BullStick 9" #7 |
Wolfgang-K
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So nun ist der Bestellte Blank eingetroffen, nachdem ich mit Dan Craft kläglich gescheitert bin, und die suche nach einem Xfast Blank ebenfalls voll in die Hose ging nun zu Jenem.
,,,BullStick 9“ # 7 ,8 (Im12 Carbon ) nach Aussage von Rurenbau EU, sollte er einen Wert aufweisen von 3,75° 18,07g und bei 15° 116 g währe xfast klasse 7
Gekommen in einem sehr Ansprechenden Mittelbraun durchscheinend Lackiert, exakt Gerade, und Steckverbindungen Greifen sehr genau, und sind an den Streckungen bereits Lackiert. Mit einem Gewicht von 54,5 g ist er eigentlich sehr leicht.
Diese Werte kann ich jedoch nicht bestätigen, wenn ich meiner Wage vertrauen kann, kamen bei mir folgende Werte raus.
3,75° 21,0 g und 15° 98,1 g ergibt ende Klasse 7 mit einem Powerfaktor von 4,83 also Fast.
Habe noch den ERN Wert ermittelt der liegt bei 9,67. Für diese Wert ist jedoch unter Vorbehalt, da ich den ERN das erste Mal ermittelte.
Der Blank entspricht also nicht den geforderten Werten von xfast, werde jedoch den Blank Trotzdem aufbauen da es anscheinen keinen xfast mehr gibt.
Anbei noch ein par Bilder von dem Blank
Gruß Wolfgang
Wolfgang-K hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
__________________ Wolfgang
Sche wirds erst wenst es selber machst.
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27.01.2026 20:31 |
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GordonBloe
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Den Bullstick hatte ich auch schonmal im Visier... Weiß gar nicht warum das damals nix würde...
Hast du den Harrison Lorhic ins Auge gefasst? Meinen Empfinden nach war der sehr schnell...
__________________ There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.
Steven Wright
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27.01.2026 20:36 |
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Jeronimo66
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Moin Wolfgang,
die ERN hört sich für mich bei einem schnellen Blank ganz plausibel an. Auch wenn der Powerfaktor bei 3,75° nicht x-fast sagt würde ich auf jeden Fall noch den Action Angle (AA) bestimmen. Würde mich nicht wundern, wenn er über 70° liegt. Dann wäre der Blank nach CCS x-fast.
Hat du ihn schon mit einem deiner sehr schnellen Blanks verglichen? Gerade dem Powerfaktor vertraue ich nur eingeschränkt. Ich habe schon Blanks mit einem fast gleichen PF gehabt, bei denen einer deutlich sichtbar mehr Spitzenaktion hatte. Der AA zeigt diesen Unterschied auch als Messwert.
Gruß
Carsten
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27.01.2026 21:36 |
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Wolfgang-K
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Themenstarter
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@Carsten, werde noch mal versuchen den AA Wert auch zu machen, wedeln war ich Heute noch nicht aber vom ersten Kontakt fühlt er sich gut Steif an, aber ohne Leine immer schwer zu sagen, im Vergleich zu CTS Affinity auf jeden Fall Härter, eher in die Fire Needle gegend, ja hebe gerade nochmal Nachgeschaut , mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Tac Fire Needle 9,6“ #6/7 hat 21,21bei 3,75° u. 96,21 bei 15° sehr identisch.
@Reinhard, ja die Gewichte sind doch einiges daneben,
auf was es mir ankommt, ich brauche , falsch hätte gerne eine Rute die beim schnellen Vorziehen der Leinen aus dem Rückschwung , nicht nach hinten abkippt sondern mit meiner Armbewegung die Biegung mit nach vorne nimmt, so das beim harten Stopp die Ladung sich möglichst schnell nach vorne Schießt.
Ich weiß nicht wie ich es besser erklären könnte, glaube es wäre nur auf einem Video sauber zu Sehen was ich meine.
