Ambassadeur 5501 LH Beast Limited |
Chrizzi
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| Ambassadeur 5501 LH Beast Limited |
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Ahoi,
Ich frag mal stumpf hier, da der Verkäufer weder Ahnung noch Einsicht hatte.
Ich dachte Abu baut vernünftige Rollen, vermutlich machen die das, aber die Beast ist es nicht unbedingt.
Soweit ich das beurteilen konnte, hat diese Rolle auf beiden Seiten nur eine Achsquetsche/mechanische Wurfbremse. Der Verkäufer meinte auf der rechten Seite sei (ich hab vergessen welche Bremse) weil da auch eine Skala ist. Aber die Skala konnte man mit dem Finger verdrehen und wenn man die lose gemacht hat, hatte die Spule spiel. Das selbe auf der Kurbelseite. Daher meine Vermutung von doppelter Achsquetsche.
Der wollte mir auch erzählen, dass bei der Tranx der kleine Knob an der Kubelseite die Fliehkraftbremse ist. Der hatte leider keine Ahnung und wollte meiner Erklärung auch nicht glauben. Wenn der mit seinen Erklärungen einen Neuling ne BC verkauft, gibt das Frust.
Zurück zur Frage: hat einer die Abu und kann mehr zu den Bremssystemen sagen? Ist nur reine Interesse, da ich mir auch schwer tue etwas im Netz zu der Rolle zu finden. Die grüne Beast hat den Knob an der rechten Seite nicht (laut Abu Website) keine Ahnung, was die als zweite Wurfbremse hat.
Grüße
Christian
Chrizzi hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
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14.03.2026 14:20 |
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BlackZulu
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Hallo,
Die angebotene Rolle kenne ich nicht, wird im Prinzip aber so aufgebaut sein, wie meine 6500Roket und die 3600SM.
Da wirkt die "Hemmung" der Spule über Druck auf die Achse.
Ich habe die Lager teilweise ausgetauscht, bzw Kugellager statt Lagerbuchsen eingebaut.
Ich werfe die Rollen fast offen, muß man aber drauf haben
Gruß Holger
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15.03.2026 16:58 |
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Chrizzi
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Die Abu hat, meiner Meinung nach, auf beiden Seiten die mechanische Wurfbremse, was für mich kein Sinn macht.
Hat man links (Kurbelseite) am Knob gedreht und die Spule hatte Spiel.
Hat man rechts am Knob gedreht, hatte die Spule ebenfalls Spiel. Das macht keine Magnetbremse. Dazu war die Skala auf der rechten Seite drehbar.
Es gibt auch eine grüne Abu Beast und rund, die hat auf der Kunel abgewandten Seite kein Knob zum Drehen.
Wie auch immer, ich hab es nicht verstanden, weil dann hätte ein Knob gereicht.
Lager tauschen und keine richtige Wurfbremse haben ist halt Übung. Die Rolle kannst du keinen geben, der sowas nicht kennt und selbst wenn, wird jeder andere damit Probleme haben.
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15.03.2026 20:57 |
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Hi,
ich denke, das ist wie bei jeder Baitcastrolle, eine Spulenhemmung, eine Wurfbremse, hier eine einstellbare Fliehkraftbremse und der Stern stellt die Bremse gegen den Fisch ein. Bei dieser Abu ist die Fliehkraftbremse von außen verstellbar. Bei manch anderen ist das nicht, da stellt man z.B. Pinne an der Spule ein (Fliehkraftbremse) oder innen gibt es so Dinge zum verdrehen, je nach Hersteller.
