Wicklungen mit "Lücken" lackieren |
maikh
User

Dabei seit: 11.09.2009
Beiträge: 721
Herkunft: NRW
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| Wicklungen mit "Lücken" lackieren |
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Moin Zusammen,
auf die Gefahr hin, das ich langsam mit meinen Fragen nerve, aber bevor ich mein neues Projekt anfange möchte ich die Sache erstmal komplett im Kopf durchgesponnen haben und Sachen die mir bei meinen Erstlingswerken nicht so gut gafallen besser machen.
Deshalb geht meine Fragestellung heute in Richtung Wicklungen lackieren. Womit lackiert Ihr Eure Wicklungen? Ich meine benutzt Ihr einen Pinsel oder doch eher einen kleinen Spachtel?
Ich habe seinerzeit einen ca. 8mm breiten relativ harten Naturhaarpinsel benutzt. Hat soweit auch ganz gut gefunzt.
ABER:
Probleme gabs aber bei einer längern Zierwicklung und bei zwei ca. 1cm langen wicklungen zwischen denen der Blank mit beschriftung war. Hier konnte ich kein Sauberes ebenes Ergebnis erziehen.
Wenn ich zb mal eine Kreuzwicklung machen möchte wo zwischendrin immer mal wieder in Rautenform der Blank zu sehen ist oder wo es aufgrund der Wicklung mal zu höheren Stellen kommen kann, wie vermeide ich das Berg und Tal und kriege ein sauberes und glattes Finish?
Darf zur not auch Schleifpapier mit feinster Körnung verwendet werden?
Grüße
Maik
__________________ --> Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er ist <--
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11.12.2009 08:05 |
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derextremexxl
Administrator
    

Dabei seit: 30.12.2007
Beiträge: 3.834
Herkunft: Reichelsheim/Odenwal
d Skype-Name: derextremexxl
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Servus
Also ich lackiere mit recht vielen! Teilweise trage ich den Lack sogar mit einem Holzspachtel auf! Viele denken jetzt: Holz=Bläschen, Spachtel=kein sauberes Finish! Stimmt alles nicht! Gerade bei sochen Kreuzwicklungen wie du sie beschrieben hast nehme ich gerne einen Spachtel (meist mein Rührstäbchen aus Holz). Hier trage ich gleich recht viel Lack auf. Da eigentlich zu viel Lack auf der Wicklung ist bildet sich am unteren Ende des drehenden Blanks so etwas wie ein Tropfen. Diesen lenke ich dann mit einem Stäbchen an die richtige Stelle. Je mehr der Lack anzieht, desto weniger wird der Tropfen. Eine solche Lackierung kann man aber nur an einer gleichmäßig drehenden Rute machen - mit der Hand drehen würde ich es so gar nicht erst versuchen.
Die meisten meiner Wicklungen sollen aber so dünn wie möglich lackiert werden. Hierzu verwende ich meistens Pinsel mit weichen Borsten. Auf eine bestimmte Marke habe ich mich noch nicht festgelegt - bin da auch noch am testen. Habe schon einige Billigpinsel (10 Stück für 1€) gestestet und war teilweise sehr positiv überrascht. Als ich mir sie einige Monate später nochmals nachgekauft habe waren die Borsten nicht richtig fest - also Schrott - unbrauchbar.
Denke gerade wenn man nur ab und an mal eine Rute aufbaut sollte man sich einen qualitativ hochwertigen Pinsel zulegen - oder besser 2 (einen feineren und einen stärkeren). Einmal knappe 10€ investiert und dafür beim Lackieren für lange Zeit eine Sorge weniger.
Welcher Pinsel für dich der richtige ist musst du allerdings selber herausfinden. Einige Lackieren lieber mit weichen Borsten, andere mit harten - dann mögen einige einen spitzen Pinsel, andere einen flach abgeschnittenen. Ich verwende wie gesagt Pinsel mit weichen Borsten welche nicht spitz zulaufen für die meisten meiner Lackierungen.
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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11.12.2009 09:17 |
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maikh
User

Dabei seit: 11.09.2009
Beiträge: 721
Herkunft: NRW
Themenstarter
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Morgen Alex,
danke für Deine Antwort.
Und wie löst du dieses Problem?
--> Probleme gabs aber bei einer längern Zierwicklung und bei zwei ca. 1cm langen wicklungen zwischen denen der Blank mit beschriftung war. Hier konnte ich kein Sauberes ebenes Ergebnis erziehen.
<--
Wieviele Lackschichten machst Du über eine solche Stelle?
Habe auch noch weiter hier im Lackier-Forumsteil gestöbert. Doozey Dragon hatte mal das gleich Problem, leider gabs in dem Thread auch keinen wirklichen brauchbaren Lösungsvorschlag.
Grüße
Maik
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11.12.2009 09:28 |
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Tungdil
User

Dabei seit: 14.07.2008
Beiträge: 544
Herkunft: Lüneburg
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frei nach dem motto unter lack kann man nichts verstecken, wirst du immer diese probleme haben d.h.
der lack passt sich immer dem untergund an!
du müsstest also in mehreren schlichten arbeiten und immer planschleifen und nachlackieren. der aufwand ist sehr gross !!
oder du müsstes den lack in seiner stärke so dick auftragen das sich die unebenheiten ausgleichen auch hier würde ich mit mehreren schichten nass in nass nasarbeiten!!!
je dicker und aufwendiger die ziewicklung desto mehr arbeit sie auszugleichen.
stichwort garnstärke!
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11.12.2009 12:20 |
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Pendergast

Dabei seit: 07.05.2009
Beiträge: 1.156
Herkunft: Bodensee
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Was Du bei offenen Wicklungen versuchen kannst:
Fülle erst die Zwischenräume mit Lack und lass die Rute drehen. Wenn der Lack angezogen ist,
vorsichtig eine weitere Schicht auftragen. So solltest Du keine Unebenheiten mehr haben.
Wenn noch nötig evt ne dritte Schicht auftragen.
Ist aber nur Theorie. Hab ich noch nicht ausprobiert. Hab bisher immer geschliffen.
Werd es aber so versuchen, wenn ich wieder mal ne offene Wicklung mache.
Sonst hilft immer vorher testen.
__________________ Grüße
Oli/Pendergast
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11.12.2009 14:19 |
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