Biegesteifigkeit aus Federkennlinie - eine theoretische Betrachtung |
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Hi Frank,
Ich sage es immer und gerne auch hier, ist es so, kann man es belegen, ist es nicht so, kann man es nicht belegen. Na vielleicht ringst Du Dich ja noch durch und legst es hier dar, Deine Federkennlinie, mit der dazugehoerigen Rute, als Basis , dann den kleinen Rechenweg, der bei Deinen selbstverstaendlichen Erwartungen, ja eigentlich nur ein Klacks sein duerfte und dann das Ergebnis Biegesteifigkeit. Widerstandsmomente fuehrst Du nun ploetzlich ins Thema ein, sind nicht Basis Deiner Behauptung.
" Die Federkennlinie zeigt die Biegesteifigkeit als Weg in Gramm "
Gut, das Weg nicht in Gramm gemessen wird, haben wir wohl geklaert, oder sollte dies eine Analogie sein, die Techniker in Deinem Bereich benutzen ? Und Deine Erwartung zum Verstaendniss, ja schrieb ich doch zustimmend, die Flaeche unter der fiktiven Federkennlinie ist ein Integral. Hast Du theoretisch richtig erklaert. Also ja verstehe ich, habe ich drauf, ich darf also weiter an der Diskussion teilnehmen. Allerdings hast Du ja noch gar keine reale Federkennlinie vorgestellt, und demzufolge keine einzige Rechnung mit Zahlen gemacht, weshalb schon gar nicht von einem schluessigen Beweis die Rede sein sollte, denn den behauptest Du nur. Alles ist nur theoretisch passiert, fiktive Federkennlinie, fiktives Integral ohne einen Wert, in Einheit N*m und alles weitere was dann noch so auskeknobelt wurde auch nur fiktiv und nicht praktisch umgesetzt und vorgestellt. Tatsaechlich bleibst Du bis hierhin jeden Beweis schuldig.
Die Federkennlinie aufzunehmen, mit eine Deiner EH Ruten, waere der erste Schritt und ist doch wirklich keine Herausforderung, oder?
Pfiat di fuer heut Frank
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
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16.12.2025 16:28 |
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Guten morgen,
nein, wir knobeln nicht an Deiner Theorie. Du hast ausgehend behauptet, "Die Federkennlinie zeigt die Biegesteifigkeit als Weg in Gramm" und kurz darauf noch in direktem Zusammenhang mit einer theoretisch erfassten Federkennlinie "haben wir eine wunderbare genau analoge Größe der "Biegesteifigekeit" in Gramm " Ich bat darum, es doch einfach mal an einem praktischen Beispiel darzulegen. Brauchst Du doch nicht. Sag doch einfach, Du hast da keine Lust zu, obwohl das mit dem Weihnachtsstress im Moment ja im Grunde eine so gelagerte Begruendung ist. Alles gut, fuer mich ist das okay. Und etwas spaeter ist es dann eh vergessen, wie viele andere behauptete Dinge hier im Forum.
Ich weiss, dass es nicht funktioniert. Was funktioniert und was nicht, was die Federkennlinie kann und was nicht, habe ich dargelegt. Gut, ist halt mein Standpunkt, meine Meinung (von mir aus), aber fundiert, nicht theoretisiert. Und weil ich das weiss, was nicht funktioniert, knobel ich nicht an Deiner Theorie, ist ja Deine, nicht meine. Du hast natuerlich Recht, du thematisierst Feederkennlinien schon sehr lange, quasi schon mehrere Weihnachten hintereinander lang und es war immer keine Zeit, das vernuenftig anzugehen und abzuschliessen. Aber wie gesagt brauchst Du auch nicht, wenn nicht fuer Dich selbst, fuer mich auf keinen Fall.
Gruesse von meiner Terrasse aus.
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17.12.2025 02:23 |
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fly fish one
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Servus René,
ich versuche es mal im produktiven Modus zu halten, vor allen Beweisen zunächst und zwar mit einer Frage Dir vielleicht zu helfen das generelle Verständnis aufzubringen:
Wozu werden diese ganzen "Momente" in der Technik eigentlich benützt? Sie haben einen sehr großen und überall angewendeten Nutzen.
Du verstehst schon, dass das Rechnen um des Rechnens Willen eigentlich sinnlos ist, wenn man die Hintergründe eigentlich nicht versteht. Ich Frage auch nicht um Dich zu ärgern, sondern es liefert direkt den gedanklichen Übergang zu unserer Federkennlinie - erstmal ganz ohne Formeln.