Als Beispiel mal zwei Mitbewerber Calcutta D und meine gute alte Zillion. Auf der Kurbelseite haben wir bei beiden eine Spulenhemmung und die Bremse gegen den Fisch, also den Widerstand beim Schnur abziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite hat nur die Zillion eine von aussen verstellbare Fliekraftbremse (bzw. wirkt zusätzlich auf die Fliehkraft), analog zu Deiner Abu. Die Shimano hatt innen Pinne auf der Spule (Fliehkraftbremse), die man verstellen kann, wenn man die Spule entnimmt. Bei der Daiwa kann man von aussen auf die Fliehkraftbremse einwirken, analog zu Deiner Abu. Und wenn Du die Rolle zum werfen nimmst, dann kenne ich es so, dass man (Afangs) erst die Fliehkraftbremse öffnet und die Spulenhemmung so einstellt, dass wenn man den Köder bei geöffneter Triggertaste ablässt und er den Boden berührt, die Spule stehen bleibt und nicht überläuft. Anschließend wird die Fliehkraftbremse passend zum werfen eingestellt. Wenn man besser mit dem Gerät umgehen kann, kann man beides ggf. nachjustieren.
Also den Aufbau hat nicht jede Rolle, aber so ungewöhnlich ist der Aufbau nicht. Allerdings kenne ich genau diese Rolle nicht, ich hab aber Rollen mit und ohne einstellbar gegenüber der Kurbelseite, wo immer die Fliehkraftlösung ist.
Und, wenn man ein wenig sucht und sich Explosionsschemata und Bilder von Abu ansieht, kann das auch tatsächlich so sein, dass es eine zweite Spulenhemmung ist. Also ich fand auch mit Pinne innen an der Spulele und dieser zusätzlichen Verstellung. Kann auch sein, dass man mit Pinnen einstellt und die dann noch zusätzlich auf die Voreinstellung einwirkt. Aber ich hab da jetzt keine Zeit, mir das genau anzusehen ( aber es steht da bei beiden Stellern cast control in der Teile Liste). Vielleicht schau ich später. Eines könnte eine Magnetbremse sein, eines eine reine Fliehkraftbremse.
Aber vielleicht weißt du ja, wie deine Spule und Rolle innen beschaffen ist.
Als Beispiel ist die Mörrum auch so aufgebaut, auf der Kurbelseite die Spulenhemmung, auf der gegenüberliegenden die Einstellung für das Fliehkraftsystem und die Spule hat keine Pinne zum einstellen.
habitealemagne hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
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16.03.2026 04:57 |
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Chrizzi
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| Zitat: |
Original von habitealemagne
ich denke, das ist wie bei jeder Baitcastrolle, eine Spulenhemmung, eine Wurfbremse, hier eine einstellbare Fliehkraftbremse und der Stern stellt die Bremse gegen den Fisch ein. |
Eben nicht. Für mich waren bei der Abu beide Rädchen eine Spulenhemmung. Habe ich eins gelöst, hatte die Spule seitliches Spiel.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Auf der gegenüberliegenden Seite hat nur die Zillion eine von aussen verstellbare Fliekraftbremse (bzw. wirkt zusätzlich auf die Fliehkraft) |
Die Zillion hat eine Magnetbremse, keine Fliehkraftbremse.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Die Shimano hatt innen Pinne auf der Spule (Fliehkraftbremse), die man verstellen kann, wenn man die Spule entnimmt. Bei der Daiwa kann man von aussen auf die Fliehkraftbremse einwirken, analog zu Deiner Abu. |
Ja, Fliehkraftbremse = Seitendeckel öffnen um die Pins einstellen zu können. Daiwa = Magnetbremse, da werden mit dem Rädchen die Magnete verschoben. Mit dem Rädchen kann man keine Fliehkraftbremse einstellen.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Und wenn Du die Rolle zum werfen nimmst, dann kenne ich es so, dass man (Afangs) erst die Fliehkraftbremse öffnet und die Spulenhemmung so einstellt, dass wenn man den Köder bei geöffneter Triggertaste ablässt und er den Boden berührt, die Spule stehen bleibt und nicht überläuft. Anschließend wird die Fliehkraftbremse passend zum werfen eingestellt. Wenn man besser mit dem Gerät umgehen kann, kann man beides ggf. nachjustieren. |
Das kann man so machen, das steht auch auf vielen Fliehkraftrollen Anleitungen. Grundlegend unterscheiden sich Fliehkraft und Magnet doch voneinander. Ich hab mal ein "lustiges" Video gesehen, da hat ein Möchtegern Youtuber das erste Mal mit einer Shimano geworfen und kam mit der Fliehkraftbremse nicht klar und unterm Strich hatte er keine Ahnung, wenn man aber selbst Neuling ist, fällt man vielleicht auf solche Leute rein und sagt mit einer Shimano kann man nicht werfen, der der Typ da mit der Daiwa über den Kanal wirft und mit der Shimano entweder 10 m oder alles abreißt.
