswahl (an 7‘ MH Ruten mit 1Oz WG bei Deiner Spec) quasi unendlich (wenn auch vermehrt als Baitcaster). Nur mußt Du da halt eher woanders schauen bzw. fragen Augenzwinkern

Hier hat FishingArt einen gewissen Hype erfahren und die Beschaffung ist eben einfach ... die sind schon gut, gar keine Frage, die Auswahl ist auch recht breit, aber gerade für den Zanderfokus und Deinen Wunsch nach schnellem Druckaufbau beim Anhieb werden die typischen Bass-Blanks/-Ruten meiner Meinung nach noch besser gerecht und da gibt’s wirklich Auswahl ohne Ende.

Ansonsten fische ich auch die SS3 und versch. CTS sowie CD Blanks nach wie vor sehr gerne, jedoch passen die entweder nicht zu Deiner Spec oder sind nicht mehr in D erhältlich bzw. inzwischen ganz aus dem Programm raus.

Für mich ist FishingArt nicht grundsätzlich die Antwort auf alle Blankfragen, auch wenn es hier manchmal den Anschein hat Denken1 ... also schau Dich ruhig etwas breiter um und bilde Dir Deine Meinung.

Gruß, Matthias

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20.09.2019 12:08 Tisie ist offline E-Mail an Tisie senden Beiträge von Tisie suchen Nehmen Sie Tisie in Ihre Freundesliste auf
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@ Gerd

Es gibt eine Vielzahl von Blanks, darunter gibt es mMn sehr gute Produkte.
Persönlich kenne ich aber keine, die genau das kann, was Du haben wolltest, außer die, die ich empfohlen habe. Und das war nicht die Blaas :-).

Tatsächlich sind die FA Blanks in der Szene heute bekannt, das war vor 5 Jahren nicht so. Da hat man andere Empfehlungen bekommen, meistens SS3 oder Nitro oder CTS etc..

Ich gebe zu, ich habe mir Mühe gegeben hier meine Erfahrungen einzubringen, weil ich die Marke beachtenswert fand. Aber ob all die Leute, die mittlerweile FA fischen das nur tun, weil ich so viel geschrieben habe? Das bezweifele ich ....

Einer hat mal geschrieben, dass das Programm eine Bereicherung darstellt. Da FA ca 900 Blanks herstellt für unterschiedliche Bereiche ist es mehr als verständlich, dass man damit auch viel abdecken kann.

Um so schöner, wenn damit Leute glücklich werden, die eher einen Fast oder moderaten Taper bevorzugen oder eher auf XFast stehen. Es gibt nicht nur Blaas, die in der Tat nicht jeden Zanderangler glücklich macht mit Ihrer Aktion. Manche mögen diese einfach nicht. Punkt. Habe das auch begreifen müssen :-).

Ich habe noch keinen Zander weniger gehakt als beispielsweise mein Freund, der eher auf die Ruten, wie sie Matthias beschreibt, steht. Es ist ein Zusammenspiel von allen Komponenten. Bei unserm letzten Trip nach NL, wir haben sehr leicht auf Zander in den Kanälen gefischt, 3 inch & 5gr war meine Hakquote deutlich höher als die meines Freundes. Trotz der Blaas 17, die sehr filigran und hinten sehr schlank ist, was übrigens der Wurfweite sehr entgegen kommt, wenn man sehr weit raus will. Schränke ein, dass wir aber auch nur mit Zetties bis 70cm gerechnet haben, bis 65cm habe ich gefangen. Dort wo Strömung ist, grosse Zander zu erwarten sind, kommt auch anderes Gerät zum Einsatz. Wenn mir jetzt aber jemand weis machen will, dass es mit einer entsprechenden Blaas, geschweige denn Hers/ Kraag nicht sehr gut möglich sein soll, gezielt große Zander zu haken und zu beangeln, na ja, dem glaube ich einfach nicht :-). Ich tue es ....

Bin noch auf konkrete Empfehlungen zu den Blanks gespannt, die Deiner Rutenwunschlänge, der nicht vorhandenen Lackierungen und einer entsprechenden Performance passend sind.

PS sorry, dass ich noch mal konkret mM geäußert habe. Anbei ein schöner Fisch auf maximaler Distanz mit 8f Blaas XF 35 in der Waal vom Ufer gefangen.


Liebe Grüsse Bernd

Tölkie hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
3FE0035B-0E99-4AEE-AFA4-9542CCCE19C7.jpeg

20.09.2019 13:30 Tölkie ist online E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Tölkie
Wenn mir jetzt aber jemand weis machen will, dass es mit einer entsprechenden Blaas, geschweige denn Hers/ Kraag nicht sehr gut möglich sein soll, gezielt große Zander zu haken und zu beangeln, na ja, dem glaube ich einfach nicht ...


Vermutlich ein Wink in meine Richtung ... es ist doch klar, daß ich NICHT meinte, daß es mit parabolischen Ruten gar nicht geht, sondern meiner Erfahrung nach nicht das Optimum zum aktiven jiggen darstellt und es für mich und meine Art zu angeln halt bessere Lösungen gibt. Das mögen Kraag und Hers besser machen als die Blaas, das kann ich mangels eigener Erfahrungen (noch) nicht beurteilen und verweise deshalb auf andere Modelle bzw. typische Bass Taper, die es für mich (und einige meiner Freunde) eben erwiesenermaßen besser können. Das ist keine schwarz-weiß Malerei (und dazu lasse ich meine Aussage auch nicht machen), sondern eine differenzierte Betrachtung spezifischer Ansprüche und Eigenschaften.

Das teilen dieser Erfahrung schien mir für Gerd hilfreich, da er zwei wesentliche Aspekte angesprochen hat, die das meiner Meinung nach genau adressieren (Taktilität in der Spitze & schnelles „lock up“).

Er kann das für sich bewerten, mit in seine Entscheidung einbeziehen oder es eben bleiben lassen und wenn es jemand für komletten Blödsinn hält, dann ist das eben so.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Tisie: 20.09.2019 15:14.

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