Lack entfernen durch Sandstrahlen? |
wikie
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14.11.2014 09:46 |
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seele
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Könnte vielleicht mit Natriumcarbonat oder Nussschalen gehen. Auf jeden fall sollte es nichts hartes, abrasives sein. Jemand der die Möglichkeit hat, könnte es ja mal an nem alten Blank testen. Kann ja nicht viel kaputt gehen.
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14.11.2014 09:59 |
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wikie
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generell wäre es aber möglich, oder?
Nussschalen zum Sandstrahlen... man lernt ja nie aus
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14.11.2014 10:21 |
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OG1
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Ich nehme für sowas also um Restlackierungen zu entfernen bzw. Blanks mattieren oder um Steckungen einzuschleifen, Stahlwolle 0000 die ist wie Watte, und verletzt die Faser nicht.
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14.11.2014 10:28 |
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Reinhard 02
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Also ich kenn den SS3 nur von Bildern aus dem Forum.
Könnte es sein, das der blank überhaupt nicht lackiert ist?
Soweit ich es erkennen kann, hat er ein "unground" - Finish und wurde eventuell auch nicht lackiert, deshalb die rauhe Oberfläche.
Wenn es so wäre, dann ist die Oberfläche nur von einer dünnen Harzschicht geschützt, beim Schleifen wärst du schnell im Material, was aber bei vorsichtiger Vorgehensweise auch nicht schlimm ist.
Ich würde nur mit sehr feinem Schleifpapier drübergehen, um die "Rippen", die ja nur Harz sind, abzuschleifen und dann lackieren.
Reinhard
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14.11.2014 10:52 |
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wikie
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Hallo Reinhard,
ob es ein "unground" finish hat oder nicht weiß ich leider nicht (höre den Begriff jetzt auch zu ersten mal, aber bei dir lernt man ja nie aus
). Ich mache mal ein Foto wenn ich heute zu Hause bin, dann sieht man das Ganze vielleicht ein bischen besser.
Grüße
Roman
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14.11.2014 11:21 |
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OG1
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14.11.2014 12:24 |
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wikie
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Danke OG1 für die schnelle Antwort mit Bildern. Auf dem letzten Bild (Tactilus) sieht man es sehr schön. Es geht mir um die dünnen Linien welche man auf dem Bild sehen kann. Es sieht aus wie eine Art Faden welche spiralförmig um den Blank gewickelt ist. Wenn man mit dem Fingernagel drüber fährt hört man sehr gut das klackern und spürt die Erhebung durch diesen Faden. Irgendeinen Grund muss dieser Faden ja haben, weshalb ich mich etwas davor scheue diesen bis auf den Rest runter zu schleifen nur um den Lack zu entfernen.
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14.11.2014 12:53 |
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wikie
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aha,heute gibt es es aber mal wieder ne Nachhilfestunde in Sachen Rutenbau für mich. Sehr interessant mit dem Tape, wusste ich vorher auch nicht. Also hat dieses Spiralmuster keine tragende/ stützende Wirkung.
Der Tip mit der 000er Stahlwolle ist super, werde ich mir merken. Den Hinweis von seele mit dem Natriumcarbonat finde ich auch super. Hab da mal ein bischen gegoogelt. Das nennt sich auch Sodastrahlen und ist besonders dafür geeignet Lack abzutragen ohne das darunter liegende Material zubeschädigen.
Bleibt jetzt nur noch die Frage zu klären ob die SS3 überhaupt lackiert ist. Wenn ich mir die ganzen Beträge so durchlese ist keine extra Lackschickt auf der SS3 und es ist aussen nur eine Harzschicht drauf. Kann ich diese wie eine normal Lackschicht einfach runterschleifen (oder eben auch runter strahlen)?
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14.11.2014 13:51 |
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BigPaco

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| Zitat: |
Original von wikie
Also hat dieses Spiralmuster keine tragende/ stützende Wirkung.
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doch doch..., bei Xzoga hat dieses Muster einen Namen "Snakeskin" und trägt und stützt den Umsatz!
Die lassen einfach einen Arbeitsschritt weg und verkaufen das noch als Feature...
Gruß
Rainer
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14.11.2014 14:36 |
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Nabisco73
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Wenn's Strahlen in Betracht kommt, dann evtl. Trockeneisstrahlen.
Fas wird auch in der Denkmalpflege und bei Oldtimern eingesetzt,
also eher sehr sensible Bereiche.
Gruß Normen
__________________ Das' mir scheißegal, wer Dein Vadder is'! Solange ich hier angel, latscht hier keiner über's Wasser!
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14.11.2014 14:58 |
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wikie
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| Zitat: |
Original von BigPaco
Die lassen einfach einen Arbeitsschritt weg und verkaufen das noch als Feature...
Gruß
Rainer |
Wie würde denn dieser letzte Arbeitsschritt aussehen, Blank schleifen und dann lackieren, oder gleich lackieren ohne schleifen?
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14.11.2014 15:35 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
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Nein, diese Spiralen entstehen dadurch, dass der Blank vor dem Backen unter Zug mit Folie/Tape umwickelt wird.
