Equipment zum Temperieren des Lacks |
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
 |
|
| Equipment zum Temperieren des Lacks |
 |
Hallo Jungs.Nachdem ich nun glaub ich alle fehler des Lackierens,begangen hab,dadurch die ringe r wechseln musste,stunden lang euer geniales Forum durchsucht hab,stellte sich mir ne frage.
Wie temperiert ihr euer lack?Also ich dachte da an etwas wo der lack vorm mischen seine temperatur bekommt.Ich habe den lack vorm entnemen unter so einer stehlampe für den tisch.Finde die lösung aber etwas nervig.Dachte so eine art heizplatte die nicht wärmer wie 30 bis 40 grad macht.hatt da jemand ne idee??
Gruß,Manuel.
|
|
20.05.2009 23:57 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
derextremexxl
Administrator
    

Dabei seit: 30.12.2007
Beiträge: 3.834
Herkunft: Reichelsheim/Odenwal
d Skype-Name: derextremexxl
 |
|
Servus Manuel
Warum willst du deinen Lack denn temperieren? Ist er so kalt? Wenn der Lack normale Raumtemperatur hat ist er doch ganz gut zu verarbeiten. Ich mische den Lack immer in einem Kunstoff-Schnapps Becher an. Wenn ich ihn in meiner Hand halte und etwa 3-5min rühre erwärme ich ihn ja auch schon automatisch. Bis jetzt habe ich noch kein Bedürfnis meinen Lack zu temperieren.
Teilweise gehe ich hin und erwärme meinen Becher mit einem Feuerzeug wenn es zum Ende hin geht und der Lack anfängt zäh zu werden. Dann kann man noch 1-2 Wicklungen länger machen
Selbst wenn du ihn temperiert hast wäre er doch sicher nach kurzer Zeit wieder bei Raumtemperatur - bei der kleinen Menge.
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
|
|
21.05.2009 09:23 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
|
Hallo,
das kommt mitunter darauf an, welchen "Lack" man verwendet. Da gibt es so Anstriche am Markt, da gelingt mitunter die Entnahme nicht mal mit Spritzen, da die Komponenten fast pastös sind. Deshalb kann man mit Anstrich auch Fehler machen. Da muß man dann drüberbrennen und bekommt die Blasen nicht raus, grausig. Mach doch mal ein Foto von deinem Erstlingswerk.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
|
|
21.05.2009 10:11 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
Themenstarter
 |
|
Ja ich habe irgendwie festgestellt das sich der lack wenn ich ihn während des rührvorgangs mit einem fön temperiere einfach komplett blasenfrei rühren lässt.Ist dann auch gleich super dünn und die wicklungen können sich schön vollsaugen.Der lack hat dann um die 35 grad denk ich.Hab den fön ans thermometer gehalten.Auserdem hab ich sowas wie ein themperierelement beim rutenbauer gesehen.War da irgendwie neugierig geworden.Nicht das mir da was entgeht.
Erstingswerke dauern noch etwas.Muss sie nächste woche lackieren.Arbeite im moment lange.Ist da blöd.Kanns aber auch kaum erwarten.
|
|
21.05.2009 11:32 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
|
Ja genau das hab ich gemeint, warum nimmst du nicht mal ein anderes Lackprodukt her, das sich zufriedenstellend verarbeiten lässt, ohne zusätzlichen Aufwand? Das spart mitunter den Aufwand, noch mal alles anzuheizen, vorm verarbeiten. Es gibt auch Leute, die davon berichten, dass erwärmte Gebinde schneller aushärten, schon beim Verarbeiten anziehen..
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
|
|
21.05.2009 13:09 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Sebastian Lucius
User

Dabei seit: 01.07.2008
Beiträge: 1.312
Herkunft: Oranienburg Skype-Name: riseb2007
 |
|
Ich wärme auch vor. So werde ich sie Blasen los und der Lack zieht 3x schneller an. Am Besten geht das in einer Aluschale mit einem Feuerzeug oder im Kunststoffbecher mit einem Fön.
__________________ La Gatzo Custom Blog
Catch and Release
GO BIG OR GO HOME!
|
|
21.05.2009 17:44 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
derextremexxl
Administrator
    

