Multirolle hängend (?) |
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
 |
|
Gibt es eigentlich inzwischen gescheite hängende Multirollen, die man also genau so herum wie eine Stationärrolle unter der Rute mit stabilem Schwerpunkt montieren und fischen kann?
Von Cormoran gab es mal so ein Corboss-Norwegen-Angelei Plastikteil, sowas mag ich aber nicht, wär auch zu groß.
Wenn es so eine kleine Multi in sagen wir mal Hecht/Jerk-Angel Größe nicht gibt, welche könnte man dafür am besten verwenden, kommt man mit LH oder RH Kurbelei weiter, wenn man die Rolle längs umdreht?
Auf dieser schmalen Penn Tiefseerolle (Mariner oder so) konnte man die Drehrichtung umschalten und die LH/RH verwenden. (aber auch zu groß)
Ziel wäre eine hängende Rolle, die sich hängend LH kurbeln läßt, die sich wie eine Stationärrolle links herum (im Gegenuhrzeigersinn wenn man draufschaut) kurbeln läßt.
Mit dem Zeigefinger an der Spule bremsen wäre nicht schlecht, eine Auslösetaste zum Wurf sollte sich auch anders bedienen lassen, oder man macht es ganz klassisch mit dem Schnurhalten über den Zeigefinger, wobei das bei einer geplanten Einsatzart mit nicht so heftigen Würfen auch nicht so bedeutsam wäre. Sollte also gerade kein Baitcaster sein, eher so ein klassisches Round-Profile.
Der geplante Einsatzbereich wäre auf Hecht, Schleppangeln vom Boot und Natürköderspinnfischen, wo ein schnell-einfaches Freilaufen lassen und eine kleine leichte Rolle bedeutsam sind.
Weiterhin wäre auch die Freilaufrolle beim Grundangeln zu ersetzen interessant.
__________________

|
|
14.07.2010 15:32 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
karpfenkuno
User
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 450
Herkunft: München
 |
|
Hallo Det,
kenne keine solche kleinen hängenden Multi.
Andererseits ist es kein Problem eine ganz normale Multi zum Schleppen oder Grundangeln einzusetzen. Beim Abzug der Schnur kann die Rolle ruhig hängen, das ist absolut problemlos. Beim Anhieb, nimmst du die Rolle auf, schließt den Freilauf, schlägst an und drehst die Rolle nach oben zum drillen. Das geht ganz einfach, quasi automatisch ohne Nachdenken. Auf diese Art fange ich auch Karpfen mit der Multi auf Boiliesl.
Schöne Grüße
karpfenkuno
|
|
14.07.2010 16:08 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
Themenstarter
 |
|
Du hattest das ja schon mal zum Karpfengrundangeln angesprochen in einem Thread. Wenn das bei Dir immer so gut klappt ist das schon mal eine positive Meldung!
Beim Handspinnen mit KöFi soll die aber "richtig" herum
hängen, das wäre fein. Ich würde auch dran bohren, fräsen, feilen, um kleine Unpassheiten auszubügeln. Geometrisch problematisch ist wohl erstmal der Abstand der Rolle vom Halter, der dürfte hängend etwas weiter abstehend sein zum gut unterfassen.
__________________

