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Rutenbauforum » Blanks » allgemein » Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien
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MeFo-Schreck   Zeige MeFo-Schreck auf Karte MeFo-Schreck ist männlich


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cool Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Immer wieder will jeder Blank/-Rutenhersteller das Ei des Kolumbus neu gefunden zu haben.
Hier mal ein interessantes Statement des renommierten Blank-Herstellers CTS aus NZ zum Thema Graphen und Nano-Materialien, die ja bei div. Herstellern angeblich das Nonplus-Ultra darstellen sollen.
Hier der Link zum gesamten Artikel für die technisch interessierten
https://mailchi.mp/ctsfishing.com/new-ze...01?e=9fe5571e3c
Als Quintessenz aus dem Artikel:
Graphen und Nano-Materialien sind laut CTS eben nicht unbedingt das Ein des Kolumbus!
Theoretische Überlegungen ergeben, dass
"It's incredibly strong for its weight. Theoretical illustrations of its strength, such as a graphene hammock holding the weight of a cat, but only weighing the weight of a cat's whisker, get folk very excited!"
In der Praxis zeign diese "Wundermaterialien" eben doch immer wieder, dass Wunder doch eher selten sind.
Nach div. Tests ergab sich für CTS dass "We concluded that adding a bit of graphene to our resins might be good for the marketing department and our ability to sell a higher priced product, but marginally detrimental to performance.
Kurz: Nano- und Graphen-Material mag zwar toll fürs Marketing sein Zunge raus , ist aber in der Praxis für die Eigenschaften Rutenmaterialien eher auch mal kontraproduktiv (Sprödigkeit-->Bruch) und die wirklich positiven Eigenschaften dieser Materialien wie erhöhte Leitfähigkeit sind für Ruten eher egal (um nicht zu sagen "wurscht-egal") wenn nicht sogar in Teilbereichen gefährlich

Insofern sollte wir durchaus auch mal mit gesunder Skepsis an die immer neuen und angeblich so überragenden Nano-Blanks vieler Newcomer auf dem Markt herangehen, das ist nach dieser Studie "viel Schein und wenig Sein"

Die Moral von der Geschicht: Von den großartigen Geschichten, die einem die Firmen erzählen, sollte man wie bei Autoverkäufern höchsten einen kleinen Bruchteil glauben und schon gleich gar nicht alles für bare Münze nehmen.
Ich habe auch schon Nano-Blanks aufgebaut, in Teilbereichen nicht schlecht aber eben oft sehr bruchempfindlich und somit letztendlich nicht wirklich der Weisheit letzter Schluß Denken1
Keiner hat von denen seit der Nutzung der Kohlefaser im Rutenbau das Rad wirklich neu erfunden und schon gleich gar nicht sind Nano-Materialien sozusagen der heilige Gral! Winken1

__________________
Gruß
Axel/MeFo-Schreck
Fishing-The thin line between living and being alive!
30.09.2020 20:40 MeFo-Schreck ist offline E-Mail an MeFo-Schreck senden Beiträge von MeFo-Schreck suchen Nehmen Sie MeFo-Schreck in Ihre Freundesliste auf
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Tölkie   Zeige Tölkie auf Karte Tölkie ist männlich
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RE: Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi Axel

Ich habe bisher angenommen, dass CTS auch Nanomaterialien verbaut! Meine das sogar mal gelesen zu haben ...

Früher konnte ich mal ganz gut Tennis spielen und ich kann Dir versichern, dass diese Technologie ein Quantensprung war. Man konnte leichtere Rackets bauen, die zudem noch haltbarer waren als die bisherigen Schläger. Zudem war die Steifigkeit dieser Rackets sensationell, das war mit normalen Carbon so nicht möglich. Das haben Messungen ergeben. Man konnte die Rahmenhärte nach messen, mit jeder neuen Bespannung nehmen die Rackets von der Rahmenhärte ab. Im Vergleich hielt der damals vom Frauenhofer Institut entwickelte Völkl C10 deutlich länger die Rahmenhärte. Man musste nicht mehr so oft neue Schläger kaufen. Für mich eindeutig ein Vorteil und kein Marketing.

Ob sich eine ganze Industrie damit beschäftigt ohne Vorteile zu bieten?

Aber Du hast natürlich Recht, ständig wird immer wieder was Neues erfunden. Auch im Tennisschlägerbereich. Jedes Jahr ist das neueste Modell eine Verbesserung des Alten. Wer das glaubt ist selbst schuld großes Grinsen . Einfach nicht möglich. Punkt.

Zum guten Schluss, bin natürlich nur Laie, daher kann ich hier nur Praxiserfahrung wieder geben.

PS Gibt es einen neuen Blankhersteller? Würde mich interessieren ..

