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Geschrieben von fly fish one am 17.11.2025 um 17:28:
Ich habe hinsichtlich Sinn von Vollkarbonspitzen große Zweifel, ich weiß auch nichts über die Ruten wo sie drin stecken, aber 4) finde ich gruselig, die anderen finde ok.
Ich würde, wenn ich, wie von Werken wie Sage keine Ersatzteile bekomme, die Rute zu erhalten, glaube ich alles versuchen um das Originalteil zu reparieren. Auch die Idee zunächst einen Versuch zu starten den Blank nicht zu kürzen und von innen zu reparieren, finde ich richtig. Falls es nicht funktioniert, kann ich das Ding immer noch raus sägen und verzapfen, verhülsen, aber ne VollkarbonSpitze - nääää!
LG,
Frank
Geschrieben von TorstenHtr am 17.11.2025 um 19:27:
Carsten
dein letztes Posting strotzt nur von wilden Spekulationen und Unterstellungen. Ich habe überhaupt nichts "empfohlen" sondern lediglich meine Perspektive dargestellt (gerne nachlesen). Zur Expertise der Boardmitglieder habe ich auch nichts geschrieben. Und der "Profi" hat durchaus auch eine ähnliche Reparatur durchgeführt - ohne ein Stück heraus zu schneiden, ich kann mich daran erinnern. Deine Bemerkung zu Epoxidharz stimmt auch nicht, es gibt sehr wohl Varianten die mehrere mm überbrücken können (abhängig vom Typ). Ich will nicht Anwalt von TM sein, ich bin nur überrascht und verwundert, wie man so schnell ein Urteil fällen kann. Ich bin raus aus aus dem Thema, bitte verwickle mich nicht weiter, Danke!
Geschrieben von Jeronimo66 am 17.11.2025 um 23:07:
Damit man nicht alles nachlesen muss!
| Zitat: |
Original von TorstenHtr
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Würde ich im Zweifel einem Profi wie Matschewsky überlassen, gibt Videos dazu -
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Viele Grüße,
Torsten |
Das sehe ich als als deutlichen Zweifel an der Expertise des Forums. Sinnvolle Reparaturvorschläge wurden doch vorher gemacht! TMs Angebot ist wirklich besonders und vielfältig, bei Rutenreparaturen ist er auch der bekannteste im Land. Ist ja nicht wie bei Autos, wo es an jeder Ecke eine Werkstatt gibt. Wie die Autoreparatur ist es jetzt aber auch kein Hexenwerk. Aber auch kein Ausbildungsberuf mit Standards.
Hatte auch Probleme damit dein oberes Statementment mit dem sehr kategorisch klingendem Nachsatz:
| Zitat: |
Original von TorstenHtr
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- er schleift die Teile konisch an, Zapfen Vollmaterial, dann aber zusätzlich außen Roving oder Geflecht
...
Viele Grüße,
Torsten |
stehen zu lassen. TM geht ja vielfältiger vor.
Und was ich von "Hätte, könnte, sollte ..." halte habe ich, wie ich meine noch recht freundlich, deutlich gemacht. Da hast du dich dann selbst verwickelt!
Nach deiner Antwort dazu habe ich meine "vorschnellen Spekulationen, Unterstellungen und Urteile" durchaus nicht vorschnell verfasst sondern nur die Expertise dieses Forums deutlich gemacht. Sollte da jemand an einer Stelle anderer Meinung sein, kann ich es auch gerne ausführlicher begründen. War alles wohl durchdacht und wenn du in der Materie stecken würdest, hättest du das bestimmt auch an vielen Stellen bemerkt.
Wenn ein Quetschbruch tatsächlich auch mal so vom Profi repariert wurde, dann habe ich das nicht in Erinnerung, dann lag ich falsch. Und sollte er für den den besagten Glasfaserzapfen tatsächlich ein spezielles Epoxidharzsystem zur Spaltüberbrückung verwendet habe, dann läge ich auch hier falsch. Und hätte kein Problem damit es zuzugeben und mich dafür zu entschuldigen! Den angespitzte Zapfen finde ich dann immer noch unsinnig.