Dabei seit: 30.12.2007
Beiträge: 3.834
Herkunft: Reichelsheim/Odenwal
d Skype-Name: derextremexxl
 |
|
| Zitat: |
Original von Sebastian Lucius
....und der Lack zieht 3x schneller an.....
|
Und genau das möchte ich nicht unbedingt. Wenn ich normal gute 20min Zeit zum verarbeiten habe und dann nur noch 7min!?!?! Ganz so schnell bin ich dann doch nicht..
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
|
|
21.05.2009 19:26 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
AngelDet
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 3.148
Herkunft: Region Woodland
 |
|
| Zitat: |
Original von Sebastian Lucius
oder im Kunststoffbecher mit einem Fön. |
Mit Fön habe ich auch probiert. So optimal ist das aber nicht - kann man wegpusten und Spritzer entstehen schnell. Und wie Alex schon sagt: Dann kann die Zeit schnell zu kurz werden - selbst eine kleine Menge zieht an bevor verbraucht.
Wenn sich ein anderes Bindungslackprodukt besser+leichter verarbeiten (=anrühren) ließe als der Flex-Coat, weiß ich aber ganz fix, was ich mache.
| Zitat: |
Original von habitealemagne
Ja genau das hab ich gemeint, warum nimmst du nicht mal ein anderes Lackprodukt her, das sich zufriedenstellend verarbeiten lässt, ohne zusätzlichen Aufwand? Das spart mitunter den Aufwand, noch mal alles anzuheizen, vorm verarbeiten. |
Rene, was nimmst Du?
@all Wies sieht es eigentlich mit Verdünner ala Aceton aus, beseitigt das nicht alle Rühr- und Dickflüssigkeitsprobleme?
Hab das immer noch nicht ausprobiert
- aber das ist fällig. Zumal ich auf sehr dünnen Bindungslackauftrag stehe - weniger ist hier eindeutig mehr
,
und doll glänzen ist auch nicht gerade toll!
__________________

|
|
21.05.2009 20:14 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Olaf Karsten
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 1.336
Herkunft: Berlin
 |
|
Ich halte nichts davon, die Lacke zu verändern, verdünnen oder zu erwärmen. Es gibt doch für alles ein passendes Produkt.
Threadmaster ist in Deutschland erhältlich (Timo Keil). Der ist m.E. eine Generation frischer und besser verarbeitbar als Flexcoat (wobei ich auch nie Probleme damit hatte). Threadmaster gibt es auch in einer Light Version - die ist so flüssig, da braucht man weder Hitze noch Verdünner.
Wenn eine Komponente durch lange Lagerung etwas pastös ist, kann man die in warmen Wassser baden. Die wird dann wieder flüssig und bleibt es auch eine Weile - auch bei Zimmertemperatur. Ansonsten ist das kein passendes Finish für Rutenbindungen.
Blasen sind ein Anwenderfehler [der jedem passieren kann - nicht wieder losweinen
]. Langsam (!!!) aber gründlich rühren, dann gibt es guten Lack und kaum Blasen. Wer Unmengen Blasen im Lack hat, rührt falsch - entweder falsches Rührgerät (Holz?) oder zu schnell und heftig gerührt.
Erwärmen verkürzt die Arbeitszeit und beschleunigt das Abbinden. Das kann man wie Sebastian gezielt nutzen, aber als Standardvorgehen für Rutenbauanfänger ist das keine geeignete Maßnahme. Erstmal die Grundlagen beherrschen und dann für sich modifizieren.
Gruß
Olaf
|
|
21.05.2009 21:17 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
|
| Zitat: |
Original von AngelDet
Rene, was nimmst Du?
|
Na ich würd ein Steak medium nehmen und ein viertel Hauswein, wenns geht.?
Ich benutze z.Zt. ein treadmaster Lightprodukt.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
|
|
21.05.2009 21:28 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
Themenstarter
 |
|
Also ich hatte irgendwie enorme probleme bei meinen ersten lackierversuchen.Hatte da den lack von unserem bordshop cmw.Hatte erst ein blank mit probewicklungen versehen und dann lackiert.Hatte unmengen an problemen.Lack war zu pastös scheinbar.Ist nicht richtig verlaufen.hatte den lack zu dünn aufgetrage,mit feurzeug die lackierung versaut,Also volles programm.Hab jetzt flex coat lite und erwärme den einfach um auf nummer sicher zu gehen das er schön und lang fließt.Ich habe auch einen timer und kann mit fön auf der kleinsten stufe 15 min lackieren.Auserdem hab ich anfangs auch zu wenig lack angerürt.Je nur 1,5ml pro komponente.Ich hatte zwischendrin enorm ein durchhänger kann ich euch sagen.Aber hab nun gerade die letzten wicklungen an den ernueuerten mit lackpusch gemacht und versuch nun ein besseres ergebnis zu erzielen.Was nützen schwarz-gold wicklungen,wenn das finish unter der würde bleibt?!!!!!
Irgendwie scheint das alles auch nicht so einfach zu sein mit dem lackieren.das i8st leider das einzigste das mir probleme macht.Gruß manuel
|
|
21.05.2009 21:34 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
|
Aber der lite sollte doch bei Zimmertemperatur sehr flüssig sein, durch das Zuführen von Wärme bindet das schneller ab. Dann wirds im Gefäß nach der dritten Wicklung schon fest.
__________________ Sie sollten nicht alles glauben, was Sie denken.
Und es gibt keine Rutenklassen.
|
|
21.05.2009 21:49 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Olaf Karsten
User
Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 1.336
Herkunft: Berlin
 |
|
Also ich kenne zwar den Flexcoat lite nicht, aber der Threadmaster Lite muss ganz sicher nicht dünner. Das Zeug ist doch schon fast wie Wasser.
|
|
21.05.2009 22:07 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Sebastian Lucius
User