Liebe Grüsse Bernd
30.09.2020 23:29 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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RE: Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Servus Axel,
merci für das Einstellen und Teilübersetzen des Artikels, das bestätigt mal wieder was ich mir eh seit geraumer Zeit gedacht hab. Das neue Zeug mag gewisse Parameter von Blanks verbessern (z.B. Gewicht) aber eine komplette Revolution des ganzen ist es nicht. Denke, da werden wir drauf warten müssen, bis mal jemand nen Rutenblank aus Kohlefaser-Nanoröhrchen "wachsen" lassen kann, das könnte dann zur nächsten Revolution werden... Winken1
Gruss, Sepp

__________________
Nach verwirrt verwirrt verwirrt kommt hoffentlich Daumenhoch4
01.10.2020 07:56 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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kollerst kollerst ist männlich
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Hallo Axel!

Ich muss hier CTS widersprechen.

Tatsächlich ist das Problem von Graphene, dass es hier noch keine standardisierten Materialien gibt und ein Blankhersteller vermutlich nicht mit den analytischen Methoden ausgestattet ist um sich diesem Thema umfassend zu widmen.
Ein weiteres Problem ist das diese Materialien sehr schwer zu verarbeiten sind und sehr viel Entwicklungsaufwand notwendig ist, bis man die gewünschten Eigenschaften erzielt.

Grundsätzlich ließe sich mit dem richtigen Material und der richtigen Verarbeitung eine Reduktion des Blankgewichtes von 20-25% erzielen.

Viele Grüße

Stefan
01.10.2020 08:10 kollerst ist offline E-Mail an kollerst senden Beiträge von kollerst suchen Nehmen Sie kollerst in Ihre Freundesliste auf
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roadtoruin
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Die Frage ist doch auch ob man alles machen muss nur weil es technisch möglich ist.
Mir sind in vielen Bereichen die Blanks heute zu schnell und steif, und das Geschiele aufs Gewicht um jeden Preis ist bei Rollen und Ruten für mich mittlerweile unerträglich.
Zu allererst kommt bei mir die Performance im Drill, danach Wurfverhalten , praxistaugliche Haltbarkeit, Balance....und erst lange danach das Gewicht.
Der Nano-ultrafast-superlight-Wahn fängt in erster Linie Angler, nicht Fische.

__________________
Schönen Gruß,
Jens
01.10.2020 19:21 roadtoruin ist offline E-Mail an roadtoruin senden Beiträge von roadtoruin suchen Nehmen Sie roadtoruin in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von kollerst
Hallo Axel!

Ich muss hier CTS widersprechen.

Tatsächlich ist das Problem von Graphene, dass es hier noch keine standardisierten Materialien gibt und ein Blankhersteller vermutlich nicht mit den analytischen Methoden ausgestattet ist um sich diesem Thema umfassend zu widmen.
Ein weiteres Problem ist das diese Materialien sehr schwer zu verarbeiten sind und sehr viel Entwicklungsaufwand notwendig ist, bis man die gewünschten Eigenschaften erzielt.

Grundsätzlich ließe sich mit dem richtigen Material und der richtigen Verarbeitung eine Reduktion des Blankgewichtes von 20-25% erzielen.

Viele Grüße

Stefan


Naja, ne Reduktion des Gewichts wäre auch mit weniger Aufwand, ganz einfach durch weniger Material möglich. Man braucht sich nur so manchen Blank von z.B. AmTac anschauen, deren Wandstärke viel geringer ausfällt als bei so manchem modernen Blank. Die haben halt einen Aussendurchmesser mit 15mm+ und ein entsprechendes Taper aber das ist halt aktuell nicht so modern, gewünscht sind schlanke Blanks und die sollen trotzdem schnell und haltbar sein, dazu brauchts halt aber mehr Material...
Gruß, Sepp

__________________
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01.10.2020 19:49 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von roadtoruin
Die Frage ist doch auch ob man alles machen muss nur weil es technisch möglich ist.
Mir sind in vielen Bereichen die Blanks heute zu schnell und steif, und das Geschiele aufs Gewicht um jeden Preis ist bei Rollen und Ruten für mich mittlerweile unerträglich.
Zu allererst kommt bei mir die Performance im Drill, danach Wurfverhalten , praxistaugliche Haltbarkeit, Balance....und erst lange danach das Gewicht.
Der Nano-ultrafast-superlight-Wahn fängt in erster Linie Angler, nicht Fische.

Wahre Worte! Applaus

__________________
Gruß
Axel/MeFo-Schreck
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01.10.2020 20:59 MeFo-Schreck ist offline E-Mail an MeFo-Schreck senden Beiträge von MeFo-Schreck suchen Nehmen Sie MeFo-Schreck in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von sepp73

Naja, ne Reduktion des Gewichts wäre auch mit weniger Aufwand, ganz einfach durch weniger Material möglich. Man braucht sich nur so manchen Blank von z.B. AmTac anschauen, deren Wandstärke viel geringer ausfällt als bei so manchem modernen Blank. Die haben halt einen Aussendurchmesser mit 15mm+ und ein entsprechendes Taper aber das ist halt aktuell nicht so modern, gewünscht sind schlanke Blanks und die sollen trotzdem schnell und haltbar sein, dazu brauchts halt aber mehr Material...
Gruß, Sepp


Auch hier Wahre Worte! Applaus

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Gruß
Axel/MeFo-Schreck
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01.10.2020 21:00 MeFo-Schreck ist offline E-Mail an MeFo-Schreck senden Beiträge von MeFo-Schreck suchen Nehmen Sie MeFo-Schreck in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von kollerst
Hallo Axel!