So, nun würde ich das auch gerne beenden, falls du dich nicht weiter verwickeln willst. Dann muss auch niemand mehr Popcorn vertilgen als gut für ihn ist.
Gruß
Carsten
Geschrieben von DHO am 19.11.2025 um 12:12:
Hallo,
Sehr geehrter Jeronimo66, ich habe mich aus reinem Interesse an dem Thema mit der Solitip beschäftigt und auch aufgebaut. Da in dem zur Verfügung stehenden Material im Netz kann man leider nicht sehen mit welcher Länge eine Solitip eingebaut werden soll, es sei dem Rutenbauer verziehen da er damit sein Geld verdient. Wenn ich mir nun eine für mich logische Lösung ermittelt habe ging es nie darum die Rutenklasse zu verändern oder etwas zu verfeinern sondern eine homogenen Biegeverlauf darzustellen was sich auch als erfolgreich gezeigt hat. Auch den Begriff Profi, für einen solchen sie sich sicher halten, so zu stressen ist merkwürdig, sicher waren die Erbauer der Trabbis Profis, die Autos waren trotzdem scheiße. Ich bedaure sehr das sich manche so hoch über anderen sehen das sie sich erlauben sehr diskriminierend über andere zu urteilen und sich auch noch der Unwahrheit zu bedienen.
Geschrieben von Jeronimo66 am 19.11.2025 um 12:44:
Moin DHO,
ich heiße Carsten, so wie ich auch immer unterschreibe. Ich verstehe die Aussage deines Posts und die Anrede nicht. Hoffe du hast nicht mich gemeint mit diskriminieren, hoch über anderen stehen, urteilen und Unwahrheiten. Zufällig habe ich gerade zeitgleich! ein Thema zu Reparaturen am Beispiel von Vollspitzen aufgemacht.
Ich habe mich nur über eine Person geärgert die empfohlen hat "lieber zum Profi" zu gehen und wollte mal deutlich machen, dass man eben kein Profi sein muss um Ruten gut zu reparieren. Und das es mehr als einen Weg zum Ziel gibt! Deshalb habe ich auch deine Empfehlung kurz aufgegriffen. Falls du dich als "Profi" siehst, wollte ich dich nicht diskriminieren.
Gruß
Carsten
Edit: Ich bin gerade echt etwas erschüttert, dass du meine Post so falsch zu verstehen sind. Ich habe mir einiges angeeignet, stehe aber sicher nicht über anderen. Diskriminieren oder Urteilen will ich auch nicht und Unwahrheiten sind mir nicht bewusst. Wie gesagt, ich habe mich sehr darüber geärgert, dass Torsten, nach meinem Eindruck, den Wert des Wissens hier anscheinend nicht ernst nimmt. So braucht man keinen Profi, wenn man eine Rutenspitze, wie du empfohlen hast, mit einer Hülse repariert.
Deine Methode Spitzen einzusetzen hast du ja mal genannt. Fand dein Vorgehen die Biegesteifigkeit zu berechnen klasse und hatte da ja damals auch nachgehakt. (Seit kurzem habe ich auch die Formeln dazu, ebenfalls hier aus dem Forum. Das ist wertvolles Wissen, da ich in der Regel auch versuche die Aktion wieder herzustellen. Aber auch ohne das kann man durch biegen und ausprobieren eine sehr passende Aktion wieder herstellen.)
Vermutlich bin ich ein wenig übers Ziel hinweggeschossen, aber deine heftige Kritik hier trifft mich schon sehr.
Geschrieben von DHO am 19.11.2025 um 13:21:
Gut Carsten,
deinen Beitrag habe ich so aufgefasst das da ein Idiot ist der glaubt etwas berechnen zu können. Der Idiot ist ein seit ca 40 Jahren erfolgreich arbeitender Ingenieur. Ich habe mich mein ganzes Leben auch sehr gerne mit handwerklicher Arbeit ausseinander gesetzt und habe eine kleine aber feine Werkstatt in der ich sehr vieles machen kann. Vor meinem Studium habe ich den Beruf des Feinmechanikers erlernt und auch ausgeübt. Ich betreibe mein Hobby Rutenbau ohne finanzielle Interessen seit mehr als 40 Jahren und habe immerhin sicher über 200 Ruten für unterschiedlichste Anwendungen gebaut und auch Reparaturen durchgeführt wenn Angelkollegen mich darum baten. Was mir aufstößt das sich jemand aufschwingt und glaubt andere beurteilen zu können. Ich habe das Wissen wie technische Probleme zu lösen sind.
