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Geschrieben von GordonBloe am 22.05.2025 um 08:20:
Sexer Stahlflosse
Tja...
Und wie ich halt grad beim Otti war, da ist mir dieses heiße Teil mehr oder weniger "zugelaufen"...
Ein
Steelfin Trinity Fly SFT 906 / 9ft #6...
Diesen Blank hab ich bei einem Spezl schonmal gefischt und für sehr gut befunden.
Was lag also näher als der armen einsamen Stahlflosse ein neues Heim zu bieten!?
Ich werd sie (hoffentlich) parallel mit der Sportex aufbauen... Optisch wird sie aber ganz was anderes...
Ich werde mich diesmal "rollenhaltermäßig auf Neuland wagen" und mal einen Spacer aus Acryl verbauen... gefertigt wird das Teil aus einem sogenannten "Pen-Blank" von einem hier allseits bekannten Spezialisten. Ich bin schon sehr gespannt.
Die Beringung wird ausfallen wie gehabt (Leitring bin ich mir noch unsicher), gewickelt wird mit Fuji Nylon A NOCP.
Schauen wir mal was da rauskommt...
... to be continued.
Geschrieben von miso am 23.05.2025 um 16:06:
RE: Sexer Stahlflosse
Ich liebe die Steelfin Blanks. Leider bekommt man so selten welche
Wer hatte die denn damals gefertigt?
Übrigens tolle Farbkombi
Geschrieben von habitealemagne am 23.05.2025 um 17:58:
Das würde mich auch interessieren, ich las heute schon einige Spekulationen und fasse mal zusammen.
Steelfin war eine deutsche Firma, die plötzlich nicht mehr am Markt war, las ich in einem Angelforum. Die Blanks wurden für Steelfin gefertigt, vermutlich im Ausland, vielleicht USA, habe ich gelesen. Dann soll da Michael Mauri bei der Entwicklung irgendwie beteiligt gewesen sein, habe ich gelesen. Dann las ich woanders, dass Seele Fliegenblanks (Glasblanks) aus einer Kooperation von Michael Mauri und Mike Mc Farland stammen sollen. Die MC Farland Rod Company besteht seit 1997 und stellte und stellt Rohlinge für viele der besten Rutenbauer und Rutenhersteller auf der Welt her, habe ich gerade gelesen. Es gibt auch einen Internetauftritt der Firma, da steht neben Glas auch was von Carbon (Graphite) als Material und der Firmeninhaber betreibt Turnierwerfen auch mit gespließten Ruten, also vielseitig, was Blankmaterialien anbelangt. Alles nur gelesen. Vielleicht besteht in der ganzen Gemengelage irgend ein Zusammenhang, wenngleich das zugegeben hochspekulativ ist.
Ich werde die Entstehung der Rute, mit Spannung verfolgen. Das wird ganz sicher gewohnt erstklassig.
Geschrieben von GordonBloe am 29.05.2025 um 16:44:
Thema abgeschlossen
Geschrieben von Wolfgang-K am 29.05.2025 um 16:55:
Servus Christian, oh Gott was ist Passiert da gleich zweimaliger Bruch ???? schade.
Gruß Wolfgang
Geschrieben von GordonBloe am 29.05.2025 um 17:39:
Tja. Eine Tür kennt keine Gnade...
Geschrieben von miso am 29.05.2025 um 17:39:
So schade
Das wäre der Spacer gewesen:
Geschrieben von habitealemagne am 29.05.2025 um 18:03:
Hallo,
das ist voll schade, mit der Rute / Blank .
Aber der Spacer mit RH ist ja mal endscharf, finde ich zumindest.
Geschrieben von fly fish one am 29.05.2025 um 19:15:
| Zitat: |
Original von GordonBloe
Thema abgeschlossen |
Das Leben ist eines der Härtesten! Tut mir leid!
LG,
Frank
Geschrieben von GordonBloe am 29.05.2025 um 19:32:
War nochmal bei Otti... Hab schon entsprechenden "Ersatz"
Stay tuned
Geschrieben von GordonBloe am 29.05.2025 um 19:32:
Kann man den Blank mit einer vernünftigen Zapfenverbindung retten?
Geschrieben von miso am 29.05.2025 um 22:14:
Kommt bisschen drauf an, wo er genau gebrochen ist.
Rechts sieht aus, wie kurz unter der Steckung. Den könnte man sicher retten. Wird vielleicht einen kleinen Flatspot geben.
Links kann ich nicht einschätzen, wo der Schaden genau ist.