Ich muss hier CTS widersprechen.

Tatsächlich ist das Problem von Graphene, dass es hier noch keine standardisierten Materialien gibt und ein Blankhersteller vermutlich nicht mit den analytischen Methoden ausgestattet ist um sich diesem Thema umfassend zu widmen.

Stefan

Hast Du schon mal die Forschungsabteilungen von großen führenden Rutenfirmen oder Sportartikelfirmen im allgemeinen gesehen???
Der Forschungsaufwand im Carbon-Bereich ist so hoch wie im Raumfahrtbereich und die heutigen in der Masse verwendeten Kohlefaserqualitäten (im Sportartikelbereich allgemein) sind so hoch, dass die Raumfahrt sich diese Qualitäten nicht leistet Winken1

__________________
Gruß
Axel/MeFo-Schreck
Fishing-The thin line between living and being alive!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von MeFo-Schreck: 01.10.2020 21:08.

01.10.2020 21:06 MeFo-Schreck ist offline E-Mail an MeFo-Schreck senden Beiträge von MeFo-Schreck suchen Nehmen Sie MeFo-Schreck in Ihre Freundesliste auf
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fly fish one
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Ich würde das auch nicht alles so einfach beiseite legen, nur weil CTS es so schreibt. Dahinter steckt sicher auch ein Eigeninteresse. Fakt ist, dass sich in meinen Augen durch Graphene, sind ja praktisch Verunreinigungen, die Sensitivität verbessert und nicht unbedingt die Steifigkeit und Gewicht das Thema sind.

Wenn ich mir speziell CTS Fliegenblanks ansehe, dann würde ihnen das vermutlich gerade in den unteren Klassen gut zu Gesichte stehen. Wenn ich mir die Rute meines Sohnes so ansehe, wo #4 drauf steht, es bei Weitem aber nicht ist, es aber darunter (<#4) nichts gibt, verbessert mich wenn ich mich irre, die Spitzen wohl mehr oder weniger immer krumm sind, dann hätte CTS sicher noch einiges an Potential zum Ausschöpfen!

Das kostet aber natürlich und ein Kaufanreiz gegenüber den grossen Marken ist nun mal der Preis. Ansonsten kann ich mir gleich immer Sage Blanks zulegen. Aber was meine eigenen Ruten betrifft, habe ich eine ganz eigene Philosophie entwickelt, die sich vor allen mit den Randbereichen besonderer Blanks beschäftigt und ganz ehrlich, da kannste Neuseeland und China in der Pfeife rauchen. Da geht es nur um den Preis, nie um das Herzblut.

Und mal so grundsätzlich, noch einmal, wenn man das Neue immer so abwatscht, Innovationen einfach abtut, dann ist das in meinen Augen ein gravierendes Fehlurteil. Es heißt nicht, dass ich mich gut überlegt und abgewogen, für die eine oder andere Richtung entscheide.

Nur einfach das Totschlagargument "das braucht's nicht", ins Felde zu führen, ist einfach nur unsäglich öde.

Frank

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Annemarie - Leinen und Lachse
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Zitat:
Original von MeFo-Schreck
Zitat:
Original von kollerst
Hallo Axel!

Ich muss hier CTS widersprechen.

Tatsächlich ist das Problem von Graphene, dass es hier noch keine standardisierten Materialien gibt und ein Blankhersteller vermutlich nicht mit den analytischen Methoden ausgestattet ist um sich diesem Thema umfassend zu widmen.

Stefan

Hast Du schon mal die Forschungsabteilungen von großen führenden Rutenfirmen oder Sportartikelfirmen im allgemeinen gesehen???
Der Forschungsaufwand im Carbon-Bereich ist so hoch wie im Raumfahrtbereich und die heutigen in der Masse verwendeten Kohlefaserqualitäten (im Sportartikelbereich allgemein) sind so hoch, dass die Raumfahrt sich diese Qualitäten nicht leistet Winken1


Lieber Axel,

ich kenne auch keine, dann zeig mir doch mal das Labor von CTS!

Und mit welchen Fakten untermauerst Du Deine Aussagen in Bezug auf CTS? Ich glaube Du weißt worauf ich hinaus will....wenn CTS einen sehr hohen F&E Anteil hätte, wären schon mal die Spitzen immer gerade und sie würden sicher noch einmal einen anderen Preis aufrufen - mal so überspitzt formuliert.

Frank

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Annemarie - Leinen und Lachse
01.10.2020 21:37 fly fish one ist offline E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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RE: Ein paar Gedanken zu Blankmaterialien wie Graphen und Nano-Materialien Zum Portal Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Noch mal danke an Axel für diesen tollen Beitrag. Persönlich finde ich das Thema sehr spannend. Auch, da ich CTS als Blankhersteller sehr schätze, die machen echt gute Sachen. Wäre für mich neben NFC ein weiterer Favorit von Qualitätsprodukten, wenn ich nicht schon gut bedient wäre.