Dabei seit: 01.07.2008
Beiträge: 1.312
Herkunft: Oranienburg Skype-Name: riseb2007
 |
|
Der FC lite ist schon recht flüssig, bindet aber wesentlich langsamer ab als der Tread Master.Wenn ich ihn erwärme, schaffe ich ca. 10- 12 Bindungen.
__________________ La Gatzo Custom Blog
Catch and Release
GO BIG OR GO HOME!
|
|
21.05.2009 22:09 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
Themenstarter
 |
|
Vieleicht hing es auch am zu geringen mischungsverhältnis und einer portion pech.Wenn ich merke das er beim nächsten lackieren mit mehr mischvolumen dünn ist lass ich das mal vorerst mit dem fön.Vieleicht hat ja ein lackierungsprofi lust ne genaue liste zu erstellen wie vorzugehen ist und auf was man unbedingt achten soll, muss, beim lackieren.Das wäre ne tolle sache.
|
|
21.05.2009 22:22 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
Themenstarter
 |
|
So.Also nun klappt das mit der lackierung schon mal besser.Nach den ersten schwierigkeiten wird es nun bei jedem angerührten lack besser und bekomme langsam ein gespür für die sache.Aller anfang ist schwer.Hab nun ein zufriedenstellendes ergebnis vorerst.Aber 1 wäre da noch.Wie bekämpft man den staub.Hab glaub ich kleine staubpartikel gelegentlich auf der letzten lackschicht??Gruß,manuel
|
|
29.05.2009 22:39 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Fully scaled
User
Dabei seit: 21.03.2009
Beiträge: 77
Herkunft: Blieskastel
Themenstarter
 |
|
Prinzipiell hast du natürlich recht.hab mir zwei unrenovierte räume die mir zu verfügung stehen, eine art hobby-bastel stube eingerichtet.Staubfrei zu bekommen,wohl eher fast unmöglich.Versuche die arbeitsplatten immer so sauber,staubfrei zu halten wie eben geht.Hab eben am wasser ne unteredung gehabt und werd wohl ne art rutentrocknungs-sarg bauen.Für staubfreies rotieren der blanks.Aus holz dürfte da leicht was zu machen sein.Für an die wand zu schrauben.temp
eriert.
|
|
30.05.2009 23:57 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Carras
User
Dabei seit: 02.01.2008
Beiträge: 193
 |
|
Hi zusammen,
ich habe bislang immer den Flex Coat verwendet.
Dabei hab ich immer min. 2 x 2 ml angerührt. Bläschen gab es da auch viele. Die entstanden einfach auch durch das Rückwerkzeug. Das waren immer so Holzstäbchen, wie sie im "Eis am Stiel" zu finden sind. Verwendet man immer das selbe Stäbchen, wird’s bei der zweiten Lackmischung schon viel besser, da das Holz ja nun schon ne Lackschicht drüber hat. Da gibt’s nimmer so viel Blasen.
Ich hab meine Lackmischung dann auch immer über einem Warmwasserbad erwärmt (warm gehalten). Der Lack wird dadurch noch flüssiger. Stimmt. Aber er bindet nachher auch viel schneller wieder ab. Kann Vor- und Nachteil zugleich sein.
Nach dem Lackauftrag waren auf den Bindungen immer noch Bläschen zu finden.
Habs mit dem Feuerzeug versucht, Trinkhalm, usw. das Ergebnis war nicht sonderlich toll.
Dann hab ich eine Heißluftpistole genommen. Heißeste Stufe und damit die Lackierte Bindung kurz "angeblasen". Der Lack verläuft dann schlagartig und alle Bläschen verschwinden. Zudem dringt der Lack dabei auch richtig gut unter die Bindung / Ringfüße ein.
Viele schreiben, daß der Fön (Pistole) aber mit dem Risiko des Staubauftrages verbunden ist. Bisher her habe ich bei keiner meiner Ruten das Problem mit Staub gehabt. Die Heißluftpistole funktioniert für mich mit Abstand am besten.
