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Zum Ende der Seite springen Spinnrute vs. Castingrute im Swimbaitbereich
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Tölkie   Zeige Tölkie auf Karte Tölkie ist männlich
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Hi BZ

Das ist ein Argument Daumenhoch2 , ehrlich gesagt, ich kann nichts Konstruktives beitragen. Ich weiß es nicht, ob das ist.

Jeder Ring mehr erhöht den Widerstand, das wäre auch eine Theorie, trotzdem verbaut man das KR Konzept, scheint auf den ersten Blick auch nicht so schlüssig. Es funktioniert trotzdem gut, ob besser, das habe ich auch noch nie fest stellen können bzw. bezweifle es sogar, aber ist eher ne Annahme...

Wenn man 100gr Köder wirft, ich weiß nicht, ob dann die Umlenkung, SGS, tatsächlich eine Rolle spielt?

Es gibt ja durchaus Leute, die sogar SGS für leichte Köder favorisieren und nicht traditionell aufbauen würden. Besonders für Jig BC‘s.

Ein spannendes Thema ....

Liebe Grüsse Bernd
15.06.2020 21:21 Tölkie ist offline E-Mail an Tölkie senden Beiträge von Tölkie suchen Nehmen Sie Tölkie in Ihre Freundesliste auf
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Reinhard 02 Reinhard 02 ist männlich
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Zitat:
Original von RoRi
Zitat:
Original von sepp73
Nönö, ich lob mir ne gute Rollenbremse... Winken1
Gruss, Sepp

Ich denke da geht es dir wie 99,5% aller Angler, kann mir keiner erzählen das man mit Kurbel festhalten bzw. rückwärts kurbeln annährend so gleichmäßig Druck aufbauen kann. Da würden mir doppelt so viele Forellen flöten gehen. Lieber Spule umgreifen, wenn es zu weich ist. Ich würde auch sagen das stammt noch aus einer Zeit als die Ruten noch weich und wabbelig wahren und die Rollen beim kurbeln noch geklackert haben bzw. die Bremse gefühlt noch digital (ganz oder garnicht) war. Deshalb stört es die meisten auch sicher nicht, dass z.B. große Daiwas keine abschaltbare Rücklaufsperre mehr haben. Ist ja nur wieder was das kaputt gehen kann.

Grüße Robert



Da muss ich leider mal ganz kräftig dazwischen grätschen - was normalerweise nicht meine Art ist.

Der Drill über die Kurbel ist viel direkter als über die Bremse.
Denn, wie schon angesprochen wurde: Wenn man nur über die Bremse drillt, muss man die so leicht einstellen, dass ein einer plötzlichen Bewegung des Fisches noch Schnur freigegeben wird. Um dann auch mal härter drillen zu könen, muss man entweder die Bremse (vorrübergehend) fester drehen - dann wieder lockern - festerdrehen.......
Oder eben die Spule mit der Hand zusätzlich abbremsen.

Ich drehe meine Bremse immer so weit zu, dass der Fisch nur unter starkem, gleichmäßigen Druck Schnur abziehen kann. Über das Rückwärtskurbeln und wechselnde Winkel der Rute kann ich viel schneller, genauer Druck ausüben, sofort auf jede Bewegung reagieren, Druck nachlassen und aufbauen.

Beim Karpfenfischen nimmt bei mir der Fisch nur am Anfang über die Bremse Schnur. (Ich fische nur über die offenen Bremse, meine Baitrunner benutze ich schon lange nicht mehr). Sobald ich die Bremse weit genug geschlossen habe, wird die Rücklaufsperre geöffnet und der eigentliche Drill beginnt. Am Ende des Drills, beim Keschern, blockiere ich den Rotor mit einem Finger, dann wirkt nur die Bremse.

Ich drille schnell und so hart wie möglich, schon ein paar anderen Anglern ist das aufgefallen.