Die Untersuchung und das Ergebnis des Berichtes von CTS kann ich nicht beurteilen, im Grunde genommen auch nicht die Wirkungsweise der Nanoprepregs, die heute z.B. Fishing Art verbaut, da es keinen direkten Vergleich gibt. Man müsste den gleichen Blank einmal mit und ohne diese Nanoharze im Vergleich über Jahre fischen.

Möglicherweise wird ein Teil der Eigenschaften von Nanoblanks gar nicht über die Nanoharze erzielt, sondern durch die Carbonfaser, die Wicklung, Mix aus unterschiedlichen Carbonprepegs und dem Know How des Herstellers als solches. So ist der eine Nanoblank bruchempfindlicher als der andere, weil Eigenschaft XY bei dem Aufbau des Blanks einfach nicht passen. Das muss aber nichts mit Nano zu tun haben. Ohne da alte Geschchten raus zu holen, aber hier im Forum wurde immer wieder von bestimmten Blanks berichtet, die eine Bruchanfälligkeit hatten. Das waren n.m.W. keine Nanoblanks.

CTS sagt ja nicht, dass Nanoharze grundsätzlich falsch sind, nur bei den von ihnen gewünschten Eigenschaften keinen Vorteil bringen. D.h. aber nicht, dass diese Prepegs woanders keine Vorteile bringen. CTS sagt auch, dass die Bruchanfälligkeit bei einer Zugabe von 10% im Harz steigt.
Man muss ja keine 10% einbauen .... Vl. sind 8% kein Problem oder bringen woanders einen Vorteil.

Nun weiß ich nicht, ob CTS ihre Prepegs selbst herstellen. I.d.R tun das Firmen wie Toray, Mitsubishi usw.. Auch da kann ich nicht wirklich beurteilen, ob die wissen was sie tun. Tendenziell täte ich aber schon JA sagen. Ich glaube nicht, dass die Nanoresin benutzen, wenn es nichts bringt. Ihr?

Noch ein Punkt den CTS anspricht, das ist das Marketing und die Überlegung dadurch höhere Preise zu erzielen. Ich vermute stark, dass die Nanoprepegs tatsächlich mehr Geld im Einkauf kosten. Nun könnte man natürlich solche Produkte mit einer gleichen oder höheren Marge kalkulieren. Das ist ja allg. nicht unüblich, in nahezu jeder Branche versucht man durch gute Werbung einen höheren Preis zu erzielen.

Wenn man eine vergleichbare Marge einsetzt zu „normalen“ Carbonprepegs würde das Unternehmen wirtschaftlich nicht davon profitieren. Sicher sind die Rohstoffkosten nicht unfassbar viel höher .. so dass der Verkaufspreis tatsächlich nicht extrem steigen müsste.

Wenn nun ein Nanoblank das Gleiche kostet wie ein Nicht-Nanoblank oder sogar weniger, wie sieht dann diese Aussage aus?

Zitiere Axel, gesunde Skepsis zeigen, auch zu solchen Untersuchungen. Denke mal, dass CTS kein Wohltäter ist, sondern ein Unternehmen, welches auf Profit angewiesen ist. Zu Recht!

@roadtoruin

Du wirst lachen, ich bin da auch eher konservativ. In allen Dingen, so muss es nie das neueste Handy sein, nicht jede neue Technologie muss sofort ins Haus. Auf der anderen Seite, so habe ich mir sagen lassen, wenn es keinen ständigen Fortschritt geben würde, dann ändert sich auch nichts, auch nicht zum Guten.

Geschwafel eingestellt, zurück zu den Blanks. Man kann durchaus mit modernen Materialien auch weichere und softere Blanks herstellen. Ein „moderner“ Blank muss nicht zwangsläufig steil und hart sein.

Persönlich bevorzuge ich für viele Spinnruten aber eher die schnellere Aktion mit hoher Rückstellung. Da hat natürlich jeder andere Vorstellung.

Ich habe die Tage Angelferien in NL gemacht, teils eine Kombi von 260gr und eine mit 320gr auf Barsch/ Zander gefischt. Man merkt den Wechsel von 260 auf 320gr sehr wohl (Bemerkung, sehr gut in der Balance, auch die „Schwerere“). Daher möchte ich für mein Teil nicht mehr zu meinen alten Kombos zurück, die locker 50-100gr mehr wogen. Hinweis, damit sind keine CTS Blanks gemeint Augenzwinkern .

P.S. Sehe die Nanotechnologie und auch das Graphen im Rutenbau nicht als Wunder, Revolution oder auch als nicht als Heilsbringer, dafür gibt es das ja schon viel zu lange im Markt.

Liebe Grüsse Bernd
01.10.2020 21:38 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Ist schon interessant wie Themen diskutiert werden . Habe auch überlegt das Thema hier reinzustellen , aber meine Vorahnung was kommen wird hat sich mal wieder bestätigt , deswegen schreibe ich hier auch eher Selten.