Geschrieben von Jeronimo66 am 19.11.2025 um 13:52:
Moin DHO,
jetzt verstehe ich deine Verärgerung! Es tut mir sehr leid, dass du diesen Eindruck aus meinen Worten gewonnen hast. So habe ich überhaupt nicht gedacht, ganz im Gegenteil!
| Zitat: |
Original von Jeronimo66
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Die Hobbyrutenbauer hier sind z.T. echt erstklassig und zusammen steckt hier mehr Wissen als bei irgendeiner Einzelperson.
Beispiel gefällig, nur von einigen die sich in diesem Faden beteiligten?
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DHO hat eine Hülse empfohlen. So arbeitet der von dir genannte Profi bei Brüchen in der Spitze anscheinend nicht. Es ist aber ein bewährte und mit Sicherheit haltbare Lösung mit einer sehr kurzen Versteifung. DHO schiebt seine Vollcarbonspitzen auch an der Stelle ein, wo Blank und Spitze die gleiche Biegesteifigkeit haben. Das berechnet er vorher.So arbeitet der Profi nicht. Er ist auch eigentlich immer für eine feinere Spitze die die Rute dann seiner Ansicht nach „in der Klasse verändert und verfeinert“. Da darf man hoffentlich anderer Meinung sein.
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Ich habe ungeschickt formuliert.
Die nun Rot gekennzeichneten Stellen beziehen sich auf den von Torsten angeführten Profi. Dich habe ich damit nicht gemeint, sondern wollte gerade herausstellen, dass dein Weg eine absolute Berechtigung hat. Ich habe auch kritisieren wollen, dass der "Profi" fast immer eine feinere Spitze empfiehlt und einbaut! Da halte ich aus meiner Erfahrung nicht unbedingt etwas von, sondern versuche ebenfalls die Aktion wiederherzustellen. Zumindest, wenn die Rute vorher gut gefiel!
Ich hoffe ich konnte das jetzt gerade rücken und muss den Begriff Profi wohl mal anders definieren. Keine Ahnung, ob du dich als Profi definierst, das könntest du aber bestimmt mit Recht. Ich bin "erst" bei ca. 150 Ruten und Reparaturen, sehe mich aber nicht als Profi. Es gibt noch viel zu lernen, Rutenbau ist ja kein Ausbildungsberuf mit Standards.
Gruß
Carsten
Edit: Ich habe den Beitrag der dich verärgert hat etwas editiet, damit klar ist wen ich meine. Ich hoffe jetzt ist es verständlich.
Geschrieben von DHO am 19.11.2025 um 14:10:
Hallo Carsten,
ich will den Begriff Laie oder Profi gar nicht strapazieren. Auch wenn ich Berichte lese hinterfrage ich schon ob ich das übernehmen würde oder ob, wenn ich etwa interessant finde, ich eine für mich akzeptable Lösung suche. Also gut, eben Leben und Leben lassen.
Grüße
Detlev Hoin.
Geschrieben von habitealemagne am 19.11.2025 um 14:51:
Hi,
darf ich da bitte mal den Link haben, mit der dargelegten Vorgehensweise zum Berechnen der Biegesteifigkeit an der Schnittstelle, beim Fügen von Hohlblank und Vollspitze? Dann muss ich da nicht lange rumsuchen. Ich würde da gerne mal als Austausch meine Sichtweise darlegen, die ja nicht absolut richtig sein muss. Ich würde da über die Flächenträgheitsmomente gehen, wenn ich das überhaupt berechnen wollen würde. Also gerne als Möglichkeit des Austauschens, aber nicht hier im Thema.