Beim Drillen über die Bremse bekomme ich immer einen Drall auf die Schnur, bzw. der auf der Spule "gelagerte" Drall kann nicht entdrallt werden. Beim Vorwärts-/Rückwärtskurbeln wird immer gleichmäßig verdrallt und entdrallt.
Nur bei sehr schnellen Fischen im Salzwasser oder eventuell sehr starken Fischen/Drills würde ich über die Bremse drillen

Es gibt übrigens keine Aufspulmöglichkeit bei Stationärrollen ohne Drall! Wenn diese Antidrall - Schnurlaufröllchen wirklich funktionieren würden und die Schnur ohne Drall auf die Spule käme, dann würde das bedeuten, dass der Drall sich auf die Schnur außerhalb der Spule verteilen würde - das wäre ja noch schlimmer.
Diesen Drall - irgendwo - bekomme ich IMMER. Das liegt einfach an der rechtwinkligen Aufwicklung der Schnur um die Spule - irgendwo ist er immer.

Belastung des Getriebes: Das ist ein mögliches Argument. Allerdings haben meine Rollen das bisher alle überlebt - allerdings sind das beim Karpfenangeln die guten, alten, stabilen Ambidex oder Sigmas oder DAm Quicks.
Dieses Jahr habe ich schon einige Karpfen bis 42 Pfd. im Kraut so fangen können.

Fehlende Rücklaufentsperrung bei modernen Rollen: Gibt es immer mehr, zb. auch bei Penn. Solche Rollen werde ich mir niemals kaufen.

Reinhard

PS: Zur baitcasterberingung kann ich nicht so viel beitragen.. unglücklich

Und zu Test bez. Schnurreibung - Ringe kann ich auch nichts beitragen, zumindest nicht, was das Werfen angeht.
Was Die Ringreibung während eines Drills angeht, ist es meiner Meinung nach einfach:
Wenn sich die Rute um den Faktor X biegt, liegt die Kraft Y an.
Und diese Kraft bleibt die Gleiche/ähnlich - egal ob auf viele oder wenige Ringe verteilt.
Bei wenigen Ringenhabe ich mehr Reibung pro Ring - aber halt weniger Ringe.
Bei vielen Ringen habe ich weniger Reibung pro Ring - aber viele Ringe.

Die Anzahl der Ringe hat eher bei Fliegenruten einen spürbaren Einfluss - sowohl beim Ziehen der Schnur ( weiss ich) als auch beim Schhiessenlassen (vermute ich). Da machen sich weniger/zu wenig Ringe negativ bemerkbar.

Reinhard
16.06.2020 10:12 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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Naja, Reinhard ich glaub dir schon, dass das mit dem kurbeln mit etwas Übung funktioniert, ich für meinen Teil könnt es mir aber nicht vorstellen. Man muss natürlich sagen dass ich nur ab und an mal auf Karpfen und so fische und in der Hauptsache Fliegen- und Spinnfische. Mit geflochtener Schnur an einer harten Spinnrute dürfte die Methode auch nicht so durchzuführen sein.
Kann mich noch gut erinnern wie ich als Jungfischer mit der ABU 507-Kapselrolle meines alten Herrn fischen durfte. Bei der musste man die Kurbel zurückdrehen, um die Bremse zu lösen. Solange man eingekurbelt hat, war der Freilauf gesperrt und wenn man nicht aufgepasst hat haben einem die Karpfen jede Schur abgerissen. Das gab des Öfteren Anschiss weil die gute Schnur wieder weg war. Mit etwas Übung und einem Gefühl dafür wann der Fisch zur Flucht ansetzt konnte man damit aber jeden Fisch ausdrillen. Die Rolle gibt's, obwohl inzwischen sicher 40 Jahre alt, immer noch und er fischt damit auch noch ständig.
Gruss, Sepp

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Nach verwirrt verwirrt verwirrt kommt hoffentlich Daumenhoch4
16.06.2020 11:40 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Reinhard 02 Reinhard 02 ist männlich
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Funzt beim Spinfischen genauso, zB. auch auf Hecht, die am ehesten mal einen schnellen Schuss machen. Die Bremse muss halt entsprechend eingestellt sein.
Allerdings fische ich keine kurzen, harten Ruten, die wenig Federweg haben.

Eine 508 habe ich auch noch im Keller liegen, da liegt sie gut..........