Einige Hersteller nehmen dazu schlicht sowas wie Tesa aber ohne Klebefilm.
Beim Backen treten dann die überschüssigen Harze aus der Matte aus und drücken sich unter dem Tape raus.
Das sind diese Spiralen, über die wir hier reden. Die haben aber nun rein garnix an performancetechnischen Vorteilen.
Wenn Du einen glatten Blank haben willst, dann musst Du diese Spiralen eben runterschleifen.
Ob Du dann lackieren willst oder nicht ist ein anderes Thema.
Wenn Du auf diesen Schritt keinen Bock hast und einfach Geld sparen willst, dann nennst du das eben "Snakeskin"...
Ich würd diese Spiralen auf jeden Fall runterschleifen, finde ich potthäßlich sowas.
Gruß
Rainer
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14.11.2014 15:48 |
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Cobe
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Gary Loomis erklärt das auch in diesem Video (ab ca. 8:30): Klick
Er vergleicht das Harz, das sich beim backen so spiralförmig um den Blank legt, mit einem Gips , den man am Arm hat. Durch das Abschleifen wird laut seiner Aussage die Rute leichter und sensibler.
Ich mache das gerade mit einer ehemaligen Stangenrute, bin gespannt ob ich einen Unterschied feststellen kann
Gruß
Thomas
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14.11.2014 16:23 |
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wusdorf
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Hab mal ne Browning Spinnrute Restauriert, die war lackiert aber unter der dicken Lackscicht hatte sie auch diese Rillen. Hab das einfach glatt geschliffen und dann den Blank mit PU lackiert.
Umbau Browning
__________________ Gruß, Hendrik

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14.11.2014 17:56 |
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Reinhard 02
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Zur Vokabel: to ground = schleifen - unground = ungeschliffen.
Früher haben viele Firmen, vor allem englische ( North Western, TriCast, Hardy), auch Orvis, ihre blanks nicht geschliffen. So blieb die schon erklärte Spirale erhalten.
Häufig wurden die blanks dann auch nicht weiter lackiert.
Das Band, dass um den Rohblank gewickelt wird, könnte es sich um Schrumpfband handeln. Es zieht sich beim Backen zusammen und bringt zusätzlichen Druck.
Die SS- blanks sind scheinbar unground, aber zumindest dünn lackiert, soweit ich das auf den Bildern erkennen kann.
Wenn du jetzt nur diese leichten Grate entfernen willst, würde ich mit einem Schleifblock arbeiten, um wirklich nur die Erhebungen abzutragen.
Das die Performance sich spürbar ändern soll (Gary Loomis), wenn man diese gerinsten Mengen Material abträgt, bezweifel ich.
Vor allem, wenn danach der blank lackiert wird!!
Das Wegschleifen der Grate hat meiner Meinung nach nur optische Gründe.
Mir gefallen unlackierte ungroung blanks sehr gut, habe viele solche Ruten.
Ob ein unground -blank lackiert ist, merkt man an der "Schärfe" der Grate und auch beim Schleifen. Ohne Lack ist man recht schnell im Kohlefasermaterial - schwarzer Schleifstaub.
Aktuell gibt es viele blanks auf dem Markt, die nicht geschliffen sind, zB viele von den TAC blanks (lackiert?)von (Tackle24), Alps (lackiert).
Reinhard
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14.11.2014 18:28 |
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Cobe
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Ob und wie stark der Unterschied jetzt spürbar ist, dazu macht Gary Loomis ja an der Stelle keine direkte Aussage. Über den geschliffenen Blank sagt er "We've made it as light and sensitive as we can" - wie viel es wirklich ausmacht ist wohl auch eine Glaubenssache.
Aber aus diesem Grund sind die Loomis Blanks ja auch nicht lackiert. Da gibt es aber eine genaue Aussage von G. Loomis, er meint ein "Finish" nimmt dem Blank 8-12% der Performance (ab 9:30).
Gruß
Thomas
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15.11.2014 15:04 |
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laverda
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Hi Strahlemänner
,
ich bin gerade erst auf diesen Trööt gestoßen und muss da mal ein wenig "klugschei*en".
Faserverbund-"Backerzeugnisse" werden vor dem Backen normalerweise mit einem sogenannten Gel-Coat überzogen. Dabei handelt es sich um eine Oberflächen-Versiegelung, die zugleich als Trennmittel beim Backen/Pressen wirkt. Dieses Gel-Coat ist NICHT vergleichbar mit einem (Klar-)-Lacküberzug sondern geht eine Verbindung mit dem Matrixharz ein, ist bedeutend beständiger und ein wirkungsvollerer Schutz als jeder Lack. Ein Gel-Coat würde ICH niemals versuchen wegzustrahlen. Maximal ggf anrauen und drüberlackieren, wenn es wg farblicher Gestaltung gewünscht wird. Abstrahlen und durch Klarlack ersetzen wäre eindeutig eine Produkt-Verschlechterung.
Gruß vom platten Niederrhein
__________________ Fliegenruten werfen Masse................nicht Klasse!!
http://www.flyran.de
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23.11.2014 18:39 |
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