Gruß Wolfgang
__________________ Wolfgang
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27.01.2026 22:10 |
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Reinhard 02
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Deine Beschreibung ist nicht unverständlich:
Du suchst eine Rute, die zumindest im HT weniger mitarbeitet und dadurch einen kürzeren Arbeitsweg hat.
Dafür brauchst du aber nicht unbedingt eine XF -Aktionskurve, also eine weiche Spitze.
Da spielt dann natürlich auch das Schnurgewicht in Relation zur Biegekurve eine Rolle.
Fast jede heutige sogenannte schnelle Fliegenrute ist unterlabelt, das Schnurgewicht/ die Schnurklasse wird relativ niedrig angegeben. Dadurch wird die Rute automatisch weniger stark aufgeladen - gebogen.
Nach dem Motto: Die schnelle 7er ist auch eine noch schnellere 6er.
Daher könnte dieser blank durchaus passen, da er ja 3gr. mehr als 3,75° Wert hat als du erwartet hast.
Wobei die angegebenen 18 gr. für mich auch keine schnelle 7er gewesen wäre, eher eine schnelle 6er.
Reinhard
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27.01.2026 22:23 |
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Tölkie
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Hallo ihr Fliegenfischer
Irgendwie habe ich mir bei der Suche nach einem XFast Blank eher einen spitzenbetonten Blank vorgestellt, das gibt aber die Biegekurve nicht her. Oder sagt ihr dazu XFast?
Gut, zumindest bei Spinnruten gibt es da immer wieder Missverständnisse. Die einen meinen wirklich eine Rute mit Spitzenaktion, während die anderen eher die Rückstellgeschwindigkeit meinen.
Mich würde echt interessieren was nun wirklich gesucht war :-) und auch ob es so spitzenbetonte Blanks im Bereich der Fliegenruten gibt bzw. ob das überhaupt sinnhaft wäre. Eine Aufladung nur über die Spitze stelle ich mir beim Fliegenfischen schlecht vor. Da wäre ich eher bei einer schnellen Rückstellgeschwindigkeit …
Sorry, wenn ich mal wieder so ahnungslos töne.
Liebe Grüsse Bernd
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27.01.2026 22:30 |
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Wolfgang-K
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Themenstarter
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Servus Bernd, ja bin immer auf der suche nach irgend was,.
Doch oben steht es sollte ein xfast Blank werden, doch wie im richtigen Leben ,,, das Leben ist kein Wunschkonzert „“
Gekommen ein fast. Die Biegekurve könnte auch etwas spitzen Betonter sein, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
Spaß beiseite , ich denke der ist schon ganz schön fix der Bruder, und wird hoffentlich einigermaßen so wie ich es möchte. Wenn das nix wird weist schon , dann müssen wir selber Blanks Wickeln.
Gruß Wolfgang
__________________ Wolfgang
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27.01.2026 23:11 |
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miso
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Hallo Wolfgang,
da ich auch noch was schnelles im Kopf habe für den nächsten Ostsee Trip, bin ich gespannt, was bei Dir rauskommt.
Ich habe die Harrison Lorhic im Sinn. Der Blank soll „super schnell“ sein und mit einer Leinenklasse drüber wird er dann wieder mehr meinem doch eher langsameren Wurfstil entgegen kommen. So der Plan.
Für mich wird es eher #6 9ft werden. Es gibt aber auch #7 in 9.6ft. Wenn die immer noch gefühlt zu langsam ist, dann mit einer 6er Schnur.
TL Michael
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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28.01.2026 08:47 |
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Reinhard 02
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Michael, das ist aber die falsche Überlegung.
Denn wenn du einen an sich schnellen Blank mit einer schweren Schnjur deinem Wurfstil anpassen möchtest, dann machst den blank doch auch wieder langsamer.
Der ist nur schnell, wenn er nicht durch das Schnurgewicht sondern durch deinen Wurfstil mit dem geringeren Schnjurgewicht geladen wird. Erst dann kann er seine Schnelligkeit ausspielen.