Gebe Bernd recht , jedes unternehmen muss wirtschaftlich profitieren , alles andere macht für ein Unternehmen keinen sinn.

Zu Frank , was soll ich da jetzt sagen ? Wenn ich das schon lese , dann zeig mir doch mal das Labor von CTS ? Denken1
Was ist das bitte für eine Aussage ? Wenn man dir jetzt ein Bild von CTS schickt wo im hintergrund ein Schild mit Labor steht habe ich dich dann überzeugt ?
Ich bin selber im Versuch (andere Branche) tätig und weiß wieviel Geld und Zeit für Entwicklung draufgehen kann und teilweise umsonst gemacht wird.
Dein Satz mit ´´die sich vor allen mit den Randbereichen besonderer Blanks beschäftigt und ganz ehrlich, da kannste Neuseeland und China in der Pfeife rauchen´´ was ist das für eine Aussage . Hast du mal Blanks gemacht ? Wenn du dich so gut auskennst wieso entwickelst du nicht eigenen Blanks? Was ist der Randbereich besonderer Blanks? Kannst du das Untermauern ? großes Grinsen
Habe jetzt schon einiges gelesen , aber du bist anscheinend Beratungsresistent , lässt keine andere Meinung gelten und weißt auch alles besser , was sehr schade ist .
01.10.2020 23:15 skilled craftsman ist offline E-Mail an skilled craftsman senden Beiträge von skilled craftsman suchen Nehmen Sie skilled craftsman in Ihre Freundesliste auf
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Naja, zu CTS und krumme Spitzen muss ich auch nochmal meinen Senf dazugeben. Ich hab CTS-Ruten von #2 (1-teilig) bis 12 (4-teilig) und keine von denen hat auch nur ansatzweise eine krumme Spitze. Die Krümmung hat auch wenig bis gar nix mit dem verwendeten Material zu tun, die entsteht i.d.R. beim Entformen, wenn das Mandrell aus dem fertig gebackenen Blank gezogen wird. Bei den heute extrem dünnen Spitzenteilen ist das oft gar nicht zu vermeiden, ein bisserl Wandstärke in der Spitze und es bleibt halt wenig Platz für nen Mandrell in der Mitte. Zieht man den dann raus (das wird i.d.R. maschinell gemacht, der Mandrell hat am unteren Teil dazu eine Fassung für so ne Art Hyraulikpresse) verzieht es den dann noch heissen Blank in der Spitze halt gern, beim folgenden abkühlen bleibt das Material dann auch gebogen. Das rausziehen nach dem abkühlen ist wohl auch nicht die Lösung, dabei kommts dann wohl oft zu Brüchen oder Beschädigungen. Hoff der geneigte Profi-Blankhersteller zerlegt diese meine Aussage nicht gleich wieder, so hab ich das halt (englisch) gelesen und meine Übersetzung mag ja auch nicht zu 100% korrekt sein,das meiste sollte aber so passen...
Gruss, Sepp

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Zitat:
Original von fly fish one

Und mal so grundsätzlich, noch einmal, wenn man das Neue immer so abwatscht, Innovationen einfach abtut, dann ist das in meinen Augen ein gravierendes Fehlurteil. Es heißt nicht, dass ich mich gut überlegt und abgewogen, für die eine oder andere Richtung entscheide.

Wo habe ich das getan??
Wo habe ich Innovationen einfach abgetan?
Fortschritt und neue Technik kann toll sein, keine Frage, ist es aber nicht automatisch!
Ich zitiere mich selbst aus dem Anfang des Threads:
Insofern sollte wir durchaus auch mal mit gesunder Skepsis an die immer neuen und angeblich so überragenden Nano-Blanks vieler Newcomer auf dem Markt herangehen, das ist nach dieser Studie "viel Schein und wenig Sein"
Und zu der Kernaussage, "dass Keiner hat von denen seit der Nutzung der Kohlefaser im Rutenbau das Rad wirklich neu erfunden" stehe ich nach wie vor

__________________
Gruß
Axel/MeFo-Schreck
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von MeFo-Schreck: 02.10.2020 13:55.

02.10.2020 13:53 MeFo-Schreck ist offline E-Mail an MeFo-Schreck senden Beiträge von MeFo-Schreck suchen Nehmen Sie MeFo-Schreck in Ihre Freundesliste auf
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Bruchempfindlichkeit bei Nano blanks erhöht? Denken2

Genau mit der erhöhten Bruchfestigkeit hat doch Hardy damals ihre ersten Nanoruten beworben und auch in Bildchen und Tests "bewiesen".

Daher wundert mich jetzt Axels Aussage, bzw. seine Erfahrung.
Außer die Hersteller ( von Axels blanks) hätten die Wandstärke zu weit runter gefahren.

Ich habe damals die ersten Hardy Sintrix (Nano) Ruten geworfen: Sie waren von der Aktion her eher durchschnittlich schnell, die damaligen Angel Ruten waren viel härter und schneller. Aber die Sintrix sollten halt sehr bruchfest sein.