Die Magnetbremse wirkt den ganzen Wurf auf die Spule.
Die Fliehkraftbremse eher in der ersten Hälfte (grob gesagt).
D.h. bei der Fliehkraftbremse muss man für die zweite Hälfte des Wurfes die mechanische Bremse/Achsquetsche/Was auch immer - das Rädchen unterm Stern - nutzen. Bei der Magnetbremse nicht unbedingt. Daran ist der Youtube auch gescheitert. Aber es ist nicht gänzlich daneben die Achsquetsche mit dem einfachen "Falltest" einzustellen. Dafür muss man die Fliehkraftbremse auch nicht verstellen, da die rotation keine nennenswerte Auswirkung auf die Einstellung hat.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Also den Aufbau hat nicht jede Rolle, aber so ungewöhnlich ist der Aufbau nicht. Allerdings kenne ich genau diese Rolle nicht, ich hab aber Rollen mit und ohne einstellbar gegenüber der Kurbelseite, wo immer die Fliehkraftlösung ist. |
Da für mich (ohne im Laden die Rolle auseinanderzuschrauben) beide Rädchen die mechanische Bremse waren, da beide die Spule geklemmt haben - fand ich es schon ungewöhnlich. Da würde ja eigentlich eine Achsquetsche reichen.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Und, wenn man ein wenig sucht und sich Explosionsschemata und Bilder von Abu ansieht, kann das auch tatsächlich so sein, dass es eine zweite Spulenhemmung ist. Also ich fand auch mit Pinne innen an der Spulele und dieser zusätzlichen Verstellung. Kann auch sein, dass man mit Pinnen einstellt und die dann noch zusätzlich auf die Voreinstellung einwirkt. Aber ich hab da jetzt keine Zeit, mir das genau anzusehen ( aber es steht da bei beiden Stellern cast control in der Teile Liste). Vielleicht schau ich später. Eines könnte eine Magnetbremse sein, eines eine reine Fliehkraftbremse.
Aber vielleicht weißt du ja, wie deine Spule und Rolle innen beschaffen ist.
Als Beispiel ist die Mörrum auch so aufgebaut, auf der Kurbelseite die Spulenhemmung, auf der gegenüberliegenden die Einstellung für das Fliehkraftsystem und die Spule hat keine Pinne zum einstellen. |
Ich habe keine Abu. Ich fand beide Rollen interessant, aber hab im Laden die Abu nicht verstanden und entsprechend die Tranx eingepackt. Da ich aber auch zu der Abu nicht wirklich was im Netz finde, außer ein paar weniger Shops komme ich auch nicht an eine Explosionszeichnung.
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16.03.2026 12:26 |
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BlackZulu
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@Christian,
Hab da mal ein paar Fragen an dich.
Wofür hat so manche ABU zwei Achsquetschen?
Wirft man mit Fliehkraftbremse oder Magnetbremse weiter?
Wie weit willst du mit ner Multi werfen, oder nur ablassen?
Gruß Holger
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16.03.2026 13:16 |
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Ich hab auch eine Frage, ist nicht eine Fliehkraftbremse eine Fliehkraftbremse völlig egal ob magnetisch oder mechanisch, wenn damit auf die Fliehkraft gewirkt wird?
edit:
Ich muss das tatsächlich revidieren. Ich schrieb, alle Bremssysteme seien Fliehkraftbremsen, weil sie auf die Fliehkraft wirken. Mein Gedanke war: Das Ziel aller Systeme ist es doch, die Folgen der Fliehkraft (das Überschlagen der Spule) zu verhindern. Also wirken sie alle auf die Fliehkraft – dachte ich.