Reinhard
16.06.2020 22:43 Reinhard 02 ist offline E-Mail an Reinhard 02 senden Beiträge von Reinhard 02 suchen Nehmen Sie Reinhard 02 in Ihre Freundesliste auf
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fly fish one
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Zitat:
Original von sepp73
Zitat:
ist auch das Shimano nach und nach keine Rücklaufsperre mehr in die Spinollen verbaut.


Naja, einbauen tun die die RLS natürlich schon, nur Ausschalten kann man die halt nicht mehr. Bräuchte das aber auch nicht weil wenn ich ne Bremse an der Rolle hab wüsst ich gar nicht warum ich mit offener RLS fischen sollte...
Aus sentimentalen Gründen vielleicht, weils man es früher mit alten Rollen auch so machte? Wenn ich mir vorstelle was für schöne Perücken ich produziert hab, als ich es mal mit der (billigen) Centrepin auf Karpfen probiert hab und ein 20Pfund+ Fisch eingestiegen ist. Erst glühten die Finger beim Bremsversuch, dann wickelte sich die Schnur um alles in ihrem Einzugsbereich bis sie gerissen ist...;-(
Nönö, ich lob mir ne gute Rollenbremse... Winken1
Gruss, Sepp


Bin ich froh, dass ich das alles nicht verstehen muss, komme mir vor wie Howard Carter in der Kammer des Schreckens! Aber Veto! Thema Centerpin
Centerpin in edel
wird teilweise auf riesige echte Steelheads eingesetzt! Fischen wie es früher einmal war. Beschäftige mich schon eine Weile gedanklich mit dem Einsatz auch auf Lachse - an der grossen Zweihand FF! Allein die Optik ist so überragend, dass ich förmlich in die Knie gehe.

Bitte verzeiht mir diesen Einwurf am Thema vorbei, aber was Ihr da analysiert hat mich selbst früher nicht erreicht.

Euer Frank

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Annemarie - Leinen und Lachse

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 17.06.2020 20:44.

17.06.2020 20:42 fly fish one ist online E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Servus Frank,
ja, diese Kingpins sind schon geil, die Preise sind aber auch nicht weit weg von einer Stangensage, da grausts einem richtig weil technisch ist da ja nix dahinter...
Hab letztes Jahr mal mit einer Centrepin (Billigmodell) und einer schnellen Matchrute bei Hochwasser an der Salzach Driftfisch-Versuche auf Forellen gestartet, das ganze ist schon geil, wenn mans mal raushat, das Teil abzubremsen und wenn man es nicht mehr vergisst, die Spule beim Platzwechsel zu sperren. Grade an Flüssen wie der Skjern-Au (tief, meist langsame Strömung) wäre das eine entspannte Fischerei, wenn mir die Sache mit dem Wurm auf Lachs nicht zu nieder wäre...
Gruss, Sepp

__________________
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18.06.2020 07:36 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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fly fish one
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Lieber Sepp,

schon mit FF Schnur, nur SK, Stück Running und dann direkt Backing, oder so.

Sorry Bernd, ich hör jetzt auch auf.

LG,
Frank

__________________
Annemarie - Leinen und Lachse
18.06.2020 08:10 fly fish one ist online E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von March-brown
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So, jetzt komm ich doch nochmal zurück auf mein Thema.

Momentan fisch ich ja noch mit der KEV Pike und mittlerweile einer Shimano Sustain 4000, da die Exage doch merkliche Anfälligkeiten nach der ganzen Großköderwerferei zeigt. Rotor wackelte doch merklich, dann musste ich die Achsenmutter nachziehen.

Dass ich auf ne Baitcaster umsteige, ist jetzt beschlossen. Und damit es auch richtig ist, hab ich mir zwischenzeitlich auch ne neuwertige Revo Toro Winch 61 besorgt und brav mit Keramik-Kugellagerchen gepimpt. großes Grinsen

Jetzt geht es also an die Planung der Rute. Vorausgesetzt, dass es sich um ein 9-Fuss Exemplar handelt, schaue ich mir gerade diverse Beringungen hier an und grübel ohne Ende dabei, was wohl das beste Konzept sei.
Ich hab mich auf Fuji-Ringe eingeschossen, qualitativ sind die für mich einfach die besten.
Jetzt gibt es allerdings unterschiedliche Ansätze.