Zum "Labor" von CTS: Ich glaube nicht, dass CTS eigene Matten herstellt, sondern nur mit den vorhandenen Matten seine blanks gerollt und getestet hat.
Sie schreiben, dass sie mit dem Resin experimentiert haben.
Aber bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Blankherssteller die Matten INCL. dem schon eingebrachten Harz vom Mattenhersteller bekommen.
Wie hat CTS da experimentiert? Haben die trockene Matten mit einem selbst eingebrachten Harz imprägniert? Denken1

Bez. krumme CTS blanks:
Meine 4 CTS Ruten bez. blanks ( alle 4 teilig) sind nicht gerader oder krummer als andere, zB. Sage.
Nur bei den 1-teiligen 7füßern ( von denen ich 1 habe) waren wenig richtig gerade zu finden.

Was den von Sepp angesprochenen taperverlauf angeht: Das predige ich schon seit Jahr(zehnt)en - das taper macht über 50% der Rute aus und weniger das Material.
Nur mit den vielfach geforderten dünnen Blankdurchmessern sind vernünftige taper halt nicht möglich.
Die wirklich leichten blanks der jeweiligen Rutenarten bekommt man durch steile taper und geringe Wandstärke.
Mit dem richtigen taper kann ich auch mit "einfachen" Matten sehr gute und leichte blanks herstellen.
Ein sehr gutes Beispiel sind die alten Prototypen blanks von Sportex, diese 11´ Einteiler von Karl.
Die haben kaum Interessenten gefunden (außer mir Augenzwinkern ). Die haben einen großen HT Durchmesser und ein steiles taper. Da bekommt man auch mit Glas/Kohlemischungen leicht flotte Aktionen hin.
Der leichteste dieser blanks wog 95gr, bei 3,3m Länge. Mit dem kann man 20gr voll durchziehen, also eine klassische Mefo Rute.
Meine auf 3,13m gekürzte und 3-teilig verzapfte Rute wiegt mit Vollkorkgriff und klassischer Beringung 165gr., feuert die 20gr Richtung Horizont, steht sehr gut (wg. dem steilen taper) - und das aus einem unbekannten Mattengemisch von 1977!


Reinhard

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03.10.2020 10:27 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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@Reinhard 02

Habe mich schon gefragt wann Dein Beitrag kommt großes Grinsen . Gute Überlegungen ... ich meine, die Nanotechnolgie ist ja wirklich nichts Neues, sondern echt schon paar Jahre alt. Vor einigen Jahren war Nano ja wirklich ein Schlagwort, teils geht das aber wieder in den Hintergrund und es ist Usus solche Prepegs mit Nanoresin zu verwenden. Es wird gar nicht mehr so in den Vordergrund gestellt. Finde ich ... Während Graphen schon etwas in den Vordergrund rückt durch die Werbung von Sportex.

Zum Taper, habe selbst noch nie den Hang zu solchen wirklichen XFast Taper gehabt. Kann mir sehr gut vorstellen, dass man über den dickeren Durchmesser dann auch eine genügend hohe Stabilität in den Blank rein bekommt, auch, wenn man dünnwandig baut.

Vergleiche ich dann aber zu den heutigen Blanks, die ich fische und die alle schlanker ist, außer jetzt der neue Notiss, die ich auch als XFast sehen würde, dann würde es mich interessieren, egal ob Nano oder nicht, was mir ein steileres Taper bringen würde. Ich habe Null Ahnung, ehrlich. Würde mich interessieren?

Noch mal zurück zu der Bruchanfälligkeit von Blanks. Seit Jahren gibt es ja Videos von der Belastbarkeit von div. „neuen“ Blanks mit der Nanotechnologie. Das ist schon beeindruckend würde ich sagen, auch, wenn ich eine Rute real nie so belasten würde. Schaut man sich das Programm von Toray an, dann findet man dort bestimmte Prepegs, die sich durch eine sehr hohe Flexibilität auszeichnen.
Ich glaube, dass Nano etwas ausmacht, aber sicher mehr die richtige Auswahl an Prepegs und auch die Mischung der verschiedenen Matten. Das macht CTS so, das macht Fishing Art so und auch viele andere.

Zu den Blankkrümmungen, das sehe ich wie Sepp, er hat das schön beschrieben. Ich würde eine leicht krumme Spitze nicht als schlechte Qualität bezeichnen. Prozessbedingt ist es zu erwarten, dass die Blanks sich schon etwas verziehen können. Aber gerade wir Deutschen haben da ja eine ausgeprägte Vorstellung von Gerade, Rechtwinklig und 100%. Hat uns ja auch einen guten Ruf eingebracht .....

Liebe Grüsse Bernd
03.10.2020 14:02 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Tölkie
......Aber gerade wir Deutschen haben da ja eine ausgeprägte Vorstellung von Gerade, Rechtwinklig und 100%. Hat uns ja auch einen guten Ruf eingebracht .....