Danke an @ Chrizzi, der mich indirekt dazu gebracht hat, noch einmal genauer hinzuschauen. Und siehe da: Ich habe in meiner eigenen Sammlung den lebenden Beweis, dass es eben NICHT so ist.
Ich habe hier eine Calcutta TE DC (die erste Generation!) hinten im Schrank gefunden. Die Rolle hat mir im Vergleich gezeigt:
Die echte Fliehkraftbremse nutzt die Zentrifugalkraft als Werkzeug – mechanisch.
Die DC-Bremse nutzt sie nicht. Sie misst Geschwindigkeit, rechnet, und bremst mit gesteuertem Magnetismus.
Also: Gleiches Ziel – völlig unterschiedliche Wege. Die Verwirrung entsteht, weil wir im Angelsport oft vereinfachen. Aber im Detail steckt der Teufel im Physikbuch.
Danke für die Denkanstöße – wieder was gelernt! Und meine Calcutta freut sich, dass sie endlich wieder im Gespräch ist.
Also mea culpa und ich hatte mich damit auch nie so ganz genau beschäftigt. Alle drei Bremssysteme wirken auf die Massenträgheit der drehenden Spule, ob mit Pinnen, permanenten Magneten oder elektrisch geregelten Magneten.
Nun werde ich hier aber ordentlich aufpassen und schauen, was mit der Abu wird oder ist.
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16.03.2026 13:30 |
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Bei manchen Abu Garcia Modellen gibt es anscheinend tatsächlich zwei Einsteller, die direkt auf die Spulenachse wirken – einen auf jeder Seite. Das Phänomen ist auch gut beschrieben hier im Faden: Lösen auf der einen Seite bewegt sich die Spule, lösen auf der anderen Seite auch. Das sind anscheinend zwei gegeneinander wirkende Achssteller, die die Spule exakt im Abstand zu den fest verbauten Magneten zentrieren können, bzw. dahin verschieben. Eine Grundbremsung auf der Achse besteht auch, ähnlich einem einseitigen tension Knob. Es kann auch sein, dass Pinne auf der Spule sind und keine fest verbauten Magnete, ich habe solche Foros gefunden, nicht direkt von diesem Modell. Also man kann die Rolle damit im Gehäuse perfekt zentrieren. Direkte Informationen, zu genau dieser Rolle konnte ich nicht finden. Die Grüne hat dies nicht, da findet man ja viele Bilder im Netzt. Aber mehrere ältere Rollen haben das so. Also was nun genau mit der Rolle ist, da müsste man mal reinschauen können. Vielleicht ist wirklich gewollt, dass man da im Wurfgeschenen, von der Seite her drehen kann. Castrollen haben sowas auch, dass man da die Achshemmung im Wurf und zum Wurfende hin drehen kann.
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16.03.2026 14:44 |
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Chrizzi
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Themenstarter
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| Zitat: |
Original von BlackZulu
Wofür hat so manche ABU zwei Achsquetschen?
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Das Frage ich mich auch
| Zitat: |
Original von BlackZulu
Wirft man mit Fliehkraftbremse oder Magnetbremse weiter?
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Gute Frage, habe ich nie getestet. Das Verhalten ist auf jeden Fall unterschiedlich und ich mag für kurze Distanzen die Magnetbremsen lieber, da die unabhängig von der Spulengeschwindigkeit halt besser bremsen. Da müsste man bei einer (ok, dann richtiger) Zentrifugalbremse eher mit der Achsquetsche (oder welchen Namen man da nun verwenden mag) arbeiten, eine feste Achsquetsche geht aber auch auf Wurfweite oder auch dann auf die Genauigkeit, weil man mehr Schwung in den kurzen Wurf legen muss. Zumindest ist das bei mir so. Ich habe aber fast nud Shimanos. Ich habe auch nur zwei ohne ZentrifugalEine "uralte" Daiwa Alphas F und eine Shimano DC, die wie schon geschrieben mit einen "chipgesteuertem" Magnetfeld gegenwirkt.
| Zitat: |
Original von BlackZulu
Wie weit willst du mit ner Multi werfen, oder nur ablassen?