Schnelles Werfen kommt nicht durch eine schnelle Rute zustande, sondern durch einen schnellen Wurfstil. Erst die schnelleren Handbewegungen der Rutenhand - Translation und Rotation und der schnelle DZ machen die Schnur schnell. Eine schnelle Rute hilft allenfalls dabei, macht aber den deutlich geringeren Teil aus.
Wer weit werfen möchte, muss an seinem Wurfstil arbeiten, an der Geschwindigkeit seiner Handbewegungen, die Rute ist da eigentlich fast S--ßegal.
Bei mir liegt der Unterschied zwischen einer relativ weichen Orvis HLS - 35 Jahre alt und einer modernen Weitwurfrute bei ungefähr 3m - 27m zu 30m zB.
Sehr weit werfen wollen ist Sport, ist je nach Schnurklasse anstrengend. Das geht nicht mit einem gemütlichen Wurfstil und einer schnellen Rute.
@ Bernd
Spitzenbetonte Ruten sind darum schnell, weil sie sich mit dementsprechend eher geringeren Schnurgewicht eben nur durch den schnellen Wurfstil aufladen. Bei der Entladung muss dann nur das leichtere Schnurgewicht von der Rute beschleunigt werden.
Außerdem laden sie nicht so tief wodurch auch ein längerer Hebel erhalten bleibt.
Und der Hebel ist wichtig.
Selbst die allergrößten Fliegenfischerexperten streiten sich sich ergebnisslos darüber, welchen Anteil der Hebel und welchen Anteil die Rutenbiegung/Rutenentladung hat. Manche von denen sind der Meinung, daß es 80% Hebel ist und nur 20% Rutenladung!
Und dann sprechen wir immer noch vom kleineren Teil der gesamten Schnurgeschwindigskeiterzeugung, s.o.!
Ich bin übrigens von der "Hebel-Fraktion".
Reinhard
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28.01.2026 16:33 |
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miso
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Dabei seit: 20.01.2021
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Herkunft: Wilder Süden
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Hallo Reinhardt,
wenn ich Dir jetzt uneingeschränkt Recht gebe, liegen wir beide falsch
Mit langsamer meine ich nicht "ich schlaf gleich ein, bis sich die Schnur gestreckt hat".
Rute, Schnur und Werfer sind ein dynamisches Feder-Masse System. Schwerere Schnur, niedrigere Frequenz. Schneller wedeln hilft nicht zu mehr Weite.
Wenn Du das Feder- Masse System durch ein zu schnelle Frequenz versuchst schneller zu machen, dann geht das schief.
Egal, wie eng Du die Schlaufe hinbekommst, wenn die Schnur keine Zeit hat sich zu strecken...
Brauch ich Dir aber nicht zu erzählen.
Sorry für OT
Das wars jetzt aber auch.
TL Michael
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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28.01.2026 20:10 |
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Reinhard 02
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Meiner Meinung nach hast du unrecht mit "Frequenz", denn die ändert sich ja dauernd, je mehr Schnur im Leerwurf, desto länger dauert sie. Eine gleichbleibende Frequenz sehe ich da nicht.
Ich meine die ganze Zeit nur den finalen Wurf, nicht die Leerwürfe zwischendrin zum Schnurverlängern. Die macht man mit einer ganz anderen Geschwindigkeit. Hierbei möchte ich nur immer paar Meter Schnur zusätzlich ausbringen, sowohl im Vor- wie im Rückwurf.
Und beim letzten Rückwurf möchte ich eventuell noch die Rute durch die Schnur vorspannen.
Dazu lasse ich natürlich der Schnur genügend Zeit, um sich zu strecken.
Das sind aber alles nur vorbereitende Schritte für den letzten Vorschwung, um den geht es letztendlich beim Weitwerfen. Und da zählt die Abschussgeschwindigkeit des "Projektils" Fliegenschnur.
"Schwere Schnur - niedrige Frequenz" , da bin ich auch anderer Meinung.