Geschrieben von Jeronimo66 am 30.05.2025 um 08:31:
Moin,
sieht nach einer ziemlich üblen Stelle für einen Bruch aus. Den Bruch durch einen innenliegenden Zapfen zu stützen ist kein Problem. Den Bruch außen zu stützen wird das Problem, da er zu nah an oder sogar in der Steckung liegt. Wenn eine zuschlagende Tür die Ursache war, dann hat er möglicherweise längere Risse die, außerhalb der Steckung, auf ganzer Länge gestützt werden sollten. Ich würde wohl den kaputten Bereich vollständig auf gleicher Höhe abtrennen und dann mit Zapfen, Blankstücken und Roving/Rovingschlauch reparieren. Eine Vollcarbonstange oben zur Steckung und unten in den Blank einpassen würde grundsätzlich auch gehen. Mit Blankstücken kann man aber einen sanfteren Übergang schaffen. Der Bereich direkt unter der Steckung ist bei Over-Under Blanks ja nicht selten etwas schwächer und eine etwas längere innere Verstärkung schadet überhaupt nicht der Aktion.
Dieser Beitrag von Reinhard erklärt das Problem mit dem Schwächebereich unterhalb der Steckung vieler mehrteiliger Ruten.
Insgesamt könnte man so auch eine kürzere Rute aus dem Blank machen. Ob man eine schnelle #6 (dann vielleicht schon #7) Rute mit dann vielleicht noch 7ft benötigt, ist aber eine gute Frage.
Wenn du den Blank noch einmal ergattern konntest, dann kannst du dir seine Biegekurve unterhalb der Steckungen ja sehr gut anschauen.
Gruß
Carsten
Geschrieben von Reinhard 02 am 02.06.2025 um 12:44:
Natürlich lässt sich das reparieren.
In welchem Bereich liegt den der andere Bruch?
Der eine scheint im Bereich des Männchens zu sein? Das ist am einfachsten zu reparieren.
http://rutenbauforum.de/rodbuilding/thread.php?threadid=5063&hilight=Reparatur+einer+O+U+verbindung
Wenn der 2. Bruch zb. am unteren Ende des STs ist, wo das Männchen reingeht, kann man auch von innen einen dünnwandigen Zapfen einführen und dann das alte Männchen mit dem Bruch absägen und durch einen Zapfen ersetzten, der ins ST passt.
Oder man kürzt den Blank um den gebrochenen Bereich wenn beide Brüche im Bereich der Verbindung sitzt und verzapft dann.
Oder...
Oder....
Ich habe auch schon Sageruten, die plattgetreten wurden wieder hinbekommen. Jetzt sieht man nur eine durchgehende äußere Wicklung mit dünner Geflochtener.
Da es noch ein blank ist, könnte man den noch bequem unten verlängern, wenn man unbedingt die Ursprungslänge erhalten möchte.
Reinhard
Geschrieben von GordonBloe am 02.06.2025 um 21:37:
Das ist ein dreiteiliger Blank... beide Männchen sind "kastriert"...
Geschrieben von Reinhard 02 am 03.06.2025 um 09:50:
Na ja, das ist doch die leichteste "Übung" - siehe meinen Link.
In deinem Fall kann der Zapfen deutlich kürzer sein, ca. 1,5 cm über den einzuschleifenden Bereich hinaus. Bei meinem Beispiel wollte ich ja noch zusätzlich die Aktion verändern.
Geschrieben von Jeronimo66 am 07.06.2025 um 06:41:
Moin,
ich sehe das, zumindest bei dem oberen Zapfen, kritisch. Ich würde aber auch bei dem unteren Zapfen lieber auf Nummer sicher gehen und die Bruchstelle entweder großzügig entfernen oder den Bereich möglicher Risse von außen, mit Roving oder etwas anderem, über die sichtbaren Risse hinaus stützen. Das ist im Bereich des Überschubes leider nicht möglich. Deshalb halte ich den Bruch für problematisch.
Ich begründe mal für den oberen Bruch:
Kenne den Blank zwar nicht, aber er wird schon seine 25-30 Jahre alt sein. Ich tippe der mittlere Teil ist an der Bruchstelle ca.4,5mm stark und hat eine relativ hohe Wandstärke. Der Zapfen würde also recht dünn werden und hätte wenig Stabilität. Die Risse gehen bei einem Quetschbruch gerne mal recht weit und Kleber in in den Beginn des Spalts zu bekommen ist mit Hausmitteln kaum möglich, schon gar nicht bei hoher Wandstärke. Da der Zapfen recht wenig Last aufnehmen kann hätte ich die Befürchtung, dass sich die Risse unter großer Biegung nach unten fortsetzen, bis sie über den Zapfen hinaus sind.
Gruß
Carsten
Geschrieben von Reinhard 02 am 08.06.2025 um 10:50:
Wenn ich das Bild richtig interpretiere, liegt der Bruch ca. 1cm unter dem " polierten" Bereich, den das St. überlappt.
Eine Reparatur wie ich sie gemacht habe, sollte problemlos möglich sein.
Nach dem Schleifen liegt die Bruchkante innerhalb des Weibchens gut geschützt.
Selbst wenn der ID nicht so groß ist,reicht da jeder Kohlezapfen aus.
Reinhard
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