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Da es hier Baitcaster sind, geht es für mich hier auch um Werfen. Und die Weite - so weit es geht.
Da wird zumindest in den USA noch unterschieden. Baitcaster sind "Multis" mit Wurfbremsen", Multi ist ne Multi mit Achsquetsche zum Schleppen oder was auch immer, aber nicht zum Werfen. Zumindest was das früher in den Shops so. Eigentlich gucke ich da nichtmehr so viel nach, da ich genug Rollen habe, aber ich Idiot musste trotzdem noch eine gekaufen. Immerhin hab ich die Steez aus dem alten Prospekt nicht gekauft, die hatte ich in der Hand, aber der absolute Restverstand hat mir gesagt, dass die minimalst zu viel Schnurfassung hatte. Was da nun immer draufging - ich glaube 14 lb 100 m, wäre es 12 lb 100 m gewesen, wäre das auch meine geworden.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Also: Gleiches Ziel – völlig unterschiedliche Wege. Die Verwirrung entsteht, weil wir im Angelsport oft vereinfachen. Aber im Detail steckt der Teufel im Physikbuch.
Danke für die Denkanstöße – wieder was gelernt! Und meine Calcutta freut sich, dass sie endlich wieder im Gespräch ist.
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Vermutlich ist es die Einfachheit, aber ich glaube mich zu erinnern, dass noch zu Anglerboardzeiten auch Leute ohne Plan versucht haben andere Mundtot zu machen und diese Bremsen falsch benannt haben. Vermutlich hatte der Verkäufer das auch irgendwo daher. Dieser Fehler ist gar nicht gänzlich unüblich, bzw. ich habe das schon öfter so zu hören bekommen. Ich kann nur hoffen, dass der Verkäufer auch etwas nachguckt und nicht seine steilen Thesen weitergibt.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Also mea culpa und ich hatte mich damit auch nie so ganz genau beschäftigt. Alle drei Bremssysteme wirken auf die Massenträgheit der drehenden Spule, ob mit Pinnen, permanenten Magneten oder elektrisch geregelten Magneten.
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Dann müsstest du die Achsquetsche als vierte Bremse dazu zählen. Aber ja, normal hat man zwei Bremsen verbaut, manche auch mehr.
Achsquetsche ist einfach der Druck mit der die Spulenachse eingeklemmt wird. Reibung
Fliehkraftbremse - Reibung, da werden die beweglichen Pins (die auch feststellbar sind und dann deaktiviert) auf einen Schleifring gedrückt und bremsen so. Dieser Schleifring sieht schwer nach poliertem Messing aus, Messing hat ganz gute Gleiteigenschaften, aber trotzdem - Reibung.
Magnetbremse - "zwei" (oft sind es mehrere) Magneten werden gegeneinander verdreht und das erzeugte Magnetfeld wirkt auf einen Metallring an der Spule, oder direkt auf die Spule.
DC, digital control - Hier steuert ein Chip das ganze, durch die Rotation wird Strom induziert und vom Chip und E-Magneten (vermute ich) für die Wurfstabilisierung genutzt.