Liebe Grüsse Bernd


Das haste aber schön gesagt, mein lieber Bernd!

Im Einzelnen in der Reihe des Auftritts der Kompattanten:

@Waschtl: Du mögest mir meine Ein- und Ausfälle verzeihen und ja, man sagt mir die Beratungsresistenz manchmal nach. So mal ganz allgemein formuliert, ohne Anwesende oder noch lebende Personen zu belangen, es gibt unsägliche Berater, mindestens genauso viele wie beratungsresistente Beratene. Es hat einen guten Grund, warum es in jedem Bereich Autodidakten gibt, die damit sehr gut fahren. Und manchmal wird man ungefragt mit Ratschlägen genötigt, Nötigung ist ein Straftatbestand! Lachen-5 In sämtlichen Metiers gibt es nur eine wirklich überschaubare Anzahl von Menschen mit echtem Wissen. Die muss man finden, denen hört man zu - ich auch! Aber wir kommen vom Thema ab.

@Krumme Blanks: Es tut mir leid Jungs, natürlich haben die hier versammelten weit mehr Ruten aufgebaut und gesehen, als ich, aber alle meine paar Ruten (sind wirklich nicht viele) - sind furzgerade. Ich rede hier über insgesamt nur 8 Ruten von Hardy, Winston, Sage und Bruce & Walker. Ich glaube ja Reinhard wenn er sagt: Sage Ruten sind auch mal krumm! Aber sorry, meine 3 Stück nicht und die anderen auch nicht.
Und ehrlich, weshalb ich so drastisch formulierte, krumme Spitzen nerven mich tierisch! Ganz im Sinne von Bernd und seinem weisen Worten. Ich treibe das ganze mal weiter: Von mir aus können sie (also die Hersteller) sich sämtlich Innovationen sparen und einfach mal ihren Prozess optimieren. Da hat Sepp völlig recht, denn darum geht es bei den krummen Spitzen. Was nützen mir sämtliche Zauberformeln wenn dat Dingens einfach krumm ist! Denken2

Und weiter, dass Problem ist nicht die eigentlich krumme Spitze, sondern es zeigt, dass der Fokus nicht richtig ist. Das ist mein eigentlicher Vorwurf. Und die Frage nach dem Labor, nun ich glaube es weiß jeder das es nicht um Bilder ging, sondern wissentschaftliche Untersuchungen, Evidenz, Belege von Versuchsreihen usw. womit sich CTS beschäftigt und so nebenbei auch einen Produktionsprozess optimieren könnte in Richtung gerade Spitzen.

@Massenware aus China und Neuseeland vs. besondere Blanks: Ich glaube ihr wisst alle was ich eigentlich meine. Bewegen wir uns in die besonders langen/kurzen Blanks und die besonders schweren/leichten Klassen, wird die Luft extrem dünn. Der Aufwand das zu untersuchen, die endlosen Testreihen und dazu will die Dinger kaum einer, da gibt es einfach nicht viele Hersteller die das können und wollen. Zeigt mir mal einen China Blank in 18', 2H Fliege, Klasse 11 - 12. Hat CTS sowas im Progamm? Ich denke nicht, aber Bruce & Walker. Hat China eine Klasse 2/3 Fliege und um 7' im Programm? Nö, sicher nicht, aber z.B. Winston.

Also ich meine dabei auch nicht einfach so gelabelt, sondern das die Dinger auch richtig was taugen und nicht irgend welche Verunglückten.

@Blanks selber machen: Nä, da habe ich zu wenig Ahnung, aber ich weiß trotzdem was ich will, so wie alle hier im Übrigen, und suche meine Blanks ganz gezielt danach aus. Und ich komme wieder zurück zum Anfag: Eine krumme Spitze geht gar nicht! Respekt

Euer Frank

__________________
Annemarie - Leinen und Lachse

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Zitat:
Original von Tölkie
@Reinhard 02


Vergleiche ich dann aber zu den heutigen Blanks, die ich fische und die alle schlanker ist, außer jetzt der neue Notiss, die ich auch als XFast sehen würde, dann würde es mich interessieren, egal ob Nano oder nicht, was mir ein steileres Taper bringen würde. Ich habe Null Ahnung, ehrlich. Würde mich interessieren?

Liebe Grüsse Bernd


Das steilere Taper ermöglicht es, auch mit weniger schnellen/steifen Materialien eine flotte progressive Aktion zu erreichen. Ein steiles Taper arbeitet mehr mit der Physik - Wirkung großer Durchmesser auf kleinere Durchmesser - als schlanke Taper.
Beispiele: Eine lange Peitsche hat immer den größten Durchmesser in Griffnähe und verjüngt sich zur Spitze hin deutlich. Mit der kann man es richtig schön knallen lassen.
Was würde passieren, wenn sie ein weniger deutliches Taper hätte oder gar parrallel aufgebaut wäre?
Oder Fliegenschnurtaper a´la Triangle taper: Der dickste Teil vom Bauch ist am hinteren Ende der Keule und sie verjüngt sich über 8-.10m kontinuirlich zur Spitze hin.
Dieses Taper ist besonders gut für Rollwürfe geeignet, da ich die große Masse am ende beschleunige und bei der Abrollung der Schlaufe immer die größere Masse auf kleinere Masse einwirkt. ( das funktioniert aber nur gut, wenn die Fliege am Vorfach nicht zu schwer/ voluminös ist). Hier wirkt nur die Physik, denn von einem steifen Material kann bei einer Fliegenschnur nicht die Rede sein.