Auch habe ich den Flexcoat anfangs schon mit Aceton verdünnt. Auch das macht ihn dünnflüssiger und einfacher zum verarbeiten.
Ich habe aber fest gestellt, daß das überhaupt nicht nötig ist. Wenn man danach mit der Heißlustpistole drüber geht,…ist das verdünnen unnütz.
Bei meinen letzten beiden Ruten hab ich den 2 K Lack von CMW verwendet. Dabei wollte ich anders vorgehen als "früher. Kein Aceton, Kein Wärmebad,…nix. Einfach nehmen, 3 Min. anrühren, aufstreichen und schauen wie es wird. Im ersten Schritt kam er mir nach 3-4 Min. rühren, zähflüssiger vor als der Flex Coat. Egal dachte ich, drauf streichen.
Auf den Bindungen waren dann doch recht viel Bläschen zu sehen. Also musste ich was tun.
Wieder das Feuerzeug probiert,…dazu mit nem Trinkhalm pusten,….. Nein das Ergebnis gefiel mir nicht. Es dauerte zu lange mit dem Feuerzeug. Auch das Ergebnis war nicht so ganz toll.
Also hab ich wieder zur Heisluftpistole gegriffen. Dachte ich nehme mal die niedrigere Stufe. Aber das war nix. Zu wenig Luft, zu wenig Hitze. Also wieder auf Volldampf gestellt….und Zack wird die kompl. Lackierung auf einen Schlag schön flüssig, sämtlich Bläschen lösen sich auf und der Lack verteilt sich nun schön gleichmäßig auf der Bindung. Zudem geht er dabei auch unter die Ringfüße, womit das Versiegeln auch gleich geschehen wäre.
Hat man etwas zu viel Lack auf der Bindung bilden sich nach einigen Umdrehungen, Tropfen, die man leicht mit dem Pinsel wieder abstreifen kann. Noch mal kurz mit der Pistole drauf halten und gut ist. Danach einfach trocknen lassen.
Das Ergebnis war absolut zufrieden stellend, für mich.
Wichtig aber. Ich verwende eine Heißluftpistole, keinen Fön zum Haare trocknen o.ä. sowas hätte nicht genug "Schmackes".
Fazit. Es reicht völlig aus die 2 K Lacke nach Anweisung anzurühren und dann einfach aufzubringen. Egal wie zäh oder weniger Zäh sie sind. Egal wie viel Bläschen drin sind oder nicht. Mit der Heisluftpistole, kann man im Nachgang ganz schnell alles Ausbessern.
Für mich ist die Heißluftpistole das ideale Hilfsmittel beim Lackieren.
Aber,…..nicht zulange auf den Lack halten. Max. 2 Sek.!! Man kann den Lack nämlich auch verbrennen,…quasi,… bis er kocht. Dann gibt’s auch wieder Bläschen,…und die sind dann nicht mehr mit kl. Hilfsmitteln auszubessern.
Gruß
Carras
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Carras: 02.06.2009 11:19.
|
|
02.06.2009 11:16 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
Ralf

User

Dabei seit: 18.01.2008
Beiträge: 538
Herkunft: St.Wendel, Saarland Skype-Name: magWibreVE
 |
|
| Zitat: |
Original von Carras
Die Heißluftpistole funktioniert für mich mit Abstand am besten.
|
Dem kann ich mich nur anschließen!
Der Heißluftfön ist auch für mich die beste Lösung. Allerdings stelle ich mein Modell nicht auf Vollgas, sondern Stufe 1 (von 2) genügt.
Mit dem Feuerzeug kurz durch den Lack streifen geht auch, aber dann hatte ich teilweise schwarze Rußschlieren im Lack. Mit dem Fön umgeht man dieses Problem; allerdings muss die Unterlage ziemlich staubfrei sein, wie bereits gesagt wurde.
__________________ Gruß Ralf
|
|
03.06.2009 12:56 |
|
Der Betreiber des Rutenbauforums distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieses threads. Für dessen Inhalt ist alleine der Verfasser verantwortlich.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzten so informieren Sie diesen bitte.
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung (DSGVO)
|