Es werden keine Torzite-Titanellen zum Einsatz kommen, das ist mal klar. Mit SiCs hab ich aber schon geliebäugelt.

Nachdem was ich hier alles gelesen hab, schwebt mir eine Beringung ohne SGS mit
2-Fuss 16,12,10
1-Fuss 8,7,5x6 und
6er Spitzenring
vor.

Die ersten drei Zweifüsser könnte ich jetzt rein theoretisch mit Fuji SIC KWSG, Fuji SIC Slim PLKWSG oder doch mit Fuji Concept Alconite KWAG beringen, um dann entsprechend bei den Einfüssern auf Fuji Concept SiC KTSG oder Fuji Concept Alconite KTAG setzen. Für die SIC Slim finde ich gar keine Einfuss-Variante. Gibt es für die überhaupt? Denken2
Muss ich je nach Wahl der Ringart eventuell einen anderen Starter nehmen oder passt das von mir so überlegte Konzept? Könnte ein 16er Fuji Concept Alconite KWAG z.B. schon wieder zu hoch sein für eine Baitcasterberingung?

Naja, dann kommt auch noch die leidige Frage nach dem passenden Rollenhalter. Eine Aussage, die mir begegnet ist, lautet: Wenn es schön und aus Alu sein soll, dann Alps. Wenn es funktionell sein soll, dann Fuji.
Ich selbst bin mittlerweile bei dem Fuji PMTS Trigger angekommen. Hat jemand mit dem Erfahrungen sammeln können im Zusammenspiel mit einer Revo Toro?
Würde mich sehr über Input unserer Baitcaster-Spezis freuen.

__________________
________________________
Tight lines!

Bernd / march-brownMini1
07.07.2020 11:57 March-brown ist online E-Mail an March-brown senden Homepage von March-brown Beiträge von March-brown suchen Nehmen Sie March-brown in Ihre Freundesliste auf
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Servus,
der PMTS-Trigger-RH ist ganz angenehm in der Hand zu halten, den hab ich auf mehreren Ruten drauf. Mir persönlich ist der durch seine Breite sehr bequeme Trigger aber eher etwas zu flach. Grade bei der schweren Fischerei tät ich also eher den 18er PLS (Palm-Support-Light) drauf bauen, dessen Trigger etwas länger und nach hinten versetzt (eben zum Palmen des ganzen) ist. Bei der Beringung bin ich ganz bei dir, wobei ich grade bei Ködern über 100g jetzt keine Einsteger mehr verbauen tät. Ich hab auf meinen dicken "Bertas" Alconite KWAG 16 - 6 +6er Top drauf und das passt so auch. Die SICs, mei das ist Ansichtssache aber ich seh keinen Vorteil von SIC zu Alconite, nur den Nachteil des doppelten Preises.
Die Revo Toro Winch ist ne sehr gute Rolle, da hast dir was ordentliches besorgt. Das "tunen" mit den Keramiklagern ist m.E. ein "Nice-to-have", muss aber absolut nicht sein wenn man eh nur Köder 50g+ werfen will. Zudem hat die Rolle "out of the Box" eine derart perfekte Wurfbremse, dass man Perücken oder überdrehte Spulen total außer Acht lassen kann. Hätte da eher die Sorge, dass die leichtlaufenden Keramiklager diese Bremse überfordern könnten weil den Einschlag eines voll durchgezogenen und überdrehten 100g Köders in die Rute möcht ich zumindest nicht erleben, das hält die beste Schnur nicht aus, von der Rute ganz zu schweigen... Denken2
Gruss, Sepp

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sepp73: 07.07.2020 13:57.