Geschrieben von Jeronimo66 am 19.11.2025 um 15:46:
Wenn du die PDF meinst, die Frank hier weiter vorne verlinkt hat.
Gruß Carsten
Geschrieben von habitealemagne am 19.11.2025 um 16:02:
| Zitat: |
Original von Jeronimo66
Deine Methode Spitzen einzusetzen hast du ja mal genannt. Fand dein Vorgehen die Biegesteifigkeit zu berechnen klasse und hatte da ja damals auch nachgehakt. (Seit kurzem habe ich auch die Formeln dazu, ebenfalls hier aus dem Forum. . |
nein, den Link zur Methode des Spitzeneinsetzens mit den dazugehörigen Formeln hier aus dem Forum
Geschrieben von DHO am 19.11.2025 um 16:55:
Widerstandsmoment Kreis = Pi x D³ / 32
Widerstandsmomnet Kreisring = Pi x ( Daußen hoch4 x d innen hoch4 ) / 32 x D³
Ziel : Widerstandsmoment Kreis (Vollspitze)= Widerstandsmomnet Kreisring (Hohlblank)
Geschrieben von habitealemagne am 19.11.2025 um 17:01:
Also wie das funktioniert (bzw.soll), weiß ich schon, ich wollte den Link haben, wo das thematisiert war, um dort teilnehmen zu können. Danke
Hier geht es um eine Reparatur eines Spitzenteils, mittels Zapfenverbindung, das Thema des Threaderstellers.
Geschrieben von Jeronimo66 am 19.11.2025 um 17:50:
Moin wurde nicht gesondert diskutiert, sondern nur kurz im "öminösen Swingweightthema" angesprochen. Da hat DHO sein Vorgehen kurz geschildert.
Geschrieben von habitealemagne am 19.11.2025 um 18:48:
Gut, dann mache ich demnächst mal ein Thema zur Berechnung auf und erläutere, warum ich das für die Vollspitze im Hohblank, als unscharf erachte, aber hier ist schon wieder morgens und ich mach mal bubu.
Nachtrag: Ich habe dazu jetzt in dem Thema ausgeführt.
Geschrieben von antidotepp am 20.11.2025 um 16:35:
Hej Jungs!
auch wenn ich der Eröffner des Textes war, halte ich mich bei den Experten erst einmal zurück. Sehr sehr spannend, was sich hier noch für Infos ergeben.
Ich bleibe wachsam!
Auf alle Fälle läuft es scheinbar wie bei der "Ersten Hilfe". Nur, wenn man gar nichts macht, wird es komplett falsch.
Grüße
Christian
Geschrieben von Reinhard 02 am 21.11.2025 um 10:12:
Paar Anmerkungen:
Profi:
Ich habe zu Studentenzeiten - um Geld zu verdienen - Ruten gebaut. War/bin ich jetzt Profi?
Sepp hat schon Ruten im 50er Pack für einen Kunden gebaut - ist er jetzt Profi?
Ich habe schon einige Profiruten, zB. von Collins in der Hand gehabt, die unschöne Details aufwiesen, wie ich sie nie an einen Kunden weitergeben würde.
Mancher Hobbyschrauber ist wahrscheinlich besser als mancher Profimechaniker?
Solitip:
1. Die Idee stammt nicht von Theo sondern eher von Fritz Schreck, einem Schweizer Rutenbauer, der schon in den 70ern Fliegen- und Castingruten mit einer Vollspitze versehen hat. Nicht als Reparatur, sondern als Idee. Ich besitze mehrere von ihm aufgebaute Glasruten. Schreck baute auch Castingruten. Dadurch lernte Theo - Weltmeistercaster - das vielleicht kennen?
2. Solitip heißt ja nur, daß statt einer Hohlspitze eine Vollspitze verbaut wird. Wie deren Biegekurve in Relation zum Rest der Rute verläuft ist wieder was anderes.
Das Theo in 1. Linie relativ weichere Spitzen verbaut ist vielleicht eine Idee, der man folgen kann oder auch nicht. Ich habe einige seiner früheren Solitip geworfen, die mir nicht gefielen.