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
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17.12.2025 11:53 |
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miso
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Herkunft: Wilder Süden
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| Zitat: |
Original von fly fish one
Servus René,
ich versuche es mal im produktiven Modus zu halten, vor allen Beweisen zunächst und zwar mit einer Frage Dir vielleicht zu helfen das generelle Verständnis aufzubringen:
Wozu werden diese ganzen "Momente" in der Technik eigentlich benützt? Sie haben einen sehr großen und überall angewendeten Nutzen.
Du verstehst schon, dass das Rechnen um des Rechnens Willen eigentlich sinnlos ist, wenn man die Hintergründe eigentlich nicht versteht. Ich Frage auch nicht um Dich zu ärgern, sondern es liefert direkt den gedanklichen Übergang zu unserer Federkennlinie - erstmal ganz ohne Formeln.
LG,
Frank |
Definiere "man"
TL Michael
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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17.12.2025 12:54 |
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Die Flaeche unter Deiner theoretischen Federkennlinie ist aber gar kein Moment, sie ist Arbeit. Ich wuerde mir wuenschen, dass Du diesen Fakt verstehst und akzeptierst. Hat auch nichts mit paepstlicher als der Papst zu tun. Arbeit (Energie) und Moment sind unterschiedliche physikalische Groessen. Du koenntest doch einfach mal meine Beitraege lesen und versuchen, den Sinn der Worte nachzuvollziehen, oder dann wenigstens nachschauen, ob das nicht richtig ist, wenn Du es nicht verstehst. Ich schreibe jetzt auch kuerzer und anders in der Struktur, vielleicht bringts das. Ich verstehe wirklich nicht, warum Du zuletzt immer weiter auf Momente abhebst, in Zusammenhang mit der Flaeche unter Deiner fiktiven Federkennlinie. Du brauchst mir auch nichts zu Momenten erlaeutern oder annehmen, dass mir da Verstaendniss fehlt. Darfst Du natuerlich, kannst ja machen, was Du willst. Ich lerne ja im Prinzip jeden Tag und wenn es nur ist,wie man es besser nicht macht.
Frank, ich will nun demnaechst noch etwas relaxen, erleben und weniger an meinem Leihrechner mit chinesischem QWERTY board schreiben, weil das ist ja auch umstaendlich. Hattest Du nicht letztens in einem Beitrag ja auch selbst bemerkt, dass ich nicht mehr der Juengste bin, quasi mit dem Stein, aus dem Glaskasten heraus. Du hast absolut Recht, die Zeit fliegt viel zu schnell dahin.
Stabile Gruesse aus dem Winterquartier
Dein Rene`
Und ich sehe es auch aehnlich wie Michael, wenn Du ueber Deine Sichtweisen berichtest, dann verwende doch bitter "ich" und nicht "man" oder "wir" oder "uns. Und wenn Du eine Person meinst, dann verwende bitte "Du" und nicht "ihr”. Zumindest mir wuerde das wirklich helfen, Deine Gedankengaenge besser einzuordnen. Danke.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
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17.12.2025 13:26 |
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miso
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Vielleicht deshalb:
Wikipedia:
"Das Flächenträgheitsmoment, auch als Flächenmoment 2. Grades bekannt, ist eine geometrische Größe, die den Widerstand eines Querschnitts gegen Verformung beschreibt und in der Festigkeitslehre verwendet wird."
TL Michael
__________________ "Schützt die Würmer, fischt mit der Fliege"
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17.12.2025 13:53 |
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fly fish one
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| Zitat: |
Original von miso
| Zitat: |
Original von fly fish one
....
LG,
Frank |
Definiere "man"
TL Michael |
Die beiden Probleme die vor dem Rechner sitzen!
Also Du natürlich nicht, sondern eigentlich mehr ich!
LG,
Frank
__________________ Die Hölle von der Leine - SOR Competition Spey Casting
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17.12.2025 14:28 |
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fly fish one
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| Zitat: |
Original von miso
Vielleicht deshalb:
Wikipedia:
"Das Flächenträgheitsmoment, auch als Flächenmoment 2. Grades bekannt, ist eine geometrische Größe, die den Widerstand eines Querschnitts gegen Verformung beschreibt und in der Festigkeitslehre verwendet wird."
TL Michael |
Nimmt auf jeden Fall schon mal die Richtung.