07.07.2020 13:55 sepp73 ist offline E-Mail an sepp73 senden Beiträge von sepp73 suchen Nehmen Sie sepp73 in Ihre Freundesliste auf
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Die letzten Worte von Sepp erinnern mich an meinen Einstieg mit Jerkbaits Lachen-5 Erster Wurf, 80g sinking Busterjerk.... man fliegt der weit nach einem Knall. Meine Frau saß auf der mittleren Bootsbank und lachte sich krumm Lachen-5 Hätte ich doch den Busterjerk in floating zuerst anknoten sollen Denken1

Viele Grüße
Armin

P.S. Im Fuji Katalog wird die Beringung von Castingruten übrigens gut erklärt, da siehst du auch wie du die Höhe/Größe des Starters festlegen kannst.
07.07.2020 18:46 Brasletti ist offline E-Mail an Brasletti senden Beiträge von Brasletti suchen Nehmen Sie Brasletti in Ihre Freundesliste auf
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Helft mal einem Blindfisch des Spinnfischens, besser Baitcaster in diesem Fall, im wahrsten Sinne auf die Rolle, bitte! Wenn man den kleinen Daumenhebel an der Rolle los lässt, ist das so als wenn bei den ollen Rollen der Bügel umspringt: Ein abrupter Stop der Leine?

Frank

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Annemarie - Leinen und Lachse

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 07.07.2020 20:23.

07.07.2020 20:22 fly fish one ist online E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Der kleine Daumenhebel, löst quasi die Spule vom Getriebe, so dass sie dann frei rotieren kann. Gehemmt wird die Spule nur durch die Spulenbremse an der Seite der Spulenachse. Während des Wurfvorgangs kommt dann eine Fliehkraft/Magnet oder Digitale (DC) Bremse zu tragen, die das Überschlagen der Schnur verhindern soll. Das ganze wird dann noch von einem schnellen Daumen unterstützt Augenzwinkern
Viele Grüße
Armin
07.07.2020 20:33 Brasletti ist offline E-Mail an Brasletti senden Beiträge von Brasletti suchen Nehmen Sie Brasletti in Ihre Freundesliste auf
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Aber ich darf den Hebel im Flug nicht loslassen, oder? Sonst knallt das ganze WG in die Leine/Rute?

Und vielen Dank für die Info!

Frank

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Annemarie - Leinen und Lachse
07.07.2020 20:41 fly fish one ist online E-Mail an fly fish one senden Beiträge von fly fish one suchen Nehmen Sie fly fish one in Ihre Freundesliste auf
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Doch, der rastet ein. Erst nachdem du an der Kurbel drehst springt der in die Position zurück, in der die Kurbel die Spule antreibt.
Die größte Gefahr ist beim Wurf, dass die Spule schneller rotiert als die Schnur abgezogen wird. Dadurch kommt es zum Überschlag bzw. zur Perrücke und die Schnur knallt ab.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Brasletti: 07.07.2020 21:01.

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Na früher gabs mal Baitcaster mit einer sog. "Pitching-Taste", bei der es genau so lief wie der Frank meint. Liess man die Taste los, war die Spule blockiert. Hatte mal ne billige Rolle bei der es so lief, kam aber nicht besonders zurecht damit und das ganze liess sich auch ausschalten. Hab ich aber seit so 20 Jahren nicht mehr gesehen und heutzutage läufts wie beschrieben, man stellt die Wurfbremse (i.d.R. mit einem Rädchen unter der Sternbremse) möglichst auf das Ködergewicht ein (so dass der Köder grade noch die Spule zum rotieren bringt) und bremst im Wurf zusätzlich mit einem gefühlvollen Daumen. Wenn man damit umgehen kann geht das besser als mit einer Stationären, vor allem aber einhändig, ohne ständig einen Bügel umzuklappen. Mit einer entsprechenden Rolle kann man so auch sehr leichte Köder gut werfen, z.B. schafft es meine Aldebaran BFS-XG problemlos auch noch Mini-Trout-Spoons bis runter auf 1,6g anständig auf so an die 20m befördern, ein 3cm 3g Wobbler (Rapala-Countdown) fliegt damit bis an den Horizont. Nur starker Gegenwind schränkt das ganze etwas ein, dann kommts auf das Gefühl im Daumen an...
Gruss, Sepp

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