3. ....oder es ist keine Idee, sondern schlicht der einfachere Weg? Denn eine Spitze mit abweichender Biegekurve einzubauen ist natürlich einfacher, als einen harmonischen Biegeverlauf zu schaffen.
4. Man braucht kein "Profi" zu sein, um solche Reparaturen haltbar und mit der passenden Biegekurve zu machen, allenfalls das optische Ergebniss der Verbindungsstelle spricht für den Profi - Theo. Er macht das so schlank wie möglich und mischt farbige Lacke, um die Reparaturstelle zum Blank passend zu lackieren.
Ich habe gerade eine "Solitip" an einen alten Sportexblank verbaut, schreibe darüber aber eher was im Thread von Carsten.
Reinhard
Geschrieben von TorstenHtr am 23.11.2025 um 11:21:
Eig. wollte ich dazu nichts weiter schreiben, meine Intention war auch sicher nicht diese Diskussion anzustoßen.
Reinhard,
Ein paar Anmerkungen zu den Anmerkungen,
Profi = jemand der mit der Tätigkeit "for Profit" arbeitet (so würde ich es sehen).
"Make or Buy" ist eine individuelle Entscheidung. Ich bin auch Hobbyschrauber, Ausnahmen gibt es immer wieder - Pfusch wird auch von Profis begangen. Im Schnitt ist der Profi schon besser als ich (meine Meinung!) - auf Grund seiner Erfahrung und da Mechaniker ein Ausbildungsberuf ist. Einige Tätigkeiten sind in dem Hobby kaum machbar z.B. Kurbelwellenregeneration - da geht man zum Profi. Im Endeffekt als Rutenbauer nimmt man auch Dienstleistungen von Profis in Anspruch, z.B. die Blanks wurden von Profis gewickelt, Komponenten werden von Profis verkauft.
1) Habe ich schon einmal gehört, ich kenne allerdings keine belastbaren Quellen dazu. Vielleicht ist dir bekannt, das Theos Vater - Bernd - Castingsportruten gebaut hat, einige Vereinskollegen besitzen diese - fand ich sehr gut vom Wurfverhalten als auch der Verarbeitung. Ich meine die Ruten für Fliege Weit / Ziel hatten auch einen Solitip. Ich ärgere mich, dass ich damals nicht einfach ein paar davon geordert habe.
2)+3) Dazu müsstest du den Autor befragen - macht er nicht alles auf Kundenwunsch?
4) Dauerhaft haltbar + optisch ansprechend scheint mir schon eine Herausforderung zu sein.
Mit Vollspitzen hatte ich mich vor über 20 Jahren beschäftigt, bspw. ein Angelkollege hat selber welche verbaut. Allerdings haben wir keinen solchen Aufwand mit dem Verspleißen gefahren. Ich hatte eine Messinghülse an der Übergangsstelle gesetzt und mein Kollege ein Messingplättchen + Dyneema Faden. Damals war es bewusst eine Tuningmaßnahme, um Spitzenaktion zu erreichen.
Ich will mir mein eigenes Bild verschaffen, hatte durchaus überlegt einige Sachen von Theo machen zu lassen bzw. Komponenten zu kaufen. Was ich bisher in seinen Videos gesehen hatte, macht (für mich!) handwerklich einen sehr guten Eindruck.
Geschrieben von Reinhard 02 am 23.11.2025 um 11:54:
Wir haben damals, Ende 70er - 80er , ausschliesslich Schreck - Ruten - Markenzeichen Eisvogel - in den Fliege-Einhand Disziplinen geworfen.
Wir Anfänger mit dem Vereinsgerät aus Glasblanks, die besseren haben sich schon Kohlefaserruten gekauft.
Schreck baute auch Ruten für Normalfischer mit eingespleister Solitip und auch Gespliesste.
Theos Vater ist mir noch nie als Rutenbauer untergekommen, ich hatte also auch noch nie eine Rute von ihm bewusst in der Hand.
Wer Solitips zuerst gebaut hat? Weiß ich nicht.
Aber häufig wird Theo als "Erfinder" der Solitip dargestellt und das ist er meiner Meinung nach nicht.
Reinhard
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