Eine 18 gr. schwere 9m Keule werfe ich im Leerwurf mit einer höheren Frequenz, als die 15m lange Keule einer 4er Schnur, die nur vielleicht 15 gr. wiegt.
Und die Teeny 200 S4 mit 7,7m Keule muss ich viel schneller werfen, als ich eine 7,5m lange aber leichtere Schwimmkeule werfen könnte.
Hohes Schnurgewicht = niedrigere Frequenz bei Fliegenschnüren halte ich so pauschal für falsch.
Reinhard
Shit - noch mehr OT
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Reinhard 02: 28.01.2026 22:40.
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28.01.2026 22:39 |
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GordonBloe
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Dabei seit: 21.08.2018
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Also ich lasse beim letzten Rückschwung immer "ein paar Meter" Schnur nach hinten schießen...
Dann, beim finalen Aufladepunkt der Rute (kann man das so sagen) kommt der Vorschwung und ZACK... ZZZZZZZZZZZ... "Oh... Hallo Backing!" (Übertrieben ausgedrückt).
Das Ganze passiert mit 3-4 Leerwürfen. Man will ja schließlich noch ein paar Fische fangen...
Ok... Bin schon weg.
OT aus
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Steven Wright
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28.01.2026 22:50 |
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Jeronimo66
Moderator
  

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Moin,
wie schon im Dan Craft Faden geschrieben. X-fast bezeichnet eine Aktion. Wenn ich das richtig verstanden habe, suchst du, Wolfgang zwar vordringlich eine schnelle Rückstellung, diese aber möglichst bei einer extraschnellen Aktion.
Ich habe mich ja bei meinen vielen Vermessungen auch mit schnellen und extraschnellen Rutenaktionen beschäftigt und habe in letzter Zeit auch viele Rutenteile ausgetauscht. (Das klappt öfter als ich gedacht hätte.)
Meiner Erfahrung nach hat eine extraschnelle Fliegenrute aus Carbon im Grunde das Rückgrat einer höheren Klasse und die Spitze einer leichteren Klasse. Für eine echte x-fast Aktion für eine typische #7 Mefo Schnur mit vielleicht 10m Keule und ca. 17g kann ich mir etwa folgenden Aufbau vorstellen. Beim Handteil #9/10 und #4 an der Spitze. Zumindest wenn ich keine Vollspitzen verwenden will, die die Aktion ja nur auf kurzer Strecke verändert.
Wenn ich auf meine TAC Travelspinning/Aventik Saltwater (liegt bei #8 ) die #5 Spitze meiner IM8 setze, bin ich immer noch nicht bei x-fast nach der 15° Methode. (Nach CCS schon, und das auch mit der steiferen Originalspitze) Ich habe auch immer noch eine ERN von 10,3.
Ob so eine extraschnelle Aktion wirklich an der Küste im Wind von Vorteil ist? Das macht die oben beschriebene Rute mit der Originalspitze und einer 18g Schnur auch schon gut. (Der Blank in einer knappen Klasse niedriger wäre für mich ideal.) Sie ist mit einem AA von über 70 auch x-fast, auch wenn sie nach dem Powerfaktor gerade mal so fast ist.
Ich werde das sicherlich mal ausprobieren und eine der IM8 Spitzen (ich habe gerade noch welche bekommen) mit einem entsprechenden Solidtip aufbauen. Einen Vorteil wird es dann haben, wenn es mir hilft schnelle Schnurgeschwindigkeiten im Wind zu erreichen, mit möglichst engen Loops ohne zu tailen.
Viel wichtiger finde ich bei Wind aber die Schnur und die Wurftechnik. Kurze Keule mit relativ geringem Querschnitt und ganz wenig Rückschwünge.