|
|
14.07.2010 16:13 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Pettersson
User
Dabei seit: 23.01.2008
Beiträge: 232
Herkunft: Niederösterreich
 |
|
Gleicher Gedanke hat mich vergangenen Winter geplagt. Will mich in Sachen Hecht - Grundrute neu ausstatten, und verfiel den selben Gedanken an Multirolleneinsatz.
Bin nicht schlauer geworden, aus Ermangelung an Zeit ist das Projekt auf kommenden Winter verlegt worden.
Fazit: Ruten werden für den Multirolleneinsatz aufgebaut und hängend im Rodpot abgelegt.
__________________ Liebe Grüße
Manfred
|
|
14.07.2010 16:21 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
karpfenkuno
User
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 450
Herkunft: München
 |
|
| Zitat: |
Original von AngelDet
Beim Handspinnen mit KöFi soll die aber "richtig" herum
hängen, das wäre fein. Ich würde auch dran bohren, fräsen, feilen, um kleine Unpassheiten auszubügeln. Geometrisch problematisch ist wohl erstmal der Abstand der Rolle vom Halter, der dürfte hängend etwas weiter abstehend sein zum gut unterfassen. |
Ist mir zwar nicht klar, warum du unbedingt mit einer hängenden Multi spinnen willst, aber du bastelst ja sehr gerne
Auf jeden Fall würde ich dann eine klassische "runde" Multi nehmen und keine Baitcaster. Der Vorteil der Baitcaster ist ja gerade, dass sie sich ja quasi an den Blank anschmiegt. Bei einer klassischen runde Multi ist der der Rollenfuß besser zugänglich. Man müßte den Fuß anbsägen und durch einen neuen, längeren Fuß ersetzen. Aus Metall ist so ein Fuß sicherlich herstellbar, wie die Verbindung mit der Rolle funktionieren soll ist mir momentan komplett unklar.
Dann würde ich ein RH-Modell nehmen, hängend ist dann die Kurbel links, allerdings würde man dann wohl "rückwarts" kurbeln...
tja, sieht nach einem ziemlich diffizielen Problem aus,
Momentan habe ich auch keine Idee mehr.
Viel Spass beim Tüfteln
karpfenkuno
|
|
14.07.2010 16:25 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
karpfenkuno
User
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 450
Herkunft: München
 |
|
| Zitat: |
Original von Pettersson
Fazit: Ruten werden für den Multirolleneinsatz aufgebaut und hängend im Rodpot abgelegt. |
genauso mache ich es auch
|
|
14.07.2010 16:26 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
Themenstarter
 |
|
Beim Grundangeln mit KöFi hast Du recht gleiche Anforderungen. Beim Stippen/Zupfen mit KöFi aber auch, wobei das mit der langen (Stipp)Rute immer noch abgemildert war, da war Spielraum aus der Rute, bis der Bügel auf war. (Für die reinen Kunstköderangler: Man darf eben nicht sofort anschlagen ...)
Je kürzer der Stecken, umso mehr wird das mit dem Reinfahren und Überraschen beim Biss problematisch ...
Einige Angler verwenden dann hier Heckbremsrollen, wobei mir dabei Gewichtsnachteil und Bremsstandfestigkeit mißfallen.
Ich kam von der Überlegung her drauf, dass eine für die schwere KöFi- Grundangel geeignete und mit einiger Schnurreserve >200m (zum Grundangeln) aufnahmebereite Rolle ich bei Stationär deutlich über 400g lande, eher 450-490g. Aber dann auch dauerhaft freihand führen (?)
Das kann ich sogar mit einer Stationär-Freilaufrolle von Okuma erreichen, die dann immerhin einen Freilauf/Kupplung und 2.Bremse besitzt. Die würde nichtmal schwerer als eine ABU Cardinal 706 LX sein, und auch nicht teurer.
Aber mit einer Multi müßte man das schlanker u. leichter hinbekommen - denk' ich jedenfalls erstmal.
__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von AngelDet: 14.07.2010 16:35.
|
|
14.07.2010 16:34 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
karpfenkuno
User
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 450
Herkunft: München
 |
|
| Zitat: |
Original von AngelDet
Aber mit einer Multi müßte man das schlanker u. leichter hinbekommen - denk' ich jedenfalls erstmal.
|
Das stimmt, so eine Shimano Multi in der 400-Größe (z.B. Calcutta oder Corvalus) hat eine Schnurfassung von ca. 200m 0,40mm bzw. 300m 0,30mm bei einem Rollengewicht von ungefähr 330g. Das ist merklich leichter.
|
|
14.07.2010 16:44 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
PuraVida
User
Dabei seit: 08.01.2010
Beiträge: 371
Herkunft: Wien
 |
|
| Zitat: |
Original von AngelDet
Ich kam von der Überlegung her drauf, dass eine für die schwere KöFi- Grundangel geeignete und mit einiger Schnurreserve >200m (zum Grundangeln) aufnahmebereite Rolle ich bei Stationär deutlich über 400g lande, eher 450-490g. Aber dann auch dauerhaft freihand führen (?)
Das kann ich sogar mit einer Stationär-Freilaufrolle von Okuma erreichen, die dann immerhin einen Freilauf/Kupplung und 2.Bremse besitzt. Die würde nichtmal schwerer als eine ABU Cardinal 706 LX sein, und auch nicht teurer.
Aber mit einer Multi müßte man das schlanker u. leichter hinbekommen - denk' ich jedenfalls erstmal.
|
Ich kann Dir nicht folgen. Warum eine Grundangelrolle wenn dann doch Freihand geführt werden soll?
Und warum umdrehen und nicht fischen wie vorgesehen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß man mit einer verkehrt herum Multi viel Freude hat beim Auswerfen.
Leichter und schlanker mit Multi gut und schön, aber warum umdrehen? Bleibt ja auch richtig rum schön leicht.
|
|
14.07.2010 16:55 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Schleien-Stefan
User

Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 291
Herkunft: Bruchköbel
 |
|
Detlef, wo liegt das Problem wenn Du eine ganz normale Multirolle nimmst?
Mit Pistolengriff und einer leichten BC-Multi stört das im Handling gar nicht, solange Du die Rolle in der Hand hast.
Beim Schleppen ist es auch wurst wie rum man die Rolle im Rollenhalter festmacht, und auf dem Pod ist es wurst wenn man die Rute aufnimmt und dabei kurz dreht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen das all das prima funktioniert. Ich denke mal es gibt da kein Angebot (außer von Cormoran) weil es einfach keine Notwendigkeit gibt, all das funktioniert mit den verfügbaren normalen Modellen schon gut.
Am Anfang mag es ungewohnt sein, aber mit einem klein wenig Eingewöhnung geht es prima. Nur der Pistolengriff, den finde ich echt wichtig, ohne fehlt mir da der richtige Halt.
Wie man mit einer hängenden Multi rein technisch werfen soll ist mir auch noch unklar, das Abbremsen der Spule stelle ich mir wenig glücklich vor.
__________________ .
Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schleien-Stefan: 14.07.2010 17:56.
|
|
14.07.2010 17:55 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
Original von PuraVida
Ich kann Dir nicht folgen. Warum eine Grundangelrolle wenn dann doch Freihand geführt werden soll?
|
Geht um beides, double-use, also sowohl als auch ... beim Freihand zupfen ist das Gewicht von großer Bedeutung, bei der Grund- und Schlepprute natürlich nicht.
| Zitat: |
Original von PuraVida
Und warum umdrehen und nicht fischen wie vorgesehen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß man mit einer verkehrt herum Multi viel Freude hat beim Auswerfen.
|
Ich mir schon, paßt doch sogar besser.
__________________

|
|
15.07.2010 00:52 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
Original von Schleien-Stefan
Detlef, wo liegt das Problem wenn Du eine ganz normale Multirolle nimmst?
|
Die ist falsch herum montiert, Schwerounkt oben, das ist ein wenig wie Auto auf dem Dach fahren ...
Ich nehme aber eine und probiere wieder.
| Zitat: |
Original von Schleien-Stefan
Mit Pistolengriff und einer leichten BC-Multi stört das im Handling gar nicht, solange Du die Rolle in der Hand hast.
|
leichte BC geht eben nicht so richtig dafür, wenn das Gerät schnurtechnisch größer sein soll, um einigen Schnurablauf plus Großgewässerreserve zu haben.
300m real dia 0,30mm wären schon ganz gut.
| Zitat: |
Original von Schleien-Stefan
Beim Schleppen ist es auch wurst wie rum man die Rolle im Rollenhalter festmacht, und auf dem Pod ist es wurst wenn man die Rute aufnimmt und dabei kurz dreht.
|
Schleppen- und Grundangeln wäre mit der schwereren Freilauflauf-Stationärrolle ja noch gut machbar, da tun 500g Rolle nicht so weh.
Interessant wird es beim Naturköderfisch aktiv zupfen, das wäre so aktiv wie fein jiggen und gufieren, aber idealerweise mit gebremsten Freilauf, weil Du eben nicht wie beim Jiggen oder Jerken anschlagen kannst, sonst läßt der Esox einfach wieder los.
(Ich will natürlicjh mit einer Rolle möglichst alle Anwendungen abdecken
)
| Zitat: |
Original von Schleien-Stefan
Ich denke mal es gibt da kein Angebot (außer von Cormoran) weil es einfach keine Notwendigkeit gibt, all das funktioniert mit den verfügbaren normalen Modellen schon gut.
|
Geometrisch ist es verkehrt, die Schnur oben über den Blank zu leiten, da der sich unter immer größerer Last immer weiter biegt und damit die Schnur irgendwann auf den Blank oder sogar daran vorbei kommt. Man muss viele Ringe setzen, um das auszugleichen.
Oder Zwitter wie SGS bauen, die zeigen, dass es eigentlich verkehrt rum ist.
Dann ist der Schwerpunkt oben, das ganze kippeliig in der Längsachse, was erst bei großen Zuglräften und breiten Multirollen so richtig blöde wirkt.
Bei Zugkräften von 10-15kg brauche ich dann mehr Kraft gegen das seitliche Verdrehen beim ablaufen von einer breiten Multirolle, als zum eigentlichen Halten gegen den Fischzug.
Das ist technisch einfach blöd.
Hinzu kommt, dass man ab einem Zug von 5kg aufwärts schon lieber auf einen kräftigen Vorgriff zurückgreift. Darüber pfeift aber die ablaufende Schnur von der stehenden Multirolle - und direkt an den Pulsadern und über den Fingern vorbei. Mit Mono noch relativ lustig, bei Geflecht und breiter Multirolle aber gar nicht lustig ...
Wenn eine Big-Game-Rolle mit den beiden Ösen oben am Harness auf einem Kampfstuhl sitzend eingehängt wird, ist das gut passend, keine Frage.
Wenn man einen Bauchgurt mit Platte und Kreuzschlitz an Rute und Bauchplatte hat, ist das auch gut abgefangen.
Freihand aber nicht.
| Zitat: |
Original von Schleien-Stefan
Wie man mit einer hängenden Multi rein technisch werfen soll ist mir auch noch unklar, das Abbremsen der Spule stelle ich mir wenig glücklich vor. |
Ich bremse mit dem Zeigefinger schon an der Staionärrolle min. genausogut wie mit dem Daumen an der Multi. Das sollte bei entsprechender Spulenrandgestaltung eigentlich genauso gut gehen. Man muss da natürlich rankommen können, ein voll von den Seitenwänden verdeckte Spule würde nicht funktionieren.
__________________