Nicht das ich wirklich Ahnung habe, was ich aber aus der Vergangenheit mitnehmen konnte, dass es mit den "Momenten" dabei um vorausrechenbare Biegungen geht, unter denen ein z.B. Träger sich noch biegt und nicht bricht. Die Biegung unter Last kann berechnet werden mit Hilfe der Flächenmomente und wenn ich eine Biegung habe kann ich auf die Flächenmomente zurück rechnen! Theoretisch sogar auf das eModul. (Zwei Gleichungen zwei Unbekannte)
Wenn ich also doch weiß, dass ich mit der Federkennlinie:
1) Eine Auslenkung = Biegung kenne
2) Eine Kraft = Gewicht kenne die die Auslenkung erzeugt
3) Mein "Balken" ein Angelrute ist dessen Köper definiert und damit bekannt ist
Dann ist damit der generelle Zusammenhang aus Federkennlinie und Flächenmomente analog Biegesteifigkeit sehr wohl nachvollziebar.....
Jetzt haben wir eine progrssive Feder und keinen einseitig eingemauerten geraden Balken, die Biegesteifigkeit ist also nicht linear, sondern nimmt auch progressiv zu. Was es verkompliziert, aber wir vermessen den Blank nur in einigen Punkten - wir stellen uns einfach jedesmal bei jedem einzelnen Messpunkt einen anderen geraden Balken vor und können eigentlich losrechnen...
Das ist der einfache generelle Zusammenhang im Verständnis zwischen Biegesteifigkeit/Momenten und Federkennlinie!
Ich habe es hier nur auch versucht grafisch anzugehen, um den direkten Zusammenhang zwischen Federkennlinie und Biegesteifigkeit herzustellen, so das "DU"
am besten die Biegesteifigkeit aus dem Diagramm ablesen kannst und trotzdem noch die Federkennlinie drin steckt. Dann fängt man halt an zu knobeln was man mal in den Grulas so gelernt hat...
LG,
Frank
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 17.12.2025 15:14.
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17.12.2025 15:06 |
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Er kommt aber nicht ohne Wunschdenken von seiner Arbeit auf ein Moment, er spezifiziert dann auch weiter das die Arbeit gleich Dehmoment ist und da schon irgendwie Widerstandsmomente drinnen stecken wuerden. Das ist dann aber lange noch kein Flaechentraegheitsmoment. Aber zum high werden ohne Risiko, lese ich das gerne mal.
Und wenn das ginge, welchen EModul nimmt man an, auf dem weiteren Weg zur Biegesteifigkeit? Selbst bei der Blankentwicklung wird schon mal ein einheitliches E Modul von CFK angenommen und das Material als homogen und isotrop betrachtet, um erste Muster zu bauen, die dann weiter bewertet werden, weil das gar nicht einfach bestimmbar ist trotz SW und Erfahrung, usw.
Der Blank hat entlang seiner Laenge ganz viele unterschiedliche Flaechentraegheitsmomente, da die doch ueber die verschiedenen Durchmesser definiert werden. Demzufolge ganz viele verschiedene Biegesteifigkeiten und die kann man nicht zu einer Systemsteifigkeit addieren. Das macht man mit einer Differenzialgleichung wie in der Balken Theorie. Ich meine das hast Du Michael ja schon mal angerissen, Blank in Stuecke schneiden, dann kommt man auch an die Innendurchmesser. Fuer jedes Segment Flaechentraegheitsmoment berechnen, mit dem Emodul wird es schwierig, muss man wohl was annehmen. Und dann finite Differenzen, aber da steig ich aus. Und ich moechte ja auch keinen Blank zerschneiden und ich bin auch kein Labor.
Anderes Thema , aber faellt mir gerade ein:
Auch das Finden vom E modul im vorliegenden Blank, geht nur ueber reverseengineering und wenn man den Blank in Stuecke schneidet, das Flaechentraegheitsmoment I fuer den Abschnitt berechnet, z.B. sowas wie eine Dreipunktmessung macht, mit der man die Biegesteifigkeit EI fuer den Abschnitt misst und dann die Formel nach E hin umstellt. Also E =EImess/I. Dann kommt man auf eine gute Naeherung fuer den E modul im bewerteten Abschnitt. Der Abschnitt ist auch keine 1 mm lang, kann auch 5 cm lang seint und man ermittelt I in der Mitte, als Mittelwert, das ist nahe genug. Jetzt kommt noch das kleine Problem, dass auch in einem 5 cm Blankstueck splines zum tragen kommt, aber kein Problem, macht man halt 4 Messungen an dem Blankstueck, alle 90 Grad und nimmt den Mittelwert und schon hat man den E Modul fuer 5cm Blank. Also alles nur als Naherungen moeglich, Messtechnik und Rechnung in Kombination. Und wenn man jetzt den Blank an einer x Achse ausrichtet und nichts mit federkennlinien macht, kann man fuer jedes Segment ein Ex annehmen( hat man ja ermittelt) und dann belasten und weiter rechnen, wenn man will. Also genau mit der Blankbiegekurve und nicht mit einer Federkennlinie. Aber nejn, den Blank hat man ja gerda zerschnitten und jeder Blank ist quasi ein Unikat.