Ach ja, die 18g und 116g mit dem resultierenden PF von 6,44 sind Werte, die für eine Fliegenrute unrealistisch sind. Das sieht mir nach einem Mess- oder Übertragungsfehler aus. Selbst meine Dan Craft FT #3 liegt davon weit entfernt. Sie hat 15,6g und 78,9g (PF: 5,06) und eine ERN von 8,6 (AA 76°). Das ist mein schnellster Blank mit dem deutlichsten Unterschied zwischen Spitze und Rückgrat. Und der ist auch nur eine xx-fast bei #3 weil sie deutlich überklassifiziert wurde. (#3 aufgedruckt, #5 nach 3,75°, #8 nach CCS.) Wenn sich diese Aktion nach oben fortsetzen würde (tut sie so wohl nicht), wäre sie etwas höher in der Klasse theoretisch stimmig. Mir wäre er Blank aber dann schon zu schwer vom Gewicht, da ist meine TAC Travelspinning/Aventik Saltwater leichter.
Gruß
Carsten
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Gestern, 07:48 |
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GordonBloe
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| Zitat: |
Original von Jeronimo66
Viel wichtiger finde ich bei Wind aber die Schnur und die Wurftechnik. Kurze Keule mit relativ geringem Querschnitt und ganz wenig Rückschwünge.
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Gestern, 08:04 |
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miso
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| Zitat: |
Original von Reinhard 02
Meiner Meinung nach hast du unrecht mit "Frequenz", denn die ändert sich ja dauernd, je mehr Schnur im Leerwurf, desto länger dauert sie. Eine gleichbleibende Frequenz sehe ich da nicht.
Ich meine die ganze Zeit nur den finalen Wurf, nicht die Leerwürfe zwischendrin zum Schnurverlängern. Die macht man mit einer ganz anderen Geschwindigkeit. Hierbei möchte ich nur immer paar Meter Schnur zusätzlich ausbringen, sowohl im Vor- wie im Rückwurf.
Und beim letzten Rückwurf möchte ich eventuell noch die Rute durch die Schnur vorspannen.
Dazu lasse ich natürlich der Schnur genügend Zeit, um sich zu strecken.
Das sind aber alles nur vorbereitende Schritte für den letzten Vorschwung, um den geht es letztendlich beim Weitwerfen. Und da zählt die Abschussgeschwindigkeit des "Projektils" Fliegenschnur.
"Schwere Schnur - niedrige Frequenz" , da bin ich auch anderer Meinung.
Eine 18 gr. schwere 9m Keule werfe ich im Leerwurf mit einer höheren Frequenz, als die 15m lange Keule einer 4er Schnur, die nur vielleicht 15 gr. wiegt.
Und die Teeny 200 S4 mit 7,7m Keule muss ich viel schneller werfen, als ich eine 7,5m lange aber leichtere Schwimmkeule werfen könnte.
Hohes Schnurgewicht = niedrigere Frequenz bei Fliegenschnüren halte ich so pauschal für falsch.
Reinhard
Shit - noch mehr OT
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Ok, jetzt weiß ich endlich, was ich bis dato falsch gemacht habe
Deshalb fang ich so wenig Fische
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Gestern, 11:06 |
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Frank
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Gestern, 12:53 |
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Ich will ja Niemand enttäuschen, aber höhere Leinengewichte lassen sich grundsätzlich leichter wedeln als niedrigere Leinengewichte, entwickeln in der Frequenz aus hin und her ein atemberaubendes Tempo, wo ich vermute das ein Verhältnis aus angeströmter Fläche zur Masse deutlich besser für den Werfer und die Geschwindigkeit "steht"!
Wenn man dann noch dünne Sinker schmeißt bleibt kein Auge mehr trocken.
Für die Küste gegen den Wind und auf Weite machen hohe Leinengewichte in jeder Weise Sinn - solange die Handgelenke und Schultern das mitmachen, oder man nimmt kurze ZH, erhöht die Leinengewichte noch weiter und stellt die EH in den Schatten. Die Idee einer engen Schlaufe kann nicht schaden, die man aber mit allen Aktionsformen werfen kann...
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
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Gestern, 20:05 |
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