|
|
15.07.2010 01:13 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Chrizzi
User
Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 881
 |
|
| Zitat: |
Geometrisch ist es verkehrt, die Schnur oben über den Blank zu leiten, da der sich unter immer größerer Last immer weiter biegt und damit die Schnur irgendwann auf den Blank oder sogar daran vorbei kommt. Man muss viele Ringe setzen, um das auszugleichen.
|
Dürfte recht egal sein. Wenn dadurch die Blanks alle wegbrechen würden, gäbe es keine Baitcaster mehr.
| Zitat: |
| Dann ist der Schwerpunkt oben, das ganze kippeliig in der Längsachse, was erst bei großen Zuglräften und breiten Multirollen so richtig blöde wirkt. |
Hält sich alles in Grenzen, das sollte das geringste Problem sein.
| Zitat: |
| Bei Zugkräften von 10-15kg brauche ich dann mehr Kraft gegen das seitliche Verdrehen beim ablaufen von einer breiten Multirolle, als zum eigentlichen Halten gegen den Fischzug. unglücklich Das ist technisch einfach blöd. |
Wofür brauchst du auf Hecht 10 - 15 kg Zugkraft?
Selbst eine 400er Calcutta Conquest hat eine Max. Drag von nur 7 kg. Damit wird man vermutlich knapp alle Hechte einkurbeln können.
Den letzten besseren Hecht hat ein Kumpel an einer -6 oz St. Croix gefangen mit einer Ryoga (Max. Drag 5.5 kg) drauf gefangen. Den ~ 85 - 90er Fisch kann man damit einfach einkurbeln - muss nicht, geht aber.
| Zitat: |
| Hinzu kommt, dass man ab einem Zug von 5kg aufwärts schon lieber auf einen kräftigen Vorgriff zurückgreift. Darüber pfeift aber die ablaufende Schnur von der stehenden Multirolle - und direkt an den Pulsadern und über den Fingern vorbei. Mit Mono noch relativ lustig, bei Geflecht und breiter Multirolle aber gar nicht lustig ... |
Ich denke mal, das kann nichts passieren. Immerhin habe die Muskieruten auch ein großen Vorgriff - würden sich Leute damit umbringen wäre sowas sicherlich nicht an den Ruten dran.
| Zitat: |
| Die ist falsch herum montiert, Schwerounkt oben, das ist ein wenig wie Auto auf dem Dach fahren ... |
Die Rolle liegt in der Hand, das merkt man gar nicht, selbst eine 400er Calcutta Conquest kann man so leicht fischen...
|
|
15.07.2010 07:52 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Schleien-Stefan
User

Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 291
Herkunft: Bruchköbel
 |
|
Eventuell bin ich da zu pragmatisch, aber in der Praxis konnte ich da noch kein Problem erkennen.
Willst Du die Ruten zum Welsfischen einsetzen? Ich denke mal mit 5kg realer Zugkraft kann man ja schon ~99,9% aller Hechte einleiern, mit 15kg dürften es ziemlich genau 100,0% sein.
Allerdings muss ich zugeben das meine Daiwa Luna ja auch nur ~7kg Bremskraft bringt, allerdings habe ich noch keine Situation gehabt in der ich die Bremskraft auch nur im Ansatz benötigt hätte.
Ein befreundeter Welsfischer fängt immer mal Hechte als Beifang. Er beschwert sich immer das die ja gar keine Schnur nehmen können, Fische bis ich glaube 1,28 hat er so schon gelandet.
Beim Drillen mit Multirollen hatte ich noch nie Probleme, habe allerdings auch nie drauf geachtet. Das hat einfach funktioniert, bei großen wie kleinen Fischen, verletzt habe ich mich da noch nicht. Ich denke auch das ist kein wirkliches Problem, sonst hätten sie Multirollen nicht gerade zum schweren Fischen so durchgesetzt.
__________________ .
Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
|
|
15.07.2010 08:39 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
OnTheMove
User

Dabei seit: 29.05.2009
Beiträge: 1.817
Herkunft: Darmstadt
 |
|
Mal so ne ganz Pragmatische Idee, wenn du dir Rute in der Rechten Hand hälst, würdest du normal mit einer Linkshand multi fischen.
Nimm doch dann einfach eine RH multi und lasse sie runter hängen. Schon hast du die Kurbel an der gewünschten Position. Zum werfen drehst du halt wieder die rute um.
Ich selber bleibe beim Klassischen stiel.
grüße Markus
|
|
15.07.2010 08:53 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Chrizzi
User
Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 881
 |
|
Dann muss man aber "rückwärts" kurbeln, wenn die Multi unten hängt. Das ist doch auch verdammt uncool.
|
|
15.07.2010 08:57 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
OnTheMove
User

Dabei seit: 29.05.2009
Beiträge: 1.817
Herkunft: Darmstadt
 |
|
Ups, da haste sicher recht! Das hab ich vergessen
|
|
15.07.2010 09:26 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Chrizzi
User
Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 881
 |
|
Die BBX Type 2 (die gab es mal hier) von Shimano gibt es nur in der 2500er Größe. Die wird deutlich zu klein sein. Ob es die Vorgänger (BBX oder andere, es gab da mehrere) größer gibt/gab, weiß ich nicht, aber ich meine davon gingen welche immerhin bis zur 400er Größe. Auch hat/hatte Daiwa solche Rollen, jedoch ist die Tournament Serie von Daiwa sauteuer - aber kein Plan ob es die noch gibt, davon gab es auch 3000er oder vielleicht sogar 3500er. Aber die Daiwas lagen bei 500 - 700 Euro netto...
|
|
15.07.2010 09:49 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
Original von Pettersson
Die lange Rute deshalb um auch mal zwischen den Seerosen den Köderfisch anbieten zu können, die weiche Rute um die beißenden Hechte nicht durch den Wiederstand zu verlieren.
Zentrale Anforderung an derlei Fischerei ist aber die Rolle mit Bremshebel. Sobald man einen Biss spürt lässt man den Hebel los und der Fisch kann Schnur nehmen wie bei einer Freilaufrolle .
|
Supersache, danke für den Bericht!
Das ist eine gute Lösung mit der Rolle und Abstimmung, die sich überzeugend anhört.
| Zitat: |
Original von Pettersson
Shimano hatte so eine Rolle als technische Neuheit |
Dies neue Twinpower FD+RD mit TriDrag (eigentlich eben 2 Bremsen) wäre technisch auch nicht schlecht, aber eher auch zu klein/zart.
Wenn ich alles an Nicht-Kunstköder-Spinnen auf Hecht mit einer Rolle machen will, wird das wohl schwierig.
Die Multi - wie ich sie mit vorstelle
- wäre eine genügend kleine feine Lösung.
Gibt's aber nicht.
Bei den kleinen freilaufenden/freigebenden Stationärrollen kommt das Problem von Schnurfassung, wahrscheinlich auch Stabilität. (wenn man bis ultimo gerüstet sein will)
Bei den großen freilaufenden/freigebenden Stationärrollen hab ich sicher ein Gewichtsproblem beim freihand fischen.
Eine kleine adäquate und gleichartig zu fischende Multi gibt es nicht.
Also gar nicht so einfach ...
__________________

|
|
15.07.2010 13:37 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung (DSGVO)
|