Aber trotzdem warte ich gespannt auf das Wunder, wie aus der Federkennlinie eine Biegesteifigkeit an jedem Punkt der Blanklaenge geboren wird oder eine Biegesteifigkeit des Systems, des ganzen Blanks.
Und wenn das passiert, lasse ich mir auch was einfallen, was ich dann mache, Huehnerfuesse essen oder so was.
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17.12.2025 15:06 |
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fly fish one
User
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| Zitat: |
Original von habitealemagne
Er kommt aber nicht ohne Wunschdenken von seiner Arbeit auf ein Moment, er spezifiziert dann auch weiter das die Arbeit gleich Dehmoment ist und da schon irgendwie Widerstandsmomente drinnen stecken wuerden. Das ist dann aber lange noch kein Flaechentraegheitsmoment. Aber zum high werden ohne Risiko, lese ich das gerne mal.
Und wenn das ginge, welchen EModul nimmt man an, auf dem weiteren Weg zur Biegesteifigkeit? Selbst bei der Blankentwicklung wird schon mal ein einheitliches E Modul von CFK angenommen und das Material als homogen und isotrop betrachtet, um erste Muster zu bauen, die dann weiter bewertet werden, weil das gar nicht einfach bestimmbar ist trotz SW und Erfahrung, usw.
Der Blank hat entlang seiner Laenge ganz viele unterschiedliche Flaechentraegheitsmomente, da die doch ueber die verschiedenen Durchmesser definiert werden. Demzufolge ganz viele verschiedene Biegesteifigkeiten und die kann man nicht zu einer Systemsteifigkeit addieren. Das macht man mit einer Differenzialgleichung wie in der Balken Theorie. Ich meine das hast Du Michael ja schon mal angerissen, Blank in Stuecke schneiden, dann kommt man auch an die Innendurchmesser. Fuer jedes Segment Flaechentraegheitsmoment berechnen, mit dem Emodul wird es schwierig, muss man wohl was annehmen. Und dann finite Differenzen, aber da steig ich aus. Und ich moechte ja auch keinen Blank zerschneiden und ich bin auch kein Labor.
Anderes Thema , aber faellt mir gerade ein:
Auch das Finden vom E modul im vorliegenden Blank, geht nur ueber reverseengineering und wenn man den Blank in Stuecke schneidet, das Flaechentraegheitsmoment I fuer den Abschnitt berechnet, z.B. sowas wie eine Dreipunktmessung macht, mit der man die Biegesteifigkeit EI fuer den Abschnitt misst und dann die Formel nach E hin umstellt. Also E =EImess/I. Dann kommt man auf eine gute Naeherung fuer den E modul im bewerteten Abschnitt. Der Abschnitt ist auch keine 1 mm lang, kann auch 5 cm lang seint und man ermittelt I in der Mitte, als Mittelwert, das ist nahe genug. Jetzt kommt noch das kleine Problem, dass auch in einem 5 cm Blankstueck splines zum tragen kommt, aber kein Problem, macht man halt 4 Messungen an dem Blankstueck, alle 90 Grad und nimmt den Mittelwert und schon hat man den E Modul fuer 5cm Blank. Also alles nur als Naherungen moeglich, Messtechnik und Rechnung in Kombination. Und wenn man jetzt den Blank an einer x Achse ausrichtet und nichts mit federkennlinien macht, kann man fuer jedes Segment ein Ex annehmen( hat man ja ermittelt) und dann belasten und weiter rechnen, wenn man will. Also genau mit der Blankbiegekurve und nicht mit einer Federkennlinie. Aber nejn, den Blank hat man ja gerda zerschnitten und jeder Blank ist quasi ein Unikat.
Aber trotzdem warte ich gespannt auf das Wunder, wie aus der Federkennlinie eine Biegesteifigkeit an jedem Punkt der Blanklaenge geboren wird oder eine Biegesteifigkeit des Systems, des ganzen Blanks.