Es gibt immer die Achsquetsche und eine weitere. Manche Shimanos haben auch drei Bremsen. Da gibt es neben der standard Achsquetsche und Zentrifugalbremse noch eine kleine Magnetbremse (glaube ich, müsste ich nachsehen). Damit kann man noch etwas Feineinstellung machen, damit man nicht immer den Seitendeckel öffnen muss um ein Pin mehr oder weniger umzustellen z.B. bei Köderwechsel. Die 3er Combi ist schon echt gut, da hatte der Verkäufer vom BassPro nicht zu viel versprochen als er meinte das sei nochmal ein merklicher Schritt nach vorne von den standard Zentrifugalbremsen. Aber die Rolle hatte ich eh gedanklich gekauft, da ich mir die hab extra zum Shop schicken lassen als die rauskam. Eine lag im Verkaufsraum, eine (eigentlich meine) beim Manager im Büro. Der hatte nur gesehen, dass eine am verabredeten Tag eine verkauft wurde und mir eine Email geschickt ob ich das war, damit die aus dem Büro dann in den Verkauf gehen kann.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Nun werde ich hier aber ordentlich aufpassen und schauen, was mit der Abu wird oder ist. |
Mal sehen ob einer so ein Teil hat. Wie gesagt, ich fand es seltsam, dass die zwei Achsquetschen hat und die Blechskala an der kurbelabgewandten Seite nicht fixiert war, die konnte ich einfach so drehen. Oder die hatte sich gelockert. Aber eine Skala bei zwei Achsquetschen macht wenig Sinn.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Bei manchen Abu Garcia Modellen gibt es anscheinend tatsächlich zwei Einsteller, die direkt auf die Spulenachse wirken – einen auf jeder Seite. Das Phänomen ist auch gut beschrieben hier im Faden: Lösen auf der einen Seite bewegt sich die Spule, lösen auf der anderen Seite auch. Das sind anscheinend zwei gegeneinander wirkende Achssteller, die die Spule exakt im Abstand zu den fest verbauten Magneten zentrieren können, bzw. dahin verschieben. Eine Grundbremsung auf der Achse besteht auch, ähnlich einem einseitigen tension Knob. Es kann auch sein, dass Pinne auf der Spule sind und keine fest verbauten Magnete, ich habe solche Foros gefunden, nicht direkt von diesem Modell. Also man kann die Rolle damit im Gehäuse perfekt zentrieren. Direkte Informationen, zu genau dieser Rolle konnte ich nicht finden. Die Grüne hat dies nicht, da findet man ja viele Bilder im Netzt. Aber mehrere ältere Rollen haben das so. Also was nun genau mit der Rolle ist, da müsste man mal reinschauen können. Vielleicht ist wirklich gewollt, dass man da im Wurfgeschenen, von der Seite her drehen kann. Castrollen haben sowas auch, dass man da die Achshemmung im Wurf und zum Wurfende hin drehen kann. |
Das kann natürlich auch sein, dass man damit einen Abstand zu eventuellen Magneten in der kurbelabgewandten Seite einstellen kann. Alleine dieses Gefrickel wäre ein Grund diese Rolle nicht zu kaufen - das klingt sehr altmodisch.
Ich mein hübsch sieht sie ja irgendwie aus, aber da war die Tranx doch die deutlich bessere Rolle, zumindest was mir mein Gefühl gesagt hat. Auch hatte die Abu keine Thumbbar, sondern den Freilauftaster an der Kurbelseite. Das mag nun Luxus sein, aber hey, die soll normal auch 330 Euro kosten. Dafür machte die einen echt gar nicht so guten Eindruck, sondern ehr "lass da mal ein Hecht mit Farbe draufklatschen und teuer machen - Es gibt immer Idioten die sowas kaufen".
Die Tranx ist halt etwas bewährtes (die hatten auch alle Muskieguides auf IHREN Ruten, Leihgeschirr war halt anders), wenn auch nichtmehr gänzlich modern für Shimano, die ist auch älter, aber für die Baits reicht es allemale.
Ich bin gespannt ob da jemand noch Infos zu hat, oder wenn jemand eine Explosionszeichnung findet und postet wäre das auch hilfreich.
Seltsam finde ich auch, dass die runde grüne Beast offenbar doch etwas ganz anderes als diese "Sammleredition". Die hat einen glatten Seitendeckel, da muss was anderes drin sein, vermutlich eine Magnetbremse.
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16.03.2026 16:52 |
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