Zurück zu den blanks:
Durch steile taper bekomme ich einerseits eine sehr gute und ruhige Rückstellung und habe aber trotzdem noch die materialbedingte Nachgiebigkeit, wenn ich eine nicht zu steife Faser verwende.

Es gibt zB. sehr gute frühere Glasfliegenruten, die mit ihrem steilen Taper eine sehr schnelle Rückstellung erreichen, bei Fluchten des Fisches aber trotzdem nachgiebig bleiben wg. der weicheren Faser.

Meine 1. Fliegenrute von 1980 war eine 7,5´ 6er Lamiglasrute mit steilem Taper, die damals von der Rückstellgechwindigkeit viele Kohleruten ausstach.
Oder auch die DAM Allround ( ca. 1975 -1978 ), in 2,4 und 2,55m 6/7. ( Realistisch 7/8 )
Vor allem die 2,4 ist eine sehr leicht in der Hand liegende schnelle Rute ohne unangenehm kopflastig zu sein.
Wenn du mit der mal eine 7er DT mit wenigen Zügen ins baking geworfen hast, verstehst du, was ich meine. Beides reine Glasruten.

Und mit einem steilen Taper bekommt man halt leichte blanks - siehe mein Beispiel mit der Meforute. Hätte ich die mit modernem Split Griff und kleinen Ringen beringt, wäre ich vielleicht unter 140gr gelandet - und das mit dem alten Materialmix.

Ich habe einen Menava Meerforellen blank vom Karl hier.
Bei 3,22m Länge wiegt er ca. 92gr.
Ich habe ihn gerade mit meiner Meforute verglichen: Meine ist trotz Aufbau etwas schneller in der Rückstellung und etwas kräftiger untenraus bei Belastung - das habe ich jetzt aber nur per Handbiegung und nicht mit Gewichten "ermittelt".

Der Aktionsverlauf beider ist aber sehr ähnlich.
Wenn ich den Bartsch blank jetzt vergleichbar beringen würde, hätte er die deutlich schlechtere Performance.

Das Ausgangsgewicht beider blanks ist sehr ähnlich: Mein alter wog als 3,3m langer 1-Teiler 95gr, ich habe ihn hinten etwas gekürzt und zum 3-Teiler 2 mal verzapft.
Ich meine mich zu erinnern, das er nach der Prozedur wieder ein ähnliches Gewicht hatte, ich weiss es aber nicht mehr gernau.

Deutlicher Unterschied beider blanks ist das Taper: der alte geht von 2,2mm - Spitze auf 15,2mm überm Vorgriff.
Der Bartschblank von 2,0mm auf 11,9mm an gleicher Stelle. Es ist auch ein moderner O/U blank.

Also die Zusammenfassung: Der alte Sportex Prototyp hat bei gleichem Ausgangsgewicht, bei einem 40 Jahre älteren Fasergemisch mit einem Anteil an Glasfaser die spürbar bessere Performance als der viel modernere blank.

Was wäre mit heutigem Material aber dem "alten" Taper wohl möglich?

Reinhard
03.10.2020 21:22 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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Danke Reinhard. Das habe ich verstanden. Hatte vor einiger Zeit mal Musky Ruten von G. Loomis in der Hand. Erstaunlich leicht, sehr dünnwandig, hatte aber diesen Mega XFast Taper.

Ich könnte mir gewisse Anwendungen vorstellen wo ich solche Blanks mir vorstellen könnte. Tendenziell ist es aber eine Vorliebe von mir mit eher etwas schlankeren Blanks zu fischen. Wobei, ja auch meine Rutensammlung hat schon einen gewissen Querschnitt an div. Taper. Von der ganz schlanken Blaas XF, die ich in bestimmten WG Klassen nicht missen wollte bis hin zum Hers oder dem Noctiss Blank, die auch ein steileres Taper aufweisen, aber trotzdem noch unter Last gut im Rückgrat mit arbeiten.

Meine Erfahrung ist noch nicht so lang wie zB bei Dir. Als ich anfing verstärkt mich um den Rutenbau zu kümmern, da waren Ruten wie die Rocksweeper sehr hip. Für mich ein no Go, hatte im Vergleich zu meinen Ruten ein steileres Taper, war aber hinten rum mir zu wenig nachgiebig.

Bin also mal gespannt wie die neue Hecht- und Bigbaitrute von FA ausfallen wird, habe dort ein Projekt angeschoben, das sollte etwa in die Richtung hin gehen, wenn auch mit den Nanoprepegs.

Merci nochmal für Deine Stellungnahme.

Liebe Grüsse Bernd
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