Und wenn das passiert, lasse ich mir auch was einfallen, was ich dann mache, Huehnerfuesse essen oder so was. |
Ich schrub: "Jetzt haben wir eine progrssive Feder und keinen einseitig eingemauerten geraden Balken, die Biegesteifigkeit ist also nicht linear, sondern nimmt auch progressiv zu. Was es verkompliziert, aber wir vermessen den Blank nur in einigen Punkten - wir stellen uns einfach jedesmal bei jedem einzelnen Messpunkt einen anderen geraden Balken vor und können eigentlich losrechnen..."
Lies Dr das noch einmal durch und dann werfen wir unsere Fliegen (was sonst) nicht mit einzelnen Blankteilen...
Und rede nicht von Zerschneiden und Reverse IngeDingsbums. Ich muss nix zerschneiden wenn ich unter bestimmten Annahmen rechnen kann. Grundsätzlich kann man in jede Richtung rechnen, wenn bestimte Größen bekannt sind und stellt Gleichungen um oder n Gleichungen mit n Unbekannten.
LG,
Frank
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17.12.2025 15:22 |
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Aber Frank, Du wehrst Dich die ganze Zeit gegen Biegekurven, du willst Federkennlinie. Da betrachtest Du nur den Weg, den die Spitze zurucklegt. Wuerdest Du hingegen die Biegekurve bei einer statischen Belastung als Kurve in einem Diagramm annehmen, was ich ein paar Beitraege vorher schon schrieb, koenntes Du fuer viele Position im Blank (ueber die Laenge verteilt) etwas bestimmen.
Aber Du willst Federkennlinie.
Und Du willst auch nur einen Punkt im Blank betrachten, den ganz vorne an der Spitze, freilich bei unterschiedlichen Belastungen, aber nur den einen Punkt, bei jeweiliger Belastung. Also bisher jeden falls, wobei sich das jetzt schon wieder anders liest, aber wundert mich nicht.
"aber wir vermessen den Blank nur in einigen Punkten - wir stellen uns einfach jedesmal bei jedem einzelnen Messpunkt einen anderen geraden Balken vor und können eigentlich losrechnen..."
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17.12.2025 15:29 |
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fly fish one
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Noch was wegen: Alles sind Momente!
Eine Kraft auf eine Länge (Nm), eine Fläche (Nm Quadrat), einen Raum (Nm hoch 3), usw.
sind alle richtig benannt und auch als Momente vollkommen richtig bezeichnet. Es sind praktisch durch die Hochzahlen Momente verschiedener Ordnungen... das muss man doch mal langsam auf den Schirm bekommen.
Und ja richtiger Weise wir das Moment 1. Ordnung auch noch "Arbeit" genannt.
LG,
Frank
Sorry, da habe ich einen Fehler gemacht. Weil einem in bestimmten Momenten die Momente durcheinander geraten.
Es ist richtig was René anmeckert, rein formal, aber das ich im Diagramm versuche Achsen zu verändern oder aus den Flächen darunter, der Steigung der Kurve, wieder andere Größen abzuleiten, ist völlig normal.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fly fish one: 17.12.2025 16:22.
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17.12.2025 15:49 |
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Original von miso
Vielleicht deshalb:
Wikipedia:
"Das Flächenträgheitsmoment, auch als Flächenmoment 2. Grades bekannt, ist eine geometrische Größe, die den Widerstand eines Querschnitts gegen Verformung beschreibt und in der Festigkeitslehre verwendet wird."
TL Michael |
Der Zusammen hang zur Federkennlinie ist nicht gegeben. Das ist ja ein Thema, was sich aus einer Behauptung entwickelt, die einen Ursprung hat, den man beachten sollte . "Die Federkennlinie zeigt die Biegesteifigkeit als Weg in Gramm" Frank moechte einen Blank an der Spitze mit gewicht oder einer Kraft ansteigend belasten und abhaengig davon den Weg aufnehmen, den die Spize zurueck legt. Daraus moechte Frank eine Biegesteifigkeit des Blanks bestimmen, als System oder eine Biegestifigkeit (als?)
ich zitiere mich mal ein paar Beitraege vorher, vielleicht macht das Sinn, fuer den einen oder anderen.
"Man kann nicht einfach "einen Meter" dazu erfinden, um von Arbeit (N*m) auf ein Flaechenmoment 2. Grades (m hoch4) zu kommen !
Denn dafuer muesste man durch etwas mit Einheit m hoch 3 teilen. ( denn N*m/m hoch 3 =N/m quadrat: das ist Druck /Spannung, aber noch lange nicht m hoch 4)"
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17.12.2025 15:50 |
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fly fish one
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Original von habitealemagne
Aber Frank, Du wehrst Dich die ganze Zeit gegen Biegekurven, du willst Federkennlinie. Da betrachtest Du nur den Weg, den die Spitze zurucklegt. Wuerdest Du hingegen die Biegekurve bei einer statischen Belastung als Kurve in einem Diagramm annehmen, was ich ein paar Beitraege vorher schon schrieb, koenntes Du fuer viele Position im Blank (ueber die Laenge verteilt) etwas bestimmen.
Aber Du willst Federkennlinie.
Und Du willst auch nur einen Punkt im Blank betrachten, den ganz vorne an der Spitze, freilich bei unterschiedlichen Belastungen, aber nur den einen Punkt, bei jeweiliger Belastung. Also bisher jeden falls, wobei sich das jetzt schon wieder anders liest, aber wundert mich nicht.
"aber wir vermessen den Blank nur in einigen Punkten - wir stellen uns einfach jedesmal bei jedem einzelnen Messpunkt einen anderen geraden Balken vor und können eigentlich losrechnen..." |
Das ist echt zäh, mein lieber René.
Ich will den Blank in verschiedenen Punkten bei schrittweise Belastung, aber immer an der Spitze vermessen. Noch mal: Ich will mit dem ganzen Eumel werfen und nicht drüber laufen.
LG,
Frank
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17.12.2025 15:53 |
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Jeronimo66
Moderator
  

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Gelöscht, da hier uninteressant. Hebe es auf um es vielleicht an anderer Stelle besser verwenden zu können!
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17.12.2025 16:51 |
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Original von fly fish one
Alles sind Momente! Eine Kraft auf eine Länge (Nm), eine Fläche (Nm Quadrat), einen Raum (Nm hoch 3), usw.
Es sind praktisch durch die Hochzahlen Momente verschiedener Ordnungen... das muss man doch mal langsam auf den Schirm bekommen.
LG,
Frank |
Was?
Bei mir ist z.B. das Flaechentraegheitsmoment, das Flaechenmoment 2.Grades und ein geometrisches Moment zweiter Ordnung, dann aber mit der Einheit m hoch 4
Frank warum den nun nicht vierter Ordnung, wegen der Hochzahl?
Das ware uebrigens das wichtige Moment auf dem Weg zu einer einzelnen Biegesteifigkeit an einem beliebigen Punkt im Blank, ganz ohne Belastung. Also auch genau ganz vorne an der Spitze z.B.
Was Du schrubst gilt zumindest fuer die Momente mit Nm in der Einheit. und unterschiedlichen Exponenten, die zwei relevanten, die es da so gibt und ein drittes, was kaum Anwendung findet. usw. faellt dann aber aus.
Na gut, bin ich also mit Deutschstunde fuer heute fertig, sehr schoen.
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17.12.2025 16:52 |
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Ah doch noch nicht fertig, wo ich die Fotos sehe, sowas haette ich ja mal gerne mit einer einzelnen Rute, genau an der Nullinie ausgerichtet und dann schrittweise belastet und immer fotografiert aus der seben Position, so dass man an der Nullinie eine X Achse eizeichnen kann und am Auflagepunkt eine Y Achse nach unten. Da koennte man dann abhaengig von der Kraft die angehaengt ist, fuer jeden Punkt X, den Punkt Y bestimmen
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17.12.2025 17:00 |
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Hi,
wie jetzt oben in orange, Frank ? Sehe das gerade erst. Arbeit, bzw. eine Ernergiemenge mit Einheit Joule oder Nm ist kein Moment. Drehmoment (genau wie Biegemoment) mit Einheit Nm ist ein Moment erster Ordnung. Beides sind unterschiedliche Groessen. Physikalisch diametral verschieden, trotz gleicher Einheit. Eines ist nicht automatisch das Andere. Meintest Du das ?
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18.12.2025 06:04 |
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Reinhard 02
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Dabei seit: 25.12.2010
Beiträge: 3.426
Herkunft: BaWü, Heidelberg
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| Zitat: |
Original von fly fish one
Nicht das ich wirklich Ahnung habe, ....
Frank |
Aaaaah.....
Reinhard
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18.12.2025 11:56 |
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